RISING PHOENIX
am 02.12.2019 aus dem PCWA Theatre in Berlin/Deutschland

Die NR.1 PRE-SHOW im Wrestling Business!

Exklusives Material von Vendetta 145!

Nur für ECHTE Fans!

.

.

.

______________________________________________________________

Headlines and notes...
from Vendetta 144:

 

 Ring Assassins loose their last chance and have to leave -
no contender left for carnageddon -

 

Where is Kevin Sharpe?
Tabloids rumour a serious injury. Possible career end?

 

New triumvirat steals a victory and creates chaos - 

 Graves & Happy Hour learn quick in playing dirty -

 

Godd nails his friend and contender Mad Dog with his godd damn -

time for the unknown constant to strike back, if he wants the Gerasy -

 

James Godd defends his Undisputed Gerasy Title against Shadow -

he proves his leadership in beating shadow the same way he was beaten so often hisself -

 

the unfathomable dark takes the hand of the mad godds -

a powerful opposition for the triumvirat... but can it be true?!


------------------ PCWA ------------------

Auf dem Parkplatz sitzt der Berliner Psycho Jimmy Maxxx und beobachtet die Ankömmlinge. Gerade jetzt taucht Stem auf, welcher erst letzte Woche ein Gespräch mit dem Original Berliner hatte.

Der Mann aus Roanoke trägt Cargohosen, Wanderstiefel und eine Lederjacke. Auf dem Kopf findet sich das obligatorische Trucker-Cap wieder. Die Sporttasche, den er über der Schulter trägt wandert auf den Boden und er bleibt direkt vor Jimmy stehen.

Stem: "So schnell sieht man sich wieder, hm?"

Musternder Blick des Berliners.

Jimmy Maxxx: "Na Stem.... anscheinend hat mein Blick in die Zukunft früher Früchte getragen als ich gedacht hätte nicht wahr? Oder willst du immernoch leugnen das Lara nicht die ist, für die sie sich ausgibt? Komm sei ehrlich, sieht so eine Partnerschaft aus?`Ist das dein Wunsch so in die Geschichte der PCWA zu gehen? Mit einer Frau mit totalem Realitätsverlust?"

Er springt von einem Stück Mauer auf dem er saß.

Jimmy Maxxx: "Ich habe es dir gesagt und ich sage es dir nochmal. Du bist ein verdammt starker Wrestler Stem. Und anfürsich auch Lara. Aber haben starke und selbstbewusste Wrestler wirklich sowas nötig? Herausforderungen ausm weg gehen? Andere feige von hinten attackieren? Sich aufblasen bis ins unermessliche? Ist das wirklich deine Vorstellung von Stem? Von Carnageddon?"

Selbstbewusst baut sich Maxxx vor dem knapp zwanzig Zentimeter größeren Wilson auf. Der legt den Kopf leicht schräg.

Stem: "Das ist nur eine Phase. Ich bin sicher, ich kann sie wieder auf den richtigen Weg bringen. Nun... wir sehen uns sicherlich später noch."

Er schultert die Sporttasche erneut und will an Maxxx vorbei gehen, doch der legt ihm die flache Hand auf die massiver Brust. Der Blick des Rothaarigen wandert nach unten... doch im Gegensatz zur letzten Vendetta lässt er die Berührung diesmal unkommentiert... und reagiert auch nicht.

Jimmy Maxxx: "Mann echt... deine Hoffnung ist größer als ihr Ego! Was stimmt da bei euch nicht? Welche Hinweise brauchst du noch das sie dich nur benutzt? Oder steckt da bei euch mehr dahinter wenn die Kameras "Off" sind?"

Nun wischt der große Mann die Hand seines Gegenübers doch von seiner Brust weg und beugt sich nach vorne.

Stem: "Das ist ein rein geschäftlich - freundschaftliches Verhältnis. Wieso muss ich das immer wieder und wieder betonen, hm?"

Jimmy Maxxx: "Weil dein Kopf zurzeit tiefer in ihrem Arsch steckt als in deinem eigenen.... bei allem Respekt..."

Abfälliges Schnauben.

Stem: "Komm' schon, Jimmy... du weisst, dass das Bullshit ist."

Jimmy Maxxx: "Ok was braucht es denn dann damit du merkst das es eben kein Bullshit ist? Das sie dir auch von hinten eins überbrät? Oder dir zwischen die Beine latscht und dabei grenzdebil grinst?"

Ein sehr fragendes Gesicht des Berliners.

Jimmy Maxxx: "Sieh es ein Stem, du bist vielleicht ein krasser Grenzgänger wie ich. Aber bestimmt nicht so unterwürfig das du das nicht mitbekommst. Du bist Lara egal, der Dreck an ihren Schuhen bist du für sie. Sie benutzt dich als Schutzschild und mich als Reflektor für ihr gebrochenes Ego!"

Stille. Gefühlt minutenlang.

Jimmy Maxxx: "Dein Schweigen gibt mir Recht. Oder?"

Wilson kneift die Augen zusammen, dann schiebt er sich an dem Berliner vorbei.

Stem: "Nein... es wird alles gut werden."

Und so flaniert der Mann aus Roanoke dahin. Doch der Misfit kommt nicht umhin, noch ein abschliessendes Statement abzulassen.

Jimmy Maxxx: "Du bist ein NARR, Stem! Lara wird ihren scheiss Powertrip immer weiter gehen. JEDER sieht das... nur du nicht... "


------------------ PCWA ------------------

Der Wind rauscht durch das kalte Gemäuer, während 2 Personen durch einen der düsteren, nur durch einige Fackeln beleuchteten, Gang spazieren. Sie gehen an einigen alten Gemälden vorbei und machen hie und da Halt um ein paar kurze Worte über das jeweilige Werk zu verlieren. Dann setzen sie ihren Weg fort und kommen schließlich am Zielort an. Bei diesem handelt es sich um ein Zimmer, in dessen Mitte ein Kaminfeuer brennt. Auch dieser Raum ist lediglich durch besagtes Kaminfeuer und einige Fackeln erhellt. An den Seiten befinden sich einige Regale, welche vollgestopft mit Büchern sind. Namen wie Don Winslow, Stephen King, John Jakes oder auch Harlan Coben sind auf den Einbändern zu erkennen. In unmittelbarer Nähe des Kaminfeuers sind 2 Sessel mit Lederbezügen platziert, zwischen denen ein kleiner Tisch steht. Auf diesem Tisch widerum befinden sich 2 kristallene Gläser und eine Kristallkaraffe mit einer bräunlichen Flüssigkeit, welche für Kenner als Cognac erkennbar ist. Die beiden Personen, bei denen es sich um 2 Männer handelt nehmen in dem Sessel Platz und die eine Person, jene, welcher das Chateau in dem sie sich befinden gehört, ergreift das Wort.

Mr. Fellon: "Also dann, erzählen Sie mir was Sie hierher führt."

Der andere Mann neigt kurz den Kopf und schenkt seinem Gegenüber einen mürrischen Blick.

???: "Sind die Gläser hier nur Dekoration, oder bekomme ich etwas zu trinken? Vielleicht hab ich nach einem guten Drink, etwas mehr Lust auf dieses Gespräch."

Fellon schenkt dem anderen ein raubtierhaftes Grinsen und denkt bei sich, dass er den Anderen am liebsten sofort wieder loswerden würde. Er ist gerne das Alphatier in der Herde und er kann kein weiteres der Sorte an seiner Seite gebrauchen. Er hat sich dieses Chateau nicht damit verdient, dass er Freunde gemacht hätte, sondern vor allem durch seine Loyalität der Company gegenüber.

Mr. Fellon: "Entschuldigen Sie, Sie haben natürlich vollkommen Recht. Ich hoffe Cognac ist Ihnen genehm?"

Der andere Mann nickt stumm mit dem Kopf. Dabei ist es ihm völlig egal, selbst ein billiger Scotch wäre ihm Recht. Hauptsache etwas mit Alkohol, eventuell kann er dadurch die Gesellschaft dieses Unsympathen eher ertragen.

Fellon hingegen drückt kurz auf einen Knopf, der an seinem Sessel angebracht ist. Er wird einen Teufel tun und das Hausmädchen für diesen Kerl geben. Außerdem ... wozu hat man schließlich eine attraktive Assistentin? Er mustert den Anderen genau und versucht an dessen Miene abzulesen, weshalb die Company ihn geschickt haben könnte, wo er doch eigentlich alles im Griff hat. Nein, er hat es nicht nur im Griff ... das Spiel läuft sogar perfekt!

Mr. Fellon: "Noch einen Moment Geduld. Miss Swivven wird in wenigen Momenten hier sein, um uns den Drink zu servieren"

Und tatsächlich geht in just diesem Moment die Tür zum Raum auf und eine attraktive Blondine mit den Rundungen an den richtigen Stellen betritt den Raum. Sie trägt ihre Haare hochgesteckt und eine kleine Brille sitzt auf ihrer Nase. Außerdem trägt sie einen recht kurzen Rock aus Leder und dazu ein weißes Business-Hemd. Als sie den Mann neben Fellon erblickt zucken ihre Augenbrauen kurz überrascht nach oben und sie streicht sich noch einmal das Outfit gerade. Schließlich wendet sie sich Fellon zu.

Miss Swivven: "Sie haben nach mir verlangt Sir?"

Fellon nickt mit dem Kopf und deutet mit dem Finger seiner rechten Hand auf die beiden leeren Gläser die auf dem Tisch stehen.

Mr. Fellon: "Es wäre mir ein innerliches Zuckerschlecken, wenn Sie mir und meinem Gast etwas Cognac servieren würden. Aber nicht den billigen Fusel, der auf dem Tisch steht. Der 'Louis XIII Rémy Martin' aus unseren besonderen Vorräten dürfte sich bestens eignen!"

Er grinst dem anderen Mann gönnerhaft zu, während dieser nur mit den Schultern zuckt. Miss Swivven nickt kurz mit dem Kopf und verlässt den Raum wieder. Sie ist schon eine gute Seele diese Miss Swivven. Etwas naiv vielleicht, aber dafür umso besser im Bett, wie er bei zahlreichen Gelegenheiten herausfinden konnte. Er schüttelt den Gedanken ab und widmet sich wieder seinem Gast zu.

Mr. Fellon: "Während wir hier warten, möchten Sie mir nicht endlich den Grund für diesen unerwarteten Besuch nennen? Ich mag es nicht besonders im Dunkeln gelassen zu werden."

Er blickt seinen Gesprächspartner ernst an. Der hebt jedoch nur grinsend die Hand.

???: "Alles zu seiner Zeit Mr. Fellon. Sagen Sie mir doch erst einmal wie es mit 'Project-Godd' läuft?"

Fellon blickt ihn kurz missmutig an. Dieser Kerl nimmt sich vielleicht was raus hier in seinen Gemächern so aufzutreten. Jedem Anderen hätte er schon lange eine aufs Maul gegeben und ihn hochkant aus dem Chateau geworfen. Doch in diesem Fall wäre das im Endeffekt eher kontraproduktiv und könnte sogar seine Stelle gefährden. So kommt es, dass Fellon stattdessen ein falsches Lächeln aufsetzt.

Mr. Fellon: "Ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie die Berichte gelesen habe, die ich ans Hauptquartier gesandt habe. Wozu also diese Fragerei, wenn nicht um meine Zeit zu stehlen?"

Erneut mustert er sein Gegenüber genau. Doch dessen Miene bleibt undurchsichtig, wenn man von diesem aggressiven kampfbereiten Blick absieht, den er zur Schau trägt.

???: "Ich habe Ihre Berichte gelesen, sehr genau sogar. Allerdings möchte der Boss, dass ich einen persönlichen Eindruck gewinne. Deshalb schießen Sie los."

Fellon schüttelt ungeduldig mit dem Kopf.

Mr. Fellon: "Und was genau soll Ihnen das bringen? Was haben Sie davon, wenn ich noch einmal wiederhole, dass der Kontakt zu Mademoiselle Duriel aufgenommen wurde und wir sehr zuversichtlich sind, dass sie einknicken wird, wie sie es schon damals bei Rouswell getan hat?"

???: "Die Company möchte sichergehen, dass es nicht so wie damals läuft? Schließlich haben Sie und ihre Männer bei Rouswell damals nicht die gewünschten Ergebnisse geliefert und sind letzten Endes grandios gescheitert!"

Genervt massiert der Gast mit den Daumen seine Schläfen. Nicht nur die Sache mit Rouswell ging in die Hose, sondern viele andere Pläne der Company. Was allerdings nicht an Fellon lag, trotzdem würde er gern eine andere Verhörmethode wählen. Es gibt einige, die ihn in dem Sinn kommen um diesen arroganten Fatzke zu quälen.

Der Treffer hat gesesen. Voller Argwohn denkt Fellon daran zurück, wie Rouswell sich damals vom Einfluss der Company befreien konnte, nachdem dieser verfluchte Dark Crow sich in ihre Reihen geschlichen hatte und alles ruiniert hatte. Das war bis zum heutigen Tage der einzige Fehlschlag gewesen, den er in all seinen Jahren bei der Company erlitten hatte und doch hing dieser nach wie vor, wie ein dunkler Schatten über seinem restlichen Schaffen. Fellon will seinem Gesprächspartner gerade antworten, als die Tür einmal mehr aufgemacht wird und Miss Swivven mit dem gewünschten Getränk erneut den Raum betritt. Zielsicher steuert sie auf die beiden Gläser zu und füllt diese bis zur Hälfte. Die Magnumflasche, in welcher der Cognac transportiert wurde, stellt sie auf dem Tisch ab.

Miss Swivven: "Kann ich Ihnen sonst noch irgendwie zu Diensten sein Sir?"

Sie lächelt ihn vielsagend an, was er nicht übersieht. Er schenkt ihr ein breites Grinsen.

Mr. Fellon: "Fürs Erste wäre das alles Miss Swivven. Sollte ich Ihre Dienste erneut benötigen, so werde ich mich bei Ihnen melden."

Sie nickt den beiden Herren noch einmal zu und verlässt schließlich wieder den Raum. Fellon blickt ihr kurz nach, wobei sein Blick vor allem ihren strammen Hintern fixiert, dann dreht er sich abermals in Richtung seines Gesprächspartners zu und greift zu seinem Glas.

Mr. Fellon: "Lassen wir das Vergangene doch Vergangenheit bleiben und wenden uns dem Hier und Jetzt zu und ich kann Ihnen garantieren, dass es nicht besser laufen könnte, jetzt wo mit diesem Lafayette auch noch ein weiterer Stein in unserem Spiel entfernt wurde."

Er grinst den anderen an und hebt das Glas. Sein Gesprächspartner wartet noch ein paar Augenblicke, macht es ihm dann jedoch nach.

???: "Nun, wir wollen hoffen, dass es dabei bleibt. Aber wie Sie bereits korrekt angemerkt haben, führen mich andere Dinge hierher, wobei es tatsächlich um Lafayette geht."

Überraschung zeichnet sich im Gesicht von Fellon ab. Was könnte es in dem Punkt noch zu bereden geben? Lafayette ist Geschichte! Die Meldung über seinen Untergang hatte sich in ihren Kreisen rasend schnell verbreitet. Er nippt kurz an seinem Drink und stellt das Glas schließlich wieder ab.

Mr. Fellon: "Wie ich bereits erwähnte, wird uns diese Person keine Schwierigkeiten mehr bereiten können."

So ein verdammter Klugscheißer denkt sich der Gast. Er nimmt einen weiteren Schluck, doch Fellon ist immer noch nicht erträglicher geworden.

???: "Genau darum geht es. Vielleicht haben selbst Sie mitbekommen, dass das Erbe von Lafayette, beziehungsweise dessen Firma demnächst in Dresden, Deutschland unter den Hammer kommt. Und natürlich hat die Company ein hohes Interesse daran das, was von diesem Reich noch übrig ist, abzugreifen!"

Fellon nickt mit dem Kopf. Auch zu ihm ins Chateau war eine derartige Einladung eingetrudelt, doch er hatte sie ignoriert und einfach zur Seite gelegt, da sie für ihn nicht von besonderem Interesse war.

Mr. Fellon: "Soweit so gut. Ich kann verstehen, dass die Company ein Interesse daran hat, schließlich sind mit Lafayette zahlreiche Verbindungen verfügbar, die von Nutzen sein könnten. Was ich jedoch nicht verstehe, ist, was ich damit zu tun haben soll?"

Er nimmt einen weiteren Schluck des Cognac und sein Gesprächspartner macht es ihm nach. Am liebsten würde der Gast das Gesicht verziehen, dieses Zeug ist scheußlich und kostet tatsächlich ein Vermögen. Und das Schlimmste ist, dass die gewünschte Wirkung immer noch fehlt.

???: "Die Company beabsichtigt in diesem Auktionsspiel eine zweigleisige Taktik zu fahren. Selbstverständlich werden wir ebenfalls anwesend sein und unsere Gebote abgeben, jedoch würde die Company es gutheißen, wenn auch Sie zu diesem Spiel auftauchen. Es ist immer von Vorteil, wenn man in einem Rennen mehr als ein Pferd zur Verfügung hat, auf welches man setzen kann, meinen Sie nicht auch?"

Fellon lässt sich das Ganze kurz durch den Kopf gehen und nickt schließlich mit einem raubtierhaften Grinsen.

Mr. Fellon: "In der Tat ein unermesslicher Vorteil. Ich nehme an, dass man mich für dieses Unterfangen mit einer Carte Blanche austatten wird?"

Er nippt erneut an seinem Cognac.

???: "Ihnen stehen alle Mittel zur Verfügung. Die Hauptsache ist, dass diese Reste in unsere Hände fallen. Es wäre natürlich ein Vorteil, wenn Sie zuvor ein paar Informationen zu den weiteren Mitbietern aufrufen könnten."

Mr. Fellon: "Selbstverständlich. Das sollte das geringste aller Probleme darstellen."

Der Andere nickt ihm, sichtlich zufrieden, zu und hebt nun abermals das Glas.

???: "Dann sind wir uns einig. Auf unseren zukünftigen Erfolg!"

Fellon hebt ebenfalls sein Glas und stößt mit seinem Gast an.

Mr. Fellon: "Auf den Erfolg!"

Und damit schwebt ihm vor allem sein eigener Erfolg vor. Was seinen Gesprächspartner und Gast angeht ... der kann gerne gehörig auf die Fresse fallen, wenn es nach Fellon geht, doch das wird er ihn nicht wissen lassen. Stattdessen wird er nun noch etwas Smalltalk führen, ehe er seinen Gast hinausbegleiten wird. Und dann wird er sich eventuell noch einmal Miss Swivven und ihrem entzückendem Hinterteil widmen, falls die Zeit es dann noch zulässt. 


------------------ PCWA ------------------

Eine Dschungellandschaft ist zu sehen. Sträucher, Büsche, eine geschlossene Baumkrone und viele Bereiche im Schatten der Natur. Durch die dichte Baumkrone scheint nur Stellenweise Sonnenlicht wie eine zielgerichteter Strahler auf zufällige Stellen. Die Geräuschkulisse ist wild gemischt, man hört verschiedene Vögel zwitschern, in der Ferne Affengebrüll und dazwischen viele Pfeifende Klänge, die man nicht zuordnen kann. Da ertönt ein tiefes, lautes und kräftiges Knurren. Dazu hört man die Stimme eines neuen Kämpfers, tief und kräftig, wie ein junges Raubtier.

Maldicao: "Der Jaguar ist die drittgröße Raubkatze der Welt."

Die große Raubkatze tritt aus einem Schatten, wie der König dieser Region geht sie langsam und elegant durch das Bild.

Maldicao: "Er kennt keine natürlichen Feinde in diesem Dschungel."

Der Jaguar verlässt die Szene in einem weiteren Schatten.

Maldicao: "Er entscheidet, ob ihn seine Beute sieht. Er entscheidet, ob man die Schreie seiner Beute hört."

Ein Mann tritt aus den Schatten. Er ist groß und kräftig, nicht mit der Statur eines Bodybuilders sondern eher wie ein Panzer. Er trägt eine dunkle Tarnhose in schwarz mit verschiedenen Grautönen, eine schwarze Kampfweste mit einem Totenkopf und überkreuzten Gm-Fäusten darauf. Auf dem Kopf ist eine Maske im Stil eines Luchadores zu sehen. Schwarz mit freiem Mund, weiße Fledermausflügel über dem Augenbereich. 

Maldicao: "Meine Gegner wird man hören."

Mit einem lauten Kampfschrei endet das Video.


------------------ PCWA ------------------

Anderthalb Wochen nach Out of Ashes…

Schloss Albrechtsberg, Dresden

Im ausgedehnten Festsaal ist bereits alles, was man für einen Konferenz unter Reichen und Mächtigen benötigt, eingerichtet. Distinguierte Kellner und Kellnerinnen huschen lautlos um die lange, mächtige Holztafel umher, um Getränke und Essen stets frisch und voll zu halten. Hier hat man ganz offensichtlich keine Kosten gescheut. Über den Festsaal führt ein kleiner Balkon um die drei Wände herum, um für die Zuschauer in alten Zeiten einen hervorragenden Blick auf das festliche Geschehen der Festspiele oder königliche Aufführungen zu bieten. Heute jedoch stehen nur zwei Frauen beisammen, deren Kleidung unvermissverständlich signalisiert, dass sie zum höchsten Geschäftsleben gehören, sprich das Vorstandsvorsitzende, Bankiers und Geschäftsmanager ihr Zuhause nennen.

Lisa Lee: „Ganz ehrlich, DeWynters? Jeden, der hier ist oder noch erscheinen wird, den werde ich garantiert hassen. Bisher sehe ich nur den abscheulichsten Abschaum des oberen Endes der Nahrungskette und ich bezweifle ganz stark, dass sich das noch ändern wird.“

Die Frau neben Laras jüngerer Schwester lächelt bleistiftdünn.

DeWynters: „Wenn Sie mir eine Bemerkung gestatten: Sie sind eindeutig die Schwester von meiner ehemaligen Klientin.“

Lisa: „Da bist du nicht die Erste, die sowas sagt. Wir können ruhig beim Du bleiben. Immerhin hast du persönlich dafür gesorgt, dass während… des Angriffs ich an einem sicheren Ort bleiben konnte. Dafür schulde ich dir was.“

DeWynters: „Unsinn, Miss Lee… Lisa. Das war das Mindeste, was ich für dich… für euch tun konnte.“

Lisa, die zwar vom Gesicht und generellem Aussehen eine gewisse Ähnlichkeit mit Lara teilt, aber von Physis und Schönheit völlig anders ist, kichert leise und nippt an einem Sektglas, dessen Wert vermutlich ein Jahresgehalt eines Kellners übersteigt.

Lisa: "Warum eigentlich Dresden? Mir käme Berlin für diese Sache hier eher in den Sinn."

DeWynters: "Berlin ist international viel zu bekannt und wird auch genauestens von Polizei, Geheimdiensten, Mafiabanden und ähnlichen Organisationen beobachtet. Die Herrschaften, die zu dieser Konferenz anreisen, wünschen aber eher einen abgelegeneren Ort... mit weniger allgemeinen Aufmerksamkeit auf internationaler Ebene. Aber darf wiederum nicht so abgelegen sein, dass es einem auffällt, warum Rolls-Royces, Jaguars oder Maybachs zu einem Dorf fahren. Ein Dresdner Schloss schien mir der perfekte Ort zu sein. Guter Infrastruktur in Dresden, aber dezenter und unauffälliger als mitten in einer gewaltigen Großstadt."

Lisa: „Verstehe. Erzähl‘ mir doch, was über diese zwielichtige Gestalten hier, immerhin sind sie meine Konkurrenten.“

DeWynters nickt sachte mit dem Kopf in Richtung eines älteren Mannes, der eine blaue Uniform und Schirmmütze trägt. Auf seinem Schirm prangen goldenes Eichenlaub und an seiner Brust hängen eine beeindruckende Anzahl von Ordensbändern. Sein Gesicht hat auffällig große Parallelen zu einer aggressiven Bulldogge. Neben ihm steht eine Frau, ebenfalls uniformiert, allerdings weit weniger beeindruckend. Beide sprechen nicht miteinander, stattdessen scheinen sie nur stur in den Saal zu starren.

DeWynters: „Dieser Mann da ist Sam Hawkins, General der US Airforce. Er hat mir Interesse an den fortschrittlichen Militärtechnologien bekunden, die Lafayette einst entwickelt und besessen hat. An LMC hat er angeblich kein Interesse.“

Lisa: „Klingt plausibel. Die amerikanische Luftwaffe ist schon immer scharf auf alles, wenn es neu und unerhört ist. Wer ist eigentlich diese Frau nebenan?“

DeWynters: „Das ist Jane McAvoy, eine der besten Pilotinnen.“

Lisa: „Etwa die Jane McAvoy, die sich mit Lara getroffen und bei ihrem Angriff geholfen hat? Das erklärt, warum sie überhaupt mitmachen konnte. Dieser General hat sich anscheinend davon einiges versprochen.“

DeWynters: „Ganz richtig.“

Als beide Frauen von oben die Blickrichtung der beiden Luftwaffemitglieder – die an einer Wand lehnen - folgen, enden sie bei zwei ebenso Uniformierten, die zurückstarren. Sie tragen grau-blaue Uniforme und Mützen mit riesigen Tellern. Die rote Nahten und Bänder an der tristen Kleidung sprechen klare Bände von welchem Land sie herkommen. Beide Männer tragen eher sparsame Ordensbänder, was auf einen niedrigeren Rang als der amerikanische General deuten lässt. Aber die Gesichter machen deutlich, dass sie es völlig ernst meinen. Man braucht sie nur anzusehen, um zu wissen, dass in ihrem Land kalt und fröhliche (Regenbogen)farben nicht vorkommen.

Lisa: „Lass mich raten: Russen.“

DeWynters: „So ist es. Der Mann mit der Mütze unter dem Arm ist Mikhail Gurewitsch, ein Mitglied der 24. Infanteriedivision der russische Armee und Diplomatenkorps von Washington, D.C.. Was aber noch interessanter ist, er ist außerdem Adjutant von Major Kira Sarnova.“

Lisa: „Wieso interessant?“

DeWynters: „Sarnova tritt zurzeit in der Genesis Society Wrestling auf.“

Lisa: „Ich frag‘ mich, ob Lara das weiß…“

DeWynters: „Der andere Mann ist mir unbekannt, wahrscheinlich nur ein Gehilfe von Gurewitsch. Jedenfalls, auch er hat mir erzählt, dass er lediglich am militärischen Teil von LMC interessiert ist.“

Lisa: „Kein Wunder, warum sich Hawkins und Gurewitsch so missmutig einander anstarren. Sie mögen sich nicht.“

DeWynters: „Anscheinend besteht der Kalte Krieg in manchem Köpfen noch sehr lebendig fort.“

Die Managerin von Mad Dog zeigt nun dezent mit dem Glas auf einem ungewöhnlichen Paar weiter hinten im Hintergrund. Ein Mann und eine Frau mit sehr dunkler Hautfarbe stehen stocksteif breitbeinig und mit den Händen hinter dem Rücken. Auch sie tragen Uniform, allerdings richtige Soldatenuniformen in Tarnfarben und scheinen jeden Einzelnen im Raum zu mustern. Beide tragen schwarze Barretts und leeren Pistolenhalftern, was sie allerdings kein bisschen ungefährlich wirken lassen.

Lisa: „Unheimlich dieses Pärchen…“

DeWynters: „Generalmajor Akambe vertritt den Führer von Ukimba in Schwarzafrika – Dbungi Kobaro, ein Diktator, Oper-Schreiber, Antisemit, Gangster und ex-Bankier.“

Lisa: „Kobaro? Ist das nicht dieser Typ, der sich als König von Amerika tituliert, weil seine Vorfahren angeblich Amerika entdeckt und in Anspruch genommen haben?“

DeWynters: „Und er hat seine derzeitige Frau für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen, weil sie nach seinen Aussagen eine angesehene Autorin von mindestens sechzig international anerkannten wissenschaftlichen Abhandlungen ist. Nur er scheint aber nicht zu wissen, dass sie eine Analphabetin ist.“

Lisa: „Er soll Vertrieb und Besitz von Autos, die nicht die Marke Fiat tragen, verboten haben, weil Fiat seine Lieblingsmarke ist.“

DeWynters: „Und hat, um sein Idol Al-Gaddafi zu ehren, eine rein weibliche Leibgarde. Deshalb ist diese Frau neben ihm dabei. Sie gehört zur Kobaros Amazonengarde.“

Die Kanadierin schüttelt nur den Kopf und blickt herum.

Lisa: „Diese Leute hast du aber nicht eingeladen, oder?“

DeWynters: „Bedauerlich hatte ich keinen Einfluss darauf, wer zur Konferenz kommen durfte. Der Niedergang von LMC war unter den Mächtigen, die Lafayette schon lange beobachtet hatten, leider kein Geheimnis. Ich kann lediglich verwalten. Natürlich hoffe ich sehr, dass LMC nicht in falsche Hände gerät. Deshalb erzähle ich dir bereitwillig alles, was ich weiß.“

Lisa: „Naja, es gibt wenigstens ein Lichtblick in dieser Gesellschaft…“

Sie meint dabei Jiao Chengzho, die sanft durch die Gegend schwebt und von einem gut gekleideten Herren, der ehrfürchtig seiner Gebieterin folgt, begleitet wird.

DeWynters: „Sie kennen sich?“

Lisa: „Als ich für meine Firma internationale Geschäftsbeziehungen finden wollte, war ich auf der Geschäftsreise in Hongkong und so hatte ich sie kennen gelernt. Sie ist zwar sehr mächtig, aber ich habe den Eindruck, dass sie durchaus mit Verstand und Ausgeglichenheit ihr Imperium regiert. Lara hat mir erzählt, wer für die Beschaffung der nötigen… Mittel verantwortlich war.“

DeWynters: „Dies kann ich bestätigen.“

Lisa: „Wir wollen sogar eventuell gemeinsam LMC aufkaufen. Diese Option haben wir schon einmal angesprochen…“

Sie wollte seine Ausführungen weiterführen, doch sie wird durch das Erscheinen von neuen Besuchern unterbrochen, die den Raum durch das weitläufige, offene Tor betreten. Gekleidet in einem schwarzen Designeranzug von Armani und mit einer dunklen Sonnebrille auf der Nase, betritt Mr. Fellon die Szenerie. Kurz lässt er seinen Blick umherschweifen, als würde er Jemanden bestimmten suchen, dann breitet sich schließlich ein schmieriges Grinsen auf seinen Gesichtszügen aus. Begleitet wird Fellon von einer blonden Dame mit hochgesteckten Haaren und einer typischen Sekretärinnen-Brille auf der Nase. Gemeinsam bewegen die beiden sich nun in Richtung der anderen bereits eingetroffenen Gäste. Dewynters blickt den beiden interessiert nach.

Lisa: "Und wer sind die zwei?"

Dewynters: "Wer die Frau ist, weiß ich nicht, aber bei dem Kerl handelt es sich um einen gewissen Mr. Fellon. Viel ist nicht über ihn bekannt, außer dass er die Interessen einer ominösen Company vertritt, die damals in der XFWA ein paar dubiose Machenschaften abgezogen hat. Ich hab nur ein paar Mal mit ihm zu tun gehabt und kann zumindest sagen, dass er kein sehr angenehmer Zeitgenosse ist. Kalt und berechnend und mit genügend Macht ausgestattet, um heute hier anwesend sein zu können."

Lisa: "Wie kommt es, dass man über den Kerl und seine Firma nur so wenig weiß?"

Dewynters: "Die Herren verstehen es offensichtlich gut im Verborgenen zu arbeiten, aber ich denke wir werden noch früh genug in Erfahrung bringen, was die wahren Absichten von Fellon sind."

Lisa: "Du denkst also, dass es ihm nicht wirklich um das Erbe von Lafayette geht?"

Dewynters: "Wie gesagt, es ist schwer das mit hundertprozentiger Sicherheit zu sagen, aber vom Gefühl her denke ich nicht!"

Fellon und seine Begleitung haben derweil angehalten.

Mr. Fellon: "Miss Swivven, unser gemeinsamer Freund ist noch nicht eingetroffen, ich schlage also vor, dass Sie Ihrer Pflicht nachkommen und sich ein paar Notizen zu den übrigen Gestalten hier machen!"

Miss Swivven: "Sehr wohl Mr. Fellon. Ganz wie Sie wünschen!"

Die Dame holt einen Notizblock aus ihrer Handtasche heraus und zückt einen Kugelschreiber, während Fellon auch weiterhin die Umgebung betrachtet.

Lisa Lee nickt nachdenklich und bemerkt dabei, wie DeWynters‘ Augen ein wenig größer werden, denn es kommen die nächsten Besucher durch die Tore. Es handelt sich um einen großgewachsenen Europäer mittleren Alters, der anscheinend von einem recht jungen Assistenten begleitet wird, der nur mit dem Tablet in seinen Händen beschäftigt ist.

Lisa: „Du machst so ein Gesicht, als ob du diesen Mann persönlich kennst.“

DeWynters: „Nicht direkt persönlich, aber er ist mir sehr gut bekannt. Sein Name ist Marcus Vark.“

Lisa: „Vark? Lara hat mir was erzählt… Moment. Die PCWA-Chefin heißt Jana Vark oder so ähnlich.“

DeWynters: „Jona Vark! Und sie ist seine Tochter. Marcus ist der Vorsitzende von Vark Enterprises und die PCWA ist ein Teil davon. Das ist… unerwartet.“

Selbstbewusst schreitet Marcus Vark durch die Halle, als würde das Schloss ihm gehören. Während er auf einen Platz am Tisch zusteuert, nickt er dem einen oder anderen „Kollegen“ zu, dabei ignoriert er seinen persönlichen Begleiter völlig.

Vielmehr ist er mit seinem Smartphone beschäftigt, dass alle paar Minuten klingelt und für extrem kurze Telefonate genutzt wird. Vark scheint in ständiger Verbindung mit seinen vielen Leitern der Unterabteilungen von Vark Enterprises zu stehen. Bei ihm laufen die Fäden zusammen, er will über alles und jeden informiert sein. Ob seine Tochter Jona auch bei den Anrufern dabei ist?

Lisa: „Wieso unerwartet?“

DeWynters: „Ich wüsste nicht, warum er an LMC interessiert sein könnte. LMC hat nichts, was ihm oder der PCWA nützen könnte.“

Lisa: „Warten wir erst einmal ab, da kommt schon der nächste Besucher. Und er ist irgendwie gruselig.“

Ein großer, ziemlich athletisch wirkender Mann in komplett schwarzer Kleidung - nur der weiße Piuskragen bildet die Ausnahme und deutet auf eine religiöse Zugehörigkeit – schreitet langsam und majestätisch in die Halle. Sein Gesicht ist viereckig geformt, mit kräftigem Kiefer und seine Kanten wirken wie mit Geodreieck gezeichnet. Die immerwährend eingekniffenen Augen neben der breiten Hakennase und der kräftige Magnum-Schnauzer lassen ihn wie einen perfekten Filmbösewicht wirken. Er hat seine Hände hinter dem Rücken gefaltet und schaut sich indigniert mit starren Augen um. Sein Begleiter, ebenso schwarz gekleidet und mit der Nase nach oben gerichtet, wirkt irgendwie wie ein Butler der High-Society des Bösen.

Die Gastgeberin haucht seinen Namen.

DeWynters: „Le Cardinal Jean-Sébastien Montfaucon von der französische Katholikenkirche.“

Lisa: „Ein Kardinal? Nie im Leben!“

DeWynters: „Er entstammt einer äußerst wohlhabenden Adelsfamilie, die Könige und Kaisern im Laufe der Geschichte zu dem Aufstieg und zum Fall verholfen hat. Er war Offizier der französischen Armee, machte sich in der Fremdenlegion einen Namen, hatte Oberbefehl über Atomwaffen, bis er dann ehrenhaft aus der Militär ausschied und nun sich um die geistlichen Belange im Geschäftsleben kümmert. Ich habe Vermutungen, dass er einen direkten Kontozugriff auf Vatikan-Bank hat. Seine Macht und sein Einfluss setzt er mit der Präzision eines Hirnchirurgen ein. Du solltest dich besser nicht mit ihm anlegen. Zumindest nicht direkt.“

Montfaucon bemerkt beide Frauen oben auf dem Balkon, wirft aber nur einen kurzen, nichtssagenden Blick zu ihnen und setzt dann seine Begutachtungen im Festsaal fort. Die Aufmerksamkeit von DeWynters und Lisa Lee wandern dann doch schnell zu den nächsten zwei Besuchern. Die Frauen sind plötzlich wie erstarrt, als sie erkennen, um wen es sich bei den Neuankömmlingen handelt…

Das scharfe Knallen der Lederabsätze seiner "Manhattan Richelieu" der Marke "Louis Vuitton" erzielt den gewünschten Effekt. Donald Armitage steht direkt wieder im Mittelpunkt des Geschehens, zwar verfallen die anderen Gäste nicht in Schockstarre, doch ist es offensichtlich, dass sie nicht erfreut sind diesen Mann hier zu sehen. Trotz seines subtilen Vorgehens, wurden die vor kurzem aufkommenden Gerüchte nun also bestätigt. Armitage, einer der reichsten Männer der Vereinigten Staaten, will sich Lafayettes Erbe sichern. 
Mit seinem besten "Silvio Berlusconi-Lächeln" blickt der Geschäftsmann aus Baltimore selbstbewusst in die Runde und schließlich bleibt sein Blick bei seinem Begleiter stehen. Wie üblich handelt es sich bei diesem um seinen Bodyguard und engsten Vertrauten Arthur. Im Gegensatz zu seinem Chef trägt Arthur den "Bill Belichik"-Gesichtsausdruck zur Schau. Nicht nur deswegen macht er damit seinem Spitznamen "Hippo" wieder alle Ehre. Denn obwohl Arthur's dunkler Anzug teuer aussieht, sitzt er nicht perfekt. Dies liegt allerdings weniger am Schneider, sondern an der Figur des Bodyguards. Diese ist einfach nicht für festliche Kleidung geeignet. Arthur ist eben durch und durch der Mann fürs Grobe und genau deshalb fühlt sich Donald von ihm perfekt gesichert. Der Don nickt Arthur zu, dann schaut er zu Miss DeWynters.

Donald Armitage: "Haben Sie etwa nur auf mich gewartet?"

Schließlich blickt DeWynters auf ihrer silbernen Armbanduhr hinab.

DeWynters: „Alle angemeldeten Personen sind anwesend. Es wird Zeit.“

Lisa nickt abermals seufzend.

 

Fortsetzung folgt in der nächste Vendetta…

 


------------------ PCWA ------------------


 

145

Live aus dem PCWA Theatre / Berlin, Deutschland (Phoenix Center)

 

P - C - W - A!!!

P - C - W - A!!!

P - C - W - A!!!

 

Schallt es lautstark durch das Theatre! Die Stimmung ist wie immer bombastisch, wenn die PCWA an den Fernseher bittet!

Die Kamera schwenkt einmal durch das Theatre und landet dann bei...

Unsere Kommentatoren!

Vincent Craven: "Willkommen, liebe Fans hier im Theatre und an den Fernsehern zu einer weiteren Ausgabe von... "

Mike Garland: "Vendetta 145! Noch zwei Shows, diese eingeschlossen bis zum Imperial Impact! Der jetzt schon große Schatten wirft."

Vincent Craven: "Korrekt, Mike! Wir stehen kurz vor dem neunzehnten Geburstag unserer Lieblingsliga - aber wie immer ist kaum Zeit zum Luftholen, denn auch heute kann noch wirklich viel passieren."

Mike Garland: "Wie würde ich es feiern, wenn die Töle dem elenden James Godd das Messer in den Rücken rammt und ihn hintergeht."

Vincent Craven: "Da bist du aber der Einzige. Und es wird nicht passieren."

Mike Garland: "Aber... "

Vincent Craven: "Bevor Mike noch mehr Verschwörungstheorien spinnt schauen wir uns lieber die heutige Card an."


Opener
- Debut -
Regular Singles Match
Maldicao
Bild
Bild
Bild
(Der erste Fall entscheidet über den Sieg. Als Fall zählen Three Count, Submission, Disqualifikation sowie Count-Out.
-Referee: Yoshi Funaki; Timelimit: 10 Min)

 

Vincent Craven: "Deine Meinung zum neusten Mitglied des PCWA Rosters?"

Mike Garland: "Nun... "

Der Moderator setzt eine Lesebrille auf und mustert ein Blatt Papier, was vor ihm liegt.

Vincent Craven: "Eine... Brille?"

Mike Garland: "Man wird nicht jünger, Vincie. Also... auf dem Papier scheint Maldicao ein echtes Monster zu sein. Der könnte sogar Wilson in den Hintern treten."

Vincent Craven: "Ja, ein interessanter Mann, der Brasilianer."

Mike Garland: "Aber da Wichtenhausen sowieso gewinnt ist jedes weitere Wort unnötig."

Vincent Craven: "Ach ja?"

Mike Garland: "Natürlich! Denkst du etwa, so ein Rookie wie der, wenn auch sehr beeindruckend wirkende, Brasilianer hat Wichtenhausen auch nur IRGENDETWAS entgegen zu setzen?"

Vincent Craven: "Bevor ich hierzu einen Kommentar ablasse schauen wir uns das nächste Match an."



2nd Match
- Blame it on the Weatherman -
Regular Singles Match
Bild
Bild
Bild
(Der erste Fall entscheidet über den Sieg. Als Fall zählen Three Count, Submission, Disqualifikation sowie Count-Out.
-Referee: Charlie Swanson ; Timelimit: 15 Min)

 

Mike Garland: "Hachja... Wilson gegen seinen neuen besten Freund."

Vincent Craven: "Na komm schon. Im Cotatores Match war davon nichts zu sehen."

Mike Garland: "Der tumbe Barry wird das sicher schon wieder vergessen haben. Noch dazu die Kluft zwischen Lara Lee und ihm."

Vincent Craven: "Das ist allerdings wirklich ein Thema. Können Carnageddon weiter als Team funktionieren? Obwohl sie die Ring Assassins aus der PCWA geworfen haben. Vielleicht bekomen wir heute Abend die Antworten."

Mike Garland: "Pah! Wahrscheinlich verliert Stem mal wieder. Macht ihn bestimmt noch beliebter bei Lara als er sowieso schon ist."

Vincent Craven: "Bedenke seinen Einsatz beim TLC UND bei der letzten Vendetta. Selbst Lara Lee kann das nicht wegdiskutieren."

Mike Garland: "Aber ich hoffe sie tut es. Schauen wir auf den Main Event!"



Main Event
- Mad Happyness / Happy Madness -
Regular Tagteam Match
Bild
Bild
Bild
(Der erste Fall entscheidet über den Sieg. Als Fall zählen Three Count, Submission, Disqualifikation sowie Count-Out.
-Referee: Sven Nitzschke, Timelimit: 20 Min)

 

Vincent Craven: "Eigentlich sehen wir hier einen Main Event, der eines Pay per Views würdig ist."

Mike Garland: "Da muss ich die ausnahmsweise Recht geben. Dennoch sehe ich hier Team Happy Hour etwas im Vorteil."

Vincent Craven: "Da bin ich nun aber wirklich gespannt. Immerhin geht es gegen niemand anderen als den Undisputed Gerasy und Mad Dog."

Mike Garland: "Team Happy Hour ist immens an Mentalität gewachsen, seit Sharpe sie unter ihre Fittiche genommen hat."

Vincent Craven: "Das mag sein, aber Sharpe ist verschwunden. Man munkelt, er sei schwer verletzt."

Mike Garland: "Dennoch haben Banes und Cornwallace den Spirit übernommen. Und auch Graves! Das Triumvirat ist nicht zu unterschätzen."

Vincent Craven: "Bedenke aber hier auch noch Shadow auf Seiten der Mad Godds."

Mike Garland: "Pah! Der ist sowieso ein Fähnchen im Wind. Dass das eine feste Gruppierung ist oder sein wird bezweifle ich weiterhin."

Vincent Craven: "Magic Mike hat gesprochen. Und ich sehe, am Entrance tut sich etwas!"


------------------ PCWA ------------------

 

… und sogleich startet diese Ausgabe mit etwas, was sich in der vergangenen Sendung abgezeichnet hatte. Comeback Kidd’s „Partners in Crime“ in der Spezialversion mit Unwettergeräuschen kündigt das namensgleiche Tag Team an, welches so gekonnt den Fehdehandschuh geworfen hatte. Die Fans rasten aus angesichts des Doppels, das auf der Stage erscheint.

Ein Pyroregen ergießt sich von der Decke, durch welchen Cardigan, Stone und Windy von den Fans bejubelt schreiten. Der Tempest diesmal im blauen Eis-Look auf Pants, Lederjacke, Bandana sowie der halbseitigen Gesichtsbemalung unter der Ray Ban … und zusätzlich einer Art Schürbeutel, den er sich über die Schulter gehängt hat. Matt Stone dagegen trägt sein übliches Outfit - und vollführt die übliche „Haar - Fahr“ - Geste durch seine Blondtolle. Mit den Fans abklatschend begeben sich beide zum Ring hin, in welchen Cardigan wie üblich slidet, während Stone den Turnbuckle erklimmt und per Salto in den Ring springt. Eine High Five folgt, bevor beide ein Mikro bekommen und Trent den Beutel in eine der Ringecken packt.

Windy ist beiden gefolgt und macht es sich an einen Turnbuckle lehnend bequem … und beobachtet, wie ihr Duo durch den Ring tigert.

Die Melodien klingen aus und das fast mittig stehende Maschinengewehr lässt die Reaktionen noch ein wenig auf sich wirken, bevor er das Mikrofon an die Lippen hebt.

Stone: „Berlin, let me here you!”

Neuerlich kreischt das Publikum auf, was Stone ein breites Grinsen entlockt. Leger geht er ein paar Schritte rückwärts - macht Platz für den Wirbelsturm.

Cardigan: „Hey Leute … ist schön, wieder hier bei euch zu sein. Zurück in den Gefilden, wo man Hard Knox und ne kesse Lippe zu schätzen weiß. All das, was die Partners in Crime ausmacht. All das … für euch.“

Wieder Cheaps Pops, welche ihre Wirkung nicht verfehlen.
Matt sieht es scheinbar genauso, als er neben Trent läuft. Über das freundliche Gesicht huscht ein ernster Schauer.

Stone: „Und doch … so manchem hier steht nicht der Sinn danach. Sondern eher nach Stänkern, weil man auf dem Spielplatz tollt, den andere für sich beanspruchen. Selbst, wenn er ihnen nicht mal gehört. Aber nich mit uns …“

Cardigan: „So sieht’s aus. Und ich denke, das haben wir letzte Show nochmal recht eindringlich und deutlich unterstrichen. Und falls das nicht ausreichen sollte…“

Ohne ein weiteres Wort begibt sich Cardigan zu dem Schnürbeutel, öffnet diesen …

… und nimmt zwei längliche Gegenstände heraus: es handelt sich um zwei gut einen halben Meter lange gusseiserne Wasserrohre. Die beige Lackfarbe ist zu weiten Teilen abgeblättert, an etlichen Stellen schimmert Metall und Rost durch. Sowie andere „rötliche Anhaftungen“. Die langen Leitungsstücke gleichen sich in etwa, vor allem in Form eine gebogenen aufgeschraubten Rohrstücks jeweils an einem Ende.

Der Tempest wirft eines davon Stone zu, während er seines gekonnt in der Hand balanciert - und dann durch diese gleiten lässt, um es am Bogenstück aufzufangen und damit wie beiläufig zu pendeln.
Schließlich hebt er es sichtbar für alle hoch.

Cardigan: „Kleines Andenken aus unserer früheren Heimat … mit ein paar Gebrauchsspuren als weitere Souvenirs drauf. Aber keine Sorge: die setzen wir nur ein, falls ein nächster Level nötig wird. Für die aktuelle Situation dürfte es hoffentlich ausreichen, wenn wir hier Rede, Antwort und nötigenfalls kampfbereit stehen. Also …“

Trent tritt stellvertretend an die Seile genau gegenüber dem AlieraTron.

Cardigan: „… Freunde der Sonne, da backstage: ihr habt uns letzte Show gehört. Also … wir stehen hier - wo seid ihr?“

Cardigan lässt das Mikrofon sinken und wartet …

…. etliche Augenblicke. In dieser Zeit bleibt die Halle erwartungsfroh ruhig, trotz vereinzelter Rufe nach anderen Teams, welche wohl erwartet werden.

Dann aber hebt der Wirbelsturm zuckend die Schultern, dreht sich zu Stone um.

Stone: „Ey, Kugelblitz, vielleicht warst du doch nicht verständlich genug?“

Cardigan: „Kann ich mir eigentlich kaum vorstellen: die Ansage, dass es im Tag Team Bereich nicht ohne uns geht war klar und deutlich. Aber, wart mal … großer Teich, Badger….“

Wie zum Verständnis macht Cardigan große Gesten und klatscht sich begreifend an die Stirn, bevor er punktierend zu Matt deutet. Und der … begreift scheinbar ebenfalls und hebt kapierend eine Hand.
Und die Fans … bemerken eindeutig, dass beide hier theatralisch überziehen.

Stone: „… stimmt, die Übertragung nach Desert View kommt da drüben ja erst zeitversetzt an. Dann können das die Ass-Sins gar nicht hören.“

Cardigan: „Genau. Dann lass uns wenigstens einen Gruß rüberschicken.“

Die Partners winken einen der am nächsten stehenden Kameramänner zu sich heran. Die MAZ geht auf diese über - und nun sieht man, wie Cardigan und Stone breit grinsend und winkend hineingestikulieren. Dabei feixend ihren Spaß zu haben scheinen.

Cardigan: „Hey …. Eagles, Freunde …. da kommen demnächst ein paar Sitzpinkler an, denen ihr im Namen von uns gern mal die Wacht am Rhein ansagen dürft. Und schiebt nen schönen Gruß mit rüber – sofern die beiden dann noch sprechen können. See ya!“

Stone: „Und schön eincremen - euch auch …“

Während im Hintergrund kicherndes Gemurmel von Seiten der Fans ertönt, lässt das Duo von der Kamera ab und lauert wieder ringmittig. Die Blicke erwartungsfreudig zum Entrance gerichtet …

… doch der bleibt leer wie zuvor.

Trent und Matt sehen sich wieder an.

Cardigan: „Tja ……. immer noch nix …“

Stone: „War für den Rest wohl doch missverständlich.“

Cardigan: „Nicht wirklich, aber …“

Wieder in gespielter Mimik klapst der Wettermann Stone an die Schulter.

Cardigan: „…ach Mensch, ja! Überleg doch mal weiter. Wenn das andere Flitzpiepen-Duo noch im Kinderparadies feststeckt, sich die Horrorclown-Kinderschminke aufspachtelt und „Mein kleiner Ponyhof“ daddelt, werden die das hier nicht mitbekommen haben. Vielleicht sollten wir sie einfach mal ausrufen lassen.“

Stone: „Gute Idee …“

Nun ist es Machinegun, der vortritt und dabei in seiner Jackentasche nestelt. Dann hat er sein Handy in der Hand, aktiviert es und legt es ans Mikro ran: ein obskurer Jingle wie in einem Warenhaus ertönt.
Dann spricht er wieder.

Stone: „Achtung, Achtung, eine Durchsage. Der kleine Brei-Brei und der kleine Gordy werden gebeten, in die Halle zu kommen. Vier Fäuste haben Sehnsucht nach einem Halleluja für Zahnreihen, Knochen und Patengeschenke.“

Wieder feixt das Zuschauerrund, wieder wird auf eine Reaktion gewartet - und wieder werden alle scheinbar enttäuscht.

Stone: „Hmm, hat auch nichts gebracht. Also ich weiß bald nicht mehr..“

Die Partners wollen sich erneut austauschen - als Windy aus ihrer Ecke erscheint und sich zwischen beide begibt.

Windy: „Jungs, bleibt mal ganz ruhig. Ihr seid viel zu ungeduldig. Vielleicht solltet ihr ihnen einfach nur ein wenig Bedenkzeit geben.“

Trent schielt zu Matt herüber. Beide nicken grübelnd zur Seite.

Cardigan: „Vielleicht hast du Recht. Als dann… geben wir ihnen noch ein wenig …. Bedenkzeit!“

Für einen kurzen Moment wird es leicht unruhig. Doch dann…

 

 

Passend zu der eingespielten Instrumental-Musik wird das Licht leicht bläulich gedämmt. Das Lachen der Fans wird noch einmal deutlich - auch dank der Darbietung im Ring, denn alle drei verharren dort wie beiläufig wartend. Windy poliert ihre Nägel an der Jacke und begutachtet diese scheinbar interessiert. Stone wippt ein wenig zur Musik und schlendert herum, während Cardigan einen Arm hochkant auf das Seil lehnt und seinen Kopf darauf abstellt. Eine Art Denkerpose - zumindest offensichtlich.

Schließlich klingt die Musik aus. Das Licht kehrt zurück und die drei blickend sich noch einmal suchend um, bevor sie mit den Schultern zucken.

Windy: „Hmm … schade eigentlich….“

Stone: „Also?!“

Cardigan: „Also?!....“

Das Trio wechselt vielsagende Blicke …

… ehe sich Matt, Windy und Trent angrinsen und Cardigan wieder zu den Fans spricht.

Cardigan: „…. nix also: es liegt für uns auf der Hand. Wir haben ein bestimmtes Anliegen an die Tag Team Division, das wir herübergebracht haben. Auf die konservative Weise…“

Stone: „Keine Antwort!“

Cardigan: „… auf eindringliche Weise!“

Windy: „Funkstille!“

Cardigan: „…. auf provokante Weise!“

Stone: „Nada!“

Cardigan: „….und das lässt für uns eigentlich nur zwei Schlüsse zu: entweder man hört uns nicht – oder überhört uns. Beides sind Optionen, welche wir nicht mehr hinzunehmen gedenken. Eigentlich dachten wir, dass die Videobotschaft neulich aussagekräftig genug war. Scheinbar nicht…“

Nickend dreht er den Kopf Stone zu - und hebt dann mit diesem fast gleichzeitig die Wasserrohre, welche sie noch immer in Händen halten. Mit einem tiefen „Pling!“ haut das Duo ihre Souvenirs zusammen.

Stone: „… womit wir wieder zu den Andenken der alten Heimat kommen.“

Cardigan: „Right! Die Ass-Sins haben das Spielfeld verlassen, Walhalla Inc. tummeln sich bei ihresgleichen. Bleiben nur noch Happy Hour, die uns geflissentlich ignorieren. Aber ab heute nicht mehr. Wie war das letztens? Put your heart where your mouth is?! Markige Worte für zwei Knalltüten, bei denen augenscheinlich Gesäß und Gesicht vertauscht wurden … aber der Ausstoß derselbe bleibt. Keine Reaktion?! Nun denn … wenn der Prophet nicht zum Berg kommt. Tja…“

Ein vielsagender Blick zu Stone, der übernimmt.

Stone: „Don’t blame it on yourself….”

“…. Blame it on the weatherman!!!”

Die Fans vollenden die Catchphrases und beginnen von neuem zu kreischen, als die Partners ihre Mikros simultan hinter sich werfen, durch die Seile sliden und sich mit ihren Schlagutensilien sowie begleitet von Windy nach backstage aufmachen.

Mit dem Wiedereinsetzen ihres Themes verschwinden sie dann auch spurtend aus der Halle ….

Mike Garland: "Hahaha! Das gibt Prügel für Happy Hour!"

Vincent Craven: "Als ob Banes und Cornwallace sich nicht wehren könnten."

Mike Garland: "Vielleicht. Aber die Partners in Crime sind auf dem Kriegspfad, das war unschwer zu übersehen und überhören."

Vincent Craven: "Das mag sein, aber schlussendlich bleiben ja nur Team Happy Hour als 'Ziel' der Partners."

Mike Garland: "Wieso denn das?"

Vincent Craven: "Naja... die Ring Assassins sind kein Teil der PCWA mehr, Jimmy Maxxx und Ronin sind kein Team mehr und Carnageddon... "

Mike Garland: "Sind sowieso bald kein Team mehr. Daher bleibt tatsächlich nur Happy Hour."

Vincent Craven: "Warum sollten Carnageddon denn bitte kein Team mehr sein? Sie sind die Champions! Und müssen daher nicht unbedingt auf die Challenge der Partners in Crime antworten."

Mike Garland: "Wart's ab, Mike. Wart's ab!"

Vincent Craven: "Was auch immer... ich höre, Lisa hat einen Interview Partner. Lisa Sanders, bitte!"


------------------ PCWA ------------------

Lisa Sanders: "Danke euch beiden..."

Die bezaubernde Lisa Sanders bedankt sich bei ihren Kollegen für die Überleitung und erhält für ihr bezauberndes Lächeln den jubelnden Zuspruch der Fans. 

Lisa Sanders: "Bei mir steht Jan-Rupert von Wichtenhausen, der momentan in der XAW für Furore sorgt, aber heute noch einmal die PCWA Chance nutzen möchte und im Opener gegen Maldicao antritt."

Die Kamera schwenkt herüber und nimmt das Mitglied der Elroyciety ins Bild, woraufhin einige Fans zu buhen beginnen. Logischerweise verfolgen diese PCWA Zuschauer ebenso die Shows der XAW, die anderen bleiben eher ruhig. Obwohl Von Wichtenhausens arrogant gehobenes Kinn nicht den sympathischsten Eindruck hinterlässt. Seine Augen sind außerdem trotz der winterlichen Jahreszeit hinter einer Sonnebrille versteckt.

Lisa Sanders: "Wie siehst du deine Chancen am heutigen Abend, Jan-Rupert?!"

Der Angesprochene dreht sich gar nicht zu Sanders um, sondern bleibt abgewandt - mit dem Blick gen Himmel gerichtet. Die Interviewerin der PCWA muss sich gar etwas strecken, um JRvW das Mikro vor den Mund halten zu können.

Wichtenhausen: "Am Ende wird alles so geschehen, wie es im letzten Jahr geschah! Tobaay wurde von mir in die Vergessenheit verfrachtet - seiner erinnert sich niemand mehr in diesem Hause. Im Gegensatz zu dem famosen Elroy Schmidtke, der mich in der XAW unter seine Obhut genommen hat. Bei ihm lernte und reifte ich immer weiter - bis hin zu dem glorreichen Mann, der nun vor dir steht, meine Dame. Und so wie in der XAW wird das Geschlecht der Von Wichtenhausen ebenso in der Phoenix Crossover Wrestling Association wieder hinaufsteigen, bis mein Name zu den ruhmreichsten und erfolgreichsten Namen der Wrestling Geschichte gezählt wird."

Bei dieser Vorstellung zuckt der Mundwinkel Jan-Ruperts gar ein wenig hinauf. Lisa nimmt den Schallwandler wieder an sich.

Lisa Sanders: "Das heißt, in deinen Augen ist Antonio Maldicão ein Übergangsgegner auf diesem Weg?"

Wichtenhausen: "Richtig. Denn das widerwärtige Tier aus dem Urwald, dem ich heute gegenüber stehen muss, wird diesem Unterfangen nichts entgegenbringen können. Am Ende passiert mit den Bewohnern des Dschungels das, was seit Menschengedenken ihr Schicksal war. Wir roden die Wälder, wir schnappen uns Felle und Elfenbein, jagen die stumpfsinnigen Indianer aus dem Gebiet, das nicht für Wilde sondern für Kultivierte bestimmt ist. Wenn wir etwas am Leben lassen, dann nur weil wir gnädig sind und es für unsere Zukunft brauchen. Aber diesen Maldicao... oder wie auch immer dieser Wilde heißt... braucht nun wirklich niemand. Ich werde uns vor diesem grässlichen Tier retten, es töten und sein Fell als Bettvorleger in mein Zimmer legen!"

Maldicão: "Herr von Wichtenhausen."

Hört man eine tiefe und kräftige Stimme. Ruhig, mit einer unterschwelligen Aggressivität. Von Wichtenhausen gegenüber tritt ein Mann ins Bild, der auf den ersten Blick die Statur eines Panzers hat. Antonio Maldicão tritt seinem Gegner gegenüber und ist dabei schon fast fertig für den Ring. Er trägt seine schwarz-graue Tarnhose, die Kampfweste mit dem Totenkopf und den gekreuzten Fäusten als Logo darauf. Sein Bart ist fein säuberlich getrimmt und die Glatze glatt. Seine Hände hat er vorne am Ausschnitt seiner Weste.

Maldicão: "Ich freue mich, sie zu sehen und Ihnen heute etwas über Kultur und Geschichte zu demonstrieren. Erinnern sie sich an die Zeit, in der ein Teil des Volkes das Gefühl von Macht hatte? Dieses Gefühl werde ich heute in der Halle verbreiten. Während Sie den Unterschied zwischen einem Viognier und einem Chardonay benennen können, wird das Publikum heute Abend den Unterschied zwischen Gnade und Bestrafung für Sie erleben. Es wird die Entscheidung des Volkes, direkt, kompromisslos und mit einem schnell vollzogenen Urteil. Nennen Sie es eine moderne Form von panem et circenses. Und das Publikum wird mit der Entscheidung leben können. Aber können Sie damit leben, den Konsequenzen Ihres Handelns direkt in die Augen zu blicken?"

Maldicão präsentiert sich als Tier ,das sich anpassen kann. Er wählt seine Worte und verpackt sie, aber in seinem Blick und seinem Ton erkennt man, dass er bereit ist, jederzeit das Raubtier dahinter zu entfesseln. 
Von Wichtenhausen indes hat sich das erste Mal aus seiner Position gelöst und sich seinem heutigen Gegner zugewandt. Eine Augenbraue zuckt über die Sonnenbrille, um das Gesagte in Frage zu stellen.

Wichtenhausen: "Du willst diesen Affen da draußen Macht und Entscheidungsgewalt geben?! Was für eine selten dämliche Idee... Denn du wirst dort draußen in den Reihen keinen finden, der auch nur im Ansatz mit Macht umgehen kann. Dort draußen hocken dumme, einfache Mitläufer, die nur sehen wollen, wie ihre Lieblinge sind und tun, wozu sie niemals im Stande wären. Gut aussehen, fit und stark sein und den vermeidlichen Arschlöchern dieser Welt eine aufs vorlaute Mundwerk geben."

Die bösen Rufe und Pfiffe, die Jan-Rupert für seine Worte erntet, sind bis hier in den Backstage zu hören.

Wichtenhausen: "Und wie du hörst, Kakao, bin ich eines ihrer Arschlöcher. Aber auch wenn du dich zu ihrem König im Affenstall aufschwingen willst, wird diese King Louie Nummer schließlich mit der gleichen Frage enden, wie im Dschungelbuch. Heute Abend wirst du wissen wollen: Verrate mir, Jan-Rupert, wie ihr Arschlöcher Feuer macht? Und ich werde dir sagen: Das ist ganz einfach. Aber du wirst es niemals lernen, Affe!"

Maldicão macht einen Schritt auf seinen Gegner zu. Dabei lacht er kurz.

Maldicão: "Und damit haben wir den Grund erfahren. Ich gebe ihnen diese Macht, um etwas zu beweisen. Ich sehe vor mir einen BWL Studenten, der die Verantwortung der Macht tragen sollte. Jemanden, der dem Volk das Vertrauen geben muss, dass er damit umgehen kann. Stattdessen steht jemand vor mir, der die Intelligenz besitzt jemanden mit einem Kampfgewicht von 125 Kilogramm vor sich zu haben, ihn als Affen zu beleidigen und sich ihm allein entgegenzustellen. Ich habe jemanden vor mir, der sich nie etwas selbst erarbeitet hat in einem Alter, in dem meine Eltern Diplom-Ingenieure in Deutschland waren."

Maldicão tritt jetzt direkt vor ihn, ohne einen Anflug von Lachen ist er jetzt nur noch knapp vor ihm, nahe genug um ihn seinen Atem spüren zu lassen. Er blickt seinem Gegner in die Augen, lässt ihn den angestauten Zorn spüren.

Maldicão: "Aber ich werde nicht als König des Volkes vor dir stehen, sondern als seine Faust. Ich werde dir den Zorn entgegen bringen und, egal was ich mit dir anrichten werde, es wird niemanden in dieser Halle geben, der daran moralische Bedenken sehen wird."

Seine zivilisierte Seite lässt er dabei Stück für Stück zurück. Er gibt von Wichtenhausen klar zu verstehen, das ein Raubtier vor ihm steht, dessen Käfig nicht mehr verschlossen ist. Und tatsächlich weicht Jan-Rupert auch drei, vier Schritte zurück, winkt ab.

Wichtenhausen: "Du bist nicht der erste große und schwere Klotz, der mir begegnet - glaub' das ja nicht!"

Ein leichtes Beben in seiner Stimme verrät, dass ihn der Neuling durchaus beeindrucken konnte. Allerdings rückt er nun kurz seine Sonnebrille zurecht und versteckt sich hinter einem Lächeln, dass er Lisa Sanders schenkt, um seinen heutigen Gegner nicht weiter anzuschauen.

Wichtenhausen: "Was sagt man überhaupt dazu, Lisa?! Kommt daher wie ein aus dem Zoo geflüchtetes Raubtier und meint obendrein, sich hier zurecht finden zu können. Redet etwas von Zorn, Moral... davon, dass ich mir nichts selbst erarbeitet hätte. Dabei ist doch eines ganz gewiss: Wessen Familie noch Entwicklungsschritte gehen muss, die wir längst gegangen sind, muss logischerweise mehr arbeiten. Das liegt in der Natur der Sache. Meine Vorfahren waren eben fleißiger als seine. Das blaue Blut kommt nicht von ungefähr - aber ich ruhe mich nicht darauf aus, sondern gehe den Weg weiter. Und den Punkt, den ich heute für die von Wichtenhausens passiere, werden Maldicaos Kindes Kinder noch nicht mit dem Fernglas sehen können."

Nun dreht sich der Kopf Jan-Ruperts noch einmal zu seinem heutigen Gegner.

Wichtenhausen: "Versuch heute ruhig den großen Rächer zu spielen und den Leuten dort draußen ein gutes Gefühl zu bescheren. Und dennoch werde ich heute siegen - denn nicht die Muskelmasse entscheidet Matches, sondern der Kopf! Lass dir das von einem Schüler Elroy Schmidtkes gesagt sein!"

Maldicão fixiert ihn noch einmal fest mit seinem Blick.

Maldicão: "Wenn du den Abend überstehst, überlasse ich dir die Wahl der Waffen für einen Rückkampf. Dann kann der Kopf entscheiden. Die Faust oder 16 Soldaten, wie du es willst."

Maldicão lacht seinen Gegner ein letztes Mal an.

Maldicão: "Wenn du den Abend überstehst."

Danach wendet er sich ab, ignoriert von Wichtenhausen komplett und geht aus dem Bild. Jan-Rupert schaut ihm noch eine Weile mit einem Gemisch aus Aggression und Angst nach, dann ballt er entschlossen die Faust und zieht zur anderen Seite ab.

Zurück bleibt Lisa Sanders, die einmal mehr bezaubernd in die Kamera lächelt.

Lisa Sanders: "Nun, wenn ihr mich fragt, dann haben sich hier zwei gefunden. Oder was meint ihr dazu, Vincent & Mike?!"

Mike Garland: "Ein handfester Skandal! Also wenn Jona Vark da nicht einschreitet, dann weiss ich auch nicht."

Vincent Craven: "Ich weiss, ich werde es bereuen, aber... was genau war hier jetzt so skandalös?"

Mike Garland: "Es kann doch nicht sein, dass dieser WILDE hier von Wichtenhausen dermaßen beleidigt! Das ist respektlos!"

Vincent Craven: "Also für mein Empfinden hat sich von Wichtenhausen hier auch nicht gerade respekvoll präsentiert."

Mike Garland: "Warum sollte ein Schüler von Elroy Schmidtke einem daher gelaufenen Kerl, den niemand kennt auch nur den geringsten Repekt zollen?"

Vincent Craven: "Weil das SPORTLICH wäre? Ich bin mir ab und an nicht sicher, ob du die Bedeutung dieses Wortes überhaupt kennst."

Mike Garland: "Pah, sportlich. Von Wichtenhausen wird Maldicão schon zeigen, was sportlich heisst. Im Ring! Und kann ihn von mir aus wieder direkt in den Urwald prügeln."

Vincent Craven: "Ich bin da ja einer gänzlich anderen Meinung, aber ich schätze, du willst das sowieso nicht hören."

Mike Garland: "Nein."

Vincent Craven: "Das dachte ich mir... "

Mike Garland: "Du lernst ja auf deine alten Tage doch noch dazu, Vincie. Respekt. Das hätte ich... hey! Was ist denn mit dem Licht?"


------------------ PCWA ------------------

Als die Halle kräftig abgedunkelt wird und die ersten Klängen von „Face Fisted“ von Dethklok abgespielt werden, zeichnen sich auf viele Gesichter der Zuschauer Ahnungslosigkeit und Verwunderung.

Doch dann fliegt urplötzlich eine heulende Rakete von der Hallendecke herunter und schlägt mitten auf der Entrance-Bühne ein! Eine Explosion voller Rauch ereignet sich dort und die Zuschauer haben so langsam eine Ahnung, wem die Mucke gehört.

Mike Garland: „Ahhh! Death Metal und Explosionen! Da gibt es nur einen, der so etwas mag!“

Vincent Craven: „Genauer gesagt, die nur eine.“

Tatsächlich, aus dem Rauch auf der Bühne tritt Lara Lee entschlossen hervor und läuft direkt mit ausholenden Schritten zum Ring.

Auf dem Weg dorthin lächelt sie grimmig und klatscht die dargebotenen Händen saftig ab.

Vincent Craven: „Neues Outfit, kein Barry Wilson, eigener Entrance… bahnt sich da etwa eine Solo-Karriere an?“

Mike Garland: „Dafür spricht vieles. In der letzte Vendetta konnten wir miterleben, wie sie sich mit Stem auf dem Dach vom PCWA Theater gestritten hat und er daraufhin die Szene einfach so verlassen hat.“

Vincent Craven: „Das wäre doch eigentlich sehr schade, wenn sie jetzt eigene Wege gehen würden… außerdem was soll aus den Cotatores werden? Beide sind ja aktuelle Titelträger.“

Mike Garland: „Wetten, Lara reklamiert beide Cotatores für sich und entthront Stem?“

Vincent Craven: „Du redest Unsinn, Mike. Immerhin trägt sie nur einen Titelgürtel.“

Richtig, Lara entert den Ring mit dem Cotatores-Gürtel und pflanzt sich direkt in die Mitte. Das Mikrofon hat sie bereits in der Hand. Keine Ahnung, wie es dorthin gelangt ist. Ist auch unwichtig, denn Lara kann noch nicht loslegen, denn…

 

WHERE IS STEM?

WHERE IS STEM?

WHERE IS STEM?

 

Die Amazone hebt ruhig eine Hand hoch und bringt damit das Publikum zum Schweigen.

Lara: „Stemmie ist momentan leider… anderweitig beschäftigt.“

Sie zuckt die Achseln und beginnt langsam eine Runde im Geviert zu spazieren.

Lara: „Aber heute geht es nicht direkt um ihn… oder uns. Sondern vielmehr um MICH! Denn es gibt eine Sache, die nur mich persönlich betrifft. Habt ihr eine Idee, was ich meine?“

Vereinzelte Zurufe aus dem Publikum. Sie schüttelt den Kopf. Doch dann ruft jemand laut.

 

IT’S JIMMY MAXXX!

 

Jetzt nickt sie bestätigend und deutet kurz auf jemanden in der Menge.

Lara: „Das leidige Thema scheint die schlechte Gewohnheit zu haben, von einer Seite ständig aktuell gehalten zu werden. Und diese Seite heißt Jimmy Maxxx, ein ex-GWSler wie ich. Aber im Gegensatz zu mir hängt er wie ein kaputtes Zahnrad in der Vergangenheit fest und heult und kreischt in einem fort. So nervig und geht einem auf die Eier, nicht wahr?! Zuletzt wollte er ein Hair-vs-Hair-Match beim Imperial Impact von mir. Und ich habe bei Out of Ashes geantwortet. Aber wie es scheint, hat er meinen Schuss nicht im Geringsten gehört. Stattdessen missbraucht er meinem Kumpel als einen Boten, um seine bescheuerte Herausforderung von der Seite an mich zu pissen!“

Die Kanadierin dreht sich so um, dass sie direkt in die Kamera blickt.

Lara: „Jimmy… hier ist meine Antwort…“

Sie verzieht die Miene.

Lara: „FICK DICH! Du wirst den Scheißmatch nicht bekommen!“

 

WHAT?!

 

Vincent Craven: „Was? Wieso jetzt nicht mehr?“

Mike Garland: „Wankelmütig, diese Frau…“

Lara: „Ihr habt richtig gehört. Zuerst hatte ich nichts einzuwenden, weil ich dachte, dass ich so eine Gelegenheit bekomme, in seiner Schnauze reinzuklatschen. Aber nach erneutem Babygeplärre von ihm habe ich jetzt keine Lust mehr. Er ist meine Zeit einfach nicht wert. Und eure Zeit und euer Geld auch nicht. Seien wir doch alle mal ehrlich: Hätten wir ein Match beim Imperial Impact, würde ich ihn in Nullkommanix fertigmachen und euch nur enttäuschen, weil er nix liefen würde. Ein bisschen Zappeln, dann 1 – 2 - 3 und er küsst den Boden. Ohne Haare. Also lasse ich gleich es sein. Jimmy… ich bin endgültig fertig mit dir. Du wirst nie wieder irgendetwas von mir bekommen. Du bist Geschichte. Mir egal, was du noch tust oder sagst, ich werde nicht mehr hinhören. Kein Match. Keine Begegnung. Keine Aussage. Gar nichts. Du existierst für mich nicht mehr. Also… fick dich selbst.“

Noch kurz an dem Gürtel gezupft, setzt sie ihre Runde fort.

Lara. „So, das Thema erledigt, weiter geht’s. Wie wir alle deutlich gesehen haben, sind ich und Barry das erfolgreichste Team. Wir haben die Cotatores gewonnen, alle Herausforderer vernichtet… und ein Team aus der PCWA geschmissen. Es gibt also gar nichts mehr, was noch uns aufhalten könnte. GAR NICHTS MEHR! Wir sind erfolgreich. Und das bedeutet vor allem, dass ICH erfolgreich bin. So erfolgreich, dass ich mir neue Ziele gesetzt habe. Denn es gibt eine Menge zu tun. Ich will Cryption Crown Championesse werden… Ich will Undisputed Gerasy Championesse werden… Ich will Possession Awards abräumen… Ich will Brawlin‘ Rumble Siegerin werden… ICH WILL ALLES! ALLES WAS ES IN DER PCWA GIBT! ALLES!“

In diesem Moment herrscht Stille. Das Muscle Chick hat die rechte Hand zu einer Faust geballt und blickt ziemlich grimmig drein. Sie meint es völlig ernst, das ist so klar.

Lara: „Und wisst ihr was… ich werde auch alles bekommen oder mir nehmen! Und niemand wird mich aufhal…“

„Missy? Bist du jetzt komplett übergeschnappt?“

Die ruhige, ja fast beiläufige Stimme gehört dem rothaarigen und -bärtigen Mann, der auf der Entrancebühne steht. Ohne Entrancemusik. Auch er hat den Cotatores-Gürtel bei sich, allerdings drapiert auf seiner breiten Schulter. Der Mann aus Roanoke startet zu einem langsamen Gang in Richtung seiner (Noch?)-Partnerin.

Stem: „Ich weiss, du provozierst gerne, Lara. Redest viel... und triffst auch meistens damit absolut ins Schwarze. Aber DAS gerade... “

Er schüttelt fast traurig den Kopf.

Stem: „… ist einfach nur völlig sinnfreie, völlig abgehobene Riesenscheiße, Lara. I mean... 'Anderweitig beschäftigt?' Are you fucking kiddin' me? Du hast mir mit keinem Wort gesagt, dass du hier deinen Größenwahn zur Schau stellen würdest.“

Er ist am Apron angelangt und er klettert ruhig hoch, bleibt aber vor die Seilen stehen.

Stem: „Lara… das ist nicht du. Was ich höre, ist eine völlig von der Realität entfremdete Prinzessin, die meint, alles in den Arsch geschoben bekommen zu müssen.“

Die Überraschung auf ihrem Gesicht wandelt schlagartig in Wut und sie macht ein paar Schritte nach vorne. Barry klettert dabei völlig unbeeindruckt über das höchsten Seil, bis er jetzt direkt vor ihr steht.

Stem: „Also, komm…“

Lara: „HALT DIE KLAPPE, STEM!“

Grillenzirpen. Nicht einmal Mike wagt es, einen Kommentar loszulassen, obwohl man ihm deutlich ansieht, dass er einen auf der Zunge liegen hat.

Lara: „Wie kannst du mich so beleidigen? Das stimmt doch alles gar nicht, was du mir sagst. Ich will weder irgendetwas in den Arsch geschoben haben noch bin ich realitätsfern. Du bist derjenige, der mal lieber die Realität ins Auge blicken muss! Stem, wir sind die BESTEN in diesem Business. Warum sollen wir jetzt gerade hier aufhören mit den Cotatores? Wir können doch viel mehr!“

Barry verschränkt seine baumstammartigen Arme vor seiner Brust.

Stem: „Du meinst: DU kannst viel mehr? Was du eigentlich sagen wolltest ist, dass alleine du und nur du alles haben willst und haben kannst, was es noch in der PCWA gibt.“

Lara: „Du etwa nicht? Willst du auch nicht Cryption Crown sein? Gerasy Champion? Brawlin‘ Rumble Sieger?“

Stem: „Doch natürlich, aber NICHT SO auf dieser Weise, Missy. Im Moment klingst du wie einer dieser Kerle von damals, die meinten, alles gehöre ihnen. Hannibal Cain... Robert Barker... Gabriel Lucifer. Ränkeschmiede, Lara. Das bist doch nicht du!“

Lara schiebt sich noch ein Stückchen voran und blickt aggressiv nach oben. Wären sie gleich groß, würden sich die Nasen direkt berühren.

Lara: „Vielleicht liegt es daran, dass du einfach nur ein lahmer Brocken bist und deswegen mich so langsam anpisst? Verlierst ständig in Singles Matches, ich muss dich ständig retten und du bist sogar für einen beschissenen, einfachsten Pin zu langsam. Ich bekomme so allmählich den Eindruck, dass ich eigentlich diejenige bin, die Carnageddon ist und du bist irgendwie einfach nur ein Extra.“

Nun schleicht sich ein leicht zorniger Ausdruck auf Wilson's Gesicht.

Stem: „Du scheints das TLC Match vergessen zu haben. Wer hat den wen nach oben gewuchtet um die Gürtel abzuhängen, hm? Also... komm‘ mal wieder runter.“

Lara: „NEIN, ich werde nicht runterkommen. Das ist doch genau das, was bei dir passiert. Ich will oben bleiben! Ich will zum Siegerteam gehören. Ich will zu den Besten der PCWA zählen.“

Stem: „Das ist nicht das, was ich sagen wollte und das weißt du ganz genau, verdammt.“

Lara: „Klar doch. Aber ich werde selbstbewusst weitergehen, während du unsicher stehen bleibst. Oder… sogar vor kommenden Herausforderungen wegrennst… wie auf dem Dach damals.“

Stem: „Jetzt reicht’s aber, Missy…“

„Ganz recht, jetzt reicht es.“

Alle Augen drehen zum AlieraTron, wo ein hübsches Gesicht entgegenblickt. Hübsch, aber sehr unzufrieden. Und wenn sie unzufrieden ist, dann heißt es: Mit Jona Vark ist es nicht zu spaßen.

Jona Vark: „Miss Lee... Mister Wilson... In mein BÜRO! Und zwar SOFORT.“

Und damit ist ihre Botschaft schon beendet. Lara und Stem blicken sich wortlos und teils wütend an.

Lara: „Wir werden dieses Gespräch noch zu Ende führen…“

Stem: „Darauf kannst du Gift nehmen, Missy!“

Barry Wilson verlässt als Erster wieder den Ring über das oberste Seil, blickt noch einmal unzufrieden zurück, dann geht er einfach wieder zurück zum Eingang, während sich ein hasserfüllter Blick in seinem Rücken bohrt…

Vincent Craven: "Ei, ei. Da bahnt sich aber nun wirklich Ärger im Paradies an."

Mike Garland: "Das ist alles Stem's Schuld!"

Vincent Craven: "Wie bitte??"

Mike Garland: "Das ist doch offensichtlich! Wilson war von Anfang an der Bremsklotz in diesem Team! Kein Wunder, dass Lara auf Solopfaden wandeln will."

Vincent Craven: "Abgesehen von der Tatsache, dass es Stem war, der bei Ashes die Titelverteidigung erst möglich gemacht hat... "

Mike Garland: "Oh bitte, nicht die Leier schon wieder."

Vincent Craven: "Abgesehen davon bin ich nun erst einmalgespannt, was Jona Vark zu diesem Powertrip von Lara Lee zu sagen hat. Und von SOlopfaden kann hier wohl nicht die Rede sein!"

Mike Garland: "Du nennst es Powertrip, ich nenne es logische Konsequenz! So wie Grizz Lee seinerzeit Kevin Sharpe abgestreift hat!"

Vincent Craven: "Und wir alle wissen, wie das ausgegangen ist."

Mike Garland: "Und ich HOFFE, dass es bei Carnageddon genauso ausgeht. Komm schon... das waren Höllenmatches damals!"

Vincent Craven: "Wenn es dir nur darum geht, du Blutgeier."

Mike Garland: "Geiern wir erstmal zu Team Happy Hour weiter."

Vincent Craven: "Okay, die Überleitung war nicht schlecht... Regie... bitte umschalten!"


------------------ PCWA ------------------

Mit ziemlich angefressenen Mienen wandern die Jungs durch den Backstage Bereich, denen eigentlich immer ein Lächeln im Gesicht hängt. Doch zuletzt gab es einfach nicht so viel zu lachen für die beiden angry-happy Guys. Erst diese Niederlage beim PPV, die niemals hätte geschehen dürfen, dann hatte sich der Trainer, Gott weiß wohin, verabschiedet und schließlich war Kevin Sharpe von diesem verfickten James Godd verletzt worden. Banes schüttelt den Kopf, während sein Partner stumm neben ihm herläuft. Wie sehr er seinen Landsmann Godd doch verachtet ... diesen verdammten Gutmenschen mit all seinen noblen Zielen, die er andauernd predigt. Dabei weiß doch jeder, der nicht gerade blind ist, dass es ihm genau wie allen anderen auch, in erster Linie um seinen persönlichen Erfolg geht. Doch heute Abend wird er ihn bluten lassen, wenn er im Main Event mit seinem Kumpel Mad Dog gegen die Einheit der Happyness antreten wird. Er schlägt sich kurz mit der Faust in die flache Handfläche, was allem Anschein nach das Schweigen, welches bislang herrschte, bei seinem Partner bricht, denn mit einem Mal meldet dieser sich zu Wort.

Brandon Cornwallace: "Dude, meinst du wirklich, dass wir heute gewinnen können? Ich meine unsere Gegner sind immerhin der Champion und der Number One Contender ..."

Banes dreht sich zu seinem Partner um und packt diesen fest an den Schultern.

Gordon Banes: "Warum zweifelst du, Dude? James Godd ist nicht mehr als ein Heuchler und der Hund ... tja, ein mieser Hund halt! Den beiden fehlt genau das, was uns auszeichnet. Nämlich gute Teamarbeit. Denkst du denn wirklich, dass die beiden, wo sie doch schon sehr bald um den Gürtel von Godd gegeneinander kämpfen werden, ordentlich zusammenarbeiten werden? Ich nicht! Ihre verdammten Egos werden ihnen im Weg stehen. Das bestätigt die Vergangenheit nur!"

Er nickt bekräftigend mit dem Kopf und löst seine Hände von den Schultern seines Partners. Ja, er hat sich informiert und sich die damalige Fehde um den Tribune Title zwischen Godd und Mad Dog angesehen. Gut, damals gab es in Form des Schlächters noch ein spaltendes Skalpell, dass den Bund der beiden zerstört hat, doch genau dieses Skalpell könnten am heutigen Abend die Happys sein. Sie müssen ihre Spielzüge einfach nur gut ausspielen. Zum ersten Mal an diesem Abend legt sich ein breites Grinsen auf die Gesichtszüge von Banes, als er daran denkt, wie sie über ihren besiegten Gegnern stehen werden. Cornwallace hingegen blickt ihn nachdenklich an. Nach wie vor ist er nicht vollkommen von dem Weg überzeugt, den sein Partner eingeschlagen hat, doch er vertraut ihm ... Nein, er GLAUBT an ihn. Und so wird der Weg, den sie gehen, sicherlich nicht verkehrt sein. 

Brandon Cornwallace: "Außerdem haben wir uns ja auch gut vorbereitet, Dude."

Gordon Banes: "Das will ich meinen. Unser hartes Training der letzten Tage wird sich heute auszahlen und ich bin mir sicher, dass auch diese Partners in Crime sich heftig in die Hosen machen werden, wenn sie sehen, was wir heute mit den Mad Godds machen werden!"

Banes setzt sich nun wieder in Bewegung, schließlich will er die Kabine irgendwann auch Mal erreichen, nachdem sein Partner sich unbedingt jeden neuen Fanartikel am Merch Stand ansehen musste und einige davon sogar gekauft hat. So trägt Cornwallace voller Stolz eine Blackheart Kappe auf dem Kopf und hat unter seinem Arm ein Shirt von Tony Graves geklemmt. Banes hat sich nichts davon gekauft. Er vertraut lediglich auf sich und seinen Partner. Klar, Sharpe ist ein cooler Dude, doch er wird heute nicht da sein, um ihnen zu helfen und ob man von Graves Hilfe erwarten kann? Der Kerl hat bei der vergangenen Show nur dank ihrer tatkräftigen Unterstützung einen Sieg einfahren können und sonst in letzter Zeit eher nicht geglänzt. Also eher fraglich, ob man sich wirklich auf ihn verlassen kann. Doch Banes ist sich sicher, dass er keinen der beiden braucht, um am Ende siegreich dazustehen. Er weiß, dass sie gut genug sind, um es auch so zu schaffen!

Brandon Cornwallace: "Ich verstehe eh nicht, was die von uns wollen, Dude ... wir haben denen doch gar nichts getan!"

"Vielleicht haben die einfach nur genug von euch beiden und da kann ich sie gut verstehen!"

Abrupt drehen die beiden sich um und blicken in die Augen von James Godd. Dieser trägt eine lässige, leicht verblasste, blaue Jeans und eine dunkle Lederjacke. Über seiner Schulter hängt der PCWA Undisputed Gerasy Title. Missmutig blickt er die beiden anderen Briten an. Und einen ebenso missmutigen Blick erhält er von Banes zurück.

Gordon Banes: "Was willst du hier? Bist du gekommen, um das Match abzublasen, weil du eingesehen hast, dass ihr beiden gegen uns keine Chance haben werdet?"

Godd stößt ein zischendes Lachen aus, als er die Worte seines Landsmann vernimmt.

James Godd: "Das hättet ihr beiden wohl gerne was? Aber ob ihr es glaubt oder nicht, der Weg zu unserer Kabine liegt auch in dieser Richtung. Purer Zufall also."

Banes nickt mit dem Kopf, man sieht ihm dabei jedoch sofort an, dass er dem Champion diese Erklärung kein bisschen abkauft. All zu oft schon waren sie naiv und haben sich von solchen Taktiken täuschen lassen, doch das ist Vergangenheit. Die alten Happy Hour sind Vergangenheit! Während sich die Parteien missmutig anblicken, sind Schritte zu hören, die kurz später auch im Bild auftauchen. Der Night Fighter Mad Dog, in Jeans und seinem unbekannte Konstante Shirt, streckt die Hand aus, um seinen Kumpel James Godd zu begrüßen.

Mad Dog: "James! Wo hast du Sarah gelassen?"

Doch ehe der Undisputed Gerasy antworten kann, mischt sich der bis dato ignorierte Gordon Banes in die Angelegenheit ein.

Gordon Banes: "Ach sieh an, da kommt ja auch schon dein treu ergebener Köter. Mal sehen wie lange noch ..."

Banes lacht dreckig auf, während sich Mad Dog zur Seite dreht und Banes mit einer erhobenen Augenbraue bedenkt.

Mad Dog: "Oh, ihr schon wieder!"

Der Hund fletscht die Zähne und erinnert sich ungern an die letzte Vendetta zurück.

Mad Dog: "Und schon wieder diese Unkenrufe von Verrat und dem Dolch im Rücken. Aber wäre die letzte Vendetta nicht der beste Zeitpunkt dafür gewesen, huh?! Nachdem mich James mit seinem Godd Damn niederstreckte, hätte ich doch im Main Event Chaos stiften können. Mich gegen ihn wenden, ihm den Undisputed Gerasy zwar noch lassen, aber doch die gerade wieder geflickte Freundschaft nehmen können. Das wäre eine Option gewesen! Stattdessen haben wir beide uns aber dafür entschieden den Weg gemeinsam weiter zu gehen... und das zudem mit Shadow. Sieht also schlecht für euch aus, Jungs! Da könnt ihr versuhen so viel Zwietracht zu säen, wie ihr wollt..."

Nun legt sich ein Lächeln auf das Gesicht des Night Fighters, während seine Erinnerungen das Ende der letzten Show wiedergeben.

Mad Dog: "Klar, James und ich haben in der Vergangenheit Fehler gemacht, wir haben für die falschen Dinge gekämpft. Aber das war der Weg, den ihr gerade geht, Jungs! Doch jetzt sind wir nicht mehr so. So wie Sharpe, der Poe den Titel nach einer klaren Niederlage stiehlt. Die Vergangenheit hat uns im Endeffekt stärker gemacht, denn wir haben wieder zueinander gefunden, haben einen starken Bund geschlossen und wissen jetzt, was wirklich wichtig ist! Und genau das werden wir heute Abend gegen euch beide beweisen. Denn solch ein scheiß perfides Spiel wie bei der letzten Vendetta werden wir nicht nocheinmal zulassen!"

Während MD erneut wütend mit den Augen funkelt, blickt Banes ihn mit gespielter Überraschung an.

Gordon Banes: "Was haben wir denn getan? Ich weiß nicht, was der meint ... du Dude?"

Cornwallace zuckt ratlos mit den Schultern und schüttelt den Kopf.

Brandon Cornwallace: "Vielleicht ist er ja sauer, weil wir uns, wie der Rest der Welt, angesehen haben, wie er gegen Tony versagt hat!"

Er zuckt abermals mit den Schultern. Banes grinst frech.

Gordon Banes: "Spielt aber auch ohnehin keine Rolle. Wie stark euer angeblicher Bund ist, haben wir sehr wohl bei der letzten Show gesehen, möchte ich meinen. Denn da tröstet euer Main Event, wo du nicht die Eier hattest, das Richtige zu tun, auch nicht drüber hinweg. Oder wie geht es eigentlich dem Kinn, nachdem dein ach so treuer Champ dir in die Fresse getreten hat?"

Der Mann aus Chelsea lacht laut auf und hebt, ohne seinen Partner dabei anzusehen, die Hand. Der reagiert augenblicklich und so gibt es ... natürlich ... einen High-Five zwischen den beiden. Godd hingegen kann darüber gar nicht lachen. Mit wütender Miene prescht er einen Schritt nach vorne.

James Godd: "Das war ein verdammtes Versehen und das wisst ihr beiden ganz genau. Wenn ihr nicht gewesen wärt, dann wäre es niemals dazu gekommen!"

Der Mann aus London fletscht deutlich sichtbar die Zähne, während Banes lässig abwinkt.

Gordon Banes: "Der gute alte James Godd. Immer die Schuld auf andere am Abwälzen. Erst war Smash der Böse, dann war es die Schuld vom Schlächter ... ganz schön peinlich, wie du immer wieder Ausreden für dein abartiges Verhalten suchst!"

James will erneut nach vorne preschen, wird nun aber von Mad Dog zurückgehalten, der an seine Seite getreten ist und ihn nun an der Schulter festhält.

Mad Dog: "Heb dir deine Wut für später auf, James!"

Noch einmal rüttelt den Engländer, will sich scheinbar losreißen. Doch MD hält ihn ein weiteres Mal an der Schulter fest.

Mad Dog: "Komm. Sie wollten doch dir die Schuld in die Schuhe schieben, dafür dass du angeblich nicht zu ihnen gestanden hast, die Sache bei Ashes bei unser Autogrammstunde.... - sie Sache läuft schon so lange, da können wir noch bis zum Main Event warten. Und dann werden wir ihnen schon ihre Überheblichkeit aus den Leibern prügeln!"

Banes lacht einmal mehr laut auf.

Gordon Banes: "Ja genau, hör lieber auf deinen Köter, bevor wir dir den Abend jetzt schon vermiesen!"

Er wendet sich seinem Partner zu.

Gordon Banes: "Komm Dude, lass uns gehen. Für die beiden werden wir uns nachher schließlich noch genug Zeit nehmen und dann werden sie es sein, die ein Einsehen haben. Sie werden es sein, die erkennen werden, dass wir das verdammt nochmal beste Team dieser Liga sind, obgleich diese dummen Carnageddon die Titel beschmutzen!"

Der junge Mann aus Chelsea dreht sich um, ohne den beiden Mad Godds einen weiteren Blick zu schenken. Sein Partner hingegen blickt die beiden noch einige Sekunden wortlos an, dann dreht auch er sich schließlich um. Godd ist die Wut deutlich anzusehen und so schreit er den beiden noch hinterher.

James Godd: "In euren verdammten Träumen seid ihr beiden das beste Team!"

Doch Banes reagiert nur, indem er während dem Gehen die Hand hebt und eine "Bla-Bla" Geste in Richtung des Engländers zeigt. Grinsend und nunmehr etwas besser gelaunt, aufgrund ihrer erfolgreichen Provokationen, verschwinden die beiden Happy Guys schließlich um die nächste Ecke, während nur James und Mad Dog zurückbleiben.

Der Engländer dreht sich murrend zum Number One Contender zurück, als er plötzlich ein überraschtes Gesicht macht. Denn Mad Dog hat den Undisputed Gerasy Gürtel in der Hand. Es war das Stück, was er noch festhalten konnte, als der Engländer sich losriss. 

Mad Dog: "Du solltest das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren, huh?!"

Der Night Fighter hebt den Belt und reicht ihn dem Champion. 

Mad Dog: "Sie werden auf irgendeine Unkonzentriertheit, irgendein Missverständnis oder einen Absprachefehler hoffen. Und wahrscheinlich planen sie dazu noch etwas, mit dem sie erneut eine Aktion provozieren, mit der wir uns letztlich selbst schaden... Flatternde Nerven sind also nicht gerade das, was uns jetzt so gut zu Gesicht steht, meinst du nicht auch?!"

James greift sich seinen Gürtel und wirft ihn sich erneut über die Schulter.

James Godd: "Was uns nicht gut zu Gesicht steht, ist ein Number One Contender, der dem Champion den Titel von der Schulter reißt."

Die Töle rollt ob dieses Konters genervt mit den Augen, während sich Godd bereits abwendet.

James Godd: "Wir sehen uns gleich in der Kabine."

Der Night Fighter nickt. Immer noch davon genervt, dass sich sein Freund von seinem Kommentar angegriffen fühlte.
Während James bereits den Gang weiter runter geht, nuschelt MD daher noch etwas in seinen Bart.

Mad Dog: "Na hoffentlich ist der Champion dort wenigstens dazu bereit, den Rat eines Freundes anzunehmen..."

Mit gehobenen Augenbrauen folgt die unbekannte Konstante seinem Kumpel zur Besprechung in Richtung Kabine.


Mike Garland: "Also haben die Happy Guys doch Recht, was?! Von wegen Unkenrufe... Harmonie sieht anders aus."

Vincent Craven: "Puh. Das Ende stimmt tatsächlich etwas missmutig. Allerdings hat uns die letzte Vendetta gelehrt, dass die Mad Godds im Stande sind, das Ruder auch wieder herum zu reißen. Und das in der letzten Show war ja nun deutlich schwerwiegender."

Mike Garland: "Schwerwiegend wird die Niederlage am heutigen Abend sein. Wenn der Hund zum zweiten Mal in Folge verliert - und das obwohl er beim Impact um den höchsten Titel der Liga antreten will."

Vincent Craven: "Die Niederlage bei der letzten Vendetta kann man wohl kaum als solche bezeichnen, Mike. Und das heutige Match steht ja erst noch aus - wie gesagt."

Mike Garland: "Du wirst es am Ende der Show erleben, Vince. Aber widmen wir uns tatsächlich erstmal dem Opener. Maldicao wird sein Debüt geben und er trifft auf Jan-Rupert von Wichtenhausen!"


------------------ PCWA ------------------

Jane Nelson: "Liebe Fans... es folgt der OPENER von Vendetta 145!!!!

Jubel im Rund.

Jane Nelson: "Bereits im Ring... JAN-RUPERT VON WIIIIIIIIIICHTENHAAAAAUUUUUSEEEEEEEN!"

Buhrufe der Fans. Wie überraschend. Der Adlige winkt einfach nur genervt ab.

Jane Nelson: "Und sein Gegner... mit einer Körpergröße von 1,95 Metern und 125 Kilogramm... Antooooooooooooooooooooooooooonio Maldicãoooooooooooooooooooooooooo!!!"

Das Licht in der Halle wird dunkler, am Eingangsbereich zünden zwei Magnesiumfackeln. Während sich ihr Rauch verteilt errönt eine laute Sirene im Stile eines Fliegeralarms. Maldicao tritt durch die Rauchschwaden zwischen das Licht der Fackeln. Er geht langsam und hat die Hände an den Riemen seiner Weste. Er hebt die Faust wartet eine Sekunde und schlägt mit ihr wie mit einem Hammer auf den Boden. Das Licht wechselt zu einem flackernden Effekt und die Musik von Disturbed startet passend dazu. Er betritt den Ring über die Treppe und bleibt mit erhobener Faust in der Ringecke.

Vincent Craven: "Beeindruckend."

Mike Garland: "Lächerlich."

Vincent Craven: "Korrekt."

Mike Garland: "Was? Du stimmst mir zu?"

Vincent Craven: "Ja. Dein Gehabe ist lächerlich."

Das lässt Mike nun wirklich verstummen, während Ringrichter Yoshi Funaki nochmal beide Gegner instruiert... und dann das Match anläutet!

 

Opener
- Debut -
Regular Singles Match
Maldicao
Bild
Bild
Bild
(Der erste Fall entscheidet über den Sieg. Als Fall zählen Three Count, Submission, Disqualifikation sowie Count-Out.
-Referee: Yoshi Funaki; Timelimit: 10 Min)

 

Die Ringsprecherin hat den Ring verlassen und die Kombattanten stehen sich direkt gegenüber. Von Wichtenhausen blickt Maldicao zweifelnd an... dann lacht er abwertend und dreht sich einfach weg. Doch der Mann mit brasilianischen Wurzeln greift direkt zu und rammt ihn hart mit der Schuler in die Ringecke.

Vincent Craven: "Nicht schlecht, der "Neue", oder findest du nicht?"

Mike Garland: "Nun, wir wissen wenig bis gar nichts über den Mann beziehungsweise seinen Stil."

Vincent Craven: "Absolut richtig."

Den Brocken mit brasilianischen WUrzeln scheint dies allerdings nicht zu interessieren. Er deckt seinen Gegner mit heftigen Tritten in der Ecke ein, was Jan-Rupert dazu bringt, den Oberkörper zwischen den Seilen hindurch zu schiebene. Sofort ist Funaki da und zählt Maldicao an. Der lässt sofort vom Adligen ab und hebt abwehrend die Hände.

Vincent Craven: "Ein fairer Sportsmann scheint er ja zu sein."

Mike Garland: "Abwarten. Irgendwann nimmt jeder mal eine Abkürzung."

Doch Maldicao scheint nicht zu Jenen zu gehören, die Shortcuts benötigen. Er steht, die Arme in die Hüften gestemmt, in der Ringmitte und lacht nun seinerseits. Von Wichtenhausen beäugt den Mann mit kritischem Blick, dessen Lachen sich nun in ein handfestes Brüllen transformiert hat. Er holt zu einem mächtigen Schlag aus...

Mike Garland: "Von Wichtenhausen taucht unter dem Schlag durch!"

Korrekt. Sofort umfasst er von hinten die Hüften seines Gegners und schiebt in n die Seile! Er will wohl Schwung für einen Einroller holen. Aber Maldicao hält sich im Seil fest und stößt seinen Gegner mit einem HEADBUTT des Hintzerkopfs von sich! Mit einer Geschwindigkeit, die man einem Mann mit der Statur Maldicao's nicht zutrauen würde wirbelt er herum... und rennt los!

 

CLOTHESLINE!!!

NEIN!!!

 

Von Wichtenhausen taucht unter der mächtigen Clothesline hindurch. Der Halbbrasilianer bremst ab und dreht sich sofort um, doch Jan-Rupert ist schneller!

 

DROPKICK!!!

 

Direkt in die Kniekehle! Maldicao geht zu Boden. Sofort ist Jan-Rupert über ihm und setzt einen Armbar an!

Mike Garland: "Da zeigt sich die Klasse eines von Wichtenhausen. Und die Schule einer Legende!"

Vincent Craven: "Abwarten."

Der Adlige drückt den Ellenbogen in die Schulter seines Gegners, um den Resthold weiter zu verstärken. Doch der Halbbrasilianer feuert einige harte SCHLÄGE in den Bauch seines Gegners ab und kämpft sich so auf die Beine. Maldicao drückt von Wichtenhausen in die Seile... und drückt ihn von sich weg! Jan-Rupert jagt durch den Ring in die Seile... und prescht auf Antonio zu...

Vincent Craven: "Was für eine Lariat!!!"

Mike Garland: "Beeindruckend. Von Wichtenhausen hat sich einmal um die eigene Achse gedreht!"

Aber er kommt schnell wieder auf die Beine. Doch der Halbbrasilianer zögert nicht, er rennt erneut auf seinen Gegner zu... und bringt diesen erneut mit einer LARIAT zu Fall! Diesmal umgreift er sofort den Haarschopf de Adligen und reisst ihn unsanft nach oben. Dann greift er an den Gürtel und den Hals seines Gegners...

 

GORILLA PRESSUP!!!

 

Maldicao steht immer noch im Ring, seinen Gegner mit ausgestreckten Armen nach oben haltend. Dann...

 

GUTBUSTER!!!

 

Mike Garland: "Was für eine Kraft!"

Vincent Craven: "Wie du sagtest, Mike... Maldicao könnte es auch mit einem Barry Wilson aufnehmen."

Doch das ist erstmal Zukunftsmusik. Aber auch die Fans sind begeistert!

 

HOLY SHIT!!!

HOLY SHIT!!!

HOLY SHIT!!!

 

Von Wichtenhausen ist das erstmnal relativ egal. Er rollt sich aus dem Ring, während Maldicao beide Fäuste nach oben streckt, was die Fans zu Applaus animiert. Dann slidet er aus dem Ring und will den an der Absperrung lehnenden von Wichtenhausen greifen... doch Jan-Rupert wirbelt herum und greift in die Maske des Halbbrasilianers!

Vincent Craven: "Wenn wir schon von Abkürzungen respektive Shortcuts sprechen, was, Mike?"

Mike Garland: "Pff... was muss er auch eine Makse tragen."

Das kann uns Maldicao sicherlich bald selbt erklären. Aktuell ist ihm die Sicht versperrt und er versucht , die Maske wieder richtig auf dem Kopf zu postieren. Doch so lange wartet sein gegner nicht! Er nimmt Anlauf...

 

DROPKICK!!!

 

Diesmal hat er den Oberkörper anvisiert und Maldicao's Rücken kollidiert unsanft mit dem Ringpfosten. Der Halbbrasilianer taumelt nach vorne, wo er bereits erwartet wird! Von Wichtenhausen hämmert dessen Kopf hart auf den Apron und schiebt Maldicao zurück in den Ring. Aufreizend langsam klerttert der Adlige auf den Apron, was die Fans zu lauten Buhrufen animiert.

Vincent Craven: "Na, so eine unflätige Geste! Wir sind immerhin im Vorabendprogramm."

Mike Garland: "Stell dich nicht so an. Die Kids hören heutzutage mit Sicherheit Schlimmeres."

Und von Wichtenhausen wird es relativ egal sein. Der wirft sich sofort auf Maldicao...

 

...eins...

...zwei...

...KICKOUT!!!

 

Maldicao kickt aus! Jan-Rupert reisst ihn sofort wieder nach oben und verpasst ihm einen erneuten DROPKICK! Krachend landet Antonio auf der Matte und von Wichtenhausen ist sofort wieder über ihm.

 

...eins...

...zwei...

...KICKOUT!!!

 

Mike Garland: "Der Kerl scheint ein immenses Durchhaltevermögen zu haben."

Was auch seinem Gegner nicht entgangen ist. Wütend klopft Jan-Rupert dreimal auf die Matte und gestikuliert wild in Richtung des Ringrichters. Was dieser dabei nicht mit bekommt ist die Tatsache, dass von Wichtenhausen vom Ringrichter unbemerkt während der Diskussion sein Schienbein auf den Hals seines Gegners drückt.

Vincent Craven: "Und da ist sie wieder, die Schule eines Elroy Schmidtke."

Mike Garland: "Wunderschön, oder?"

Der Halbjapaner reagiert mit einem Augenrollen. Aber auch Referee Funaki bemerkt die Aktion und zählt von Wichtenhausen an. Der hebt entschuldigend die Hände, verliert aber keine Zeit, Maldicao nach oben zerren und einen FRONT HEADLOCK anzusetzen! Doch der hebt ihn aus und trägt ihn zum Seil... UND HEBT IHN DARÜBER AUF DEN APRON!

Mike Garland: "Was für ein Powerhose... ich bin beeindruckt... "

Auch die Fans applaudieren erneut! Maldicao will Jan-Rupert einen SCHLAG verpassen, doch der tauscht darunter hinweg, umgreift mit beiden Händen den Nacken seines Gegners... und springt vom Apron! Antonio's Hals macht Bekanntschaft mit dem Ringseil und er taumelt nach hinten.

Vincent Craven: "Jan-Rupert von Wichtenhausen bestimmt nun das Tempo."

Und lässt nicht nach. Sofort springt er auf den Apron und umgreift das oberste Seil. Kurz fixiert er Maldicao , der immer noch durch den Ring taumelt... Jan-Rupert wuchtet sich auf das Top Rope!

 

SPRINGBOARD BODYPRESS!!!

 

Mit lautem Klatschen kollidieren die beiden Körper in der Ringmitte, während von Wichtenhausen seinen Gegner unter sich begräbt. Doch er setzt keinen Pin an sondern steht sofort wieder auf und deckt Maldicao mit harten TRITTEN ein! Maldicao will aufstehen, doch von Wichtenhausen lässt einen KNEEDROP auf den Nacken folgen! Erneut steht er blitzschnell auf...

 

ELBOWDROP!!!

AUF DEN NACKEN!!!

 

Mike Garland: "Wie du sagtest... Jan-Rupert übernimmt hier immer mehr die Führung des Kampfes."

Es ist nicht zu übersehen! Aber von Wichtenhausen lässt sich erneut auf einen trash Talk mit dem Publikum ein. Maldicao nutzt die Zeit und zieht sich, nachdem er in die REingecke gerobbt ist, an den Seilen nach oben. Doch von Wichtenhausen prescht heran und verpasst seinem Gegner einen knallharten CHOP auf die nackte Brust!

Vincent Craven: "Also ich glaube nicht, dass das nun sinnvoll ist."

Mike Garland: "Ich könnnte schwören, dass Maldicao's Augen wirklich rot glühen und das nicht nur die Maske ist."

Und das bekommendie Fans nun auch zu spüren! Mit einem Urschrei verpasst Maldicao seinem Gegner einen krachenden FOREARM gegen die Schläfe! Dann umgreift er dessen Nacken und hämmert nun von Wichtenhausen in die Ringecke. Sofort wird der Adlige mit einer Kombination aus harten KICKS und CHOPS ein! Ringrichter Funaki will eingreifen, doch der Halbbrasilianer schnappt schon von Wichtenhausen und befördert ihn mit Wucht in die gegenüber liegende Ecke! Sofort nimmt er Fahrt auf und stürmt hinterher!

Mike Garland: "Jan-Rupert weicht aus!"

Vincent Craven: "Korrekt! Und Antonio Maldicao knallt ungebremst in die Ringecke!"

Und der Adlige übernimmt, wenn auch schwer atmend, wieder das Kommando. Er verpasst Maldicao nochmal einen TRITT in den Magen und umgreift dann dessen Hals... und rennt los! Doch der Halbbrasilianer schiebt seinen Gegner im Laufen von sich weg und von Wichtenhausen federt in die Seile, rennt zurück... und duckt sich unter einer Clothesline von Maldicao hindurch... rennt weiter und federt erneut ab...

 

HIGH CROSS BODY!!!

NEIN!!!

 

Vincent Craven: "UND ZUM DRITTEN MAL DEMONSTRIERT MALDICAO SEINE KRAFT!"

Denn er hat seinen Gegner einfach abgefangen! Sofort lässt er seinen Gegner nach unten sausen... SIDE BACKBREAKER! Doch der Halbbrasilianer hat noch nicht genug... er dreht sich einmal um die eigene Achse... und befördert seinen gegner mit einem POWERSLAM auf die Matte!

Mike Garland: "Auch ich bin beeindruckt. Wenn Maldicao JETZT dran bleibt, dann kann er das hier auch gewinnen!"

Beide  bleiben für einem Moment am Boden liegen. Der Halbbrasilianer schlägt brüllend mit der Faust auf die Matte und powert sich so nach oben! Jan-Rupert von Wichtenhausen kommt ebenfalls langsam wieder nach oben, wird aber sofort mit einer harten LARIAT wieder auf die Matte gepflügt! Sofort wird er nach oben gezogen und erneut in die Ringecke verfrachtet!

Mike Garland: "Das scheint jetzt das bereits erwähnte, wilde Tier zu sein."

In der Tat. Wie ein Berserker prügelt Maldicao auf seinen Gegner ein! Ringrichter Funaki will ermahnend eingreifen, doch der Blick des Halbrasilianers ist selbst durch die Maske zu spüren. Somit geht der Referee lieber einen Schritt zurück, während Maldicao die Hüften seines gegners umfasst...

 

BELLY TO BELLY SUPLEX!!!

 

Und sofort das Cover hinterher!

 

...eins...

...zwei...

...DR...KICKOUT!!!

 

Mike Garland: "Das war mehr als knapp!"

Vincent Craven: "Dennoch ein eher halbherziges Cover, findest du nicht?"

Mike Garland: "Stimmt. Das spricht gegen die Erfahrung von Maldicao. Er hätte zum Durchatmen auch einen Resthold ansetzen können."

Hätte er, hat er aber nicht. So hievt er sich langsam auf die Beine, während der Adlige es seinem Gegner gleich tut. Doch als von Wichtenhausen auf allen Vieren ist verpasst ihm der Halbbrasilianer einen heftigen SOCCERKICK in die Seite! Wie ein Klappmesser schnappt Jan-Rupert zusammen, doch sein gegner ist sofort wieder über ihm und reisst ihn nach oben... Ansatz zur POWERBOMB!!!

Mike Garland: "Wichtenhausen zappelt wie wild herum!"

Vincent Craven: "Er rollt über Maldicao!!!"

Die Arme werden mit den Beinen eingehakt, doch der Halbbrasilianer stemmt sich mit aller Macht dagegen... doch Jan-Rupert von Wichtenhausen holt noch einmal Schwung...

 

SUNSET FLIP POWERBOMB!!!

 

Ein Raunen geht durch das Publikum. Und der Adlige bliebt einfach in der Position sitzen...

 

...eins...

...zwei...

...DR...KICKOUT!!!

 

Vincent Craven: "Wenn die zwei so weiter machen dann wird es sehr eng mit dem Zeitlimit."

Welches bei 10 Minuten liegt. Von Wichtenhausen diskutiert erneut mit dem Ringrichter, da dieser seiner Meinung nach den Pin zu langsam gezählt hat. Doch Funaki winkt nur ab. Kopfschüttelnd erhebt sich der Adlige und begibt sich langsam in die Eingecke, während sein Gegner auf allen Vieren versucht, zu Atem zu kommen. Dann deutet Jan-Rupert auf sein Knie.

Vincent Craven: "Wenn er das durchzieht könnte das den Knockout für Maldicao bedeuten!"

Was dem Adligen sicherlich egal ist. Er nimmt Anlauf... WIRD ABER VON MALDICAO MIT EINEM SPINEBUSTER AUS DER LUFT GEHOLT! Der springt, anscheinend vom Adrelnalin getrieben sofort wieder auf und schaut in das Publikum. Dann nickt er knapp und widmet sich wieder seinem Gegner, der sofort hochgezoghen wird...

 

PACIFICADOR!!!

PUMPHANDLE SAMOAN DROP!!!

 

Mike Garland: "Der Finisher des Halbbrasilianers! Das war's!"

Doch der Angesprochene pinnt nicht. Stattdessen blickt er durchs Publikum und hebt die Faust. Er hält den Daumen erst hoch und dreht ihn langsam nach unten. Das Publikum reagiert mit dem Daumen nach unten. Maldicao lächelt, greift Wichtenhausen und wirft ihn aus dem Ring. Er folgt ihm langsam. Der Adlige versucht auf allen Vieren wegzurobben aber der Halbbrasilianer greift ihn erneut...

 

PACIFICADOR!!!

AUF DIE MATTE!!!

 

Vincent Craven: "Das ist eine absolute Machtdemonstration von Maldicao!"

Von Wichtenhausen krümmt sich auf der Matte, während der Halbbrasilianer auf die Kommentatoren zu geht.

Mike Garland: "Oh oh... "

Der große Mann greift sich ein Mikrofon.

Maldicao: "Das ist die Macht, die das einfache Volk mit seinem Urteil ausüben kann. Schnell und ohne Kompromiss. Eine Chance erhältst du noch, von Wichtenhausen. Lebe mit den Konsequenzen für dein Handeln und stell dich noch einmal mit mir in den Ring. Ich erwarte deine Antwort."

Dann wird das Mikrofon weggeworfen und die Ringglocke ertönt.

Jane Nelson: "Das Zeitlimit ist abgelaufen... somit gibt es keinen Sieger!"

Doch für die Fans gibt es den, denn sie skandieren lautstark den Namen des neuen Mannes.

Vincent Craven: "Für mich ist Maldicao auch der eigentliche Sieger."

Mike Garland: "Korrekt. Hätte ich nicht gedacht."

Vincent Craven: "Auf jeden Fall ein sehr starkes Debüt."


------------------ PCWA ------------------

Im Jona Varks Büro versucht sich Barry Wilson im Besuchersessel in eine bequeme Sitzposition zu lümmeln, aber er grummelt nur missmutig vor sich hin. Lara Lee begutachtet stattdessen intensiv eine eingerahmte – eine von vielen – Auszeichnung an der Wand. Von der Geschäftsführerin ist dagegen keine Spur.

Stem blickt kurz zu Lara hinüber, rollt entnervt die Augen und grummelt weiter vor sich hin.

Stem: „Wie lange willst du den diese blöden Auszeichnungsschreiben noch anstarren? So viel Text ist doch gar nicht zu lesen.“

Daraufhin dreht die Amazone sich um und verschränkt die Arme vor dem Brust.

Lara: „Etwas, was du viel zu selten zu sehen bekommst. Das ist einer von vielen belegten Erfolgen von dieser Jona.“

Stem: „Seit wann schwärmst du von unserer Chefin. Bislang hast du sie nie wirklich gemocht.“

Lara: „Tue ich immer noch. Aber ich kann ihre Erfolge eben nicht leugnen… ganz im Gegensatz zu dir.“

Er schnaubt verächtlich.

Stem: „DAS habe ich nicht gesagt, Missy. Und könntest du bitte damit aufhören, mir die Worte im Mund herum zu drehen? Das wäre wirklich hilfreich."

Dann strafft er sich und streicht sich durch den Bart.

Stem: " Was glaubst du wohl, warum wir hier sind?“

Lara: „Na, warum wohl? Jona steht auf erfolgreiche Menschen. Die will sie in ihrer Nähe haben, weil sie eben erfolgreich sind und vor allem viel Geld bringen. Deshalb sind wir hier.“

Stem: „Nur weil wir nun die Cotatores mehrfach verteidigt haben? Das glaube ich nicht. Denkst du nicht eher, es geht um das, was vorhin im Ring passiert ist?“

Bevor Lara darauf etwas erwiedern kann, wird die Tür geöffnet und ihre Geldgeberin erscheint mit schnellen Schritten in dem Raum. Sie hält schnurtracks auf ihrem Schreibtisch zu, läuft an Lara vorbei ohne sie eines Blickes zu würdigen und nimmt schlussendlich in ihrem Bürostuhl Platz. Sie blickt kurz auf die dargelegten Notizen, dann richtet sich ihr Blick auf Stem und Lara, die jetzt neben ihm steht.

Jona Vark: „Schön, dass Sie beiden gemeinsam Ihren Weg zu mir gefunden haben. Kommen wir gleich zur Sache. Miss Lee... was sollte dieser Auftritt? Und Sie, Barry... "

Dem Angesprochenen steigt eine leichte Röte in's Gesicht. Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass Miss Vark ihn beim Vornamen nennt und Lara nicht... die ganze Situation ist ihm mehr als unangenehm.

Jona Vark: "Sie machen diesen offensichtlichen Unsinn auch noch mit! Also... Sie sind hier. Wie schön. Dann erklären Sie mir endlich was Sie eigentlich wollen!"

Entschlossen tritt die Kanaderin an den Schreibtisch und legt beide Händen auf diesen, wobei sie selbst leicht vorneüber beugt.

Lara: „Wir wollen eine Gehaltserhöhung!“

Stem: „Was?!“

Er ist geschockt aufgesprungen und starrt Lara an. Es ist offensichtlich, dass mit ihm keine Absprache getroffen wurde. Jona Vark zuckt mit keiner Wimper, stattdessen faltet sie die Hände zusammen und lehnt sich zurück.

Jona Vark: „Nicht, dass ich darauf wirklich ernsthaft eingehen würde, aber ich bin heute trotz der bisherigen Ereignisse recht gut gelaunt. Und deshalb werde ich mir das nun auch weiter anhören. Also... Miss Lee, warum sollte ich Sie bevorzugt behandeln?“

Lara: „Weil ich bevorzugt Siege einfahre, Miss Vark. Ich gewinne Matches und generiere also mehr Geld. Und die Fans wollen mehr von mir sehen. Also zahlen sie mehr Eintritt. Sie verdienen mehr. Sie und die PCWA werden erfolgreicher. Daher ist mehr als nur recht und billig, dass ich an diesem steigernden Erfolg, welcher durch mich generiert wird, teilhabe.“

Die Boss Lady lehnt sich in ihrem Sessel zurück, schlägt das rechte Bein über das Linke und verschränkt die Hände ineinander.

Jona Vark: „Interessant. Wirklich interessant..“

Dann blickt sie Stem streng an.

Jona: „Und Sie stehen zu hundert Prozent hinter den Aussagen von Miss Lee, Barry?“

Er schluckt kurz.

Stem: „Ich… ähm… also ich... “

Lara: „Aber natürlich! Wir sind schließlich ein Team. Carnageddon ist immerhin erfolgreich und bislang unbesiegte Champions!“

Jona Vark: „Das ist in der Tat nicht weg zu diuskutieren…“

Dann tippt sie urplötzlich etwas auf der Tastatur und mustert schließlich irgendwelche Statistiken, die auf dem Bildschirm angezeigt werden. Lara und Barry bewegen keinen Muskel. Nur das typische Klackern des Tippens ist zu hören. Nach einigen Minuten blickt die Geschäftsführerin wieder zu ihnen auf, in der Zwischenzeit hat Stem sich wieder gesetzt, während Lara eine Steinstatue spielt.

Jona Vark: „Also erst einmal... alle bekommen in der PCWA gleiche Gehälter, um Ungleichbehandlung vorzubeugen. Weiterhin bekommen alle, und damit auch Sie, gewinnorientierte Zuschüsse aus Werbung und Merchandise. Sie bekommen also schon Erfolgsprämien, was Ihre Forderung damit obsolet macht. Weiterhin überschätzen Sie Ihre Erfolge bei weitem…“

An dieser Stelle dreht Jona den Computermonitor um 180 Grad, damit Lara ein Kurvendiagramm sehen kann.

Jona Vark: „Wie Sie sehen, haben Ihre Erfolge – die übrigens nicht so oft vorkommen wie Sie mir vielleicht weismachen wollen – nur sehr geringe Auswirkungen auf die gesamte Einschaltquote. Sie können sich höchstens damit trösten, dass Sie immerhin keine negativen Zahlen verursachen.“

Damit bewegt sie den Bildschirm wieder zu sich, behält aber den Blickkontakt zur Amazone bei.

Jona Vark: „Und letztendlich... auf so einer unverschämten Vorgehensweise, wie Sie mir eben beispiellos vorgeführt haben, reagiere ich generell… negativ. Sie können gerne weiter träumen, aber ich werde zu meinen Lebzeiten diesen Traum nicht wahrmachen.“

Zu guter Letzt wirft sie einen bedeutungsschwangeren Seitenblick zu Barry hinüber.

Jona Vark: „Davon ganz zu schweigen, dass Barry anscheinend bei Ihrem – persönlichen – Anliegen gar nicht involviert ist. Oder irre ich mich etwa, Barry?"

Wie Messer bohren sich die blauen Augen der Chefin in die des Angesprochenen. Barry schwitzt, ihm ist die Situation weiterhin mehr als unangenehm. Er schüttelt beinahe unmerklich mit dem Kopf.

Jona Vark: "Nun... damit ist dieses Thema abgehakt. Sie hören mit dem kindischen Schauspiel auf und beweisen lieber in nächster Zeit, dass Sie Beide immer noch ein Team sind. Sonst muss ich drastischere Maßnahmen in Erwägung ziehen, die den Verlust der Cotatores Championshipgürtel beinhalten.“

Stem: „Sie meinen… Sie wollen uns als Champions aberkennen, wenn wir kein Team mehr sind?“

Jona Vark: „Nun, es ist ja noch nichts entschieden… aber ja, wenn ein Team kein Team mehr ist, wozu nützen dann die Cotatores bei Ihnen? Die Gürtel sind ein Gemeinschaftsprojekt. Natürlich können Sie auch die Titelgürtel freiwillig abgeben…“

Lara: „Niemals! Die Cotatores gehören uns auf ewig!“

Ein gütiges Lächeln der Chefin.

Jona Vark: „Aber natürlich, Miss Lee. Natürlich.“

Doch das Lächeln ist eiskalt. Ohne jegliche Freude. Lara muss auch nicht lachen, stattdessen starrt sie nur finster ihre Chefin an.

Lara: „Dann gib mir Cryption oder Gerasy!“

Urplötzlich schnellt die Varkina aus ihrem Sessel und trümmert die Fäuste auf den Schreibtisch.

Jona Vark: „MISS LEE!! Sie haben hier rein GAR NICHTS einzufordern! Das müssen Sie selbst schon erkämpfen. Aber dazu werde ich Ihnen erst einmal keine Gelegenheit geben, denn wie gesagt – Sie und Barry müssen erst mir noch beweisen, dass Sie beide noch immer ein erfolgreiches Team sind. Und zwar beim IMPERIAL IMPACT!“

Schließlich stößt Lara sich vom Schreibtisch ab und beginnt ungeduldig wie ein Tiger im Käfig hin und her zu laufen. Der Riese aus Ronaoke schweigt.

Jona Vark: „Was machen Sie noch hier? So können Sie mir doch nicht euren Teamgeist beweisen, indem Sie nichts tun. Miss Lee, heute verhalten Sie bitte ruhig und besonnen. Mr. Wilson, Sie haben ja ein Match gegen Matt Stone vor sich. Bereiten Sie sich vor. Und jetzt raus mit Ihnen!“

Urplötzlich stoppt die Amazone ihren Lauf durch das Büro.

Lara: "Und gegen wen sollen wir beim Impact antreten, hm? Wir haben jedes verdammte Team in der PCWA besiegt! Wir haben sogar dafür gesorgt, dass die Ring Assassins uns endlich nicht mehr auf die Nerven gehen! Also... "

Sie geht an den Schreibtisch heran, an dem Jona Vark immer noch mit den Fäusten aufgestützt steht und begibt sich in die beinahe selbe Haltung.

Lara: "Wer soll unser Gegner sein, hm?"

Die Chefin hält dem Blick der Amazone stand.

Jona Vark: "Machen Sie sich nur keine Sorgen, Miss Lee. Ich finde einen Gegner für Sie beide beim Imperial Impact."

Lara: "Achja ? Und wen, Zuckerschnute?"

Jona Vark: "Das werden Sie schon noch sehen. Und jetzt raus... "

Die Amazone stößt sich vom Schreibtisch ab und leckt sich lasziv über die Lippen.

Lara: "Da bin ich aber wirklich... "

Jona Vark: "RAUS!!!"

Es ist schließlich Barry Wilson, der seine Partnerin (?) an der Schulter packt.

Stem: "Komm jetzt... es reicht."

Das Muscle Chick lässt es geschehen. Und so verlassen Carnageddon das Büro der Chefin. Die lässt sich in den Sessel zurück fallen und atmet lautstark aus. Hatte sie dieses Mal zuviel versprochen? Hatte sie sich übernommen? Nein! Sie ist eine VARK, Herrgott. Und die Familie Vark lässt sich von solchen Punks wie Lara Lee nicht auf der Nase herum tanzen!

Jona Vark: "Und ob ich ein Team finden werde!"

Vincent Craven: "Und so viel zum Thema Solopfade, nicht wahr, Mike?"

Mike Garland: "Verdammt... Jona macht alles kaputt!"

Vincent Craven: "Ich finde, sie macht hier alles richtig. Sie hat sich lange genug von großen Egos auf der Nase herumtanzen lassen."

Mike Garland: "Ach ja? Von wem denn bitte?"

Vincent Craven: "Gabriel Lucifer, Azrael Rage und dein allseits geliebter Kevin Sharpe... um nur einige zu nennen."

Mike Garland: "Na und? Die sind alle nicht mehr da! Lass Lara doch zu höheren Zielen aufsteigen, verdammt!"

Vincent Craven: "Ich bleibe dabei. Jona Vark macht hier alles richtig."

Mike Garland: "Solange sie zum Impact einen Gegner präsentiert... "

Vincent Craven: "Sie klang zumindets ziemlich zuversichtlich. Und so wie ich unsere Chefin kenne wird sie nicht mit leeren Händen da stehen."

Mike Garland: "Das bleibt abzuwarten. Mir würde aktuell kein Team ein fallen."

Vincent Craven: "Mir auch nicht. Aber bis zum Imperial Impact ist auch noch etwas Zeit."


------------------ PCWA ------------------

… die Kamera gleitet in einer Art Vogelflugperspektive frontal auf das erleuchtete und von geschäftigem Treiben belebte PCWA Theatre zu. Die aktuelle Vendetta ist in vollem Gange, wenngleich um die Halle herum noch einige Fans herumwuseln. Der Fokus ist allerdings auf einen bestimmten Bereich gerichtet - nämlich oberhalb des Entrances und in helles, fast goldenes Licht getaucht. Inzwischen eine der angesagtesten Adressen der Liga kommt das „PCWA Skywalk“ mal wieder in der Aura einer heimeligen Lounge daher.

Und doch: viel los ist gerade nicht, wie man an den vereinzelten Gästen ausmachen kann, während die Kamera auf das zum Balkon gehörende große Panoramafenster zudriftet. Ein einzelner Gast erregt dennoch die Aufmerksamkeit der Zuseher. Und das nicht nur angesichts der legendären Optik und des Gerasy - Championship - Belts, welcher neben ihm auf der Couch liegt.

Godd schiebt den Ärmel seiner Jacke hoch, schielt auf die Uhr und schüttelt den Kopf. Eher selten erlebt das Publikum ihn so. Sauer ja, ungeduldig aber selten. Selbst, wenn die Grenzen in dem Fall leicht fließend sind. Geräuschvoll stellt er das halbleere Half Pint Guinness auf den Tisch …
… und steht dann auf: in einer fließenden Bewegung schiebt er die Balkontür auf und tritt hinaus. Ein leichte Brise weht durch das Haar des Tribun, welcher nah an die Brüstung tritt und dann den Kopf so dreht, dass er hinauf zur Dachkante blickt. Nichts!

Kopfschüttelnd geht er wieder ein paar Schritte hinein, stemmt die Hände in die Hüfte. Scheinbar läuft irgendetwas nicht so, wie er sich vorgestellt hat. Dann blickt er wieder zu dem Tisch mit seinem Ale … und der danebenstehenden Flasche Malzbier. Er überlegt kurz und greift sich dann diese. Mit dem Lieblingsdrink einer gewissen Person kehrt er auf den Balkon zurück, schaut sich nochmals nach allen Seiten um und stellt die Pulle dann auf den Balkonrand.

Ein Versuch ist es wert - und so kehrt er zur Couch zurück. Lauerposten.

„Danke!“

Godd hat sich kaum in die Polster fallenlassen, als er sowohl ungläubig als auch spöttisch den Schatten bemerkt, der am Balkonrand lehnt und aus der dargebotenen Flasche trinkt. Und so erhebt der Engländer sich mit leichtem Widerwillen erneut und spaziert zu dem Mann, den er erwartet hat.

James Godd: "You're a little late, huh?"

Er hebt kurz die Augenbraue an.

James Godd: "Aber falls wir in Zukunft auch weiterhin zusammenarbeiten sollen, dann solltest du eventuell daran denken, dich anzupassen und auf solche Auftritte wie diesen verzichten. Ich hab es dir schon einmal gesagt, ich mag solche Spielchen nicht!"

Er nickt mit dem Kopf, um die soeben ausgesprochenen Worte noch einmal zusätzlich zu untermauern.
Der Schatten nimmt einen Schluck aus der dargebotenen Pulle.

Shadow: „Setz einen dressierten Bären in der Wildnis aus … und du wirst sehen, er wird über kurz oder lang bestehen. Nur eben nicht sofort. Gönn mir daher das bisschen Akklimatisierung – damit ich mich noch als ich selbst fühlen kann."

Seine Hand fährt kurz unter den Haarvorhang, scheinbar über die Lippe wischend.

Shadow: „… also: was kann ich für dich tun?“

Der Engländer schenkt dem Schatten ein kurzes Lächeln und klopft ihm dann freundschaftlich auf die Schulter.

James Godd: "Zunächst einmal wollte ich mich für den hervorragenden Fight bedanken, den du mir bei der vergangenen Show geboten hast. Warst wirklich nicht leicht kleinzukriegen und ich denke an so manch anderem Tag wäre das Ergebnis möglicherweise ein anderes gewesen!"

Abermals nickt der Tribun des Volkes mit dem Kopf.
Und der Soul Survivor … tut es ihm unmerklich gleich.

Shadow: „Damit werde ich einmal mehr bestätigt. Es sind dieselben Gedanken, die uns verbinden … wenngleich aus der süffisant unterdrückten eigenen Sichtweise voll dampfendem Eigenlobs heraus. Verzeih, wenn ich dir das gleiche Lob zurückgebe … und mir insgeheim auf die Schulter klopfend die andere Variante lieber vorstelle. Aber geschehen ist geschehen - und ich bin froh darüber, egal wie…“

Der Schatten nimmt einen weiteren Zug, mit welchem er einen halben Schritt auf Godd zugeht.

Shadow: „… so, und da dies nun geklärt ist: erzähl, was dir auf der geschundenen Seele brennt. Denn ich glaube kaum, dass du dieses Tête-à-Tête für Lobhudeleien, welche dir nicht wirklich stehen, verschwendest. Du brauchst das ebenso wenig wie ich ein honigumschmiertes Maul. Also … ich lausche….“

Die Miene des Engländers wird ernster, als er ein weiteres Kopfnicken, gefolgt von einem Schluck Guinness, folgen lässt.

James Godd: "Damit liegst du so ziemlich richtig. Freut mich aber, dass du auch Spaß an unserer Schlacht hattest! Ich wollte mit dir jedenfalls über das neu zusammengestellte Triumvirat sprechen. Wir sollten diese Truppe auf gar keinen Fall unterschätzen. Diese Happys mögen nicht sehr gefährlich wirken, aber ich kenne die Jungs nun schon einige Jahre und vieles von dem, was sie öffentlich so zeigen, ist Fassade ... da kennst du dich ja bestens mit aus ..."

Den kleinen Seitenhieb konnte er sich einfach nicht verkneifen, denn obwohl sein Vertrauen zum Schattenmann in den vergangenen Wochen stetig angewachsen ist, so ist es dennoch noch nicht hundertprozentig.

James Godd: "Und über Graves brauche ich ja keine Worte mehr verlieren, den kennst du schließlich auch ganz gut und hast deine Schlachten gegen ihn gehabt. Mal ganz davon abgesehen, dass er bei Sharpe in der Lehre war und dort sicherlich so einiges aufgeschnappt hat!"

Der Engländer greift erneut zu seiner Flasche und nimmt einen kräftigen Schluck, während er die Mimik von Shadow genau im Auge behält und versucht irgendeine Reaktion in dieser abzulesen.
Und wie immer … kann man nicht wirklich viel ausmachen. Stattdessen schlendert er nahezu starrsteif zu einem der Stehtische hier auf dem Balkon.

Shadow: „Ein bezaubernder Haufen, nicht wahr … einer, dem wir entgegenstehen, wenn es nach dir, mir und der Töle gehen würde. Sofern ihr zwei euch nach Imperial Impact noch mit dem gleichen Feuer in den Augen die Hand reichen könnt … statt mit Gegenfeuer zu antworten. Aber das … ist nicht wirklich meine größte Sorge, Goddfather.“

Der dunkle Krieger bemerkt etwas am Boden, bückt sich danach und hebt es auf: zwei schon angerostete Kronkorken. Er legt sie auf den Tisch.

Shadow: „Erinnere dich, ist gar nicht so lange her: was hat dich solange davon abgehalten, mit mir hier gemeinsam einen zu heben? Zusammen eine Frontlinie zu überqueren trotz berechtigter Zweifel?“

Godd sieht seinen Gesprächspartner mit leicht überraschter Miene an und hebt die Augenbrauen.

James Godd: "Den Grund kennst du und ich habe ihn dir bereits mehr als einmal mitgeteilt. Ich habe dir schlichtweg nicht vertraut. Verurteile mich von mir aus dafür, aber wenn du ehrlich bist hast du ja selbst zu diesem Verhalten meinerseits beigetragen."

Nun nickt der Schatten doch, stellt sein Bier ab und nimmt je einen der Flaschendeckel in eine Hand.

Shadow: „An dünnen unmerkbaren Seilen hängen oft fürchterliche Gewichte … und genau aus diesem Grund lasse ich das Triumvirat 2.0 nicht aus Augen. Oder zu nah an mich heran. Auf dem Papier mögen sie aktuell Tiger aus selbigem sein: geschlagene Recken mit einem gefallenen Anführer, einem fleischgewordenen Teufel auf Abschiedstour, einem Emporkömmling, welcher sich rarmacht und zwei devoten Wölfen im Clownspelz.“

Er bugsiert die Kronkorken jeweils zwischen die Fingerkuppen … und drückt diese zusammen. Dann lässt er klimpernd zurück auf die Tischplatte fallen.

Shadow: „Ein überschaubares Mini-Platoon seelisch geknickter Söldner … und doch: irgendwo haben alle noch ein Rest Faden des großen Puppenspielers übrig, der mit den Geschicken und Träumen der PCWA Pflaume spielt. Ich weiß das … und sei ehrlich: ganz tief drin in dir … zweifelst du genauso wie ich. Denn dieser augenscheinliche Jammerrest … dürfte nur ein Vorbeben sein.“

Godd blickt nachdenklich in die Ferne und denkt darüber nach. Dann schüttelt er jedoch entschlossen den Kopf.

James Godd: "Ich denke nicht, dass die Jungs ein Vorbeben sind. Ganz im Gegenteil bin ich der Überzeugung, dass sie das finale Beben sind! Das ganz große Beben hatten wir bereits und wir haben es überstanden. Rage ist nicht mehr. Sharpe ist nicht mehr! Bleiben nur noch deren loyale Fußsoldaten. Die sollte man, wie ich ja bereits erwähnte, durchaus nicht unterschätzen, aber letztlich werden wir auch über sie obsiegen und dann ..."

Er schweigt einen kurzen Augenblick.

James Godd: "... nun, wir werden sehen, wohin der Weg dann führen wird."

Shadow: „Konzentriere du dich mit Mad Dog darauf, was von euch übrigzulassen. Denn für gewöhnlich streitet man um die Ländereien erst nach einem gewonnenen Krieg gegen das Dunkel. Lass die Clowns die Sorgen der Partners in Crime und den Basilisken Meine sein - er wird früher oder später mit handfesten Argumenten und Herausforderungen kommen. Denn die werden nötiger sein als der Kinderquatsch mit Gürtelklau unlängst, um mich dazu zu bringen, ein weiteres Mal mit ihm die Klingen zu kreuzen.“

Godd nickt mit dem Kopf, denn ganz unrecht hat der Schatten mit seinen Worten zum Duell zwischen ihm und Mad Dog natürlich nicht.

James Godd: "Mach dir mal keine Sorgen um Mad Dog und mich. Wir sind nicht zum ersten Mal in dieser Situation. Doch im Gegensatz zu damals haben wir aus unseren Fehlern gelernt. Damals wollte keiner von uns diesen Kampf haben, aber dieses Mal ist es anders. Wir beide wollen diesen Fight und zwar einen fairen Sportlichen. Keine faulen Tricks diesmal, wie es damals der Fall war. Kein Schlächter, der uns gegeneinander ausspielen wird. Nur zwei Männer, die diesen Sport lieben und sich, ganz gleich wie der Kampf ausgehen wird, im Anschluss daran die Hände schütteln werden!"

Er nickt zuversichtlich mit dem Kopf. Er ist sich ziemlich sicher, dass Mad Dog die Sache genauso sieht. Er nimmt einen weiteren Schluck und fährt schließlich fort.

James Godd: "Aber eine Bitte hätte ich noch an dich. Hab auch heute Abend im Main Event ein waches Auge auf den Basilisken, wie du ihn nennst und sorge dafür, dass sich dieser nicht in unseren Kampf mit den zwei Clowns einmischt!"

Der Soul Survivor schnippt wie auf Kommando einen weiteren alten Kronkorken in die Luft, fängt ihn auf … und zerdrückt ihn in gleicher Weise direkt vor James Augen.

Shadow: „Ich habe dir mein Wort gegeben und dazu stehe ich auch. Verlass dich darauf.“

Der Engländer nickt abermals und erhebt schließlich seine Flasche.

James Godd: "Na dann, Cheers!"

Der Tribun bereitet sich darauf vor, seine gereckte Pulle noch einige Augenblicke dem Schatten vor die haarverhangene Nase zu halten…
… doch der erwidert den Trinkgruß überraschend schnell und plingt die Flaschenhälse zusammen.
Godd grinst sich insgeheim einen, während er den letzten Rest seines Getränks hinterkippt.

Da weht eine leichte Brise um ihn herum … und die Tür zum „Skywalk“ fällt klappend, aber nicht schließend, kurz in den Rahmen, um danach wieder aufzuschwingen.

Instinktiv geht der Blick des Briten dorthin und als er sich wieder seinem Gesprächspartner zuwendet…

… steht dieser noch immer dort und leert seine Malzbierflasche ebenfalls.

Wieder grinst der Gerasy - womit die Szene abblendet …

Vincent Craven: "Wie war das? Die Mad Godds und Shadow sind keine Gruppierung? Das klang aber eben nach genau nach dem Gegenteil."

Mike Garland: "Dieses widerliche Fähnchen im Wind."

Vincent Craven: "Wer? Shadow?"

Mike Garland: "Natürlich! Wer denn sonst?"

Vincent Craven: "Der Schatten verfolgt sicherlich ein eigenes Ziel. Aber akutell ist dies eben auf einer Linie mit den Mad Godds. Und zwar gegen das Triumvirat."

Mike Garland: "Das mag schon sein und ist sicherlich nicht allzu abwegig. Aber was passiert nach dem Impact? Was, wenn sich Godd und die Töle dort gegenseitig zerfleischen?"

Vincent Craven: "Das bleibt abzuwarten und ist Stand Jetzt mehr als unrealistisch. Sag' doch einfach einmal, dass du Unrecht hattest."

Mike Garland: "Wieso? Natürlich ist Shadow ein Fähnchen im Wind. Nur bläst eben der gerade in Richtung von Godd und der Töle."

Vincent Craven: "Du würdest dir lieber die Zumge abbeissen als zuzugeben, dass du Unrecht und ich Recht hatte."

Mike Garland: "Das weisst du nicht. Nächste Szene, bitte."


------------------ PCWA ------------------

Backstage steht ein ziemlich zermürbter und genervter sowie nachdenklicher Jimmy Maxxx und schaut fast schon verträumt an die Bilder aus den älteren Zeiten der PCWA. In diesem Moment kommt von hinten Mad Dog auf ihn zu. Der Night Fighter, in Jeans und weißen "Unbekannte Konstante" Shirt gekleidet, scheint bereits etwas länger hier zu sein. Doch nun reißt er Maxxx aus seinen Träumereien.

Jimmy Maxxx: "Oh... was für eine Überraschung. Mad Dog! Wie kommt es, dass ein so viel beschäftigter Mann wie du sich so weit in die Arena bewegt, nur um mich zu finden? Einen Typen, von dem alle sagen, er soll die PCWA so schnell wie möglich wieder verlassen?"

Die unbekannte Konstante lächelt kurz nach diesen Worten, um der forschen Ansprache direkt eine weichere Reaktion entgegen zu bringen. 
Dann dreht er sich zur Seite und starrt auf das Bild, welches Jimmy Maxxx mit der Cryption Crown zeigt, ehe er zu seinem Bild schielt, das ihn ebenso mit dem silbernen Titel porträtiert.

Mad Dog: "Soweit ich mich entsinne, habe ich dich das letzte Mal gesprochen... und auch deinen Namen verwendet, als du noch Commissioner der GFCW warst... Du erinnerst dich vielleicht an meine Auseinandersetzung mit Zereo Killer, die mich damals dorthin führte."

MD schlendert von Maxxx weg, um näher an "sein" Bild heran zu kommen, unter dem noch der Name "S1margl" steht.

Mad Dog: "Von allen kann also nicht die Rede sein, huh?! Schließlich habe ich nie behauptet, dass du die PCWA wieder verlassen solltest. Unsere Wege haben sich bis hierhin nur eben nicht getroffen! Aber freilich könnte ich nun ebenso ein beliebiges Vorurteil, was man mir gegenüber äußert, loswerden, um es auch dir in den Mund zu legen. Etwa Sharpes Worte, huh?!"

Der PCWA Grand Slam Champion dreht sich wieder zum ehemaligen Partner von Ronin.

Mad Dog: "Du hast doch gesagt, dass ich ein Schatten meiner selbst bin, oder? Dass ich damals - zu den glorreichen Zeit der PCWA - besser, stärker, toller, erfolgreicher gewesen bin, huh?! Ja, ich denke, das waren auch deine Worte."

Jimmy Maxxx: "Aha... du denkst also ich hätte Angst zu dem zu stehen, was ich gesagt habe, nicht wahr? Nein, ganz bestimmt nicht und vor mir steht auch der beste Beweis dafür, oder? Ich meine, du hast dich hinter diesem S1margl Ding versteckt, seien wir doch mal ehrlich. Du wolltest dich mit irgendwas nicht auseinandersetzen. Und hast dir daher ein Alter Ego geschaffen."

Ein Schulterzucken soll diese Frage unterstreichen, während er fett grinst.

Jimmy Maxxx: "Du musst zugeben, genau wie bei mir in meinen Zeiten in der GFCW, waren es immer die schlimmsten und schlechtesten, wenn man versucht hat etwas oder jemand zu sein, der man nicht ist. Wenn man sich eine Maskerade zulegt. Und kaum hast du deine abgelegt, geht es wieder bergauf. Kaum bin ich der Psycho von meinen Debutzeiten, erlebt meine Karriere einen zweiten Frühling in einer Liga, die dafür bekannt war nur die Top Talente zu beherbergen... Betonung liegt auf bekannt war...."

Ein lauter Seufzer entfährt der unbekannten Konstante. Dann wirbelt er herum und nähert sich der Titelhistorie der PCWA Cotatores.

Mad Dog: "Maxxx, Maxxx, Maxxx... ja, es war eine schlimme und schlechte Zeit für mich. Ohne Frage, da hast du Recht. Allerdings waren sie durchaus erfolgreich - nicht nur Cryption Crown sondern ebenso Cotatores Champion mit Zeus, Gewinner der Trophy Challenge. Ein Möglichkeit, die du beim Impact einfach weggeschmissen hast."

Während Maxxx schon ansetzen will, darauf zu reagieren, hebt die Töle ihre Hand und spricht weiter.

Mad Dog: "Ich weiß, ich weiß... dir geht es nicht um Titel - und bevor du mich nun auch noch darauf ansprichst, dass ich die Möglichkeit, den Rumble zu gewinnen, ebenso wegwarf, als ich Rage und mich selbst eliminierte, lassen wir das Thema lieber. DeWynters liegt mir damit schon genug in den Ohren..."

MD macht noch ein paar Schritte tiefer den Gang hinunter und dreht mit dem Zeigefinger einen Kreis neben seiner Schläfe.

Mad Dog: "Vielleicht sind wir uns selbst in Bezug auf Titel gar nicht so unähnlich, huh?! Allerdings muss ich dir in einem Punkt widersprechen. Ich habe damals nicht gespielt. Ich war S1margl. Das war kein Alter Ego. Auch ein Grund, weshalb die Zeiten erfolgreich waren und weshalb sie immer noch so bitter auf meiner Zunge schmecken. Weil ich mich damals zu diesem Menschen entwickelt habe, dem ich den Namen Simargl gab. Immer noch ist diese Zeit Teil von mir. Und womöglich war es bei dir ähnlich, huh?! Es ist lediglich deine psychologische Krux, dein altes Ich von deinem Wesen abzuspalten. Zu sagen, dass du das ja damals gar nicht gewesen bist... Es ist für dich einfacher, wenn du glauben kannst, dass du hier und jetzt der wahre Jimmy Maxxx bist. Und das damals nur eine Fassade war, die dein wahres Wesen übertünchte. Aber, Jimmy, was gibt dir die Gewissheit, huh?! Was gibt dir die Gewähr, dass du in zwei, drei Jahren nicht wieder dastehst und behauptest, dass das damals in der PCWA nicht der wahre Jimmy Maxxx gewesen ist?!"

Kurz liegt die Frage schwer im Raum und eine Stille zieht ein.

Mad Dog: "Und bei der PCWA tust du dasselbe. Nur umgekehrt. Du spaltest die heutige Liga von der alten ab - und meinst, damals sei alles besser, das sei die wahre PCWA gewesen. Aber, Jimmy, mit keinem Wort erwähnst du, dass die PCWA heute so ist, wie sie ist, weil sie damals so war, wie sie war. Was wir heute haben, ist die Konsequenz aus der Zeit, als deiner Meinung nach nur Top Talente hier waren."

Der Berliner dreht sich komplett zu Mad Dog und gibt ihm seine volle Aufmerksamkeit.

Jimmy Maxxx: "Aha... also ist wiedermal alles, was ich sage, nur erstunken und erlogen richtig? Wie immer, Jimmy Maxxx denkt sich alles nur aus und spinnt. Redet sich die Welt, wie sie ihm gefällt. So wie ich wohl auch lüge, wenn ich sage, dass ich der einzige bin, der Berlin richtig kennt - in einer Liga, die sich als Berliner Liga überall anpreist? Obwohl neunzig Prozent der Wrestler hier nicht einmal in ihrem Leben Berliner U Bahn Geruch in ihrer Nase hatten? Nicht wissen, was das Märkische Viertel ist? Oder was die Luftbrücke?"

Er lacht und schüttelt schwer amüsiert den Kopf.

Jimmy Maxxx: "Genauso wie du mir jetzt einreden willst, dass heute alles besser ist in der PCWA? Wo Leute, die dreimal peinlicher sind als Rebel called Hate, hier rumspringen und um wichtige Titel antreten dürfen? Wo Transgender sich aufspielen, als hätten sie mehr erreicht als Lobotomy Blues und Mad Dog zusammen? Wo die meisten nicht mal mehr den Namen der Liga kennen, weil sie kein Herz und keine Seele für diese Liga haben?"

Der Night Fighter nickt bei den Worten von Maxxx. Ja, er pflichtet ihm bei, als er zeitglich sein Bild betrachtet, dass ihn mit dem höchsten Titel der Liga zeigt.

Mad Dog: "Ich sagte nicht, dass in der PCWA heute alles besser ist, Jimmy. Ich behaupte aber ebenso wenig, dass früher alles besser war.  Ich bin kein Kulturpessimist wie du einer bist. Denn ich habe erlebt, wie der Schlächter mit seiner ANGST oder Eleven mit Nicotine & Bacteria hier die Athmosphäre verpesteten. Oder wie Lucifer die Geschicke der Liga lenkte und Rage sich mit seinem überbordenden Selbstverliebtheit alles nahm, was er wollte - und mit welchen Mitteln er wollte. Da war nicht alles besser!"

Er hebt die Augenbraue in Maxxx' Richtung. Dann schaut er zurück zu dem Bild - hatte er Eleven angelockt, als er Champion war? Nachdem er den Schlächter besiegt hatte. Hatte er Blake zu dem gemacht, der er wurde?!
Und was würde wohl passieren, wenn er wieder den golden Gürtel sein eigen nennen kann. Beim Imperial Impact 13.

Mad Dog: "Wir schreiten weder mit der Menschheit noch mit der PCWA auf paradisische Zustände zu. Wir haben weder die große Welt noch unsere kleine PCWA-Welt stetig verbessert, denn selbst wenn wir die besten Absichten hatten, haben wir im Umsetzen derselben immer auch das Gegenteil herauf beschworen. Das Schlechte, das Böse... die Verschlechterung unserer Welt. Und dennoch stecke ich nicht, wie du es tust, den Kopf in den Sand. Ich bin durch meine Geschichte nicht zu einem hoffnungslosen Menschen geworden; so wie du, Jimmy. Ich bemühe mich noch um Verbesserung oder Veränderung der PCWA, denn ich weiß, dass ich mich selbst ebensowenig stetig verbessert habe. Ich habe mich und die PCWA ebenso verpestet - ich war ihr aber ebenso Stütze im Sturm und Fels in der Brandung."

Nun wendet er sich ganz ab und dreht sich zu Jimmy Maxxx.

Mad Dog: "Wenn ich dich sehe und höre, sehe ich jemanden, der aufgegeben hat. Jemanden, der nur noch sich selbst sieht und der die Welt oder besser die anderen Menschen abgeschrieben hat. Sie sind dir egal. Du hörst ihnen weder zu, noch interessierst du dich für ihr Leben. Du hingegen hast dich immerzu verbessert. Heute bist du der wahre Jimmy Maxxx - was nichts anderes bedeutet, als der beste Jimmy Maxxx. Alle anderen aber sind schlechter geworden. Du glaubst nicht mehr daran, dass sich etwas ändern kann. Du bist enttäuscht - und diese Enttäuschung tötet all deine Hoffnung und all deinen Glauben in andere. Und selbst wenn ich dir hier und da zustimme, nehme ich deine Challenge, die du an alle PCWAler gerichtet hast, an, weil ich diese Miesepetrigkeit leiden kann wie Fußpilz!"

Der Berliner schüttelt etwas genervt den Kopf und legt die Hand zu einem Facepalm ins Gesicht.

Jimmy Maxxx: "Jetzt geht das wieder los.... wilde Theorien über Jimmy Maxxx in den Raum werfen, anscheinend eine richtige Wissenschaft oder Sportart im Pro Wrestling heutzutage. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass mal jemand meinte, ich würde den Leuten Wörter in den Mund legen, die sie nie ausgesprochen haben. Dass ich mir eine eigene verzerrte Realität schaffen würde...."

Dann schaut er Mad Dog direkt in die Augen - mit einem finsteren Gesichtsausdruck. Er wirkt etwas angepisst.

Jimmy Maxxx: "Wann habe ich gesagt, dass andere schlechter sind? Oder dass ich den Kopf in den Sand stecke? Das einzige, wo dein Kopf steckt, Mad Dog, ist dein Arsch, der dann deine Augen und Ohren verdeckt. Aber ich merke schon, du bist auch nicht besser als die anderen. Hauptsache mich ignorieren, mir irgendwas andichten und mich beleidigen. Das könnt ihr alle, aber Fakten liefern, die auch stimmen, die habt ihr nicht."

Er neigt den Kopf etwas psychopatisch zur Seite, starrt Mad Dog ins Gesicht.

Jimmy Maxxx: "Mein Problem, mein Antrieb hier in der PCWA ist doch genau das, was du gerade tust. Es ist nicht die Leistung der Leute, die schlechter geworden ist, sondern ihre Einstellung. Ihre mentale Stabilität. Mein Problem sind Menschen wie du gerade oder wie Lara Lee, die sich ihre eigene Welt erschaffen, um sich von anderen Dingen abzulenken. Um sich nicht mit Problemen auseinander zu setzen. Um den unangenehmen Dingen aus dem Weg zu gehen. Genauso wie du gerade der Wahrheit mit deinen Titelambitionen aus dem Weg gehst."

Dann dreht er den Kopf zur anderen Seite.

Jimmy Maxxx: "Aber keine Sorge ich kann dir mein Problem gerne nochmal etwas genauer einprägen... im Ring! Egal wann, egal wo... sag es nur ich werde da sein. Aber so wie ich dich kenne, wirst du dich hinter deinen PCWA Regeln verstecken. Dich auf eine Disqualifikation oder so ausruhen.... naja mach nur mal. Wir sehen uns... Dog!"

Dann dreht er sich um und verschwindet. Mad Dog schaut ihm noch einen Moment hinterher, die Faust wütend geballt.

Mad Dog: "Du kennst lediglich meine Namen, Holzkopf!"

Ein letztes Mal dreht er sich zu dem Bild, das ihn als Niemands-Champ mit Gerasy zeigt. Würde es wieder so laufen wie damals?

MD schüttelt den Gedanken von Maxxx weg.

Mad Dog: "Yeah.. und hier ist die Wahrheit, vor der du fliehst, Jimmy-Boy: An anderen missfallen einem stets die Dinge am meisten, die einen an sich selbst stören."

Mike Garland: "Das kann nicht gut ausgehen."

Vincent Craven: "Da sind wir uns, auch wenn es selten vorkommt, einig."

Mike Garland: "Ein Zusammentreffen von Jimmy Maxxx und Mad Dog IM RING kann nur übel enden."

Vincent Craven: "Nun, wenn es nach ordentlichen Regeln statt findet sollte der 'Schaden' überschaubar sein."

Mike Garland: "Du denkst doch nicht ernsthaft, dass Maxxx nichts unversucht lassen wird, ein Match gegen die Töle mit so wenig Regeln wie möglich stattfinden zu lassen."

Vincent Craven: "Das letzte Wort hat immer noch Jona Vark!"

Mike Garland: "Und wenn Jimmy Maxxx an die Ehre des Hundes appelliert? Wenn er einem Kampf ohne Regeln zu stimmt? Was dann?"

Vincent Craven: "Dann... ich will es mir gar nicht vorstellen."


------------------ PCWA ------------------

Irgendwo im PCWA Theater…

 

Ganz weit hinten irgendwo im Backstage-Bereich hat sich ein ungewöhnliches Pärchen ein ruhiges Eckchen ausgesucht: ein leerer, schwach beleuchteter Gang, der den Anschein hat, nirgendwohin und doch nach überall zu führen. Und vor allem: einer, den scheinbar sonst keiner entlangging. Zumindest glauben dies die beiden Frauen, welche sich hier eingefunden haben und ein beinahe verbotenes Spiel treiben.

Sie hängen gegenseitig an den Lippen wie festgeklebt und das heftige Stöhnen und Keuchen beider zeugt davon, wie weit sie bereits sind mit „Liebe machen“. DeWynters lehnt mit dem Rücken an die Wand und hat dabei den rechten Oberschenkel, welcher in einem schwarzen Nylonstrumpf steckt, weit nach oben gehoben, sodass ihr Pump droht vom Fuß zu fallen. Der lange Seitenschlitz ihres dunkelblauen, feinen Knierocks lässt so eine Position zu; die halb aufgeknöpfte Sakkojacke, welche den Spitzen-BH von DeWynters partiell enthüllt, passt farblich perfekt dazu. Lara hingegen gibt sich mit einfacherem Modegeschmack zufrieden: bequeme Jeans und schwarzes T-Shirt mit Cyberpunk-Aufschrift. Die Amazone schmiegt sich halb an ihre Liebespartnerin, wobei sie den rechten Arm um DeWynters‘ Schultern gelegt hat, um ihr ein weicheres Kissen als die harte Betonwand zu bieten. In der Hand hält sie wie vergessen die schwarze Unterwäsche – man muss nur auf DeWynters Büstenhalter blicken, um zu wissen wem das Höschen gehört.

Der linke Arm von Lee hat sich allerdings weit nach unten "vorgearbeitet" und verschwindet unter dem Rock zwischen den Beinen. Man braucht nicht viel Fantasie, wo Laras Hand sich befindet - was auch der Grund für das hochgezogene Bein und die erotischen Atemgeräusche darstellt… Die Hände von DeWynters krallen teilweise fest in die kräftigen Schultern der Kanadierin, aber das lässt Lara nur umso heftiger an die Sache gehen.

„Also den Walkürenritt hab ich mir immer anders vorgestellt …“

Ein Ruck geht durch die Liebenden, welche rasch wie simultan den Kopf drehen … und dann die Partners in Crime sehen, welche sich zusammen mit Windy einige Schritte entfernt befinden.
Cardigans Brauen hinter der Ray Ban sind gewölbt, während er lässig das verwitterte Wasserrohr in der rechten Hand gegen die Schulter lehnen lässt. Seine Partnerin wirkt ebenso überrascht - Stones Gesicht hingegen ziert ein dreckiges wie spitzbübisches Grinsen.

Ein, zwei Sekunden lang halten die Liebesvögel geschockt inne, dann lassen sie rasch voneinander ab. Während DeWynters eilig die Jacke zuknöpft, den Rock wieder glättet und ihre stoische, neutrale Gesichtsmimik aufsetzt, zeigt Lara sich ungehalten, leckt über ihre Finger und wischt auch am Mund ab, als hätte sie in eine sehr saftige Orange gebissen. Nur dass die glänzende Feuchtigkeit an den Fingern schon vorher da war…

Lara: „Da will man endlich ein wenig Ruhe haben und ausgerechnet ihr beiden Dödelköppe taucht hier an diesem gottverlassenen Ort auf?! Seid ihr uns etwa hinterhergeschlichen?“

DeWynters: „Lara…“

Sie deutet mit einem Kopfnicken auf das schwarze Höschen, das Muscle Chick in der Hand hält. Unzufrieden gibt sie es an die Ex-Managerin von Lafayette weiter, welche dieses zur Überraschung aller zu einem schicken Armband umwandelt. Seufzend stemmt Lara beide Fäuste in die Hüfte.

Lara: „Also, Leute, was starrt ihr alle so? Sagt bloß, ihr seid noch Jungfrauen?!“

Das Trio blickt sich vielsagend an. Schließlich lässt Machinegum mit einem Glucksen ein wenig sein Rohrstück kunstvoll wie einen Nightstick kreisen.

Stone: „Nee - Löwe, Aszendent Erdbeerjoghurt. Und apropos …“

Er nickt zu der Hand mit den nassglänzenden Fingern.

Stone: „… wenn du beim nächsten Mal die Zunge nimmst, sparst du dir den Griff in den Becher.“

Bevor auch nur irgendeiner Erwiderung kommt, grätscht die Schwarzhaarige mit krauser Stirn dazwischen.

Windy: „Matt, ey. Isses wieder soweit?!“

Stone: „Ach, komm schon. Du hast in London gesagt, du wärst keine Klosterschülerin. Dann ist sie das erst recht nicht. Erinner dich mal an den Clip aus dem Badehaus in Tokio…“

Cardigan: „Leute, hamm’ers bald?!“

Der Einwand des Wirbelsturms bringt seine Mitstreiter wieder zur Ruhe. Sachte hat er die Hände hüfthoch wie beruhigend angehoben, gebietet beiden wieder etwas runterzukommen.
Dann dreht er sich wieder Lara und DeWynters zu.

Cardigan: „Entschuldigt bitte die Störung …“

Er räuspert sich kurz.

Cardigan: „… LADIES … aber wir sind nicht auf der Suche nach euch, sondern nach den Happy Hour - Knalltüten. Und da sie offensichtlich nicht hier sind, lassen wir euch nun gern wieder in eurem … Separee allein. Viel Spaß noch…“

Mit leicht zugekniffenen Augen als Ausdruck des Misstrauens schaut die Amazone Trent an, der wie die anderen beiden schon beim Gehen ist.

Lara: "Davon abgesehen, dass die Fremdverursacher des Coitus interruptus nicht gern gesehene Zeitgenossen sind... ihr sucht Happy Hour? Mit zwei Metallrohren? Und einem Mädel, das euch die 'Rohre' halten möchte? In der hinterste Ecke von PCWA Theater?"

Ein eindeutiger Kommentar - nebst eindeutigem Augenbrauen-Wippen.

Die Partners entscheiden sich dann doch noch zu bleiben. Stone verrutscht das Grinsen ein wenig …
… doch wieder ist es Windy, welche die Situation entschärft - und einen Schritt zwischen beide macht.

Windy: „Ganz genau …“

Zielgerichtet greift sie nach den von Trent und Matt gehaltenen Wasserrohren und nimmt sie ihnen widerstandslos ab.

Windy: „… kannst du das auch von Barry und dir behaupten?“

Ein unbeeindrucktes Glucksen.

Lara: "Sagen wir mal so..."

Sie nickt Matt zu und zuckt dann die Schultern.

Lara: „… Stem wird euch, speziell dir, eine passende Antwort im kommenden Match geben. Auch zum Thema der Challenge..."

Trent lässt sich für eine Antwort Zeit. Mit einem tiefen Seufzer kommt er einen Schritt vor, nimmt seine Sonnenbrille ab.

Cardigan: „Lara…“

Ein kurzer Griff an die Nasenwurzel. Er und Lara stehen sich gegenüber: beide nahezu gleich groß, nahezu gleich muskulös … wenngleich auch wieder anders.

Cardigan: „… ich weiß, dass du eine Kampfamazone vor dem Herrn bist. Das zeigt mir die Geschichte, deine Ringleistung … faktisch dein ganzes Wesen. Aber was du scheinbar noch nicht mitbekommen hast ist das, was zwischen den Zeilen steht. Oder abgelaufen ist. Speziell in London zwischen Matt und Barry. So was nennt man Respekt. Und ich hatte eigentlich gehofft, was Ähnliches auch aus deiner Richtung entgegengeschleudert zu bekommen.  Schließlich brauchen wir beide nicht unsere Vitas hervorzuholen um zu wissen, dass du und ich durch ähnlich gelagerte harte Fights der Geschichte gestählt wurden … und doch weht der übliche Sermon an Bullshit-Phrasen zu uns rüber. Und da ich nicht glaube, dass das bloß der Ärger darüber ist, euch zwei beim Musche-Bu-Bu aufgeschreckt zu haben, muss ich mich langsam fragen, wie es mit deinem Lockerroom - Verhalten bestellt ist…“

Miss DeWynters, die die Arme hinter dem Rücken verschränkt und bisher sich im Hintergrund gehalten hat, tritt jetzt mit einem Schritt voran. Ihr Gesichtsausdruck ist nach wie vor neutral, obwohl durchaus Interesse daran abzulesen ist. Sie legt dabei eine Hand sanft auf Laras Schulter, um ihr Einhalt zu gebieten.

DeWynters: "Diese Frage, Mr. Cardigan, könnte ich ebenso Ihnen zurückgeben. Wir hatten zwar noch nicht das Vergnügen gehabt, uns persönlich kennen zu lernen... bis jetzt. Aber wie Sie wissen, ist Mr. PCWA bzw. Mad Dog einer meiner Klienten. Und da ist mir selbstverständlich nicht entgangen, wie die... Dinge zwischen Ihnen und Mad Dog neulich liefen, Mister Tempest."

Seinen Spitznamen hat sie mit Betonung, die in Richtung Sarkasmus geht, ausgesprochen. Sie verschränkt ihre oberen Gliedmaßen wieder hinter dem Rücken.

DeWynters: "Daher sollten Sie diese Frage vielleicht doch noch einmal an sich selbst richten... oder an Ihrem Umgang mit anderen erneut gedanklich resümieren."

Währenddessen setzt Lara ein dünnes Grinsen auf und nickt zustimmend. Ihr ist deutlich anzumerken, dass sie stolz auf ihre Liebhaberin ist.
Der Tempest blickt wechselnd zwischen dem Damenpaar hin und her. Letztlich bleiben seine Augen aber an der Frau haften, welche die gleiche Haarfarbe wie sein Valet trägt.

Cardigan: „… sagt die Frau, welche wankelmütiger als sonst wer ist. Und das nicht nur hinsichtlich ihrer sexuellen Ausrichtung, vermute ich mal ...“

Anschließend setzt er seine Ray Ban wieder auf, Matt tritt neben ihn.

Stone: „Schon unser Winds-Schlachtruf bestätigt es: wir sind, wer wir sind! Und so gebe ich mich auch. Trent ebenfalls. Mit allen Macken und Vorteilen. Das kann gefallen, muss aber nicht jedem. Und bis jetzt sind wir ganz gut damit gefahren.“

Cardigan: „Seine und meine Art ist direkt, aber auch offen und ehrlich. Großen Teilen gefällt das, recht wenigen nicht. Dass Mad Dog einer der Wenigen ist mag Schicksal sein, ist aber noch lange kein stichhaltiges Argument. Wir sind den Assassins offen und ehrlich begegnet - und wurden als Fallobst abgestempelt. Wir haben Happy Hour die Hand gereicht - und sie haben hineingerotzt. Wir gingen auf Du und Du mit Northern Superior - und sie gleich auf Konfrontation. Und das soll an uns liegen?! Wir sind schuld daran, dass andere ihren Kopf in den Wolken hängen haben und nicht wissen, wer mit ihren Eiern spielt?“

Stone: „… oder Eierstöcken in deinem Fall…umph…“

Windy legt Machinegun die Hand auf den Mund und zieht ihn zurück.

Cardigan: „Um es mit Billy Joels Worten zu sagen: we didn’t start the fire! Aber wenn der Rest Feuer unterm Arsch haben will, dann können sie das gerne haben. Don’t blame it on yourself …“

Ohne sich umzudrehen schnippt er mit dem Finger hinter sich und deutet zu Stone. Windy nimmt ihre Hand wieder weg.

Stone: „… blame it on the Weatherman!“

Cardigan: „Correctamente! Und genau das haben wir letzte Show und am Anfang dieser unterstrichen. Die Ass-Sins haben ja bereits die Segel gestrichen, bleiben noch die grinsende Pfeifenwichse. Und wenn wir denen dann endlich nen Scheitel gezogen und ihnen klargemacht haben, dass wir da stehen, wo wir uns sehen und das wir das umsetzen, was wir sagen … dann kannst du dir mit Barry schon mal Gedanken machen, ob du lieber gegen die oder gegen uns Dödelköppe antreten willst.“

In diesem Moment gähnt Lara ostentativ. Man hat eher den Eindruck, als ginge sie das alles gar nichts an.

DeWynters: "Ich finde es recht irritierend, wenn jemand mit Schneid wie Sie, Mr. Cardigan, mit haltlosen Vorwürfe und Grundannahmen bezüglich Sexualität aus dem 19. Jahrhundert herumwirft. Das haben Sie genauso wenig nötig wie von einer weiblichen Begleiterscheinung verbal unter Kontrolle gehalten werden zu müssen. Abgesehen davon sehe ich, dass diese nicht zielführende Konservation meine Sexual- und Liebespartnerin schwer langweilt..."

Lara: "Ja, verdammt nochmal. Geht einfach weiter und kloppt von mir aus diese Happy-Pfeifen. Wir wollen endlich weitermachen."

Doch dann hält sie inne und legt nachdenklich Daumen und Zeigefinger am Kinn. Anschließend lächelt sie und blickt direkt auf Trent Cardigan.

Lara: "Demnächst haben dein Kumpel und mein Kumpel ja eine Begegnung im Ring. Wie wäre es, wenn wir in der nächste Vendetta auch so ein Match haben. Du gegen mich im Ring. Das wird Jona Vark ganz bestimmt gefallen. Was sagste, Trenty? Nur um einfach mal zu schauen, wer von uns im Einzel besser ist?"

Der Wettermann lässt sich den Vorschlag sichtlich auf der Zunge zergehen, während der Blick wieder zwischen beiden Damen hin und hergeht.
Dann dreht er sich kurz zu Windy & Stone um, welche allerdings nur mit den Schultern zucken. Mit einem kurzen ruckartigen Nicken bedeutet er ihnen, schon einmal vorzugehen, was die beiden dann auch tun.
Cardigan dreht sich derweil wieder zum Couple um.

Cardigan: „Ich gehe im Grunde nie einer Herausforderung aus dem Weg. Und in dem Fall in der Hoffnung, das unsere Fäuste eine kameradschaftlichere Sprache sprechen als in dem Gespräch eben. Du hast dein Match!“

Er reicht Lara die Hand …
… welche nicht lange überlegt und einschlägt. Der Anflug eines Lächelns huscht über Lees Gesicht - denn sie bemerkt den kurzen Augenblick, in welchem Cardigan einen unwirschen Blick hat.

Dann schauen beide auf die verschränkten Hände - und wieder dem jeweils anderen in die Augen.

Lara: "Sehr schön. Wobei, für dieses Abkommen müsste ich eigentlich nicht in die Hand spucken müssen, aber sagen wir mal so... ein wenig Einzigartigkeit wollte ich schon mitgeben."

Beide lassen daraufhin vom Handschlag ab …
… und während der Tempest die „Besiegelungs-Hinterlassenschaft“ an seinen Finger begutachtet, zieht Lara mit einem süffisanten Grinsen DeWynters an der Hüfte zu sich heran.

Cardigan: „Ich stand schon immer eine gewisse … persönliche Note.  Mei..“

Er hat den Blick schon zu DeWynters gerichtet und zwei Finger zum Gruß an die Schläfe erhoben - als der Wirbelsturm die Besiegelung daran bemerkt und sie wieder senkt.
Stattdessen begnügt er sich mit einem knappen Nicken.

Cardigan: „Meine Verehrung, Miss DeWynters…“

Mit diesen Worten macht dann auch er kehrt und folgt seinen Kameraden. Währenddessen blicken beide Frauen ihnen hinterher. Schließlich lächelt Lara bedeutungsvoll.

Lara: "Wollen wir dann doch mal weitermachen... und in einer Sache hat Matt Stone recht: Ich nehme diesmal besser die Zunge. Ich muss doch sagen, du 'sabberst' ganz schön da unten, meine liebe Juliette..."

Sie fasst bereits ihren Rock an, doch DeWynters schiebt ihre Hand sanft weg.

DeWynters: "Lara, ich weiß du bist scharf auf Sex in der Öffentlichkeit, aber was wir da gemacht haben, geht eigentlich schon zu weit..."

Lara: "Naja, du hast dich aber auch nicht unbedingt gewehrt - dein Höschen war schwuppdiwupp schnell lose..."

Sie zupf neckisch an den "Armband" um DeWynters' Handgelenk, doch die schöne Managerin rollt nur die Augen.

DeWynters: "Weil du eine hoffnungslose Charmeurette bist. Gehen wir lieber woanders hin. Vor allem dorthin, wo es eine gut abschließbare Tür gibt."

Lara: "Na schön, du kleines, blutjunges, schüchternes Klosterschwesterchen."

DeWynters: "Das stimmt doch überhaupt nicht."

Lara: "Wann hattest du das letzte Mal Sex, bevor wir uns kennenlernten?"

DeWynters: "Darauf gehe ich jetzt ganz sicher nicht ein.... und die Kameras haben lange genug aufgenommen. Gehen wir!"

Während Lara noch zur Kamera frech ihre Zunge herausstreckt, zieht DeWynters sie mit einem leidigem Seufzen hinter sich. Beide verschwinden dann um eine Ecke.

Vincent Craven: "Liebe Fans, da Mike anscheinend sprachlos zu sein scheint werde ich mir die Mühe machen, das eben Gesehene zu kommentieren. Es ist also... "

Mike Garland: "STOPP! Ich kann das... "

Die Schweissperlen auf der Stirn sprechen aber eine andere Sprache.

Vincent Craven: "Bist du sicher, Mike... ich kann das wirklich gern übernehmen."

Der Angesprochene strafft sich.

Mike Garland: "Nachdem Wilson in Kürze gegen Matt Stone in den Ring steigt tut es Lara Lee ihrem Partner wohl gleich... gegen Trent Cardigan."

Vincent Craven: "Je nachdem wie diese beiden Matches ausgehen könnten die Partners in Crime durchaus Anspruch auf einen Shot auf die Cotatores anmelden."

Mike Garland: "Korrekt. daher bin ich sehr gespannt, wie... "

Er stockt. Dann legt er eine Hand auf das Mikrofon.

Mike Garland: "Vince, bitte übernimm du... ich muss das eben Gesehene erst noch verarbeiten."

Der Halbjapaner nickt und klopft seinem Kollegen auf die Schulter.

Vincent Craven: "Anscheinend haben wir also schon zwei Matches für die kommende Vendetta. Und ich höre gerade, wir haben noch ein Video. MAZ ab!"


------------------ PCWA ------------------

Die Kameras zeigen von Außen das, inzwischen recht bekannte, Happy House in Los Angeles, in welchem die beiden Mitglieder von Happy Hour leben. Wie immer ist das Gebäude vor allem an den Regenbogenbunten Farben zu erkennen, mit denen es bestrichen wurde. Kevin Smash hatte ihnen das Gebäude damals vor allem deshalb gegeben, weil es einige Stunden von seinem eigenen Heim entfernt war und er die beiden unter keinen Umständen in seiner Nähe haben wollte (Was die beiden jedoch nie daran gehindert hatte ihn dennoch zu den unmöglichsten Stunden zu besuchen.). Ursprünglich war es ein tristes graues Gebäude gewesen ohne jegliche Spur von Fröhlichkeit. Die zog erst gemeinsam mit den Happy Guys ins Haus ein, die es schließlich nach und nach in ihr ganz eigenes Spielparadies umgewandelt hatten. 

Es gibt einen Schnitt und wir befinden uns im Inneren des Happy House. Im Zimmer in welchem wir uns nun befinden sind überall Spielsachen wild auf dem Boden verstreut. Man kann einige PCWA Actionfiguren von Marc Poe, Kevin Smash, RM dem Kuchen oder auch von Legenden wie beispielsweise Keevan oder Elroy Schmidtke erkennen, die neben einem Spielzeugring liegen. In einem bunten Regal im Hintergrund sind, übereinander gestapelt, unzählige Brettspiele zu sehen. Und mitten in diesem Chaos tauchen schließlich die beiden Besitzer im Bild auf. Gordon Banes und Brandon Cornwallace tragen beide Masken über ihren Gesichtern, welche den Clown Pennywise aus der neusten 'ES' Verfilmung darstellen sollen. Fröhlich winken die beiden Glaubenskrieger in die Kamera.

Gordon Banes: "Kuckuck! Da sind wir wieder Dudes und Dudettes!"

Auch sein Partner lässt es sich nicht nehmen das fiktive Publikum anzusprechen.

Brandon Cornwallace: "Wir sind voll glücklich, dass ihr heute bei uns zu Besuch seid, denn wir haben viel vor!"

Kinderjubel wird eingespielt und die beiden Happys hüpfen aufgeregt auf und ab. Banes deutet auf das Regal, in welchem die ganzen Brettspiele aufgetürmt sind.

Gordon Banes: "Wir können zum Beispiel eine Runde Monopoly mit euch spielen, aber ich glaube das würde zu lange dauern. Unsere letzte gemeinsame Partie hat ganze 3 Tage gedauert und am Ende mussten wir uns auf Unentschieden einigen, weil wir beide in der Summe gleich gute Straßen hatten!"

Cornwallace schüttelt wild den Kopf.

Brandon Cornwallace: "Das stimmt aber doch gar nicht Dude! Ich hab das Spiel damals ganz klar gewonnen, nachdem du auf meiner Schloßallee gelandet bist!"

Dieses Mal schüttelt Banes den Kopf.

Gordon Banes: "Du sollst die Kinder hier doch nicht anlügen Dude, wir wollen ihnen schließlich etwas beibringen!"

Brandon Cornwallace: "Du lügst!"

Gordon Banes: "Nein du!"

Brandon Cornwallace: "Gar nicht wahr Dude!"

Gordon Banes: "Ist es ja wohl Dude!"

Beide verpassen sich gegenseitig ein paar Schubser, woraufhin lautes Kinderlachen eingespielt wird. Beide blicken erneut in die Kamera und zucken mit den Schultern. 

Gordon Banes: "Ist ja auch egal Dude, weil darum soll es gar nicht gehen Heute!"

Cornwallace nickt mit dem Kopf.

Brandon Cornwallace: "Genau, wir wollen euch nämlich zeigen, dass im Endeffekt ALLES möglich ist ..."

Gordon Banes: "Wenn ihr nur mit aller Kraft daran GLAUBT!"

Ein lautes "WOW" wird eingespielt und Gordon Banes fährt fort.

Gordon Banes: "Zum Beispiel die Cotatores Titel, welche eigentlich ja unser Eigentum sein sollten."

Beide nicken sie ernst mit ihren Köpfen.

Gordon Banes: "Sie wurden uns damals zu Unrecht durch Kevin Smash und RM geraubt und wir haben nie auch nur eine faire Chance bekommen sie wieder für uns zu gewinnen!"

Beide blicken sie gespielt bedrückt zu Boden und schütteln synchron zueinander ihre Köpfe, während ein lautes "oooooooh" eingespielt wird.

Brandon Cornwallace: "Dabei haben wir es total verdient. Wir haben nicht nur Deception aus dieser Liga geworfen ..."

Nun wird wieder Jubel eingespielt.

Gordon Banes: "Ja Dudes und Dudettes, das war schon eine phänomenale Listung von uns, doch darauf haben wir uns nicht beschränkt. Wir 2, wir haben das Tag Team Wrestling auf ein völlig neues Niveau gehoben und dadurch auch alle anderen Teams in dieser Liga stärker gemacht!"

Die beiden Pennywise Clowns geben sich einen laut klatschenden High-Five, der erneut zu einigem eingespielten Jubel führt.

Brandon Cornwallace: "Aber Jona Vark ist leider eine ganz fiese Dudeline!"

Gordon Banes: "Ganz genau, denn sie will uns nicht geben, was uns eigentlich zusteht. Sie betrügt uns immer wieder um unser verdientes Einzelmatch gegen Carnageddon!"

Nun werden laute Buh Rufe, natürlich von Kindern geäußert, eingespielt und der Mann aus Chelsea nickt mit dem Kopf.

Gordon Banes: "Ja, ihr habt allen Grund WÜTEND zu sein! Wir sind es auch! Und das werden wir jeden spüren lassen, der sich uns in den Weg stellt. Den Anfang werden wir bei dieser Vendetta machen, wenn wir die selbsternannten Hüter des Anstands, die Mad Godds besiegen werden. Die beiden sind nämlich nicht die Helden, die sie vorgeben zu sein!"

Brandon Cornwallace: "Nein, das sind sie nicht Dudes!"

Gordon Banes: "Die beiden stehen für alles was in der PCWA schief läuft. Heuchler ... das ist es, was sie sind. Beide behaupten sie immer wieder, sie würden für das Gute kämpfen, doch eigentlich stimmt das nicht! Stattdessen treten sie uns immer wieder mit Füßen und bezeichnen uns als dumm und lächerlich und machen sich über uns lustig!"

Einmal mehr werden laute Buh Rufe eingespielt.

Gordon Banes: "Aber bei Vendetta wird schluss mit lustig sein! Bei Vendetta werden die Mad Godds spüren was es heißt uns WÜTEND zu machen. Wir werden ihre heile Welt zum einstürzen bringen und sie ins Chaos tauchen!"

Brandon Cornwallace: "Ja, wir werden ihnen zeigen, wie man dieses Spiel richtig spielt, denn mit Spielen kennt sich niemand besser aus als wir."

Beide nicken einmal mehr mit den Happy Köpfen und Kinderjubel wird eingespielt.

Gordon Banes: "Und dann sind da noch diese Partners in Crime ... aber denen widmen wir uns erst nach der Winterpause. Hier und jetzt jedoch wollen wir uns das nehmen, was uns zusteht!"

Beide machen sie das Gürtel Zeichen um ihre Hüften und schenken sich anschließend einen weiteren High-Five.

Gordon Banes: "Und deshalb haben wir heute auch ganz besondere Gäste zu uns ins Happy House eingeladen!"

Cornwallace hält sich die Hände vor den Kopf.

Brandon Cornwallace: "Ja Dude, ich kann es immer noch kaum glauben, dass sie wirklich gekommen sind!"

Gordon Banes: "GLAUB es lieber, denn dann ist es auch wahr!"

Er nickt überzeugt mit dem Kopf und fährt dann fort.

Gordon Banes: "Jedenfalls kennt ihr sie alle und sie sind heute gekommen um ihre Titel gegen uns aufs Spiel zu setzen ... hier sind für euch CARNAGEDDOOOOOOOON!"

Der eingespielte Jubel der Kinder ist nun schier grenzenlos und die Kamera schwenkt auf die Tür des Raums hin. Es dauert noch einige Sekunden und schließlich wird die Klinke runtergedückt. Die Gestalten, die nun durch die Tür treten, wirken jedoch nur im ersten Augenblick wie die Cotatores Champions der PCWA. Stattdessen sind es 2 Midgets in Carnageddon Verkleidung, die hier duch die Tür treten, wobei Lara Lee durch einen Mann verkörpert wird. Beide haben Fake-Cotatores Gürtel dabei, die so groß sind, dass sie über den Boden schleifen. Sich selbst feiernd heben die Midgets die übergroßen Titel über ihre Köpfe und bewegen sich auf die beiden Happy Guys zu. 

Lara Lee Midget: "Ich bin Lara und ich bin die stärkste Frau die je gelebt hat und deswegen mache ich gerne mit Frauen rum!"

Ein lautes Lachen wird eingespielt. Ihr Partner nickt mit dem Kopf.

Stem Midget: "Und ich bin Stem, das ist zwar gar kein richtiger Name, aber das ist schon okay, denn dafür habe ich richtig krasse Muskeln und kann damit jeden kaputthauen!"

Beide Midgets heben erneut feiernd die Gürtel hoch, während einmal mehr das laute Kinderlachen eingespielt wird. Banes nähert sich den beiden und streicht ihnen jeweils sanft über den Kopf.

Gordon Banes: "Es ist jedenfalls echt dufte, dass ihr den Weg zu uns gefunden habt um mit uns zu spielen!"

Brandon Cornwallace: "Genau Dudes, aber macht euch darauf gefasst zu verlieren."

Der Lara Midget schüttelt den Kopf und streicht sich über den kleinen Oberlippenbart.

Lara Lee Midget: "Wir können gar nicht verlieren, weil wir voll die Besten sind und so. Außerdem hat Jona Vark gesagt, dass sie uns immer beschützen wird!"

Der Stem Midget nickt zustimmend mit dem Kopf.

Stem Midget: "Und außerdem sind wir zu zweit mindesten so groß und stark wie ihr!"

Um das Ganze auch optisch darzustellen, klettert der Lara Midget nun auf die Schultern des Stem Midget, wodurch sie ungefähr so groß sind wie Gordon Banes. Schwankend marschieren sie auf diesen zu.

Lara Lee Midget: "Na, was sagt ihr nun? Jetzt habt ihr bestimmt gehörig angst was?"

Die beiden Happys schauen sich durch die Schlitze in ihren Pennywise Masken an, verlieren jedoch kein Wort. Schließlich dreht Banes seinen Kopf jedoch wieder in Richtung Lara Midget um.

Gordon Banes: "Angst? Wir wissen sehr wohl was Angst ist. Ihr hingegen wisst nicht worauf ihr euch eingelassen habt! Wir werden euch jedoch dabei helfen!"

Brandon Cornwallace: "Wir helfen nämlich immer gerne dabei die Leute von ihrer Last zu befreien!"

Gordon Banes: "Gerade dann, wenn es eine Last wie die Cotatores ist, die einfach viel zu schwer ist, um von euch getragen zu werden! Aber bevor wir das machen, werden wir euch zeigen, was ANGST wirklich ist!"

Beide Happys greifen nun synchron an ihre Pennywise Masken und ziehen diese schließlich mit einem Ruck von ihren Köpfen. Ein lauter Aufschrei wird zum einen eingespielt und geht zum anderen auch den Midgets über die Lippen. Der Lara Midget erschrickt sogar so sehr, dass er von den Schultern des Stem Midget purzelt! Unter ihren Masken tragen die beiden Happy Guys nämlich das Make-Up, welches sie seit dem PPV so regelmäßig zur Schau stellen. Die Gesichter weiß geschminkt, die Augen schwarz umrandet und der Mund zu einer Fratze mit spitzen blutigen Zähnen umgemodelt! Beide neigen ihre Köpfe schief zur Seite und blicken die beiden Midgets ausdruckslos an. Denen steht die Furcht deutlich ins Gesicht geschrieben. Der Lara Midget will zur Tür, doch Banes lässt es nicht zu und rennt plötzlich mit einem krachenden Big Boot nach vorne, durch den der Midget sich einmal um die eigene Achse dreht, ehe er zu Boden fällt. Der Stem Midget hält sich beide Hände erschrocken vor den Mund, doch ehe er reagieren kann, fängt er sich auch schon eine knallharte Clothesline von Cornwallace ein. Banes zieht derweil den Lara Midget wieder auf die Beine und nach einem Kick in den Magen, gibt es den Majesty Killer gegen den Lara Midget. Auch dem Stem Midget wird nun abermals auf die Beine geholfen. Cornwallace nimmt Anlauf und landet einen perfekten Superkick, der den Midget genau in die Arme von Banes befördert, was dieser zum Facebuster nutzt ... dieser gemeinsame Finisher der beiden Happys ist allen sehr wohl bekannt und während der Ausführung wird ein lautes ...

"DUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUDE!"

... eingespielt! Banes stellt den Fuß auf den Stem Midget und Cornwallace wirft sich auf den Boden und zählt ein Cover bis 3 durch! Es folgen noch einige Tritte gegen die am Boden liegenden Midgets, dann greifen die beiden geschminkten Happys sich die Fake-Cotatores und legen sich diese über die Schultern. Abermals blicken sie ernst in die Kamera!

Gordon Banes: "Und genau so, wird es enden! BELIEVE THAT!"

Es folgt ein weiterer klatschender High-Five der beiden und schließlich wird zum Abschluß noch einmal das Intro abgespielt, ehe die Kameras sich wieder den Live Ereignissen zuwenden.

 

 

Mike Garland: "Vince... "

Vincent Craven: "Ja, Mike?"

Mike Garland: "WAS genau war DAS gerade... "

Vincent Craven: "Nun, ich schätze eine mehr als deutliche Kampfansage an die akktuellen Träger der Cotatores Trophy."

Mike Garland: "Ja, schon.. aber... was war DAS???"

Vincent Craven: "Das habe ich doch gesagt! Eine Kampfan... "

Mike Garland: "WAS WAR DAS, VINCE???????"

Vincent Craven: "Wir geben besser ab an die Werbung, bevor Mike entgültig durch dreht. Und danach freuen wir uns auf das zweite Match!"

Als das Bild abgedunkelt wird ist noch ein leises, wimmerndes 'Was war das?' zu hören.


------------------ PCWA ------------------

"Verdammt."

Mit schmerzverzerrtem Gesicht berührt er mit der rechten Hand die verletzte, linke Schulter. Die Heilung läuft nicht wie eigentlich erwartet. Die Sehnen, die operativ wieder zusammen gefügt wurden hatten sich entzündet.

Sharpe: "So ein Mist... "

Er steht erneut am Fenster seines Krankenzimmers. Eigentlich alles wie immer. Nur das es heute ausnahmsweise einmal nicht regnet. Dennoch ist der Himmel über Berlin in ein bedrückendes Grau gekleidet. Erneut reibt er sich die verletzte Schulter.

Sharpe: "Vielleicht ist das die Strafe für mein Fehlverhalten."

Hinter ihm erhebt sich eine laute Stimme.

"WOVON ZUM RAGE SPRICHST DU? WAS FÜR EIN FEHLVERHALTEN?"

An der Ausdrucksweise lässt sich bereits klar erkennen, wer hier zu Besuch gekommen ist. Blackheart dreht sich um und sieht den Eigentümer der Stimme in seiner vollen Pracht in der Mitte seines Krankenzimmers stehen. Und er lächelt.

Sharpe: "Kevin... wie schön."

Er durchmisst das Zimmer mit schnellen Schritten und umarmt die Legende mit dem rechten Arm. Der erwidert die Umarmung kurz und schließlich nehmen die beiden Legenden Platz im Zimmer. Sharpe auf seinem Bett, der Smasher auf einem Stuhl. Mit einer leicht missmutigen Miene blickt der XAW Eigentümer sich kurz im Zimmer um.

Kevin Smash: "Ganz schön mickrig diese Ausstattung hier. Wenn du willst kann ich dir was Besseres besorgen!"

Doch der ehemalige Gerasy winkt ab.

Sharpe: "Es passt schon. Dankeschön."

Kevin Smash: "Na gut, deine Entscheidung Kumpel. Aber sag nachher nicht, ich hätte es dir nicht angeboten!"

Er lacht kurz smashhaft auf, ehe er fortfährt.

Kevin Smash: "Aber erzähl mir, was macht die Verletzung? Als ich es erfahren habe, wollte ich sofort hier auftauchen, aber du kennst das ja, Geschäfte und so!"

Er lacht erneut kurz auf und denkt an die guten Deals zurück, die er in den vergangenen Tagen abgeschlossen hat.

Sharpe: "Hey, es ist wahnsinnig nett von dir, dass du überhaupt hier aufgetaucht bist. Damit habe ich tatsächlich nicht gerechnet. Ich weiss, dass du ein vielbeschäftigter Mann bist."

Der nickt übereifrig mit dem großen Legenden Schädel.

Kevin Smash: "Ist doch Ehrensache. Wir Legenden in diesem Business müssen schließlich zusammenhalten und Verletzungen sind absolut beschissen! Ich spreche da aus Erfahrung."

Erneut wackelt der große Kopf von Smash nickend nach vorne, ehe sein Blick auf die Tasche fällt, die er neben dem Stuhl abgestellt hat. Grinsend reisst er die Augen weit auf.

Kevin Smash: "Achja richtig. Ich hab dir natürlich auch eine Kleinigkeit mitgebracht!"

Er hebt die Tasche hoch und zieht aus dieser ein Holzgebilde heraus, an welchem ein Zapfhahn angebracht ist, und auf welchem ebenfalls zwei Gläser zu sehen sind. Über dem Zapfhahn ist ein Behältnis angebracht, welches mit edelstem Bourbon Whiskey gefüllt ist, und in welchem zusätzlich eine Art antikes Schiff eingearbeitet wurde. Voller Selbstzufriedenheit reicht die selbsternannte Legende das Geschenk an seinen Namensvetter weiter.

Kevin Smash: "Ich hab mich da nicht lumpen lassen mein Freund. Beste Qualität das Ganze, so wie man es von mir gewohnt ist!"

Er lacht erneut auf und klopft sich selbst auf die Brust, während Blackheart das Schiff in seine Hände nimmt.

Sharpe: "Wow! Das nenne ich mal großmütig. Zwar kann ich aktuell nichts trinken... die Medikamente, weisst du... aber sei dir sicher, sobald ich hier raus bin werde ich mich als erstes darum kümmern."

Smash nickt erneut mit dem Kopf.

Kevin Smash: "Das ist doch das Mindeste, nachdem du die beiden Happy Jungs endlich wieder auf die richtige Schiene gelenkt hast. Genau so wie die jetzt auftreten hab ich mir das damals vorgestellt, als ich sie ins Business geholt habe!"

Und wieder einmal nickt er voller Selbstzufriedenheit mit dem Kopf. Blackheart hingegen erhebt sich von seinem Bett und beginnt, durch das Zimmer zu gehen.

Sharpe: "Ist es wirklich der "richtige" Weg? Ich habe auf eben Diesem versagt, Kevin. Mehr als das. Aber ich sehe das Feuer, dass in ihnen und auch in Tony Graves brennt. Sie sind überzeugt von dem, was sie tun. So wie ich es einst war... aber ehrlich gesagt es heute nicht mehr bin."

Smash weitet voller Überraschung die Augen und schüttelt lebhaft den Kopf, der das nach all der Nickerei vermutlich gar nicht gewöhnt ist.

Kevin Smash: "Nicht der richtige Weg? Ich bitte dich! Sieh sie dir doch nur an. Ich hab die Jungs noch nie so motiviert und voller Selbstvertrauen gesehen. Ich bin mir recht sicher, dass die Cotatores Titles schon sehr bald wieder auf ihren Schultern ruhen werden! Und dafür kann man sich nur bei dir bedanken."

Er will Sharpe auf die Schulter klopfen, hält dann aber im letzten Moment inne, als er sich daran erinnert, dass dieser ja an eben jener Schulter seine Verletzung hat. Leicht peinlich berührt zieht er seine Hand wieder zurück.

Sharpe: "Es ist nun ihr Weg, Kevin. Nicht mehr meiner. Ich weiss aktuell nicht einmal, ob ich je wieder in den Ring steigen kann."

Oder es überhaupt noch will. Aber das denkt er nur. Völlig überraschend lacht die Legende bei dieser Information jedoch laut auf und schlägt sich sogar kurz auf den Oberschenkel.

Kevin Smash: "Hör nicht auf diese Flachpfeifen. Die labbern ganz schön viel Müll, wenn der Tag lang ist!"

Als er bemerkt, dass Sharpe das Ganze nicht ganz so amüsant findet wie er, setzt er ebenfalls wieder eine ernstere Miene auf.

Kevin Smash: "Ehrlich Kumpel, ist wirklich so! Vielleicht erinnerst du dich ja daran, dass mich dieser verfickte Rage Mal in den Rollstuhl befördert hat. Die Ärzte meinten danach auch zu mir ich könnte nie wieder in den Ring, geschweige denn überhaupt laufen. Haben eiskalt behauptet ich würde den Rest meines Lebens in dieser dreckigen rollenden Karre verbringen müssen ... und was war? Sieh mich nur an ..."

Er deutet mit seinen beiden großen Pranken auf sich selbst.

Kevin Smash: "Ich erfreue mich bester Gesundheit und bin nach dieser Sache sogar noch XFWA World Heavyweight Champion geworden. Du siehst also, alles BULLSHIT was die so erzählen! Du kommst schon wieder auf die Beine, da bin ich mir völlig sicher!"

Jetzt ist wieder einmal ein Kopfnicken angesagt, begleitet von einem überdimensionalen Smash-Grinsen. Auch Blackheart muss nun grinsen.

Sharpe: "Deinem Optimismus ist es schwer entgegen zu kommen. Ich werde mein bestes geben."

Er kann es ihm nicht sagen, dass er aktuell mit dem Gedanken spielt, all das hinter sich zu lassen. Der Optimismus des Smashers überstrahlt fast das komplette Zimmer. Also widmet er sich einem anderen Thema, wenn auch dies unangenehm ist.

Sharpe: "Wie geht es Anna?"

Smash blickt kurz unsicher auf den Boden. Er ist nicht gut in solchen Dingen. Das war er noch nie. Man sieht deutlich, wie es in seinem Inneren am arbeiten ist, während er seine Ober- und Unterlippe immer wieder aneinander reibt. Schließlich nickt er aber mit dem Kopf.

Kevin Smash: "Genau lässt sich das schwer sagen, aber sie lässt sich jedenfalls nichts anmerken und geht professionell ihrer Arbeit nach!"

Blackheart nickt. Doch dem Smasher fällt der sehnsüchtige Ausdruck in den Augen seines Freundes natürlich auf.

Kevin Smash: "Vergiss nicht, du hast sie quasi dazu getrieben mit dir Schluss zu machen. Und so gern ich dir sagen würde, dass sie ab und an von dir spricht... dem ist nicht so."

Ein beinahe unmerkliches Nicken.

Sharpe: "Ja. Du hast Recht. Auch einer von vielen Fehlern die ich gemacht habe."

Dann schaut er auf die Uhr.

Sharpe: "Ich will dich nicht rauswerfen, aber in 20 Minuten beginnt meine nächste Behandlung."

Er geht durch das Zimmer und klopft der XAW Legende nochmal auf die Schulter.

Sharpe: "Danke für deinen Besuch, Mann. Ich werde nicht aufgeben!"

Smash kratzt sich am Kopf und nickt dann grinsend mit dem Schädel.

Kevin Smash: "Nicht dafür mein Guter! Wie ich bereits sagte, war es selbstverständlich, dass ich nach dir schaue! Und ich bin sicher, du wirst zurückkommen und deinem Peiniger den dreckigen englischen Arsch versohlen!"

Er will Sharpe einmal mehr auf die Schulter klopfen, doch auch diesmal stoppt er gerade so noch. Verlegen grinst er.

Kevin Smash: "Also dann Chef, wir sehen uns!"

Und so stapft die selbsternannte Legende schließlich aus dem Raum, um sich auf den Weg zum Flughafen zu begeben. Er muss noch heute Abend zurück in L.A sein, denn es gibt noch so einiges zu erledigen!


------------------ PCWA ------------------

Jane Nelson: "Auf dem Weg zum Ring... eine Hälfte der PCWA Cotatores Trophy Träger... Barry Wilson.... STEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEM!!!"

 

 

Lauter Jubel brandet auf, als der Mann aus Roanoke die Rampe betritt.

Mike Garland: "Spannend."

Vincent Craven: "Was denn?"

Mike Garland: "Nun... Stem kommt mit seiner eigenen Einzugsmusik und nicht mit der von Carnageddon."

Vincent Craven: "Lara Lee kam vorhin auch mit ihrer Musik zum Ring. Was willst du daraus ableiten?"

Mike Garland: "Dass die Kluft zwischen beiden so tief ist, dass Lara sich endlich dieses Dummkopfs entledigt!"

Vincent Craven: "Oh Gott... "

Wilson lässt sich davon nicht beirren. Wie denn auch? Hören konnte er die Aussage von Garland sowieso nicht. Er klopft mehrfach auf den Cotatores Gürtel, der auf seiner Schulter ruht, während er fleissig mit den Fans abklatscht. Am Ring angekomen übergibt der das Gold dem Zeitnehmer und slidet in das Seilgeviert. Diesmal kein Gang über das Top Rope.

Im Squared Circle kommt er auf die Beine, richtet noch einmal kurz die MMA-Handschuhe und zieht die schwarzen Trainingshosen fest. Der Oberkörper ist frei.

Vincent Craven: "Ich freue mich auf das Match, Mike. Sind der Ring-Rebell und Wilson doch mehr als respektvoll miteinander umgegangen."

Mike Garland: "Bis jetzt!"

Wilson dehnt sich noch einmal ausgiebig, als seine Musik ausklingt…

 

 

Wieder jubeln die Fans los und am oberen Ende tauchen einmal mehr die Partners in Crime auf der Stage auf. Das selbsternannte Maschinengewehr dabei aber schon in seiner Ringwear, also ohne Nietenweste. Die Blicke des Duos gehen zum Hünen zwischen den Seilen und dann zueinander.

Schließlich wirft Matt sein Schlagrohr dem Tempest entgegen und zieht diesem zu einem Hug heran, bevor er sich wie üblich durch die Haare fährt und die Rampe hinunterspurtet.

Jane Nelson: „……. und, Ladies und Gentlemen: sein Gegner …………………. aus New York City, USA …………………… mit einem Gewicht von 94 Kilogramm ……………………. eine Hälfte der Partners in Crime ………………… MATT …… THE MACHINEGUN ………. STOOOOOOOOOOOOOOOOOONE!!!“

Cardigan hat die Halle bereits schon wieder verlassen, als Stone mit einem Turnbuckle - Salto in den Ring springt. Und er landet - genau vor dem gut einen halben Kopf größeren Wilson, der Matt stumm, aber keineswegs feindselig mustert. Stone tut es ihm gleich, allerdings lässt er es sich nicht nehmen, dabei noch mit der Hand durch seine blondierte Irokesensträhne zu fahren.

Und mit dem sich daran anschließenden kurzen wie freundlich wirkenden Stare Down lässt man die Ringglocke erklingen.

 

2nd Match
- Blame it on the Weatherman -
Regular Singles Match
Bild
Bild
Bild
(Der erste Fall entscheidet über den Sieg. Als Fall zählen Three Count, Submission, Disqualifikation sowie Count-Out.
-Referee: Charlie Swanson ; Timelimit: 15 Min)

 

Stem und Stone beginnen sich einander zu umkreisen, die Arme bereit für den ersten wie auch immer gearteten Clinch…
… doch eines lassen sich beide nicht nehmen: die ausgestreckte Hand Barrys wird von Stone ohne zu zögern per Handschlag ergriffen, was nochmal deutliche Pops zwischen den verschiedenen Fangesängen hervorruft.

Dann aber geht es los, beide stürzen sich aufeinander - und Stone nutzt erst gar nicht den Clinch, sondern wirbelt um Barry herum, um ihn von hinten in einen Grapple zu nehmen. Ausheber … und Wilson hebt tatsächlich einen guten halben Meter von der Matte ab, bevor er wieder landet, Matts Hände greift und den Griff bricht. Er dreht sich blitzschnell für eine Clothesline um die eigene Achse,

DROP TOE HOLD!!

 

Aber Stone ist noch schneller und bringt Stem zu Boden. Ein schneller Elbow Drop hinterher und schon verdreht Machinegun dessen Arm. Barry bleibt allerdings dran, stößt Matt so gut es geht von sich, doch der behält den Move angezogen und springt zusätzlich noch einen Legdrop. Schnelle Rolle rückwärts in den Stand - und Absprung.

STANDING SHOOTINGSTAR PRESS!!!

 

Stone landet auf Wilson, Swanson ist unten,

…………..1……………

 

… aber  so rasant wie in der Anfangsphase katapultiert der Rotschopf Matt von sich. Und das mit so viel Elan, dass dieser über den Referee wirbelt und aufkommt.

Mike Garland: „Oh man, bildet sich Stone ein, dass es so leicht werden wird? Gegen einen Tag Team Champion?“
Vincent Craven: „Erzähl das mal Kevin Smash. Wieviel Zeit hat Barry gebraucht, um ihn bei Behind the Blood zu schultern? Glaube nicht mal solange, wie deine letzte Beziehung hielt.“
Mike Garland: „Sagt die Personifizierung von Like a virgin…“

Stem will keine Zeit verschnaufen und geht zum Angriff über - Stone ebenfalls,

SUPERKICK

 

… doch schon den Ansatz fängt der Südstaatler ab und wirft Matts Fuß und Bein in den Himmel. Machinegun kontert sehenswerte mit einem Salto und landet sicher. Gerade rechtzeitig, um dem heranstürmenden Stem auszuweichen. Der stoppt vor dem Turnbuckle, dreht sich bereits ein,

DROPKICK!!

 

Barry fliegt in die Ecke, wankt leicht angeknockt wieder heraus. Der New Yorker greift ihn am Nacken und springt ab: ein Double Knee Facebreaker …

… misslingt. Dafür langt Wilson krachend zu,

POWERBOMB!!

 

Und er arretiert Matt sofort in dieser Pinposition. Swanson ist erneut da - aber zählt keinen 3-Count, da er Stones Hand am Seil sieht und Barry darauf aufmerksam macht.

Vincent Craven: „Clever gemacht. Stone ist auf zack.“
Mike Garland: „Dürfte auch sein einziger Vorteil sein in diesem Match.“

Wieder guckt Barry sprichwörtlich ins Leere, setzt aber diesmal noch schneller nach,

ELBOW DROP

 

Auf den noch liegenden Matt Stone. Wieder das Cover … aber Matt hat den Moment genutzt für eine Choke Hold mit den Beinen. Er schlängelt sie um Wilsons Arme und dessen Kopf herum - und für einige Augenblicke hat der Rotschopf auch ordentlich damit zu tun.

Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als Barry endlich seine enorme Kraft auspackt … und aufsteht.  Mit Stone auf dem Rücken. Der Ansatz zu einem Samoan Drop - welchem Matt aber entkommt und hinten herunterrutscht. Er setzt erneut an…

SPINNING BACKFIST!!!

 

Damit hat Stone nicht gerechnet und sowohl Move als auch Power des Cotatores Champs treffen ihn mit voller Wucht. Er taumelt in die nächstbeste Ringecke …

… und muss gleich darauf ordentlich einstecken: Barry packt die ganze Erfahrungskiste seines MMA-Backgrounds aus und deckt den Highflyer mit Punches und Kicks zu, bis dieser aus der Corner wankt und zu Boden stürzt. Legdrop hinterher und das Cover folgt,

………………..1……………….

 

…………………..2……………………..

….

 

Kick Out!!!

Mike Garland: „Laras Mitstreiter packt die dicke Keule aus. Auch, wenn’s nicht ganz gereicht hat.“
Vincent Craven: „Er muss nur aufpassen, dass seine Offensive nicht im Exzess endet.“
Mike Garland: „Sprichst du von Barry oder Lara?“
Vincent Craven: „Herrje, immer noch nicht beruhigt? Lieber Gott, mach ihn krumm, damit ich…“
Mike Garland: „Hey! Bleib lieber bei der Sache - und Wilson im Vorwärtsgang.“

Und Barry lässt sich nicht beirren: das Maschinengewehr am Kopf gegriffen krachen etliche Knee Strikes in dessen Magengrube. Noch ein Gutwrenge Suplex hinterher - aber auch der führt nicht zu einem erfolgreichen Cover.
Und … er greift Stone wiederum in die Haare, zieht ihn hoch in den Stand. Und es geht noch höher hin aus,

GORILLA PRESS!

 

Wie bei einer kleinen Bench Press - Serie drückt er ihn dreimal auf und ab, bevor er Matt zu Boden wirft…

… oder es zumindest vorhatte, denn Stone landet einer Katze gleich auf allen Vieren. Steht bereits wieder,

LARIAT!!

 

Stone macht eine Luftschraube und bleibt ordentlich japsend in der Ringecke hängen. Stem zögert keine Sekunde, ein Big Boot folgt - und geht ins Leere, da Stone ausweicht.

LOW DROPKICK!!

 

Barry knickt weg, versucht noch wieder hochzukommen, aber Stone wittert Morgenluft und zeigt einen zweiten niedrigen Dropkick, der Stem endgültig in die Horizontale bringt. Und Stone packt weitere Kabinettstückchen aus,

SOMERSAULT LEGDROP!!

 

Cover … scheinbar noch nicht, denn Matt klettert auf den Apron. Große Gesten, welche von den Fans bejubelt werden. Er springt ab,

SPRINGBOARD SPLASH!!

 

 

AUF STEMS ERHOBENES BEIN!!!

 

Getroffen kracht Stone nach hinten weg, bleibt keuchend in den Seilen hängen. Wilson derweil kommt wieder zu sich, steht bereits wieder. Da,

2ND ROPE LOU THESZ PRESS!!

 

Stone ist blitzschnell auf-, ins Seil und Richtung Barry gesprungen - aber der kann ihn per Double Hand Choke auffangen. Matt sitzt in dem Move fest, wehrt sich nach Leibeskräften, aber Barry ist einfach zu stark für ihn. Der Wurf folgt - aber dank seiner Widerstandskraft nicht richtig, so dass Stone erneut auf den Füßen landet. Ihm bleibt kaum Zeit zu verschnaufen,

ROUNDHOUSE KICK

 

… ins Leere, denn mit einem sehenswerten Spagat geht Matt in die Tiefe. Und von dort dreht er sich gleich ein,

CAPOEIRA KICK

 

… den wiederum Stem abfängt. Die Beine werden gegriffen, ein Einsteiger bereitet einen Aufgabegriff vor, da…

SMALL PACKAGE!!!

 

…………………….1…………………..

 

……………………..2…………………………

 

….

 

KICK OUT!!!

 

Vincent Craven: „Wie sagte schon Ali: schweben wie ein Schmetterling, stechen wie eine Biene. Auf die Weise holt sich Stone Vorteil um Vorteil.“
Mike Garland: „Na, wenn er nicht aufpasst, holt er sich gleich noch was anderes ab.“
Vincent Craven: „Oha, Stem wird doch wohl nicht…“
Mike Garland: „Sieht aber danach aus…“

BÄNG!!!

 

Ohne Vorwarnung donnert Wilson harte Rechte vor und schickt Stone satt auf die Bretter. Der ist sofort unten für das Cover - aber nicht mit Charlie Swanson, welcher den Hünen daraufhin anzählt. Der aber lässt sich nicht beirren, tritt nochmal auf Machinegun ein und hebt diesen dann hoch. Matts Kopf wird zwischen Barrys Beine geklemmt, die Arme gehen aufputschend in die Höhe und auch die Fans werden nochmal richtig laut. Stem lädt den New Yorker auf,

ROAD TO PERDITION!!!!

 

… und im Rennen zieht Matt wie im Blendschlag einen Bionic Elbow durch, der Barrys Kopf trifft. Gleichzeitig umklammert er mit den Beinen diesen, lässt sich nach hinten fallen.

HELICOPTER SWING!!!

 

Stone lässt im richtigen Moment los, so dass Wilson mit der Wucht seinen Finishers gegen den Turnbuckle kracht. Der Ring Rebell steht bereits wieder - und bereit,

THE END IS NEAR!!!!

 

… aber Stem federt mit derartiger Wucht aus der Ecke, dass Matt keine Zeit für den Bullhammer Elbow bleibt. Er fängt den Südstaatler so gut es geht ab …

… und wuchtet ihn zu einem Powerslam hoch! Oder versucht es zumindest, denn in dem Moment strauchelt er leicht über seinen anderen Fuß und stürzt. Mit Barry, der auf ihm landet.

Vincent Craven: „Autsch, das sah übel aus. Stone ist seitlich aufgekommen und Barry mit voller Wucht auf ihm.“
Mike Garland: „Schönen Gruß an die Bandscheiben.“
Vincent Craven: „Vermutlich … aber - hey, schau. Ein wahres Kämpferherz.“

Trotz aller Widrigkeiten hievt sich Machinegun als erster in Höhe: gebleckte Zähne, schmerzverzerrter Griff an den Rücken, aber unbeugsamer Blick. Er humpelt in die nächstbeste Ecke - und sieht Stem ebenfalls aufstehen. Ein Blick in die Fans, deren Jubler nochmals hochkochen - und dann wird aufgestampft. Stone ist bereits für den Finisher, beider Namen werden wechselnd gerufen

Wilson steht schon, orientiert sich … sieht Stone, der heranrauscht.

FINAL GOODBYE!!

 

SPEAR!!!!!

 

Mit ungeheurer Wucht katapultiert sich Barry nach vorn und holt Matt aus der Luft heraus. Und pumpt sie ihm aus den Lungen, da er ihn gleichzeitig mit voller Wucht gegen den Turnbuckle donnert.

Vincent Craven: „Und schon wieder der Rücken. Ob Stone noch weitermachen kann?“
Mike Garland: "Vermutlich nicht, angesichts dessen, wie Wilson da Stone fast zerteilt hat. Und so wie es aussieht will er wohl nun den Sack zu machen!"

Das sieht in der Tat so aus. Der Kopf der Machine Gun wird von dem Mann aus Roanoke zwischen seine Beine gesteckt... UND ER HEBT IHN AUS! Doch Stone rutscht über seinen Gegner hinüber und landet auf beiden Beinen! Stem hatte wohl zu viel Schwung. Und Matt will nun seinerseits das Match beenden!

 

FINAL GOODBYE!!!

NEIN!!!

 

Barry blockt den Kick und dreht sich einmal um die eigene Achse...

 

DIXIE MAFIA DECAPITATION!!!

 

Vincent Craven: "Matt Stone duckt sich erneut!"

Mike Garland: "Das kann noch den ganzen Abend so weiter gehen... "

Doch die Machine Gun verliert keine Zeit... Ansatz zum THE END IS NEAR... aber auch Wilson duckt sich erneut ab! Doch dabei bleibt es nicht... er läd seinen Gegner in eine Art Bearhug und rennt in die Ringecke! Krachend macht der Rücken von Matt Stone Bekanntschaft mit Selbiger... doch Wilson ist noch nicht fertig... er geht einen Schritt zurück, wirbelt Stone auf seine Schulter... und nimt Anlauf...

 

RUNNING POWERSLAM!!!

 

Und Stem bleibt einfach auf seinem gegner liegen. Und Swanson ist unten...

 

...eins...

 

...zwei...

 

...DREI!!!

 

Sofort zeigt der Ringrichter zum Zeitnehmer, der das Match abläutet. Jane Nelson ist auch schon mit einem Mikrofon bewaffnet.

Jane Nelson: "Der Sieger... aus Roanoke Rapids... Barry Wilson... STEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEM!!!"

Schwer atmend rollt sich Wilson von seinem Gegner herunter. Ein Sieg... ein Sieg in einem Einzelkampf. Er kann sich kaum erinnern, wann er den letzten Sieg alleine eingefahren hat. Matt Stone sitzt auf Knien auf der Matte und schüttelt den Kopf. Dann spürt er einen Schatten über sich und blickt nach oben.

Vincent Craven: "Na, was soll das denn jetzt?"

Über Stone steht Barry Wilson mit geballten Fäusten. Doch dann streckt er die Hand aus... welche die Machine Gun nach kurzem Zögern auch ergreift. Barry zieht ihn nach oben und nach einer kurzen Umarmung schütteln sich beide Männer nochmal die Hand.

Vioncent Craven: "SO geht Sportsgeist, Mike. Findest du nicht?"

Mike Garland: "Widerlich... "

 

 


------------------ PCWA ------------------

Routine. Mal lästiges Anhängsel, mal berechnende Variable mit der Genauigkeit eines Uhrwerks. In dem Fall kam beides zusammen - heute wieder zu seinem Vorteil.

Die Tür ging auf und grelles Neonlicht flutete in das nachtruhedunkle Zimmer. Eine Hand lag auf der Klinke des Türblatts - und gehörte zu einer bärbeißig wirkenden Mittfünfzigerin in schneeweißem Schwesternkittel. Recht betriebsmüde, aber doch streng wirkend ließ sie ihre Adleraugen durch den Raum fliegen … und als sie den Patienten im Bett sah, nickte sie knapp und schloss die Tür wieder.'
Ein nahezu alltäglicher Vorgang in diesem Krankenhaus. Und doch: nur bei ganz genauem Hinsehen wäre das Arrangement aus gerollter Wolldecke und Wischmopp wirklich aufgefallen. Alltagsträgheit sei Dank.

Obwohl nur hörbar konnte sich Sharpe die Szene bildhaft vorstellen; jeden Abend das Gleiche. Mittlerweile war er von Ausreden auf Ablenkung übergegangen und fühlte sich wohl. Genussvoll steckte er die Zigarette in den Mund und sog daran. Lungenkrebs hatten sie ihm vorsalbadert - dabei gab‘s mehr alte Raucher als alte Ärzte.

Sharpe: "Meine Abendzigarette lasse ich mir nicht madig machen. Auch nicht von Schwester Hedwig."

Spricht er in die Nacht, während er auf dem kleinen Balkon im obersten Geschoss des Martin-Luther-Krankenhaus den blauen Dunst in die Nacht haucht. Er trägt Jogginghosen, warme Winterstiefel sowie den obligatorischen Hoodie. Die Kapuze ist über den Kopf gezogen. Manche Dinge ändern sich eben nie.

Sharpe: "Schön... "

Der ausgeblasene Rauch verfliegt noch in unförmigen Kringeln … als Kevins Blick unwirsch zur Seite geht. Bildete er sich das ein - oder stand dort wirklich eine Blumenvase? Neugierig blickt er sich um, bevor er darauf zugeht: er hatte sich nicht getäuscht. Eine weiße 0815-Vase, gefüllt mit Wasser sowie einem Bouquet aus schwarzen Rosen und Studentenblumen. Ein seltsames Arrangement …
… aber die Erkenntnis traf ihn wie ein Blitz, dass diese Visitenkarte nur von jemand bestimmten stammen konnte.

„Blumen, die man geschenkt bekommt, sind oft spannender als Mitgebrachte. Grabkränze mal ausgenommen. Hätte sie dir ja lieber selbst gegeben, aber musste mich dann deinem Versteckspiel mit dem Personal anpassen…“

Wie konnte es auch anders sein …
Sharpe dreht den Kopf - und da steht er auch schon in seiner ganzen dunklen Pracht: Shadow. Der Cryption Crown mit dem haarverhangenen Gesicht lehnt an eine Dachgaube, ihn scheinbar musternd.

Blackheart zieht noch einmal an dem Lungentorpedo, bevor er es mit einem Schnippsen über das Geländer befördert. Dann begutachtet er die Vase... ergreift diese... und stellt sie wieder ab. Dann wandern die Hände in die Taschen seines Hoodies und er fixiert den Schatten.

Sharpe: "Selbst ich kann mir nicht alles erlauben. Daher der Mummenschanz. Aber die Blumen werde ich sicherlich später mit auf mein Zimmer nehmen. Danke."

In einer fast nicht wahrnehmbaren Bewegung gleitet Shadow von der Dachgaube auf den kleinen Balkon und landet ohne einen Laut vor dem schwarzen Herzen. Wie ein böser Albtraum richtet er sich vor Kevin auf. Doch bevor er sich zur vollen Größe entfaltet bleibt der Kopf nach unten geneigt und die Haare verweilen im Gesicht.
… und - er wartet. Scheinbar.

Im gängigen Zwielicht des Schattens entsteht eine genauso unbequeme Stille, welche auch Kevin nicht entgeht. Der legt den Kopf schräg.

Sharpe: "Also... was wird das hier? Ein Krankenbesuch? Oder doch mehr... so sehr ich unsere Unterhaltungen schätze, Schatten... bin ich aktuell nicht in der Stimmung für enigmatisch-kryptische Konversationen."

Er fasst sich kurz an die Schulter und saugt lautstark die Luft zwischen den Zähnen ein.

Sharpe: "Ich habe Schmerzen, Shadow. Also sag, was du willst. Oder geh... "

Sharpe geht zu der Vase und nimmt sie erneut in die Hand Erst als er halb in der Balkontür steht folgt endlich die Reaktion. Verbal …

Shadow: „Genugtuung ist manchmal mehr … als bloß genug getan zu haben. Und doch … sind einem manchmal für das Mehr die Hände gebunden. Nun stehe ich hier - und kann nicht anders. Wie gern würde ich dich jetzt die vergangenen Monate als Marionette bezahlen lassen. Dich allerdings jetzt so zu sehen, wäre eine Variation ausgleichenden Wohlbehaltens. Also bleibt mir nichts anderes übrig als meine Aufwartung zu machen … und zu warten. Aber glaub ja nicht, du könntest dich ewig hinter Mullbinden und Voltaren verstecken.“

Ein freudloses Auflachen.

Sharpe: "Komm. Gehen wir ein Stück."

Und so geht er durch die Tür, ohne sich noch einmal umzudrehen. Er geht langsam durch die dunklen Gänge der Klinik. Und er weiß, dass sein Gesprächspartner ihm folgt. Er spürt seine Präsenz.

Sharpe: "Ich weiß, dass ich schon lange das Ziel deiner neuen Treibjagd bin. Wie Marc Poe vor mir. Aber den Gedanken kannst du dir aus dem Kopf schlagen. Ich weiß nicht... "

Er bleibt stehen. Dreht sich um... und hinter ihm steht natürlich der Schatten.

Sharpe: "Ich werde vielleicht nie wieder... "

The Unfathomable Dark registriert das Glitzern in den Augen des Ex-Gerasy Champions. Und in diesem Moment trifft ihn die Erkenntnis wie ein Vorschlaghammer.

Shadow: „… ich …… verstehe …“

In dem an sich schon um diese Zeit menschenleeren Gang breitet sich eine noch unbequemere Stille aus. Nur durchflutet vom Leuchten und Summen der Neonröhren. Keiner sagt zunächst etwas - keiner muss.
Der Schatten geht ein paar Schritte auf das frühere Blackheart zu, streicht sich dabei die langen Haare aus dem Gesicht und offenbart dabei dieses: fahl, wie eh und je. Ausgenommen der Neonfarbklecks - wenn auch kleiner als zuvor.
Die großen und grünen Augen starren Sharpe an, der dies noch nie so nah und eindringlich gefühlt hat. Ist da dasselbe Glitzern? Oder eher nicht?

Bevor die Frage eine endgültige Antwort bekommt, dreht der Soul Survivor sich auch schon weg. Die Mähne wird wieder blickdicht vorgeschoben und er lehnt sich nach einer halben Drehung rückwärts gegen die Wand. Den Kopf geradeaus, fast ein wenig erhoben gereckt.

Shadow: „… und ich hätte es nie für möglich gehalten, dass es dereinst soweit sein würde. Zerrinnender Sand, einmal mehr … doch es schwingt für mich diesmal mehr Melancholie denn Rachsucht mit. Ein Bedauern, eine Abbitte … bleiern das Momentum, welches übermächtig dem Wunsch entgegensteht, Unveränderliches sei veränderlich. Oder … ist es veränderlich? Stehen unsere Handschläge und gesagten Worte noch vor dem Scheideweg, der in beide Richtungen führen kann? Womöglich … es käme nur auf einen Versuch an …“

Kevin stellt die Vase ab.

Sharpe: "Unser gemeinsamer Weg, wenn er es denn jemals war, hat in einem Käfig geendet. Als James Godd mir die Schulter kaputtgetreten und sich den Titel über die Schulter geworfen hat. Du hingegen bist weitergegangen. Und Stand jetzt für mich uneinholbar. Alle Versprechungen, Pakte, Übereinkünfte... sind somit hinfällig. Es tut mir Leid, Shadow... aber das ist die Wahrheit."

Der Kopf wendet sich ihm zu. Ein kehliges Glucksen.

Shadow: „Dann soll es so sein. Unser beider Worte, geradlinig, unbarmherzig …. wer weiß, zu was sie im Stande sind … eine Geste … eine Spekulation … oder aber vielleicht nur eine Steilvorlage liefern, um zu hinterfragen, wer hier wem den größeren Bären aufzubinden versucht.“

Der Schatten feuert mit einem Mal seine Faust dumpf gegen die Wand. Drückt sich damit von dieser weg und in einen Stand, bei dem er Sharpe kampflustig gegenübersteht.

Shadow: „... der größte Taktiker, Lenker und Heuchler der PCWA - und nun auf einmal ein barmherziges Wrack auf dem Pfad der Erleuchtung und Tugend?! Wenn der Rest des Liga Universe und deiner blindwütigen Söldner-Meute dir diese Metamorphose abkauft - ich tue es nicht! Dafür … sind wir beide schon zu weit gegangen. Dafür … waren die Dolchstöße von hinterrücks zu tief. Spiel deine Charade als … englischer Patient - aber ob nun echte Wunden oder bloß vorgeschoben: ich werde weiter warten. Bis der Messergriff aus deinem Rücken ragt.“

Das schwarze Herz runzelt die Stirn... und streckt unvermittelt die linke Hand aus.

Sharpe: "Nimm Sie!"

Zögern im Dunkeln... doch als der Schatten ebenfalls seine Linke hebt wird diese so schnell ergriffen, dass Shadow nicht reagieren kann.

Sharpe: "Wehr dich!"

Kurzes Unverständnis...
… doch dann erwidert Shadow den Druck, der in stehender Armdrück-Position ihm entgegen gesetzt wird. Er spürt die Kraft Sharpe's... doch auch ein beinahe unmerkliches Zittern in den Muskeln seines Gegenübers. Und langsam... sehr langsam drückt The Unfathomable Dark den Arm Blackhearts nach unten.

Er hebt den Kopf, um Sharpe in die Augen zu sehen... und zieht die Hand urplötzlich erschrocken zurück.

Blut. Blut auf der Lippe Blackheart's. Die er sich aufgebissen hat, um den Schmerz in seiner Schulter zu ignorieren.
Ein Tropfen rinnt über die Lippenkante, fällt zu Boden.

Shadow: „Im Schmerz geboren und mit Blutzoll - es ist dir also ehrlich damit, die wie auch immer geartete Wahrheit zu unterstreichen. Mehr als sonst. Vielleicht sollte ich dir diese eine letzte Chance wirklich geben - warum auch nicht. Ein weiterer Dolchstoß hätte keinen Überraschungseffekt mehr. Bleiben nur noch deine Fußspuren auf mir, als du über mich zum Erfolg geschritten bist. Aber auch die bleiben nicht ewig. Vergehen - wie der, welcher sie hinterlassen hat."

Während er die Worte spricht, entfernt sich der Soul Survivor wieder ein wenig. Der blanke ungeschützte Rücken blickt Sharpe dabei an - und er bleibt unversehrt.
Der Schatten ist mittlerweile an einem Pfeiler mit einem Spender für antibakterielle Flüssigkeit angelangt. Er betätigt wie beiläufig den langen Pumphebel - das Gel tropft heraus, ebenfalls zu Boden.

Shadow: „Was ich dir anbieten kann ist, deine Worte erstmal so stehen zu lassen. Alles Weitere wird sich zeigen. Eventuell … aber eine Annäherung … jetzt und sofort ………………………….. nein, Alpha ….“

Mit schüttelndem Kopf und noch immer rückenzugekehrt wirft er hinter sich und Kevin fängt auf: ein Tempo-Taschentuch.

Shadow: „Also erspar uns beiden für den das Selbstgeißeln. Solange Blut fließt, lebt der Mensch. Auch schwarze Herzen … oder deren traurige Reste. Selbst, wenn sie nur überzeugend gespielt werden. Denk an den Hirtenjungen, der vor dem Wolf gewarnt hat. Egal, welche Rolle von beiden dir vorschwebt. Mich blendest du nicht.“

Blackheart wischt sich mit dem Taschentuch das Blut von der Lippe und auch den Schweiß, der sich auf seiner Stirn gebildet hat. Dann ergreift er wieder die Vase und entfernt sich vom Schatten.

Sharpe: "Keine Spielchen mehr, Shadow. Ich bin fertig. Endgültig."

Er entfernt sich weiter vom Schatten.

Sharpe: "Nimm dich vor Mad Dog in Acht, Schatten. ER ist der Heuchler, dem du deine Aufmerksamkeit schenken solltest. Nicht einem kaputten Wrack wie mir."

Ohne ihm wirklich nachzublicken, wie er geht, verharrt der Schatten noch einen Moment. Dann … ganz langsam, nickt sein Kopf.

Shadow: „Nimm dich lieber vor dir selbst in acht … Sharpe….“

Nun geht auch Shadow davon …

… den Korridor entlang, von wo sie gekommen waren. Bis er um die Ecke biegt und verschwunden ist.


------------------ PCWA ------------------

Ein dunkler Raum, mit einer Person darin in alter zerrissener Kleidung und Haaren die ihm ins Gesicht hängen. Jeder kennt ihn jetzt schon mehr als genug, jeder weiß wer diese Person ist. Der wahre Berliner Jung Jimmy Maxxx.

Jimmy Maxxx: "Und wiedermal war vorrauszusehen, was heute oder in Anbetracht der aktuellen Dinge geschehen wird nicht wahr Lara? Ich meine nicht nur das ich deine lächerliche "Akzeptanz" meiner Match Herausforderung vor Out of Ashes nicht mitbekommen habe, weil diese ja mehr zu Showzwecken vor Journalisten war. Nein sie war genauso leer und unglaubwürdig wie deine Herausforderung damals an mich und dieses Weichei Ronin dich zusammen mit Stem in einem Tag Team Match zu stellen."

Ein Kopfschütteln und lachen, mit einem etwas bedrückten und fragenden Schulterzucken deuten klar seine "Was soll ich noch machen" Stellung in dieser Angelegenheit.

Jimmy Maxxx: "Weißt du was ich glaube, was DEIN Problem ist? Du Lara Lee, siehst mich und denkst dir ich wäre nur ein Raufbold der für Krach und Ärger sorgen will ohne Sinn und Verstand. Was weit weg von der Wahrheit ist. Ich stehe zu meinen Standpunkten und auch dazu, das ich ein Anti Sozialer Bastard bin der gerne die unangenehmen Sachen ausspricht und den Leuten vor den Kopf stößt. Aber bestimmt nicht gänzlich ohne Hintegrund. Außerdem habe ich das Gefühl, das du in dem Irrglauben bist ich würde dich und deine Karriere nicht kennen. Oder sie in den Schmutz ziehen. Das stimmt auch nicht. Lara du bist eine außergewöhnliche Sportlerin und Kämpferin. Meine persöhnlichen Probleme mit dir liegen auch nicht in deinen professionellen Erfolgen innerhalb unseres Ringes. Du warst und bist ein Champion in vielen Ligen gewesen, Ligen die wir geteilt haben. Und das ist auch etwas das dir keiner wegnehmen kann oder sollte, auch ich nicht."

Doch dann ein direkter Blick in die Kamera. Direkt durch seine fettigen Haare im Gesicht hängend.

Jimmy Maxxx: "Mein Problem mit die Lara Lee ist, das du dich hast von dieser Welt und dem Wunsch nach absoluter Aufmerksamkeit für dich als Frau und Kämpferin hast blenden und einvernehmen lassen. Mein Problem ist, das wenn man dir auf dem Papier alle deine Erfolge wegnehmen würde am Ende ein trauriges und einsames unsicheres kleines Mädchen übrig bleibt das Angst hat übergangen und übersehen zu werden. Und sich deswegen hinter Dingen wie der Catatores Trophy oder deinem Carnageddon Partner Stem versteckt. Das Problem ist das du vllt eine harte Schale hast aber den weichesten Kern den ich kenne. Und dein Partner Stem scheint das auch langsam festzustellen!"

Ein herzhaftes Lachen kommt aus seinem Mund und seiner Lunge. Seine Augen groß und psychopatisch als er diesen Gedanken hat an die Szene wo Stem Lara fragte was es mit dem herumspielen mit den Gürteln auf sich hat.

Jimmy Maxxx: "Weißt du was du zu vergessen scheinst Lara? Das nicht nur du ein großartiger Wrestler und Kämpfer sein könntest. Das nicht jeder der nur weil er anders in seinem Lebensstil und seiner Weltanschauung ist, gleich schlecht in der PCWA oder sonstwo sein muss. Ich liebste Lara bin selbst schon seit gut 10 Jahren in allen großen Promotions dieser Welt aktiv gewesen. Genau wie du, war ich an jeder Stelle Champion auch hier in der PCWA mit der Cryption Crown. Und trotzdem trittst du mir nur in dem Sinne gegenüber, ich wäre ein Krebsgeschwür dieser Liga. Ein Mann eher eingesperrt in die geschlossene Anstalt. Aber am Ende hast du weder den Anstand noch den Mut dich mir in einem Wettkampf zu stellen und deinen Worten nachdruck zu verleihen. Bisher hast du es nur geschafft dich mir hinterrücks zu nähern und mich feige anzugreifen. Nicht einmal in all dieser Zeit hast du im Ring bewiesen das du so viel besser wärst als ich."

Ein klares schütteln des Kopfes.

Jimmy Maxxx: "Also sage ich dir, mach dein Ding Lara. Flüchte vor mir und drehe mir den Rücke zu. Denn wir alle wissen, Karma wird dich eh einholen. Der Tag wird kommen, wo ich meine Rache bekomme. Ob du mitspielst oder nicht. Aber ich glaube, bis dahin wird eh dein Traum geplatzt sein sowie deine Scheinwelt rund um Carnageddon mit Stem. Dieser ist nämlich nicht so wie du, er versteckt sich nicht hinter irgendwas. Er steht zu seinen Fehlern. Und kämpft eher darum besser zu werden oder die PCWA zu verändern, als nur wilde Sachen ins Mikrofon zu spucken oder jemanden die Chancen zu entreißen. Schließlich hast du ihm sogar etwas in deinem Wahn nach Anerkennung entrissen."

Dann hebt er den Finger.

Jimmy Maxxx: "Wo wir gerade bei dem Thema sind etwas entrissen, da ja unsere "unglaubliche" Lara Lee sich mal wieder ihrer Verantwortung und einer wahren Herausforderung entzogen hat, stehe ich mal wieder ohne Herausforderer da. Was aber irgendwie nichts neues ist hier in der PCWA. Alle blasen sich auf, lassen ihre Muskel spielen und brüllen rum wie ein paar wilde Affen wie stark und gefährlich sie doch sind. Aber komischerweise traut sich keiner dieser ach so gefährlichen Typen in meine Nähe wenn es um Imperial Impact geht."

Er lacht und wischt sich die schmalzigen Haare aus seinem Gesicht.

Jimmy Maxxx: "Dabei gäbe es so viele in der PCWA die diesen Spot genauso bräuchten wie ich! Zum Beispiel dieser neue Brasilianer.... oder sein Gegner der von Wichtelhausen! Ich meine so kurz nach Weihnachten und Neujahr noch einen Wichtel jagen? Wäre doch ne geile Sache!"

Wieder muss er lachen.

Jimmy Maxxx: "Von mir aus aber auch ein Kevin Smash mit seiner XAW Truppe da... oder was ist mit dir Adam Cage? So ein billiger Mortal Kombat Abklatscher der meint er wäre jetzt auch was besonderes weil er es in den Überbleibsel Teich der PCWA geschafft hat. Meine Fresse, ihr seid alle so lächerlich. Der größte Event auf der größten Bühne und ich gebe euch sozusagen meine Karriere auf einem Silbertablett. Ihr könntet der sein der Jimmy Maxxx noch aus der letzten großen Revival Chance kickt. Und alle haben se Schiss!"

Er macht sich drauf und dran die Szene zu verlassen.

Jimmy Maxxx: "Also hier nochmal ich Flachwichser, Jimmy Maxxx stellt eine offene Herausforderung für Imperial Impact! Keine Regeln, keine Gnade! Wer ein paar wirkliche Eier in der Hose hat, der wird mich finden! Oder blamiert euch weiter mit eurer zurückhaltung...."

Vincent Craven: "Wow! Jimmy Maxxx bekommt es in Kürze nicht nur mit Mad Dog zu tun sondern spricht für den Imperial Impact eine offene Herausforderung an den kompletten Roster aus!"

Mike Garland: "Scheint aktuell in Mode zu sein."

Vincent Craven: "Wieso?"

Mike Garland: "Naja, erst die Partners in Crime... jetzt Jimmy Maxxx... fehlt nur noch Kevin Smash, der ein Handicap Match des kompletten PCWA Roster gegen ihn selbst fordert."

Vincent Craven: "Jetzt übertreibst du aber."

Mike Garland: "Meinst du? Dem Smasher ist alles zuzutrauen."

Vincent Craven: "Das stimmt allerdings. Dennoch positioniert sich der Berliner weiter als feste Konstante in der PCWA."

Mike Garland: "Absolut. Es wird aber auch Zeit, dass die schimmernden Ritter einen Gegenpol bekommen. Kevin Sharpe ist ja leider nicht mehr da."

Vincent Craven: "Leider... das kann man sehen wie man will."

Mike Garland: "Du kannst das sehen, wie du willlst. ICH bleibe bei meiner Meinung."

Vincent Craven: "Na dann.. "


------------------ PCWA ------------------

Tatsächlich hatte Jimmy einen wahren Punkten getroffen. Ja, er ging seiner Titellust und -hungrigkeit aus dem Weg... Schließlich war es auch ein sehr dünnes Drahtseil, auf welchem er dort zu balancieren versuchte, und wie die letzte Show sowie das Treffen zuvor mit James und Happy Hour bewiesen, war dieses Seil durchaus brüchig. Eine Brüchigkeit, die ihn vorsichtig werden ließ - aber nicht nur vorsichtig, sondern auch unsicher. Und diese Unsicherheit war es, die ihm auf den Geist ging... 

Aber da war noch mehr! Er war in der Titelgalerie, um sich ein Bild zu machen, wie er zu dem geworden ist, der er ist. Es war nicht so, dass er es nicht gewusst hatte, aber die Bilder mit den Gürteln in der Hand zeigten doch nochmal eine andere Seite und brachten Erinnerungen zurück, die sonst im Dunkeln geblieben wären. Dass sein Titelgewinn als Undisputed Gerasy und die Ablösung des Schlächters wieder andere Entwicklungen nach sich ziehen würden, wie die Wandlung von Blake Milton, das Auftauchen von Eleven, der Aufbau von Nicotine & Bacteria und die Selbstkrönung von Azrael Rage zum Gott, hatte er damals nicht kommen sehen, doch er hätte es ahnen können. Ebenso wie seine eigene Wandlung, die er irgendwann einfach an sich ergehen ließ. Zwar kämpfte er noch eine Weile dagegen an, aber Niederlage um Niederlage ging es bergab mit ihm, bis ihn alle verließen und ihm nichts mehr zutrauten. Selbst die Fans nicht. Sie wandten sich von ihm ab und jubelten plötzlich Azrael Rage zu - was ein Hohn! Jetzt wollte er nicht mehr bejubelt werden... mit dieser PCWA, die ihn verraten hatte, nichts mehr zu tun haben. Dabei hatte auch er sich verraten, er selbst keine Hoffnung mehr in sich - ja, er selbst verließ sich jedes Mal, als er sich eine Spritze setzte.

MD schüttelt den Kopf, um sich von der Vergangenheit zu lösen. Welche Prozesse würden wohl in Gang gesetzt, wenn er beim Imperial Impact 13 Godd besiegt? Und wäre er nach einem Titelverlust in der Zukunft in der Lage, sich raus zu nehmen - aus der Entwicklung, aus dem Auf und Nieder, dass den Phönix, die PCWA, nun einmal ausmacht?
Denn seine Geschichte und die der Berliner Liga waren ja miteinander verbunden. Er war ja...

"Mr. PCWA!"

Kurz schreckt er zusammen, nachdem er die Türe zu seiner Kabine geöffnet hat und überrrascht in die hübschen Augen von Miss DeWynters blickt. 

DeWynters: "Da sind Sie ja endlich."

Kritisch ziehen sich die Augen der unbekannten Konstante zusammen.

Mad Dog: "Hatten wir ein Date?"

Gespielt hebt er die Augenbraue, versucht die Situation mit einem Lächeln aufzulockern. Doch seine Managerin winkt, nach einem kurzen, prüfenden Blick in die treuen Augen des Night Fighters, ab.

DeWynters: "Jetzt werden Sie mal nicht albern. Ich habe mich kundig gemacht!"

Und schon geht die Lebensgefährtin von Lara Lee in die Kabine zurück und deutet auf einige DVDs, die auf dem Tisch platziert sind. Mit einem flüchtigen Blick erkennt Mad Dog schnell, dass es sich um vergangene Shows der PCWA handelt, die Miss DeWynters wohl studiert hat.

Mad Dog: "Das haben Sie alles gesehen, huh?!"

Fragt er mit einem Gemisch aus Unglaube und Respekt. Doch sie zeigt keine Reaktion darauf, sondern setzt einfach ihren Gedankengang fort, den sie zuvor schon ausführen wollte.

DeWynters: "Die Geschichte zwischen Ihnen und Mister Godd geht ja schon recht lange, quasi beginnt sie mit ihrem Debüt in der PCWA im Jahr 2008. Eher zufällig befinden Sie sich damals auf derselben Seite wie Godd; nämlich im Team von Kerry & Gealic TNE. Schnell wird er zu einem Verbündeten - und das ist erstmal für beide Seiten erfolgreich. Er gewinnt den Tribune Title und sie kommen ins Finale des Quest for the Best Turniers. Doch da bröckelt es schon, denn plötzlich haben sie die gleichen Interessen: Den Aufstieg in der PCWA. Das ist der Stein des Anstoßes und Mister Godd hat Unrecht, wenn er meint, dass der Schlächter sie getrennt habe. Durch Barker ist bei Ihnen, Mr. PCWA, lediglich der Groschen gefallen, dass jeder für sich selbst zu kämpfen hat."

Kurz scheint DeWynters etwas abwesend. So als respektiere oder achte sie gar den Schlächter Robert Barker für dessen Aktion, James Godd und Mad Dog gefangen zu nehmen, sie mit Stacheldraht so aneinander festzuketten, dass nur einer von ihnen einen Hebel betätigen kann, der die eigene Schlinge löst, den Partner aber in den Fängen des Schlächters belässt...
Oder waren es nur ihre Erinnerungen an das, was Lara Lee kürzlich mit ihr angestellt hatte, kurz bevor sich ihre Liebe zueinander offenbarte. MD jedenfalls tritt energisch nach vorne, um sich ihre Aufmerksamkeit zu nehmen.

Mad Dog: "Und wer weiß, ob das der richtige Weg war, huh?! Dass jeder für sich selbst kämpft."

Fragend und herausfordernd blickt er sie an. Glaubt zu wissen, was sie ihm mitteilen und raten möchte.

Mad Dog: "Wenn unser Match beim Brawlin' Rumble VIII nicht gewesen wäre, wenn wir nicht im No Contest geendet hätten, sondern ich ohne Vorbelastung in die Battle Royal hätte gehen können. Vielleicht hätte ich sie ja gewonnen, huh?! Obwohl mich Barker hinters Licht führte. Vielleicht hätte ich damals schon beide Schlächter verhindern können, wenn ich mit James gemeinsam agiert hätte. Schließlich hätte ich mit Godd an meiner Seite Barkers Bündnis abgelehnt und sein Versteckspiel hinter der Schlächtermaske hätte mir nicht geschadet. Stattdessen bekriegten Godd und ich uns weiter, Monster's Ball Match. Out of Ashes 2011. Ich nahm ihm den Tribune ab, er ihn mir wieder. Schließlich gehen wir getrennte Wege und er fällt in ein tiefes Drogenloch, das ihn erst als zweiten Schlächter zurück bringt, mit seinem Langzeit-Freund Sanchéz brechen lässt und letztlich aus der PCWA katapultiert..."

DeWynters nickt. Auch diese Geschichte kennt sie.

DeWynters: "Sie hingegen nehmen den Tribune als Sprungbrett, stehen beim Imperial Impact 8 im Main Event um den Gerasy, wo sie vermutlich gewonnen hätten, wäre Lucifer nicht auf die Seite des Schlächters gesprungen. Sie aber revanchieren sich, denn Sie gewinnen das Quest for the Best Turnier, indem sie Lucifer im Finale schlagen. Außerdem kleiden Sie sich unter die Maske des Nelson Friedrich Töle und werden zum Verbündeten des Schlächters, um ihn von seiner eigenen Medizin schmecken zu lassen und ihm schließlich beim Brawlin' Rumble IX den Titel abzunehmen. Ihn zu besiegen! Happy End für Sie, Mr. PCWA!"

Dem Night Fighter entfährt ein höhnisches Lachen. 

Mad Dog: "Das heißt, ich soll James wieder links liegen lassen, huh?! So... und nur so meinen Sie, gelingt es mir, beim Imperial Impact 13 zweifacher Undisputed Gerasy Champion zu werden..."

Sie hebt die Arme, macht nun auch einen Schritt auf ihn zu und streicht ihm über die Brust. 

DeWynters: "Ich fand, dass er Ihnen eben ganz gut stand, Mr. PCWA."

Den Night Fighter überkommt eine Gänsehaut, als die hübsche DeWynters so vor ihm steht und ihn ihre Worte noch einmal verdeutlichend direkt ansieht.
Er schüttelt sich alsbald. Dann legt er die Hand tatsächlich auf ihre Schulter.

Mad Dog: "So einfach ist das nicht, Missy. Das ist nicht die ganze Geschichte. Man kann meine Geschichte nicht ohne S1margl erzählen, nicht ohne die Isolation, die Vereinsamung und den Fall. Es ist nämlich die Konsequenz aus der Einstellung, die Sie sich von mir heute wünschen. Jeder soll für sich selbst kämpfen, huh?! Und am Ende? Am Ende ist man allein, verlassen und isoliert. Nachdem James weg war, verlor ich auch Blake, ich verlor Blaze. Dann auch Alistair. Schließlich Stevie und Kevin. Ja sogar meine Familie. Yai. Als James zweieinhalb Jahre später zurückkam, hatten wir diese Phase, in der wir uns wieder annährten. Er war eine Option als Guest Referee beim Impact 10. Meine Karriere stand gegen Sanchéz und White auf der Kippe: Gewinne ich, schöpfe ich trotz all der Niederlagen womöglich wieder Hoffnung. Verliere ich aber auch hier, ist der mein Fallen unumkehrbar."

Er seufzt. Tatsächlich lag hier der Wendepunkt. Schon beim darauffolgenden CORE sollte er den neu umjubelten Azrael Rage niedertreten und die Hand Elevens schütteln.

Mad Dog: "Wenn die Mad Godds damals wieder vereint gewesen wären, wäre James vielleicht als Ringrichter gewählt worden, huh?! Dann hätte mir der von den Fans gewählte Dalmi nicht seine Spritze in den Leib gerammt und alles wäre nicht so gelaufen, wie es gelaufen ist. Vielleicht hätte meine Freundschaft mit James meinen kompletten Absturz und Drogenrausch verhindern können!"

Kurz schaut sie auf seine Hand, die immer noch auf ihrer Schulter ruht.

DeWynters: "Die anderen Freundschaften haben es auch nicht getan."

Mad Dog: "Sharpe hatte sehr mit Grizz und Stevie mit seinem eigenen Titelverlust zu tun."

Dann nickt sie plötzlich.

DeWynters: "Okay. Sie haben also jetzt Angst, dass Sie nach dem Sieg über Godd irgendwann wieder fallen könnten. Irgendwann, wenn Sie den Gerasy wieder verloren haben und womöglich noch ein paar weitere Niederlagen folgen - so wie es damals gewesen ist - dann könnten Sie erneut in der Gosse liegen. Aber Sie glauben auch, dass eine Freundschaft das verhindern könnte?!!"

Er nickt. Dann nickt sie auch.
Hier scheint das Kernproblem zu liegen, das eine kurze Stille aufbrechen lässt.

DeWynters: "Was ist mit Yai?"

Auf seine Frau angesprochen atmet er kurz ein.

Mad Dog: "Das ist keine Entweder-oder-Geschichte! Nicht Godd oder Yai - ich will die Freundschaft mit James und ich will wieder eine feste Beziehung mit Yai. Es gibt auch in dem Sinne kein Problem, Missy. James und ich werden beim Impact unseren Fight kämpfen. Fair und square - und der Bessere wird siegen, Undisputed Gerasy werden. Ganz einfach! Ich weiß nicht, warum das ein Gegensatz sein soll."

Plötzlich haut sie ihm eine Ohrfeige um die Ohren.

Mad Dog: "WHAT THE FUCK?!"

Verständnislos starrt er sie an, während er sich die Wange hält. DeWynters schüttelt lediglich den Kopf.

DeWynters: "Ich habe es Ihnen in der letzten Show bereits versucht klar zu machen!"

Sie dreht dabei den Kopf, so als verstehe sie nicht, wieso ihr Mandant sie nicht verstanden hat. 

DeWynters: "Wenn Sie etwas wollen, wenn Sie etwas wirklich wollen, dann erkennt man das! Das aber, was man bei Ihnen meistens sieht, ist das sie keinen Bruch zwischen den Mad Godds wollen. Anstatt den Fokus auf den Gerasy zu legen, steht die Freundschaft mit Godd auf dem obersten Podest. Das war schon beim Rumble Ihr Problem!"

Und dieses Problem versucht sie ihm erneut mit ihrem Blick nachdrücklich zu verdeutlichen. Und MD wirkt tatsächlich nachdenklich...
Allerdings scheint DeWynters noch eine weitere Idee zu haben, wie sie den entscheidenden Punkt ihrem Schützling näherbringen kann. Ihr Kopf nähert sich dem der unbekannten Konstante.

DeWynters: "Sehen Sie: Wenn ich Yai wäre, was würden Sie dann jetzt tun?"

Der Night Fighter schaut in die dunklen Perlenaugen. Starrt auf die sanften Lippen ihres Mundes. Dann öffnet auch er die Lippen leicht.
Schließt die Augen. Sieht Yai vor sich...

Stöhnt auf und drückt DeWynters von sich weg.

Mad Dog: "Was ein Scheiß!"

MD schüttelt energisch den Kopf.

Mad Dog: "Ich will Gerasy werden! Das ist mein Ziel; das war es immer."

Und damit dreht sich der Number One Contender um und geht aus dem Raum. DeWynters aber sagt ihm noch etwas hinterher.

DeWynters: "Dann zeigen Sie es!"

Während in ihr eine weitere Erkenntnis gewachsen ist. Ein möglicher Gewinn des Undisputed Gerasys und ein Bruch der Freundschaft zu James gefährdet in den Augen des Night Fighters womöglich auch die Versöhnung mit Yai...
Sie legt den Kopf schräg. Die Meisten Zuseher erkennen nichts. Manche mögen soetwas wie Mitleid sehen.

Sie musste der Frau des verrückten Hundes einen Besuch abstatten. Daran führte jetzt kein Weg vorbei. Das Licht geht aus.

DeWynters schließt die Augen. 
Dann reißt sie diese geweitet wieder auf. Ein leichtes Entsetzen steht auf ihrem Gesicht, dem sie ob der nicht mehr laufenden Kameras auch freien Lauf lässt. Ihr Herz schlägt etwas schneller. Hatte sie vor ihrem inneren Auge gerade etwa wirklich Mad Dog geküsst?!


Mike Garland: "Na, da darf man ja für den Main Event gespannt sein, was? Folgt die unbekannte Konstante dem Rat von DeWynters oder zieht er wieder den Schwanz ein?"

Vincent Craven: "Mad Dog hat doch ganz klar gemacht, dass es da keine Differenzen zwischen Freundschaft und Siegeswille gibt. Wieso sollte er also etwas künstlich aufbauschen?"

Mike Garland: "Der Fighter verdrängt die Differenzen, Vince. Das scheint allen klar zu sein außer ihm selbst... und dir."

Vincent Craven: "Klar wird das erst nach dem Imperial Impact 13 sein, Mike. Da kann man jetzt noch nicht von sprechen. Wobei wir auch durch den heutigen Main Event schon besser bescheid wissen."

Mike Garland: "Und der naht ja... Noch einmal zu Lisa und den Happy Guys. Dann sehen wir unseren Main Event!"


------------------ PCWA ------------------

Es sind nur noch wenige Minuten bis zum Main Event und somit bis zum vermutlich wichtigsten Match seit langer Zeit für die beiden Krieges des wahren GLAUBENS. Wenn sie den Champion und den Numer One Contender besiegen können, so wird allen klar werden, dass der Weg zu den Cotatores niemals ohne sie stattfinden kann. Und entsprechend sind die beiden auch motiviert. Gemeinsam stehen sie an der Gorilla Position und machen noch einige Schattenbox-Übungen, als Lisa Sanders, mit einem Mikro bewaffnet, auftaucht.

Lisa Sanders: "Hey Jungs, habt ihr vielleicht noch kurz Zeit für einige Fragen?"

Abrupt drehen die beiden sich um und Lisa erschrickt einen kurzen Moment, als sie die geschminkten Gesichter der beiden sieht. Wie bereits beim PPV, so sind die Gesichter der beiden auch dieses Mal weiß geschminkt, wobei die Augenränder geschwärzt wurden und der Mund zu einer Fratze mit spitzen Zähnen entstellt wurde. Beide legen sie den Kopf kurz schief auf die rechte Seite. Banes tritt einen Schritt auf Lisa zu und leckt sich kurz über die Unterlippe.

Gordon Banes: "Beantworte du mir zunächst eine Frage, Lisa. GLAUBST du den wahren GLAUBEN?"

Er kichert nervös und geht einen weiteren Schritt auf die Interviewerin zu. Diese weicht als Reaktion darauf zunächst einen Schritt zurück, ehe sie antwortet.

Lisa Sanders: "Ich glaube auf jeden Fall daran, das uns gleich ein großartiger Main Event bevorsteht. Ein Main Event, in welchem ihr auf den Undisputed Gerasy Champion und den Number One Contender auf diesen Titel treffen werdet ..."

Noch ehe sie ihren Satz beenden kann, wird sie auch schon von Banes unterbrochen.

Gordon Banes: "Ein Main Event, der sich vor allem dank unserer Teilnahme als solcher bezeichnen kann, Lisa. Ein Main Event, in welchem zwei Heuchler lernen werden, dass man den wahren GLAUBEN nicht unterschätzen darf. Ein Main Event, der allen die Augen öffnen wird, die jemals dachten, wir wären lächerliches Beiwerk von Kevin Sharpe oder Azrael Rage, wo wir doch so viel mehr sind!"

Nun gesellt sich auch Cornwallace neben seinen Partner und nickt bekräftigend mit dem Kopf.

Brandon Cornwallace: "Genau so ist es, Dudeline. Denn wir sind die Warriors of Light! Die Bewahrer des GLAUBENS! Die rechtmäßigen Eigentümer der PCWA Cotatores Titel und das beste Team in der Geschichte dieser Liga!"

Beide kichern erneut und gehen einen weiteren Schritt auf Lisa zu. 

Gordon Banes: "Und genau deshalb werden wir diesem 'Team', dass sich alle Jubeljahre mal zusammenfindet, um für ein, zwei Kämpfe anzutreten, ihre Grenzen aufzeigen. Die beiden mögen zurzeit die Spitze dieser Liga darstellen, doch wir alle wissen, dass dies lediglich durch unglückliche Umstände soweit gekommen ist. Und vor allem wissen wir alle, dass sie als Team noch nie etwas erreicht haben. Als Team sind die beiden nichts anderes als Mitläufer!"

Ein erneutes nervöses Kichern der beiden, gefolgt von einem lockeren High-Five. Lisa wirkt immer noch, als wäre ihr gerade etwas unwohl, dennoch lässt sie es sich natürlich, Profi der sie nun mal ist, nicht nehmen dieses Interview zu einem Ende zu bringen. Und so ergreift sie nun auch wieder das Wort.

Lisa Sanders: "Ihr wirkt sehr zuversichtlich, obwohl es zuletzt nicht gerade gut für euch gelaufen ist. Die Cotatores Titles konntet ihr zum Beispiel bei Out of Ashes nicht erringen und musstet diese Carnageddon überlassen. Eure Gegner hingegen scheinen auf einer Welle des Erfolgs zu surfen ..."

Sie wird durch das laute Lachen der beiden unterbrochen. Banes schüttelt den Kopf.

Gordon Banes: "Es ist schön, dass du Happy bleibst und hier Scherze reißt, Lisa. Denn von Erfolg kann gar keine Rede sein. Hast du bei der vergangenen Show etwa nicht gesehen, wie Tony Graves den Boden mit Mad Dog gewischt und einen wichtigen Sieg für unsere Bewegung eingefahren hat? Hast du etwa verpasst, wie James Godd ihn, seinen so heißgeliebten Partner, direkt in den Godddamn hat laufen lassen? Ja, natürlich ... er spricht von einem Missgeschick, von einem Versehen ... doch wer soll ihm diesen Blödsinn abkaufen? Er trifft ganz zufällig den Mann, der ihm beim nächsten PPV den Gürtel abnehmen will? Come on ... You seriously can't believe that! James Godd und Mad Dog sind beides Egomanen und Heuchler und wir werden sie heute Abend entblößen und der gesamten Welt ihre wahren Gesichter zeigen! Time to play!"

Erneut kichern die beiden geschminkten Fratzen und schenken sich einen weiteren High-Five. Lisa will gerade etwas darauf erwidern, als sie einmal mehr unterbrochen wird. Dieses Mal jedoch nicht von den beiden Glaubenskriegern.
Schon weiten sich ihre Augen im gleichen Maße, wie sich die des Duos verengen. Diese drehen sich in eine Art lauernde Kampfstellung … und treten einige Schritte zurück.

Keinen Augenblick zu spät, denn urplötzlich schwillt lautes Kampfgetümmel an, als von links ein Pulk Ordner ins Bild gedrückt wird - welches die mit gebleckten Zähnen und ihre Schlagrohre schwingenden Partners in Crime vom weiteren Vordringen abhalten wollen.
Es fliegen Provokationen und gezielte Flüche durch die Luft.

Lisa Sanders geht vorsorglich aus dem Weg. Sie will hier nicht in die Mitte einer Schlägerei geraten. Banes und Cornwallace begutachten die beiden Neuankömmlinge indem sie ihre Köpfe schief auf die rechte Seite legen und eine ausdruckslose Mimik an den Tag legen.

Schließlich legt sich die Hitze des Moments und als sich beide Duos von der Security scharf beäugt gegenüberstehen, wagt sich auch Sanders wieder dazwischen.

Gordon Banes: "Nun, ihr habt uns gefunden. Was wollt ihr? Wir haben eure lächerliche Herausforderung doch bereits angenommen und werden uns schon noch früh genug um euren GLAUBEN kümmern."

Brandon Cornwallace: "Ja Dudes, aber heute Abend seid nicht ihr an der Reihe, sondern die Mad Godds!"

Cornwallace nickt bekräftigend mit dem Kopf, während Banes nun einen Schritt auf die beiden anderen zugeht. Fast Face-to-Face.
Da geht Machineguns ausgestreckter Finger nach vorn.

Stone: „Das einzige, was hier lächerlich ist, dürfte euer Make-Up sein. Als wärt ihr Gesicht voran frisch in den Halloween-Tuschkasten gefallen. Und der Aufprall hat dann vermutlich gleich noch die letzten paar Gehirnzellen rausgeschüttelt.“

Trent drückt Matts Arm herunter, fixiert die beiden Briten.
Unter der Ray Ban formt sich eine Art Grinsen, bei dem er die Arme leicht ausbreitet.

Cardigan: „Die selbsternannten Besten der Besten, die Krieger des Lichts, rechtmäßige Eigentümer der Cotatores … Gesundes Selbstvertrauen hat noch niemandem geschadet, aber das entbindet euch nicht von der Pflicht, ne Nummer zu ziehen und sich hinten anzustellen, wenn man wie ihr mal wieder beim Griff nach dem Gold nen Schlag mit der Wichsbürste abbekommen hat und gescheitert ist. Ihr seid ein Team, eines, das an sich oder … was weiß ich wen glaubt. Aber das ist noch lange kein Selbstläufer mit dem Freirecht auf Durchmarsch.“

Er setzt die Sonnenbrille ab. Der eindringliche Blick stiert dem Duo entgegen.

Cardigan: „Also nochmal für euch in aller Deutlichkeit: keine Seite sollte die andere unterschätzen. Wir sind kein nichts, für das uns hier alle stigmatisieren. Und ihr seid auch keine allmächtigen Überflieger. Wir vier … sind auf einem Level. Nicht mehr und nicht weniger. Und der Respekt des Business gebietet es, dass ihr das endlich mal kapiert. Spätestens wenn wir euch kommende Vendetta zeigen, wo der Blitz den Donner hat. Und wenn nicht … auch gut. Dann isses halt so. Aber dann habt ihr wenigstens nen guten Fight bekommen. Wie auch immer: es wird nicht ohne uns gehen! Kein Überholmanöver arroganter Weise, weil man sich für was Besseres ausgibt. Lasst uns die Sache im Ring regeln, wie es sich gehört. Und wenn nicht …“

Er hebt das Wasserrohr. Kurz geht ein nervöses Zucken durch die Crewmember, doch der Wirbelsturm gebietet ihnen per Fingerzeig, dass ein Angriff wohl ausbliebt und er das Rohr wieder leger gegen die Schulter lehnt.

Cardigan: „… dann sorgen wir dafür, dass ihr eure ganze omnipotente Kacke fresst. Gramm für Gramm.“

Stone: „Und da ihr eure Ärsche ja im Gesicht tragt, dürfte der Weg nicht allzu schwierig werden.“

Die Partners lassen die Worte verklingen … und in dem kurzen Intermezzo geht die Aufmerksamkeit Lisas und des Rest wieder zu Happy Hour zurück. Diese wirken ein wenig nachdenklich - für den Augenblick…

… doch dann bricht es auch schon aus den beiden Glaubenskriegern heraus: einmal mehr lautes Lachen. Banes klopft sich gar ein paar Mal theatralisch auf den Bauch vor lauter Lachen. Schließlich wischt der Mann aus Chelsea sich eine imaginäre Träne aus dem Augenwinkel, wodurch er die Schminke am rechten Auge ein wenig ins Weiße schmiert.

Gordon Banes: "Wir unterschätzen euch ganz sicher nicht. Wir unterschätzen unsere Gegner niemals. Wir geben lediglich Fakten von uns. Und Fakt ist, dass ihre beide hier noch rein gar nichts erreicht habt. Nicht ohne Grund wart ihr beim PPV nicht einmal in die entscheidenden Momente des Kampfes verwickelt. Nicht ohne Grund wart ihr da bereits außer Gefecht. Aber ihr werdet das schon bald alles aus erster Hand herausfinden können, wenn wir nach den Mad Godds auch noch euch besiegen und auch weiterhin in 2 on 2 Competitions ungeschlagen bleiben! Denn wir sind der GLAUBE und der GLAUBE sind wir!"

Er grinst frech.

Gordon Banes: "Und jetzt entschuldigt uns bitte, denn wir haben jetzt noch ein Match zu bestreiten und keine Zeit für plumpe Diskussionen! Wenn ihr aber unbedingt Anschaungsunterricht haben wollt, so dürft ihr uns gerne zum Ring begleiten und euch aus nächster Nähe ansehen, wie wir die sogenannte Spitze dieser Liga besiegen und dem Triumvirat einen weiteren Erfolg sichern! You're welcome!"

Er nickt kurz und dreht sich schließlich um. In der Halle ertönen nun auch schon die ersten Klänge ihres Themes und so marschieren die beiden Glaubenskrieger nun einfach los, ohne sich weiter um die Partners in Crime zu kümmern, die sie alleine bei Lisa zurücklassen.

Lisa: „Tja, Jungs … harte Fakten zurück auf eure harten Herausforderungen zuvor. Und so gern ich euch auch in der PCWA sehe und eure Auftritte genieße - ein wenig Wahrheit schwingt da schon in dem mit, was Happy Hour vorbringen. Wie werdet ihr darauf nun reagieren.“

Sie hält Cardigan das Mikro hin, der auch bereits entsprechend seinen Mund für eine Antwort öffnet - als Matt dieses zornig an sich reißt.

Stone: „Ich sag dir, Lisa Liebes, wie wir darauf reagieren werden: wir werden ihnen mit unseren Souvenirs derart die Flötentöne beibringen, dass sie ihre Einhorn-Plätzchen demnächst mit der Schnabeltasse inhalieren dürfen. Das ich nicht lache: ungeschlagen. Gar nich so lange her, dass sie eins auf ihre grotesken Fressen bekommen haben und das Nachsehen hatten. Und außer Gefecht gesetzt sieht auch anders aus, wenn man nur Nuancen später die Lichter ausgeschossen bekommt. Wir gehen das jetzt raus und rammen ihnen die Rohre ansatzlos in ihre...“

Cardigan: „Ich glaube, das genügt jetzt.“

Wieder dieser konsternierte Zwistigkeits-Blick zwischen den Partner-Hälften. Matt dreht sich Trent zu, lässt Lisa Mikrofonhand frei und wendet eher ihm denn ihr und den Fans zu.

Stone: „Wat soll der Mist? Willst du die Hohlbirnen einfach so ziehen lassen?“

Cardigan: „Hab ich das behauptet? Ganz gewiss nicht …“

Mit einem eindringlichen Blick legt der Wettermann dem New Yorker die Hand auf die Schulter.

Cardigan: „… und wenn Creutzfeld & Jakob der Meinung sind, dass sie das Maß aller Dinge sind und wir bloß quatschen, dann sollten wir sie von unseren … STÄRKEN … doch mal live überzeugen.“

Der Ansatz von spitzbübischem Charme huscht über das teil mit Eiskristallen bemalten Gesichts des Tempest, welcher zusätzlich mit den Brauen wippt.
Nur Matt wirkt weiterhin verwirrt.

Stone: „Kapier ich nich…“

Die Hand auf der Schulter deutet nun zum Ring.

Cardigan: „Wir haben eine Einladung.“

Und zusammen mit dem angriffslustigen Unterton scheint nun auch beim Maschinengewehr der Groschen gefallen zu sein. Auch seine Miene hellt sich begreifend auf.

Stone: „Ah … und du meinst?“

Cardigan: „Genau!“

Wie zwei verschlagene Lausbuben kichern die Partners miteinander und klatschen sich dabei ab.

Der Blick geht zu Sanders, welche das Geschehen scheinbar noch immer begreifend danebensteht.

Lisa: „Also, wie genau darf…“

In dem Moment fasst der Tempest sie bei der Schulter und geht mit ihr und Stone im Schlepptau Richtung Ring.

Cardigan: „Lisa, mein Teure, du kannst nicht zufällig noch zwei Stühle auftreiben?“

Damit gehen die Drei aus dem Bild und die Übertragung in die Halle…

Vincent Craven: "Denkst du, was ich denke?"

Mike Garland: "Ich denke ja. Auch wenn das sehr selten vorkommt."

Vincent Craven: "Perfekt. Das wird sicherlich interessant."

Mike Garland: "Finde ich auch. Die Partners in Crime haben hier sehr deutlich gemacht, dass sie Happy Hour die Stirn bieten wollen."

Vincent Craven: "Äh... was?"

Mike Garland: "Hast du denn nicht zugehört? Machinegun und der Weatherman wollen Happy Hour im Ring."

Vincent Craven: "Aber... du hast doch... "

Mike Garland: "Ssshhh Vince... der Main Event geht gleich los."

Vincent Craven: "Vielleicht fällt ja dann der Groschen... "

Mike Garland: "Was?"

Vincent Craven: "Ach, nichts."


------------------ PCWA ------------------

Der Main Event of the Evening steht an, und wie wir bereits wenige Momente zuvor haben ehen dürfen, ist das erste der beiden Teams, welche diesen bestreiten werden auch schon gestartet und so startet Jane Nelson auch gleich mit ihrer Ansage.

Jane Nelson: "Ladies and Gentlemen, der folgende Kampf ist euer Main Event und ist ein Tag Team Match. Als erstes auf dem Weg zum Ring, aus dem Vereinigten Königreich und mit einem Gesamtgewicht von 202 Kilogramm, sie sind die Bewahrer des GLAUBEN, die Warriors of Light, sie sind HAPPYYYYYYYYYY HOUUUUUUUUUUR!"

NO MERCY DUDE!

Die neue Ansage ist das Zeichen für den heutigen Main Event und anders als einst, wo die Fans die Happy Guys geliebt haben, herrscht inzwischen nur noch Verachtung. Laute Buh Rufe füllen die Halle, während aus den Boxen nun das übliche Theme der beiden Happys dröhnt.

You sold me right up the river
You had to hold me back
You could've looked for the sunshine, yeah
But you had to paint the whole thing black
Now I'm back in the city
The lights are up on me
They tried to keep me locked away
But hallelujah I feel free

All your darkness has come back to you in time
Brace yourself world, it's about to blow your mind

 

Und da stehen sie schließlich. Die beiden Happy Guys. Beide tragen sie eine dunkle Hose aus Stoff, auf welcher böse dreinblickende Smilies abgebildet sind. Und die Gesichter, welche die beiden nun den Fans präsentieren, sind Fratzen des Terrors. Komplett weiß geschminkt und mit schwarzen Augenrändern im besten Kevin Sharpe Styl. Dazu ein rotes Lächeln im Joker Style und spitze weiße Zähne zur Vervollständigung des Facepaints. Beide blicken sie voll fokussiert durch die Zuschauerreihen, aus welchen immer noch laute Buh Rufe zu ihnen vordringen. Banes schkt der Masse ein grimmiges Grinsen und mit einem lauten Knall, ausgelöst durch eine kleine Feuerfontäne an beiden Seiten, setzen sich die Bewahrer der GLAUBENS in Bewegung.

 

It's coming round like a shockwave, hey
It's coming round like a shockwave, hey
You've played the game one too many times
You're gonna burn until you behave, hey
Maybe the shame will open your eyes
It's coming round like a shockwave

 

Während das neue Entrance Theme namens "Shockwave", einmal mehr gesungen von Liam Gallagher, langsam verstummt, gehen die beiden Happy Black Guys unaufhaltsam weiter auf den Ring zu. Der Versuch einige Fans zu High-Fives zu animieren scheitert kläglich. Die Fans haben nur noch negative Gefühle für die einstigen Helden übrig. Den beiden scheint es jedoch egal zu sein. Dann gibt es halt untereinander einen weiteren High-Five. Schließlich rollen die beiden Krieger des Glaubens, die Ziehsöhne des Rage, synchron in den Ring.

Mike Garland: "Endlich ist es soweit. Die neugeborenen Happy Guys werden James Godd und Mad Dog kräftig den Hintern versohlen und ihnen zeigen, dass ihre jeweiligen Siege bei Out of Ashes einen Dreck wert sind!"

Vincent Craven: "Im Fall von Godd war dessen Sieg bei Out of Ashes jedoch tatsächlich den Undisputed Gerasy Championship wert und er ist ein würdiger Vertreter wenn du mich fragst!"

Mike Garland: "Was ich offenkundig nicht mache!"

Vincent Craven: "Aber schau Mal, wer da noch zum Ring marschiert kommt!"

Mike Garland: "Was zum Teufel haben die hier zu suchen?"

Vincent Craven: "Wenn du zuvor aufgepasst hättest, wüsstest du, dass die beiden von Banes dazu eingeladen wurden sich das Geschehen hier aus nächster Nähe anzusehen!"

Bei den beiden von Vincent Craven angesprochenen handelt es sich um Niemand geringeren als um die Partners in Crime. Diese sind kurz nachdem die beiden Happys den Ring betreten haben aufgetaucht und marschieren nun ebenfalls, bejubelt von den Fans, in Richtung Ring. Banes bemerkt die beiden und nickt mit dem Kopf. Er weist ihnen mit den Händen den Weg zum Kommentatorenpult, wo einige Mitarbeiter gerade hastig 2 weitere Stühle aufstellen. 

Mike Garland: „Nein! Auch das noch …“

Vincent Craven: „Du hast es gehört: Einladung ist Einladung…“

Und während Garland seinen Kopf in den Händen begräbt, vollführt Craven deutlich erfreuter eine High Five sowohl mit Cardigan als auch Stone, welche nun auf den Stühlen platznehmen. Das Ganze argwöhnisch von Banes und Cornwallace aus dem Ring beobachtet.

Vincent Craven: „Schön, euch mal hier zu sehen.“

Cardigan: „Na, das lassen wir uns doch nicht entgehen.“

Stone: „So sieht’s aus. Na, Garland, was los? Alles senkrecht?!“

Flapsig klapst das Maschinengewehr Mike auf die Schulter, welcher noch immer in der in sich versunkenen Stellung verharrt, bevor er nochmals in das Fanmeer winkt und sich dann wie auch der Tempest setzt. Die Headsets werden aufgesetzt - Fingergesten und Gesichtsausdrücke der Partners bedeuten Happy Hour süffisant, dass sie „loslegen dürfen“. Derweil hat Jane Nelson nun wieder das Wort.

Jane Nelson: "Als zweites auf dem Weg zum Ring, mit einem Gesamtgewicht von 225 Kilogramm. Sie sind der PCWA Undisputed Gerasy Champion und der aktuelle Number One Contender, sie sind die MAAAAAAAAAAAAAAAD GOOOOOOOOOOOODDS!"

"'CAUSE WHAT DON'T KILL YOU MAKE YOU MORE STRONG!!!"

Die altbekannte Theme der Mad Godds ballert durch die Boxen und lässt die Menge jubeln. Auf dem Aliera Thron erscheint das Logo der beiden Stars, die allerdings noch hinter dem Vorhang bleiben...

00 - Mad Godds.jpg

You rise you fall
Your down then you rise again
What don't kill you will make you more strong

Wie ein Mantra, das sowohl dem Undisputed Gerasy Champion als auch dem Herausforderer ob ihrer Historie gut zu Gesicht steht und auch die miteinander gelebte Beziehung gut einfängt, werden die ersten Zeilen drei Mal hinter einander gesungen. Dann treten Godd und Mad Dog heraus und ernten noch größeren Jubel. Der Gerasy Champion wandert nach rechts, die unbekannte Konstante nach links. Beide jubeln sie in Richtung der Menschen, die sie so herzlich empfangen.

Through black days
Through black nights
Through pitch black insights

Nun schauen sich die beiden Gegner des Imperial Impacts an und daraufhin schauen sie zum Ring, wo ihre heutigen Gegner lauern. Nun gilt der ganze Fokus der Mad Godds Brandon Cornwallace und Gordon Banes. Zielgerichtet marschieren sie zum Ring und lassen nun tatsächlich die Fans Fans sein. Simultan sliden sie in den Ring und stellen sich ihren Gegnern Angesicht zu Angesicht entgegen.

Vincent Craven: "Beide Teams sind nun im Ring und stehen sich gegenüber und es sieht ganz so aus, als würden sie, wenn der Referee nicht wäre, gleich aufeinander losgehen!"

Mike Garland: "Wer kann es den Happy Guys verdenken? Zu lange schon wurden sie von Godd und dessen treuem Köter herumgeschubst!"

Vincent Craven: "Die beiden reißen in letzter Zeit so sehr den Mund auf, dass ich nur hoffen kann, dass die Mad Godds ihnen heute ihre Grenzen aufzeigen! Außerdem will ich hoffen, dass ihr Zwei euch benehmen werdet und nicht in den Kampf eingreift!"

Er blickt zu den beiden Partners in Crime, die inzwischen neben ihnen Platz genommen haben.

Trent Cardigan: "Da kannst du ganz beruhigt sein, Iron Mike. Manchmal ist die Zunge mächtiger als das Schwert.“

Matt Stone: "Sagt wer?! Mick Jagger oder Ron Jeremy?“

Mike Garland: „Oh Boy, womit hab ich das verdient?!“

Der Halb-Asiat grinst breit.

Vincent Craven: „Jungs, kommt ruhig öfter vorbei.“

Main Event
- Mad Happyness / Happy Madness -
Regular Tagteam Match
Bild
Bild
Bild
(Der erste Fall entscheidet über den Sieg. Als Fall zählen Three Count, Submission, Disqualifikation sowie Count-Out.
-Referee: Sven Nitzschke, Timelimit: 20 Min)

Nach einer kurzen Absprache bei beiden Teams, sind es James Godd und sein Landsmann Gordon Banes, die hier den Kampf beginnen werden. Der Referee erinnert beide noch einmal an die Regeln und lässt schließlich die Ringglocke läuten. Ohne allzu viel Zeit zu verlieren, gehen die beiden Briten in einen Lock-Up, aus welchem heraus James seinen Gegner in die Seile schickt und ihn mit einem heftigen Shoulder Block empfängt, der Banes zu Boden gehen lässt. Der rutscht auf seinen Hintern sofort einige Meter zurück, während James ermahnend mit dem Finger auf ihn zeigt und lauten Jubel der Fans kassiert. Banes erhebt sich schließlich wieder und umkreist seinen Gegner nun. Es dauert einen kleinen Augenblick und schließlich sind die Kontrahenten einmal mehr in einem Lock-Up, der dieses Mal jedoch fix wieder gelöst wird, als Banes seinem Gegner ein Knie in den Magen rammt. Ohne Zögern gibt es nun einige Forearms gegen den Engländer, der es zwar schafft einige zu blocken, jedoch auch immer wieder getroffen wird. Banes beendet seine Offensive schließlich mit einem harten Enzuigiri gegen den Champion, der nun zu Boden muss. Dort lässt der Mann aus Chelsea nun einige harte Stomps gegen Godd folgen, ehe er ihn zu seiner Ringecke zieht und dort den Wechsel mit Cornwallace vollzieht. Banes hält Godd am Boden fest und Cornwallace erwischt ihn nun mit einem wunderschönen Leg Drop. Sofort lässt er ein Cover folgen ...

... One ...

...Kick-Out! So schnell kann man den Gerasy Champion nicht besiegen. Cornwallace setzt jedoch konzentriert nach und zieht Godd wieder auf die Beine, um ihn nun mit einem Atomic Drop zu erwischen und ihn anschließend mit einer krachenden Clothesline erneut auf die Matte zu schicken! Godd wird nun einmal mehr in die Ringecke geschickt, wo Cornwallace seinen Partner erneut einwechselt. Es folgen nun Stomps von beiden, ehe Cornwallace nach 5 Sekunden wieder aus dem Ring geschickt wird, doch sofort wechselt Banes ihn erneut ein und der Stomp Assault der Happys findet eine Fortsetzung!

Mike Garland: "Perfektes Tag Team Wrestling, welches uns hier von den Happy Guys geboten wird. Den Gegner isolieren und durch gemeinsame Aktionen schwächen. Das läuft hier wie eine gut geölte Maschinerie!"

Vincent Craven: "Allerdings ist es noch recht früh im Match und es bedarf schon mehr als nur ein paar Stomps, um unseren Champion hier zu besiegen!"

Mike Garland: "Und du kannst sicher sein, dass die Happys das auch wissen und ihm weiter zusetzen werden, wenn sie ihn aber weiterhin schön von Mad Dog fernhalten, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis Godd hier unterliegt!"

Trent Cardigan: "… ich frag mich eher, wer von den Happy’s eher unten liegt.“

Matt Stone: "Ey, Kugelblitz, du sprichst von Ass-Sins. Die hier sind bloß dusselig.“

Trent Cardigan: „Sorry, mein Fehler…“

Mike Garland: „Hört mal, ihr Experten, können wir uns jetzt vielleicht wieder aufs Match konzentrieren?“

Trent Cardigan: „Meinst du die eintönige Stampfparade von den Schmalzbirnen da? Jep, sehr souveränes Auftreten…“

Matt Stone: „… im wahrsten Sinne des Wortes.“

Die Happys gehen derweil konsequent ihrer Taktik nach und verpassen James einen Stomp Assault nach dem anderen. Schließlich heben sie jubilierend die Arme in die Höhe, was jedoch bei den Fans nur für lauten Unmut sorgt. Inzwischen ist Gordon Banes wieder der legale Mann im Ring und der nimmt seinen Landsmann nun in einen Full Nelson. Godd zeigt jedoch sofort, dass er noch über allerhand Kraftreserven verfügt und kämpft sich wieder auf die Beine, wo er sich schließlich mit einigen Elbows befreien kann. Sofort rennt der Londoner in die Seile und will Banes mit einer Clothesline erwischen, doch der kann abtauchen. Jubelnd reißt er die Arme hoch, doch Godd ist durchgerannt und kommt nun erneut zurückgefedert und dieses Mal sitzt die Clothesline in den Nacken von Banes perfekt. Lauter Jubel bei den Fans. Godd lässt nun keine Zeit verstreichen und zieht Banes wieder auf die Beine. Er packt ihn sich und zeigt nun einen wunderschönen Vertical Suplex, bei welchem er Banes einige Sekunden in der Luft hält, ehe er ihn auf die Matte krachen lässt. Es folgt ein Cover ...

... One ...

... Cornwallace greift ein und unterbindet das Cover durch einen Tritt in den Rücken von Godd. Sofort ist Nitzschke zur Stelle und will den Waliser wieder aus dem Ring schicken. Der diskuttiert jedoch wild gestikulierend und lenkt unseren Referee somit ab. Godd will derweil Banes erneut auf die Beine ziehen ...

Vincent Craven: "LOW BLOW VON BANES!"

Mike Garland: "Ich habe Nichts gesehen! Und wie du siehst, der Referee ebenso wenig!"

Vincent Craven: "Allerdings nur, weil er von Cornwallace abgelenkt wurde! Mad Dog stürmt nun auch sofort in den Ring!"

Mike Garland: "Und wird so wie es sich gehört von Sven Nitzschke aufgehalten."

Vincent Craven: "Und diese Feiglinge von Happy Hour nutzen es sofort zu ihrem Vorteil, indem sie nun gemeinsam Tritte gegen den Engländer zeigen!"

Matt Stone: "Was hast du erwartet, Vince? Dass es sich diese Sandkasten Djangos wie sonst im Bällchen-Pool geben? Hier zeigen sie wenigstens, dass sie einen Anflug von Eiern in der Hose haben.“

Cardigan: „Und da is endlich Nitzschke wieder…“

Der Referee ist nun wieder im Geschehen, doch das Unheil wurde angerichtet und die Happys haben nun einmal mehr die Oberhand in diesem Tag Team Match. Banes wechselt Cornwallace ein, während er Godd mit einem Armbar festhält. Banes löst den Move nun und rennt in die Seile, was auch Cornwallace tut und so gibt es nun eine Lariat/Chop Block Kombination der beiden Briten gegen ihren Landsmann. Cornwallace setzt nun mit einem Armbreaker nach und zeigt im Anschluss noch einen Double Arm Facebuster gegen den englischen Gerasy Champion. Es folgt ein weiteres Cover ...

... One ...

... Two ...

... Kick-Out! Cornwallace blickt noch einmal unsicher zum Referee, ob es nicht doch 3 waren, doch der zeigt deutlich an, dass der Pinfall Attempt nur bis 2 gereicht hat. Cornwallace schüttelt sich kurz und zieht Godd nun erneut auf die Beine, wo es eine Serie von Kicks gegen den Gerasy gibt, ehe er Godd schließlich per Snap Suplex erneut auf die Matte krachen lässt. Voller Lässigkeit wechselt Cornwallace nun erneut Banes ein und gemeinsam zeigen die beiden nun einen Double DDT gegen den Engländer. Cornwallace rennt sofort in die Ecke von Mad Dog und schlägt diesen mit einem Forearm vom Apron, während Banes sich an einem weiteren Cover versucht ...

... One ...

... Two ...

... Erneut reißt der Gerasy die Schultern hoch, was zu lautem Jubel bei den Fans führt. Banes blickt missmutig zum Publikum und nimmt den Gerasy nun in einen Sleeper Hold. Sofort sind die Fans zur Stelle und feuern ihren Champion lautstark an und die Rufe verfehlen ihre Wirkung nicht, denn Godd kämpft sich wieder auf die Beine und schafft es sich mit einigen Elbows zu befreien. Unter einem Aufraunen der Zuschauer gibt es nun einen harten Headbutt gegen Banes, ehe Godd ihn mit einem Belly-to-Belly Suplex auf die Matte schickt. Erschöpft kriecht Godd nun in Richtung Mad Dog, der ihn anfeuert und seine Hand ausstreckt. Nur noch wenige Zentimeter trennen ihn von Mad Dog und das ist der Tag ...
NICHT!

Vincent Craven: "Das kann doch wohl nicht wahr sein! Cornwallace hat Mad Dog von hinten an den Beinen vom Apron gezogen und ihn mit dem Gesicht auf diesen krachen lassen! Der Tag von Godd ging ins Leere!"

Mike Garland: "Brillant! Es ist schlichtweg brillant, was uns die Happys hier heute liefern. Eine Meisterleistung was Taktik angeht!"

Garland dreht sich mit selbstgefälligen Grinsen den Partners zu.

Mike Garland: „… oder wie seht ihr das, Freunde?“

Cardigan & Stone: „Jep!“

Vincent Craven: "Ich stimme Mike da ja nur höchst ungerne zu, aber bisher sind die Happy Guys hier wirklich ziemlich dominant! Das wird ne harte Nummer für euch - sollte es dazu kommen."

Trent Cardigan: „Wir haben nie behauptet, dass es einfach werden würde.“

Matt Stone: „Genau wie wir keine Sparringspartner für die beiden Hustenstörche sind.“

Mike Garland: "Sieh an: die Partners auf einmal ganz kleinlaut. Ich hab es euch im Vorhinein angekündigt! Die Jungs haben sich einen Plan zurechtgelegt und verfolgen diesen gnadenlos!"

Trent Cardigan: "Wir auch, Iron Mike! Wir auch…“

James zieht sich an den Seilen auf die Beine und blickt verwirrt zu Mad Dog, der außerhalb des Rings am Boden liegt und sich das Gesicht hält. Als er sich wieder umdreht, kassiert er jedoch von den beiden Happys, die inzwischen wieder gewechselt haben, einen Double Superkick! Sofort folgt das Cover von Cornwallace ...

... One ...

... Two ...

... Th...Kick-Out von Godd! Cornwallace schlägt mit seiner Faust wütend auf die Matte. Er zieht Godd auf die Beine und schickt ihn per Whip-In in die Ringecke, wo nun abermals der Wechsel zu Banes stattfindet. Cornwallace hält Godd von hinten fest und Banes nimmt Anlauf, um ihn mit einer Clothesline zu erwischen, doch Godd befreit sich mit einem Elbow und taucht ab. Banes erwischt seinen eigenen Partner! Geschockt blickt Banes zu Cornwallace, doch Godd zögert keine Sekunde und es gibt einen Release German Suplex gegen Banes, der diesen in die Ringecke krachen lässt. Erneut kriecht der Engländer nun in Richtung Mad Dog, um den dringend benötigten Wechsel zu vollziehen und dieses Mal gelingt es auch!

Lauter Jubel bei den Fans, als der verrückte Hund den Ring entert und direkt einmal Cornwallace mit einer Clothesline aus dem Ring befördert. Auch Banes steht wieder und rennt auf den Hund zu, doch der weicht aus und befindet sich mit einem Mal hinter Banes. Belly-to-Back Suplex von Mad Dog gegen den Kämpfer aus Chelsea! Angestachelt von den Fans setzt der Hund sofort nach, schickt Banes in die Seile und empfängt ihn mit einem krachenden Powerslam! Sofort das Cover ...

... One ...

... Two ...

...Kick-Out von Banes! Mad Dog lässt einige Tritte gegen Banes folgen, ehe er ihn wieder auf die Beine zieht und ihm einige Forearms verpasst. Es geht nun für Gordon in die Ringecke, wohin ihm Mad Dog rennend folgt und ihn mit einem Spear in der Ringecke einquetscht! Godd steht nun ebenfalls wieder und der Hund tagt seinen Partner ein. Gemeinsam schicken sie Banes nun in die Seile und es gibt nun eine Kombination von den Publikumslieblingen. Spear von Mad Dog und Lariat von Godd. Der Engländer steigt nun auf den Apron und nimmt Maß. Die Blitzlichter blitzen, als der Gerasy Champion mit einem Flying Elbow Drop abspringt und sein Ziel genau erwischt! Cover ...

... One ...

... Two ...

...Thr...Kick-Out von Banes!

Vincent Craven: "Das war knapp! Die Mad Godds haben nun endlich ins Match reingefunden und konnten Banes erheblichen Schaden zufügen!"

Mike Garland: "Das ist doch höchstens eine gute Phase.“

Matt Stone: „Gute Phase? Ist das das Motto von Mike Garlands PCWA-Karriere oder seines heutigen Abends?“

Mike Garland: „Pass bloß auf, Stone: wenn du mal so erfolgreich wie die beiden bist, kannst du so eine Lippe riskieren. Ich bin sicher, dass die Happys noch lange nicht am Ende sind mit ihrem Latein!"

Vincent Craven: "Das wird sich dann noch zeigen! Im Moment sieht es aber alles andere als gut für Banes aus, der nun dringend einen Wechsel gebrauchen könnte!"

Trent Cardigan: "Na, schau mer mal, wieviel das beste Tag Team einstecken kann…“

Matt Stone: "Gage oder von der Salatbar?“

Godd schickt Banes in die eigene Ringecke, wo er nun erneut mit Mad Dog wechselt. Godd hält Banes im Armbar fest und MD tritt gegen den Arm. Sofort packt der Hund sich nun den Schädel seines Gegners und es gibt einen DDT. Mad Dog hebt die Faust in die Höhe und zieht den Chelseaer Jung wieder auf die Beine, wo er sich erst einmal einige harte Schläge einfängt. Schließlich klemmt der Night Fighter den Kopf seines Gegners ein ...

... MNI - MY NAME IS!!!

Der Reverse DDT von Mad Dog wird perfekt durchgezogen und sofort gibt es ein weiteres Cover ...

... One ... 

... Two ...

...Thre...Cornwallace wirft sich in letzter Sekunde ins Cover. Nun hält es jedoch auch Godd nicht mehr auf seinem Platz. Der Gerasy stürmt in den Ring und packt sich Cornwallace, dem er einige Uppercuts verpasst, ehe er ihn mit einem so heftigen Dropkick erwischt, dass dieser Cornwallace über das Seil nach draußen schickt. Mad Dog schickt derweil Banes per Clothesline ebenfalls aus dem Ring. Beide Mad Godds blicken sich nun kurz gegenseitig an und nicken sich schließlich zu. In entgegengesetzten Richtungen rennen sie los und es gibt von beiden einen Suicide Dive in Stereo, der die beiden Happys voll erwischt. Die Fans jubeln lautstark. Mad Dog schickt Banes zurück in den Ring. James hingegen fängt sich beim Versuch Cornwallace wieder auf die Beine zu helfen einen Augenkratzer ein und wird vom Waliser gegen die Stahltreppen geschickt. Mad Dog entert wieder den Ring und will sich wieder Banes widmen, doch da ist Cornwallace auch schon wieder im Ring und erwischt den Hund mit einem Superkick! Sofort packt sich Cornwallace seinen Partner und schleift ihn in die eigene Ringecke, wo der Waliser sich schließlich selbst einwechselt.

Stone: "Tja, selbst ist die Frau..."

Als hätte er es gehört, wendet Cornwallace kurz den Kopf. Wenn Blicke töten könnten.

Cardigan: "Brandolina scheint auf dich zu stehen."

Der Moment hält jedoch nicht wirklich lange und Cornwallace widmet sich lieber wieder seinem Gegner, der sich gerade an den Seilen hochziehen will. Cornwallace nimmt etwas Anlauf und rennt los und es gibt einen harten Knee Strike genau ans Kinn von Mad Dog. Der Happy Guy zieht den Dog nun wieder auf die Beine und hebt ihn hoch, um schließlich einen Overhead Stomach Breaker zu vollführen. Cornwallace wirft sich zum Cover auf Mad Dog ...

... One ...

... Two ... 

... Kick-Out von Mad Dog! Cornwallace schüttelt kurz missmutig den Kopf, zieht den Night Fighter dann aber wieder auf die Beine und schickt ihn per Whip-In in die Ringecke. Erneut rennt der Waliser los, doch Mad Dog bekommt das Bein hoch und Bray-Bray läuft genau hinein. Mad Dog hüpft mit seinem Arsch auf das Top Rope, steht auf und springt ab ...

... MISSILE DROPKICK! 

Cornwallace fligt mit voller Wucht zurück und der verrückte Hund vollführt unter den lauten Jubelrufen der Fans einen Kip-Up. Der Hund signalisiert nun mit einer Handgeste, dass er darauf wartet, dass Cornwallace wieder auf die Beine kommt. Als dies schließlich der Fall ist, rennt er los und es gibt einen Swinging Neckbreaker gegen seinen walisischen Gegner. Es folgt ein weiteres Cover und die Fans zählen lautstark mit ...

... One ...

... Two ...

... Threee ... doch die Fans haben sich zu früh gefreut. In förmlich allerletzter Sekunde gelingt es Cornwallace noch einmal die Schulter hochzureißen! Mad Dog bewegt sich zu seinem Partner, der inzwischen wieder auf dem Apron steht, und wechselt den Gerasy Champ ein. Der Jubel in der Halle wird noch einmal lauter, als Godd den Ring entert und gemeinsam mit Mad Dog Cornwallace in die Seile schickt. Zusammen zeigen die beiden nun einen Double Backbreaker gegen Cornwallace. Mad Dog verlässt nun wieder den Ring und Godd setzt augenblicklich nach, indem er den Waliser in einen Leglock nimmt. Diesen hält er für einige Sekunden verbissen und löst ihn dann, nur um zu einem Figure 4 Leglock zu switchen! Bray-Bray schreit laut auf und zappelt wie ein Fisch im Netz. Und da sind die Schultern auch schon am Boden ...

... One ...

... Two ...

... Cornwallace zieht die Schulter unter Schmerzen wieder hoch. Laute "Tap! Tap! Tap!" Chants der Fans hallen durch die Arena, doch selbstverständlich tut ihnen Corny diesen Gefallen nicht. Dafür fallen seine Schultern erneut auf die Matte und es wird wieder gezählt ...

... One ...

... Two ...

... Banes unterbindet den Pinfall in letzter Sekunde. 

Vincent Craven: "Und schon ist auch Mad Dog wieder im Ring und verteilt Faustschläge gegen Banes!"

Mike Garland: "Man sollte diesen Hund disqualifizieren. Diese Schläge sind doch eindeutig mit geschlossener Faust!"

Vincent Craven: "Wenn hier Jemand disqualifiziert werden muss, dann sind es die Happys, die bisher alles andere als Fair gespielt haben!"

Mike Garland: "Du bist so ein Pedant, Vincent! Wann wirst du endlich die Leistung von Happy Hour einmal anerkennen?"

Matt Stone: "Vielleicht, wenn du damit aufhörst, den beiden Napfsülzen verbal Zucker in den Hintern zu blasen, statt neutral zu kommentieren?“

Trent Cardigan: "Genau. Auf diese Weise entgeht dir nämlich wie gerade eben, dass da jetzt scheinbar ein sehr schöner Slobberknocker ansteht.“

Matt Stone: „Wir sollten Iron Mike lieber die Augen verbinden, falls gleich einer der Mad Godds wieder ne Faust zeigt.“

Derweil tauschen beide Teams nun in der Mitte des Rings erbitterte Schläge miteinander aus und es sind die Mad Godds, die hier die Oberhand gewinnen. So prügelt Mad Dog Banes nun zu den Seilen und verpasst diesem eine Short Arm Lariat, die den Mann aus Chelsea aus dem Ring befördert. Der Nachtkämpfer greift nun zu den Seilen und katapultiert sich schließlich selbst mit einem Summersault nach draußen, wo er punktgenau auf Banes landet. James Godd hat Cornwallace derweil einen harten Headbutt verpasst und umgreift nun dessen Hüften. Belly-to-Belly vom Gerasy Champ und es folgt erneut ein Cover ...

... One ...

... Two ...

... Thr...Erneut ein Kick-Out von Cornwallace! Godd wirkt nun langsam etwas frustriert und verpasst dem Waliser wütend einige Kicks gegen den Schädel, dann postiert er sich schließlich in der Ringecke und stampft mit dem Fuß auf. Lauter Jubel, denn die Fans wissen ganz genau, was nun folgen soll. Taumelnd kommt Cornwallace auf die Beine ...

... GODDDAMN! NEIN! Cornwallace kann abtauchen und erwischt das andere Bein von Godd mit einem Legsweep. Langsam versucht Cornwallace nun zu seiner Ecke zu kriechen, wo Banes sich gerade langsam wieder auf den Apron zieht. Derweil motiviert auch Mad Dog seinen Partner aus voller Kehle und animiert auch die Fans dazu den Gerasy Champion zu unterstützen. Eine Bitte, welcher diese sofort nachkommen. 

Mike Garland: "Los Cornwallace! Es sind nur noch ein paar Zentimeter!"

Matt Stone: „Äh…“

Mike Garland: „Denk nicht mal dran, Stone!!!“

Trent Cardigan: „Badger wollte dich eigentlich nur bestätigen – aber danke fürs Mitdenken.“

Vincent Craven: " Godd hat es auch fast in seine Ecke geschafft ..."

Mike Garland: "Tag von Cornwallace!"

Vincent Craven: "Und auch Godd schafft mit einer Rolle den Wechsel!"

Sofort rennen Banes und Mad Dog nun aufeinander zu und bearbeiten sich gegenseitig mit harten Schlägen, schließlich gelingt Banes allerdings ein Augenkratzer und er kann Mad Dog einen Kick in den Magen, gefolgt von einem Chin Breaker verpassen! Sofort setzt der Happy Guy aus Chelsea nach und verpasst dem Night Fighter einen Yakuza Kick und schickt ihn im Anschluss in die Ringecke. Er rennt hinterher und ...

... FAKECROSSER!

Der Running European Uppercut sitzt genau und Mad Dog sinkt zu Boden. Banes hüpft nun auf das Top Rope und will nun sofort nachsetzen. Kurz hebt er die Hand in die Luft und springt zum Double Foot Stomp herab, doch der verrückte Hund entkommt der Gefahr gerade so noch und kann sich zur Seite rollen. Banes reagiert jedoch zügig und es gibt einen Superkick in den Magen des sich erhebenden Hundes! Sofort folgt das Cover von Banes ...

... One ...

... Two ...

... Kick-Out von Mad Dog!

Mike Garland: "Nitzschke, bist du blind? Das ging doch deutlich bis 3!"

Vincent Craven: "Ganz sicher nicht, Mike!"

Trent Cardigan: „Tja, Matt, was meinst du denn dazu?“

Matt Stone: „Schwierige Sache. Aber in der Vergangenheit hat Iron Mike ja mal bewiesen, bis drei zählen zu können. Also dürfte es kein mathematisches Problem bei ihm sein.“

Mike Garland: "Hört ihr jetzt endlich mal auf mit dem Quatsch! Ich bin mir jedenfalls recht sicher, dass wir uns nun in der Endphase befinden. Lange halten diese Dummköpfe von Mad Godds hier nicht mehr durch!"

Trent Cardigan: "Also was Einfältigkeit und Tunnelblick angeht, reicht Doopy Hour da niemand das Wasser! Wenn sie meinen, dass sie so besser fahren, dann soll es so sein.“

Matt Stone: "Dann müssen sie aber auch in Kauf nehmen, entsprechend auf die Mütze zu bekommen.“

Mike Garland: „Ihr werdet ja noch sehen, was ihr von eurem Mauljucken habt!“

Banes ist scheinbar der gleichen Meinung wie Mike, denn voller Zorn diskutiert er nun mit Referee Sven Nitzsche, der natürlich jeglichen Slow Count von sich weist und ganz deutlich macht, dass MD noch einmal die Schulter hochreißen konnte. Kopfschüttelnd wendet sich Banes nun wieder Mad Dog zu und wirft sich schließlich in die Seile ...

... FINAL SIN LARIAT! Doch MD kann abtauchen und einen Neckbreaker zeigen. Und wieder einmal ist es so weit und beide kriechen in Zeitlupe zu ihren jeweiligen Ecken. Banes ist der erste, dem der Wechsel gelingt, und Cornwallace verwickelt den Referee nun sofort in eine Diskussion, sodass dieser den Wechsel zwischen Mad Dog und Godd verpasst. Godd will nun auf Cornwallace zugehen, doch Referee Sven Nitzsche hat den Wechsel nicht gesehen. Laute Buh Rufe fluten die Halle, während Godd mit dem Referee diskutiert.

Vincent Craven: "Oh come on! Das kann doch nicht wahr sein! Den beiden ist kein Trick zu billig!"

Mike Garland: "Du nennst es Trick, ich nenne es eine strategische Meisterleistung. Es ist unglaublich, wieviel die beiden von Rage und Sharpe gelernt haben!"

Vincent Craven: "Sie haben nur leider die falschen Dinge gelernt!"

Trent Cardigan: "Zum Beispiel wie die letzten Vollidioten durch die Liga zu stolpern.“

Mike Garland: „Redest du von den Happies oder von euch?“

Matt Stone: "Wohl lange nix mehr auf die Zwölf bekommen, was, Iron Mike? Wäre nicht das erste Tag Team, dass dir die Lichter auspustet.“

Während der englische Gerasy Champion immer noch mit dem Referee diskutiert und sich beharrlich weigert den Ring wieder zu verlassen, ist auch Banes nun wieder im Ring und gemeinsam bearbeiten die beiden Happys nun den Number One Contender mit harten Tritten. Schließlich gehen beide einen Schritt zurück ...

... ULTRA-HIGH-FIVE!

Der Handkantenschlag von beiden Seiten erwischt den Hund genau. Die beiden Happys zögern nun keinen Moment ... Banes hebt den Hund zu einer Powerbomb hoch und sein walisischer Tag Team Partner springt auf die Seile ...

... BELIEVE IT!!!

Banes macht den Referee auf das Cover aufmerksam und der wirft sich zum Zählen hin ...

... One ...

... Godd will eingreifen, doch da ist Banes und verpasst ihm einen Cheap Shot ...

... Two ...

... Godd krümmt sich und kassiert nun noch einen Piledriver von Banes ...

... THREE!!!!

*DING - DING - DING*

Jane Nelson: "Die Sieger via Pinfall ... TEAM HAPPYYYYYYYYYYYYY HOUUUUUUUUUUUUUR!"

Laute Buh Rufe in der Halle! Mike Garland schreit seinen Jubel laut heraus! Die Happys fallen sich überschwänglich in die Arme! Die Mad Godds liegen geschlagen am Boden. Die beiden Kontrahenten für den Impact starren sich mit einer Mischung aus Enttäuschung und Vorwurf an. 

Während das Theme der Sieger durch die Halle flutet, ist unser Kommentatoren-Duo aufgesprungen. Bereit, das Schlusskapitel verbal einzuleiten…
… doch sie bleiben stumm und im Ansatz stecken, als sie merken, dass ihre „Gast-Kollegen“ sitzengeblieben sind und einfach weiter kommentieren. Und dies ganz offensichtlich in einer sehr theatralisch nachgeahmten und überspitzten Version.

Trent Cardigan: „Tja Matt, ein überraschend unterhaltsamer Fight, der uns da geboten wurde. Spannung, Drama - alles dabei.“

Matt Stone: „Trent, mein Lieber, da kann ich dir nur zustimmen. Spitzenmäßig, was wir da gesehen haben. Und ich glaube, es gibt keinen Zweifel über die beiden.“

Trent Cardigan: „Na, von meiner Seite bestimmt nicht. So enthusiastisch, so leidenschaftlich, so … so … ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll.“

Matt Stone: „Überzeugend?“

Trent Cardigan: „Genau! So überzeugend … wie die Mad Godds ihre Upfuck-Niederlage da ertragen. Das sucht seinesgleichen.“

Matt Stone: „Und wie immer … werden sie es wegstecken wie echte Profis. So sind sie halt. Tja, etwas, von dem ihre Gegner leider nur träumen können.“

Trent Cardigan: „Du solltest nicht so hart mit ihnen ins Gericht gehen, Matt. Schließlich stehen sie noch am Anfang des Weges zu großen Nervensägen.“

Matt Stone: „Hast ja recht. Wie würde es in den Urlauten unserer Heimat klingen: wether Cornwallace or Banes - getting worse I guess. There to each other and the world like a pain in the ass!”

Craven und besonders Garland bekommen große Augen angesichts der Aussagen, die nun über den Äther gehen.
Und ähnlich des Saloontür-Effekts im Western … klingt gleichzeitig die Musik wieder aus. Und auch Happy Hour scheinen nun mehr und mehr Interesse daran zu hegen, was die Partners da ringside vom Stapel lassen.

Noch immer auf Machineguns Aussage hin macht der Wirbelsturm eine Geste, als würde ihm diese ans Herz gehen. Mit Bühne-Faktor hoch zehn.

Trent Cardigan: „Ah … das hast du schön gesagt. Tröstet über die Tatsache hinweg, sie im echten Leben ertragen zu müssen.“

Matt Stone: „Ganz ruhig. Du musst einfach nur GLAUBEN … dass sie irgendwann entweder die Klappe halten oder die Zähne eingeschlagen bekommen. Oder vom Bus überrollt werden - aber das scheint schon passiert zu sein, wie man sieht.“

Trent Cardigan: „Dann hab ich auch gerade ne GLAUBENskrise. Ich GLAUBE nämlich … dass die zwei der verlorene Zweig der Evolution sind.“

Matt Stone: „Ja, genau. Die nächste Pokemon-Stufe der Amöben, nur ohne Ganglien und Klöten.“

Die Mimik seitens Vincent und Mike spricht Bände, als wäre mündlich eine Grenze überschritten worden. Das Duo blickt sich wortlos an … und als es zu den Happies in den Ring blickt, weicht es zurück.
Denn sowohl Banes als auch Cornwallace schauen sich stirnrunzelnd an, nicken sich dann zu und begeben sich aus dem Ring. Der Blick starr auf die Gast-Kommentatoren gerichtet, welche dies mitbekommen.

Trent Cardigan: „… also … ich GLAUBE, dass da jemand gerade schwer auf Krawall aus ist.“

Matt Stone: „Hmm, woran das wohl liegen könnte? Schwere Kindheit? Wechseljahre? Bindegewebsschwäche?“

Trent Cardigan: „Kann schon sein. Vielleicht wurden sie damals adoptiert, waren dann aber zu groß für die Babyklappe.“

Matt Stone: „… und sind dann runtergefallen. Das könnte einiges erklären.“

Während die Fans im Hintergrund das Verbal-Feuer der Partners feiern, scheinen Happy Hour ihrerseits ebenfalls sicher zu sein. Und so begeben sie sich in Position - wobei Banes mit dem Daumen bereits Maß nimmt.

Trent Cardigan: „Ouh, jetzt werden sie richtig sauer. Und es droht ein doppelter Superkick.“

Matt Stone: „Genau wie damals.“

Trent Cardigan: „Häh? Wann?“

Matt Stone: „Na, als sie Iron Mike umgesenst haben. Weil er mit seinen verbalen Spitzen wohl etwas zu treffsicher für die beiden war.“

Trent Cardigan: „Das kann uns ja nicht passieren.“

Matt Stone: „Bist du dir da ganz sicher. Noch drei Sekunden und wir liegen um.“

Trent Cardigan: „Wir haben einen entscheidenden Vorteil, den Garland damals nicht hatte.“

Matt Stone: „So?“

Happy Hour setzen ein breites Grinsen auf. Die Beine stampfen auf, die Reaktionen werden noch einmal lauter,

DOUBLE CHEAP SHOT!!!!

 

Von einem auf den anderen Moment liegen die Briten am Boden - und damit zu Füßen der jungen Dame, welche gerade unter dem Ring hervorgerutscht ist und von hinten ihre beiden Fäuste wirkungsvoll zwischen die großen Zehen der Happies katapultiert hat. Windy!

Sie richtet ihre Kleidung und grinst den Partners zu. Die scheinen ebenfalls zufrieden.

Trent Cardigan: „Jep. Wir haben nämlich einen echten Wind of Change. Selbst, wenns nur ein Windchen ist.“

Das Valet eilt zu beiden hinüber, klatscht mit diesen ab und reicht ihnen dann ihre „Souvenirs“. Was wiederum einige Pops hervorruft, da die beiden nun aufstehen und sich vor dem langsam wieder aufrappelndem Gegner-Duo aufbauen. Ein verstehender Blick, die Arme mit den Wasserrohren werden gehoben.

Matt Stone: „Hey Trent, womit endet nochmal jeder gute Gag?“

Trent Cardigan: „Na, mit einer … Punchline!“

Und damit holen beide aus und lassen ihre Schlagutensilien jeweils einmal mit Wucht auf die Köpfe der Happies niedersausen, welche damit erneut zu Boden gehen. Diesmal allerdings deutlich weggetretener.

Anschließend reichen sie Windy die Rohre zurück und gehen auf die nächstbeste Kamera zu, in welche sie, die Headsets noch immer auf, nun hineinsprechen.

Trent Cardigan: „Tja, liebes Wrestling-Universum. Diese … treffsichere Pointe setzt den Schlusspunkt einer, denke ich, nachhaltigen Vendetta-Folge.“

Matt Stone: „Vor allem eine, bei der sie endlich mal unter den Lebenden weilen, da unsere übliche Einschlafhilfe Mike Garland gerade zu den Sprachlosen gewechselt ist.“

Trent Cardigan: „Wir hoffen, ihnen hat diese Vendetta Ausgabe trotz aller Widrigkeiten, Kraftausdrücke, Sexszenen und unnötiger Gewaltexzesse trotzdem ein wenig Freude bereitet und den einen oder anderen Lichtstrahl Heimeligkeit in ihre gemütlichen vier Wände gezaubert.“

Matt Stone: „Daher freuen sie sich aufs nächste Mal - wenn es damit weitergeht! Und niemals vergessen: sechs Tage der Regierung trau’n - am siebten dann „Vendetta“ schau’n! Macht’s gut!“

Trent Cardigan: „Bye!“

Von den Fans gefeiert setzen beide dann endlich die Kopfhörer ab, reichen sie sowohl an den grinsenden Vincent Craven als auch den zornesroten Mike Garland weiter und begeben sich dann mit Windy aus der Arena.

Vincent Craven: "Die Partners in Crime haben hier eine absolute Duftmakre gesetzt! Ich bin sehr gespannt auf die Antwort bei der kommenden Vendetta."

Mike Garland: "SKANDAL!"

Vincent Craven: "Hast du sonst noch etwas beizutragen?"

Mike Galand: "Nein."

Spricht er, wirft das Headset weg und geht einfach von dannen. Der Halbjapaner schaut ihm mit großen Augen hinterher.

Vincent Craven: "Mike ist offensichtlich ziemlich sauer. Liebe Fans, ich verabschiede mich, auch für Mike. Eine schöne Weihnachtszeit, kommen sie gut ins nächste Jahr. Wir sehen und hören uns zur nächsten Vendetta!"

© Copyright


------------------ PCWA ------------------