Das Bild ist zu Anfang schwarz, bevor es langsam aufhellt uns weiß wird - begleitet von leisen wie zirpenden Biwa-Klängen. Dann fliegen plötzlich Szenerien ein - stilistisch gehalten wie in einem asiatischen Scherenschnitt: es wirkt wie der Flug über eine Graslandschaft, welche von Wäldern und hohen Gebirgen eingefasst ist - bis man an einen flachen Hügel gelangt, auf dem eine große Auseinandersetzung stattzufinden scheint. Parallel dazu ändert sich auch die Musik: harte Gitarrenriffs lösen die Biwa ab und während man sieht, wie die stilisierten Figuren in mannigfaltiger Art und Weise miteinander wrestlen, beginnt das Musikstück - konkret „The Final“ von Dir En Grey - einzufluten.

Man verfolgt einige Augenblicke das Kampfgeschehen, während die Kamera scheinbar über die rangelnde Meute hinwegzudriften beginnt …

… hin zu einer kleinen Anhöhe, über der nun blutrot die japanische Sonne einem großen Kreis aufgeht. Im Vordergrund schiebt sich von unten und wie ein Rahmen wirkend ein wuchtiger Shinto-Schrein ins Bild - als plötzlich ein Geräusch ertönt, ähnlich einer niedersausenden Katana. Daraufhin sickert, ähnliche einer Blutlache, die rote Farbe aus der Sonne heraus und verläuft sich leicht.

Schließlich fliegen große und glänzende japanische Platin-Schriftzeichen ein, die sich nach kurzer Zeit in westliche Lettern morphen:

 

 

„….. AAE Productions presents….“

 

„….. The National Wrestling Day 2 ….“

 

 

Wenig später driften die Buchstaben auf den Zuschauer zu - und offenbaren dahinter den ausverkauften Nippon Budokan. Ein aufgepeitsche Meute Fans aus quietschbunten Manga-Kostümierten und wie Samurais geschminkten Zuschauern skandiert in die über sie hinwegfliegenden Kamera, während mit den letzten Bildern aus das Musikstück langsam ausklingt.

 

Dafür setzt die Kamera die Kommentatoren des Abends in Szene: Kyle Smith und Tyler Rindson. Smith in einer Art hellblauem Kimono und einer Chonmage - Frisurattrappe auf dem Kopf bildet dabei einen entsprechenden Kontrast zu Rindson, der einen schwarzen Kampfanzug nebst Ninja-Stirnband trägt.

 

Sie heißen die Zuschauer hier und heute im Land der aufgehenden Sonne willkommen - einem Ort mit langer und großer Tradition des Wrestlings, weshalb man Japan auch im Speziellen ausgewählt hat. Sie fassen mit leichten Sticheleien nochmals bisherige Entwicklungen zusammen und gehen nach und nach auch einzelne Matches durch, die heute sowie am Folgeabend zusehen sein werden. Ganz klar steht natürlich das Titelmatch zwischen dem nach wie vor ungeschlagenen David Collsen sowie XAW - Aushängeschild A.J. Dunn im Mittelpunkt. Selbstverständlich kommen auch die anderen Matches nicht zu kurz, vor allem das Giganten-Teamduell zwischen Northern Superior und den Ring Assassins. Doch auch beispielsweise Mad Dog vs. Kevin Sharpe oder die Cotatores Trophy Challenge werden nochmals hervorgehoben … plus, natürlich der entsprechenden Quali-Fight für die Challenge sowie der Premiere des Extreme Scramble Matches. Dieses wird Teil einer Qualifikation für ein Match am zweiten Tag werden, wo man den kommenden Herausforderer für den dann amtierenden Champion finden wird.

 

Für den Moment geben beide allerdings ab - ab zu Ariana Rodriguez und Michael Shepherd, die als Geisha sowie stilisierte Drachenfigur inmitten der Fans in der Halle stehen, welche lautstark in die Kamera brüllen, so dass beide Schwierigkeiten haben ihr eigenes Wort zu verstehen. Daher fassen sie schnell noch einmal die tolle Stimmung hier in Japan zusammen und verweisen darauf, dass alle Athleten diese Reise mehr als genossen haben …

 

… passend dazu wird eine Videocollage eingeblendet, welche etliche der angekündigten Akteure im täglichen japanischen Leben zeigen: Trent Cardigan und Windy flanieren durch die Vergnügungsmeile Harajuku, Kwoga wird beim Sumo-Training gezeigt, Louis Rouswell probiert sich in einem Kaiten-Zushi durch die Köstlichkeiten, Aiden Lindsey als Gaststar bei „Takeshi’s Castle“ und noch vieles mehr …

 

… Rodriguez und Shepherd werden wieder eingeblendet und geben mit diesen Bildern ab zu den Kommentatoren, welche den Faden aufnehmen und die Fans zum Event willkommen heißen - zuvor aber noch einen Blick in die Geschichte: es folgt ein Video, welches die große Historie des Budokan aufzeigt, nicht nur als Konzert-Arena. Es wird nochmals auf die großen Kämpfe der Vergangenheit eingegangen, wie zum Beispiel das legendäre Duell zwischen Muhammed Ali und Antonio Inoki oder die Geburtsstunde des großen Mitsuharu Misawa, als er 1990 sein Idol und den gleichzeitig amtierenden Champion Jumbo Tsuruta entthronte. Danach geht es zurück in die Halle.


------------------ PCWA ------------------

Die Begeisterungswelle des Openings mit ausnutzend ertönen auch gleich die ersten Takte von Musik. „Warriors of the World“ von Manowar ist zu hören, wonach zwei recht unterschiedliche Fighter auf die Bühne treten: der eine ein hochgewachsener wie gebräunter Sonnyboy in rot-weißen Longpants, der andere etwas kleiner, dafür deutlich muskulöser in seinem rotschwarzen Ringanzug und wirkt mit den langen schwarzen Haaren und dem ausgeprägten Fu Manchu – Bart eher wie ein Mongole. Tatsächlich ist R.J. Danninger, wie er vorgestellt wird, aus Österreich, der heute mit seinem dänischen Kollegen Leo Larsen teamt.

Kaum haben beiden den Ring betreten, sind andere Klänge zu hören: „Main Title Theme“ by Marilyn Manson, worauf zwei athletische wie hochgewachsene Deutsche auf die Stage treten und sich ebenfalls feiern lassen. Ihre langen Kampfhosen zieren dabei, dem Anlass entsprechend neben batic-ähnlichen rot-blauen Mustern auch einige asiatische Schriftzeichen. Die als Benjamin Schulz und Hannes Krüger angekündigten dunkelblonden Fighter werden von Peter Oake als die „King of Wrestling“ vorgestellt, bevor auch sie den Ring entern und sich mit dem anderen Team die Hand reichen.

Kurz darauf ertönt auch schon die Ringglocke

 

Tag Team Match
R.J. Danninger & Leo Larsen vs. Kings of Wrestling (Benjamin Schulz & Hannes Krüger)

 

In den nun folgenden gut neuneinhalb Minuten Kampfzeit zelebriert das Quartett einen flotten Fight, in welchem die beiden Erstgenannten mit Fortdauer eine etwas härtere Gangart fahren. Das deutsche Duo kann allerdings in allen Fällen gut mithalten und Pinfalls verhindern. In einem Fall nach einer wunderschönen Wheelbarrow Suplex / Neckbreaker – Kombi denkbar knapp.

Schlussendlich wogt der Kampf hin und her – und die Entscheidung fällt letztlich aufgrund einer Unachtsamkeit: der seinem österreichischen Partner zu Hilfe eilende Larsen stürzt beim Ansatz zum High Knee über die Seile, nachdem Krüger sich geduckt hat. Der Wechsel erfolgt, Krüger lädt Danninger zum Flapjack auf und Schulz vollendet per Double Knee Breaker – Last Resort. Mit diesem fällt dann letztlich auch die Entscheidung.

 

Winners via Pinfall: Kings of Wrestling

 

Das Theme der Deutschen wird erneut eingespielt und diese, wie auch die beiden anderen Europäer, werden ordentlich gefeiert. Krüger und Schulz ziehen damit in die PCWA Cotatores Trophy Challenge ein.


------------------ PCWA ------------------

Ungeduldig wartet er hinter dem Vorhang darauf, dass er ins Rampenlicht treten kann. Bei der letzten XAW Reise ins Land der aufgehenden Sonne im Jahr 2014, war er nicht dabei und so wird es das erste Mal, dass er sich diesem besonderem Publikum präsentieren wird. Er lächelt mürrisch und nimmt tiefe, schnaubende Atemzüge. Schließlich wird es im Innern der Halle Dunkel. Es ist an der Zeit in die Manege der Zerstörung zu treten.

Während zunächst nur vollkommene Dunkelheit herrscht, springt schließlich die Großleinwand an.

Einige Fans jubeln. Andere buhen. Ander wiederum scheinen nicht so recht zu wissen, was sie von dieser Ankündigung halten sollen. Den dröhnenden Boxen, die nun anspringen, ist es egal.

 

Während die Stimme von Lemmy durch die altehrwürdige Halle dröhnt, richten sich die Scheinwerfer auf die Eingangsrampe und tauchen diese in grünes Licht. Mit immer noch vollkommen mürrischer Miene tritt der Koloss aus dem Kongo schließlich vor sein Publikum. Sein Blick ist auf den Ring gerichtet und genau auf diesen bewegt er sich nun auch zu. Einige Fans berühren ihn auf seinem Weg dorthin, doch es soll ihn nicht weiter stören. Allerdings wird er auch nicht Halt machen um für Selfies zu posieren oder um Autogrammwünsche zu erfüllen. Derlei Dinge liegen ihm nicht. Derlei Dinge lagen ihm noch nie. Nur widerwillig hat er bisher immer an den Pressekonferenzen teilgenommen, die Smash ihm aufgedrückt hatte. Für ihn war all das jedoch nicht von Interesse. Dem Kongolesen geht es nur um eines: Um den Kampf! Schließlich erreicht der Afrikaner den Ring und betritt diesen über die Ringtreppe. Als er schließlich angekommen ist, lässt er sich augenblicklich ein Mikro reichen und wartet darauf, dass sein Entrance Theme abklingt. Der Mann in dem schlichten Outfit (auch am heutigen Abend ist es wieder Mal ein simpler schwarzer Einteiler mit grüner "King of the Jungle" Aufschrift auf der Rückseite) lässt seinen Blick über die Menschenmenge gleiten, die ihn interessiert beobachtet. Schließlich verformt er die Gesichtszüge zu einem kurzen Lächeln und beginnt dann schließlich mit harter Stimme zu sprechen.

Kwoga: "Ich will hier gar nicht lange rumreden, weil mir die Scheiße einfach nicht liegt. Aber die offiziellen Kräfte dieser Veranstaltung haben mir nahe gelegt mich zu zeigen und ein bisschen darüber zu erzählen wer ich bin und was ich so vorhabe."

Er schüttelt kurz den Kopf und blickt in die Menge, ehe er fortfährt.

Kwoga: "Für alle die mich nicht kennen, mein Name ist Kwoga und mein Beruf ist es zu zerstören. Ihr denkt jetzt, dass Jeder hier rauskommen kann und große Reden schwingen kann und damit habt ihr Recht. Aber nicht Jeder kann seinen Worten auch entsprechende Taten folgen lassen ... ich schon!"

Ein Raunen geht durch die Menge. Kwoga fährt unbeirrt fort.

Kwoga: "Denn was viele nicht verstehen, ist, dass dieser Ring ... dieses gesamte Business ein einziger Dschungel ist! Und im Dschungel gilt vor allem ein Gesetz, nämlich das des Stärkeren. Und in diesem Dschungel bin ich König und wer es wagt sich aufzulehnen, der muss dafür den Preis zahlen. Ihr glaubt mir nicht?"

Er lächelt amüsiert, während einige Buhrufe sich bemerkbar machen. Er kennt diese Reaktionen bereits von seinen anderen Stationen in der XAW und GWS ... und alle haben sie am Ende geschwiegen!

Kwoga: "Dann fragt mal in der XAW nach, wer der dominanteste World Heavyweight Champion der Geschichte war. Fragt nach, wer der brutalste Skull Champion aller Zeiten war. Oder fragt gleich A.J. Dunn, nachdem er morgen im Hauptkampf versagen wird, so wie er auch beim nächsten XAW PPV versagen wird, wenn er sein Gold an mich verlieren wird!"

Laute A.J. Chants hallen durch den Saal. Der Koloss winkt locker ab.

Kwoga: "Euer Held wird nicht auftauchen, denn auch er hat erkannt was Fakt ist, nämlich, dass ich eine unaufhaltsame Kraft bin. Es ist mir scheißegal was die Leute denken ... ob sie das nun gutfinden oder nicht. Im Ring geht es nur um die Gewalt und darum wie sehr man diese wegstecken kann. A.J. Dunn durfte diese Erfahrung in den vergangenen Monaten bereits mehrfach machen und schon bald wird sein Gold meine Hüften zieren."

Er schenkt der Menge ein Grinsen und erntet nun überwiegend Buh Rufe. 

Kwoga: "Aber deshalb bin ich heute nicht hier. Ich bin heute hier, weil ich an einem Qualifikationsmatch teilnehmen soll. Man hat mir weder mitgeteilt was für ein Match dies sein wird, noch wer meine Gegner sein werden. Jedoch spielt es keine Rolle, denn auch sie werden nur eine kleine Hürde sein, auf meinem Weg im nächsten Jahr das zu vollbringen, woran A.J. Dunn ironischerweise am morgigen Abend scheitern wird ... David Collsen besiegen!"

Wieder geht ein Raunen durch die Menge und nun sind es Collsen Chants, die zu hören sind. Kwoga gönnt sich hingegen eine kurze Pause und marschiert etwas durch den Ring, wie ein wildes und unruhiges Tier. Als er schließlich wieder Halt macht, fährt er endlich fort.

Kwoga: "Denn es ist, wie ich bereits sagte ... This is my Jungle and I am the King!"

Er lässt das Mikro fallen. Es sind genug Worte für einen Abend gefallen. Ihm egal was die Offiziellen davon halten mögen. Für ihn zählt nur was im Ring abgeliefert werden wird, wenn die Körper aufeinanderprallen und der Schweiß sich miteinander vermischt. Ja ... erst der körperliche Aspekt dieses Business ist es, der das Business für ihn so richtig lohnenswert macht. Er verzieht das Gesicht abermals zu seiner ihm typischen mürrischen Miene und verlässt den Ring wieder. Er wird nun noch ein wenig gegen den Sandsack schlagen um bereit zu sein für seinen Fight. Bereit dazu im nächsten Jahr dort zu sein, wo er eigentlich hingehört: An die Stelle von A.J. Dunn! Auf der Rampe lässt er noch einmal einen letzten Blick durch das Publikum schweifen, dass ihn vorhin noch ausgebuht hat ... wenn sie ihn das nächste Mal diese Halle verlassen sehen, dann werden sie schweigen ... wie schon so viele vor ihnen! Er lächelt wissend und verlässt die Örtlichkeit endgültig.


------------------ PCWA ------------------

HND-SEP-2016

 

Der Flughafen Tokio-Haneda gleich einem Ameisenhaufen. Überall wimmelt, wuselt, rennt und bewegt sich die Menschenmasse. Doch wie es in Japan üblich ist, immer höflich, zuvorkommend und niemals hektisch. Somit geht es überall auch mehr als geordnet zu. Und deshalb sticht der fast zwei Meter große Mann, der staunend im Gebäude umherblickt, auch unübersehbar aus der Meute heraus. Die rechte Hand am Trolley und in der Linken das Smartphone, mit dem eifrig Bilder geschossen werden.

"Wow."

Mit großen Augen, die einem Kind im Spielzeugladen gleichen, mustert Barry Wilson, genannt Stem das illustre Treiben. Gekleidet in eine olivgrüne Jacke, Wanderstiefel und ockerfarbene Hosen schießt der große Mann ein Foto nach dem Anderen.

"Dein Ernst? Als ob du noch nie auf einem Flughafen gewesen wärst."

Mit hochgeschobener Sonnenbrille, schwarzer Lederjacke, einem weißen Serious-Sam-T-Shirt (nichts anderes als ein Bild von einer Bombe als Smiley) und locker sitzenden Serious-Sam-Jeans und rot-weißen Serious-Sam-Chucks. Auch sie zieht ein (ziemlich verbeultes) Trolley hinterher.

Stem: "Klar war ich schon auf Flughäfen. Aber DAS HIER... "

Er breitet die Arme aus.

Stem: "Das ist wirklich faszinierend."

Das Muscle Chick kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. Manchmal ist ihr Partner wirklich wie ein zu groß geratenes Kind. Aber sie kann seine Begeisterung schon ein wenig nachvollziehen. Die schiere Größe des Flughafens ist schon beeindruckend. Auch sie lässt ihren Blick umher schweifen... und entdeckt jemanden, der ebenso wie ihr Partner aus der Masse heraus sticht.

Lara Lee: "Ich werd' nicht mehr. Hey, Barry!"

Der Angesprochene zuckt zusammen, als er den Ellenbogen seiner Partnerin in der Seite spürt.

Stem: "Was zur Hölle... "

Doch sie hebt die Hand, um Wilson das Wort abzuschneiden.

Lara Lee: "Ssssht. Schau' mal da rüber... "

Mit einem Grummeln folgt Stem dem ausgestreckten Zeigefinger der Amazone... und erkennt den Grund ihrer spontanen Erregung.

Stem: "Das ist doch... "

Lara Lee: "Genau."

Kaum hat sie das Wort ausgesprochen, schon setzt sie sich in Bewegung. Doch Wilson ist sofort zur Stelle und packt seine Partnerin am Arm.

Stem: "Was genau denkst du, was du da tust?"

Mit einer schnellen Bewegung reißt sie sich los.

Lara Lee: "Wonach sieht es denn aus? Ich gehe rüber und sage Hallo."

Seufzend lässt der große Mann den Kopf sinken.

Stem: "Als ob... na gut, aber ich komme mit."

Mit einem Brummeln bestätigt die Amazone den 'Geleitschutz' und bahnt sich den Weg durch die Menschenmassen auf ihr Ziel zu. Der Mann, der beinahe so groß ist wie ihr Partner, ist in einen heftigen Disput mit einem Angestellten verwickelt. Anscheinend darf er das Gate nicht verlassen.

"Okay, noch einmal ganz langsam... ich bin hier für den National Wrestling Day. Den sollten selbst SIE kennen. Ebenso mein Gesicht. Schauen sie auf das Poster hinter sich. Das ist MEIN verdammtes Gesicht! Was soll also das Geplapper von einem 'nicht gültigen' Reisepass, hm?"

Der japanische Flughafen-Angestellte ist sichtlich eingeschüchtert von dem augenscheinlich sehr wütenden und unhöflichen Mann, der, gekleidet in blaue Jeans, schwarze Sneaker, einen schwarzen Hoodie und ein PCWA-Baseball Cap gekleidet ist, wild gestikulierend vor ihm steht. Schlimmer noch, er versteht eigentlich nur die Hälfte von dem, was das Rundauge hier von sich gibt. Und mit Wrestling hat er, trotz dass dies natürlich in Japan einen sehr hohen Stellenwert hat, nicht wirklich viel am Hut.

Angestellter: "Hören, bitte. Pass nicht gültig. Sicherheit, sie wissen? Kann nicht lassen durch. Bitte verzeihen."

Wütend wird die Mütze abgenommen und auf den Tisch geknallt.

"Jetzt hab' ich aber... "

Lara: *pfeift ein kurzes Serious-Sam-Lied*

Kevin dreht sich erschrocken um und mustert dann das Muscle Chick von oben bis unten.

Sharpe: "Sieh' an. Wenigstens ein bekanntes Gesicht. Und dein Wachhund ist auch dabei. Hey, Barry."

Man merkt Wilson an, dass ihm die Situation mehr als peinlich ist. Wer weiß, was Lara gleich sagen oder schlimmer noch... TUN wird. Also tippt er sich lediglich mit dem Zeigefinger an die Stirn und versucht, die Schamesröte zu unterdrücken. Der Ex-Gerasy wendet sich wieder der Amazone zu.

Sharpe: "Also... was kann ich für dich tun?"

Lara: "Du kannst eine Sache für mich und für meinen Kumpel tun - nämlich erklären, wieso du Happy Hour Glück gewünscht hast und nicht uns? Sind wir also ein Team, das nichts weiter erwähnt werden soll?"

Ein Lächeln in Blackhearts Gesicht. Ohne die Schminke sieht dies sogar freundlich aus.

Sharpe: "Ich habe Cornwallace und Banes nicht eingeladen. Sie sind von selbst gekommen. Das hättet ihr auch tun können. Und wenn du die Szene noch richtig in Erinnerung hast, habe ich die Beiden sogar vor euch gewarnt. Was soll der Auftritt also, hm? Suchst du die Schuld bei Anderen? Nur weil ihr verloren habt? C'mon, Süße. Ihr hättet euch eben etwas Neues einfallen lassen müssen statt euer Standard Programm. Dafür sind die Happy Guys zu clever, auch wenn man es nicht vermuten mag. Und es hat schon einmal nicht funktioniert. Also... wenn du nicht irgendeine Geheimwaffe dabei hast, die dieser kleinen Frühlingsrolle hier klar macht, dass ich zur Show gehöre... "

Er runzelt die Stirn. Und plötzlich ist der einschüchternde Blackheart wieder da. Sogar ohne Schminke.

Sharpe: "Dann nimm deinen Partner und verpiss' dich. Bevor ich endgültig die Geduld verliere."

Lara: "Okay, wie du meinst...."

Stem will schon die Hände hochheben und nach Lara greifen, da er die berüchtigte Kürze der Lunte des explosiven Charakters von Lara mehr als gut genug kennt. Doch die Frau winkt nur ab und grinst breit. Barry staunt nicht schlecht, als Lara mit dem Japaner ein paar kurze Worte in seiner Sprache wechselt. Gutes Japanisch hört sich anders an, aber dann lächelt der kleine Mann überaus freundlich und deutet sogar ein Verbeugen an. Der Mann aus Ronaoke will schon empört erwidern, als Lara einfach mal so seinen Pass aus seinem Hoodie fischt und ihren Pass dem Japaner vorlegt. Doch Stem klappt seinen Mund wieder zu, als der Japaner mit geradezu übertriebene Freundlichkeit ihn und Lee durch die Sperre ohne Wenn und Aber vorbeiwinkt. Als Kevin auch hinterherfolgen will, zeigt sich der Japaner nun deutlich energischer und hebt sogar die Walkie-Talkie drohend hoch.

Angestellter: "Sie nicht! Nicht erlaubt! Pass ungültig! Bitte sofort hier verlassen, sonst Polizei!"

Nicht mit geringer Genugtuung schaut sie zu, wie Sharpes Kopf dunkelrot anläuft. Er zischt zu anderer Seite der Sperre hinüber.

Sharpe: "Was hast du ihm gesagt?!"

Lara: "Och, nichts weiter. Ich habe ihm nur gesagt, dass ich dich als ein potenziellen Kriminellen kenne und du daher wahrscheinlich keine guten Absichten für das wunderschöne Japan hegst. Den Rest hat er sich selbst gereimt. Passiert halt, wenn ich dich nicht einladen will..."

Die Röte in Kevins Gesicht verdunkelt sich noch weiter.

Sharpe: "Du verdammte... "

Die lapidare Erwiderung von der Amazone sieht so folgendermaßen aus: Zwei Mittelfinger und ein nur mit Mund geformtes "Fuck you!".

Lara Lee: "Komm' schon, Großer. Wir gehen. Wir haben eine Trophy zu gewinnen."

Mit diesen Worten zieht sie den verwirrt blinzelnden Stem hinter sich her, der stumm ein 'Sorry' mit den Lippen in Richtung von Blackheart formt.

Und der? Nun... wird flankiert von zwei Polizisten, die ihm bedeuten, dass das hier nun eingehender geprüft wird.

Sharpe: "Das werde ich nicht vergessen, Lara Lee. Sicherlich NICHT!"


------------------ PCWA ------------------

Es wird wieder in die Halle geschaltet, wo die Fans nun ein zumindest namentlich gemeintes Ritter-Duell erwartet. Die Musik flammt auf – „Against the Wall“ von Ill Nino … und heraus tritt ein alter Bekannter der Crossover-Events: lange blonde Haare, athletische Figur und die Hände zuversichtlich emporgereckt – Ian Knight! Dem jungen Kanadier fliegen die Zuwendungen gleich noch eine Spur stärker zu, da er sein übliches Eishockey-Shirt gegen eines der Urawa Red Diamonds ausgetauscht hat.

Kaum im Ring erklingt auch schon eine andere Musik: „The Knight in Shining Armour“ von Emil Bulls – und wieder betritt ein blonder Fighter die Arena. Zusätzlich ist dieser in weiße Longpants und weiße Ellbogenschone gedresst – sowie ein Kettenhemd, welches er nach dem Betreten des Rings auch ablegt. Es ist der aus der GWF bekannte „Knight of the Night“, Aaron Knight, welcher sich mit seinem Namensvetter einmal vor und einmal nach dem Ertönen der Ringglocke abklatscht.

 

Singles Match
Ian Knight vs. Aaron Knight

 

Auch hier sehen die Zuschauer ein faires wie ambitioniertes Match der beiden Kontrahenten, welches ständig hin- und herwogt. Aaron kann seinen Knightfall genannten STO mehrfach anbringen, doch letztlich gelingt nur einer davon – und dies nicht mal erfolgreich, da Ian durch den Schwung aus dem Ring rollt.

Allerdings ist dieser ebenfalls mit seinem Finisher nicht ganz erfolgreich, da Aaron sich in letzter Sekunde aus dem Spinning Headlock Sitdown Lariat befreit. Er greift wieder zum Knightfall zu – doch da rollt Ian ihn per Inside Cradle ein – und dies siegreich nach rund acht Minuten.

 

Sieger via Pinfall: Ian Knight

 

Während Ill Nino wieder ertönt, kann Ian Knight sein Glück kaum fassen, einen seiner bei diesen Events seltenen Siege eingefahren zu haben. Es folgt noch der kameradschaftlich Hug mit dem Kollegen der GWF, bevor erneut ausgeblendet wird.


------------------ PCWA ------------------

Der Scheinwerfer rast nach dem zweiten Match des Abends im nunmehr abgedunkelten dunklen Nippon Budokan umher. Was wird folgen? Wohin wird uns das Licht führen? Worauf wird es hinweisen? Wer oder was kann diesem hochspannenden Akt, dieser Folter durch Neugier, folgen? Ist es ein altbekannter Star, der nun beim National Wrestling Day noch einmal aufschlägt, um sich zu verabschieden? Wobei es Abschiede im Wrestling ja kaum gibt - schließlich geht es hier meistens so zu, wie am Ende jeder Lucky Luke Folge - "Lucky Luke? Wo ist er denn hin?". Der einsame Cowboy ist so weit weg von Zuhause, doch nie erfährt der Zuschauer, was denn wirklich sein Zuhause gewesen ist. Solcher Art sind doch auch die Leerstellen, die uns Wrestlingfans über die Jahre immer wieder frustierten. Die Stars sind ohne weitere Nennung, ohne letzten Applaus einfach verschwunden. Man kann nur mutmaßen, wie die Geschichte zuende gegangen wäre - oder ob sie überhaupt zuende gegangen wäre. Die Fans werden immer wieder mit einem wahnsinnig interessanten Anfang einer Karriere oder eines Wrestlerlebens erquickt, ein Ende aber wird sträflich vermisst. Da lobt man sich ja fast, wenn manch einer von ihnen, den alten Stars, in die ewigen Wrestlinggründe eingegangen wäre... Oder reicht der altekluge Verweis: Wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute?

Vielleicht reicht allerdings auch einfach ein Blick auf den Titel der Szene, um jegliche nostalgische Erwartung in Luft aufzulösen - keine Starpower. Kein Comeback. Kein leises Servus... Der Lichtstrahl bescheint einen im Frack an einem Klavier sitzenden Osteuropäer mit Namen Anton Skolov. Neben ihm steht mit leicht dunklem Teint und mit einer Zurna in der Hand der Türke Basar Parlak. Fans der XAW werden diese Mannen sogleich als die Breaking Beaks erkennen - jenes Duo, das in den letzten Shows vor allem aufgrund ihrer musikalischen Einlagen für Furore sorgte. Und diesen Trend wollen sie auch heute fortsetzen. Hier in Japan. Lang Lang und Ertan Tekin können einpacken - hier kommen die Breaking Beaks.

Anton Skolov: "Guten Abend. Anton Skolov und Basarr Parrlak, brrechende Schnäbel!"

Die Japaner buhen leicht. Nochmehr merkt man jedoch die Irritation bei den Asiaten.

Anton Skolov: "Nicht ihrr!"

Anton winkt heftig ab, auch Basar schüttelt vehement den Kopf.

Anton Skolov: "Nicht ihrr!!! WIRR! WIRR sind die Schnäbel. Sie sind unserr Tumorr, unserr Geschwulst... Wirr sind einfach die lieben netten Onkel Schnäbel."

Irritierte Stille kehrt ein, was Anton zum Weiterreden ermuntert.

Anton Skolov: "Wir starten mit einem Klassiker - zumindest in anderen Teilen der Welt. Udo Jürgens - Aber bitte mit Sahne - für Deception. Von den Breaking Beaks!"

Und schon spielt Anton los und Basar trötet auf seiner Zurna zur gleichen Melodie.

Anton Skolov: "Wir treffen uns Morgen in Jaaaapan - Ah Ah Ah - Oh yeah!
Zur Trophy Challenge im Budokan - Ah Ah Ah - Oh Yeah! 
Und blasen zum Sturm auf das Kuchenbuffet,
auf Kevin Smash und sein Sahne-Baiser.
Mit dem Fuß auf euch beiden: Parlak, Skoloves...
Sicher mit Cotatores!"

Tatsächlich rollt Skolov das R beim Singen nicht. 
Der Künstler erhebt sich und verbeugt sich. Die Japaner klatschen, weil man das eben so macht. Allerdings sehr verhalten. Als sich die eine Hälfte der Beaks wieder gesetzt hat, geht es weiter.

Anton Skolov: "Wir kommen zu unseren anderen Gegnern. Ein kleines Stück für Carnageddon aus Jesus Christ Superstar!"

Und wieder klimpert und trötet es.

Anton Skolov: "I don't know how to looooove her....."

Und sogleich steht Skolov wieder auf und verbeugt sich. 

Basar Parlak: "Reicht für Turteltauben!"

Ein Nicken bei Skolov, doch das Publikum wird langsam verärgert. Deswegen setzt sich Anton wieder.

Anton Skolov: "Kommen wirr zu unserren besonderren Frreunden, den Adlerrn. Ein altes Weihnachtslied. Zu eurren Ehrren!"

Der Slowake räuspert sich.

Anton Skolov: "Still! Still, still, still, still, still... weil der Baxter schlafen will.
Die Beeaks singen, jubilieren.
Während des Adler-Sezierens.
Still, Still, Still, weil Hardsequenzer schlafen will.

Schlaft, schlaft, schlaft,
meine lieben Adler schlaft.
Die Schnäbel tun schön musizieren,
mit den Titeln jubilieren.
Schlaft, schlaft, schlaft,
meine lieben Adler schlaft."

Das Prozedere von eben wiederholt sich nun ein weiteres mal. Die Beaks scheinen von ihren Musikstücken sehr begeistert, doch die Fans im Nippon Budokan sind es nicht. Ihre Erwartungen sind nun vollends verkehrt worden. 

Anton Skolov: "Und natürrlich haben wirr noch ein Lied für unserre Champions. Nichts passt hierr besserr als Edwin Hawkins Oh happy day!"

Dafür legt Basar gar seine Zurna weg, um mitzusingen.

Anton Skolov: "Oh happy day!"

Basar Parlak: "Oh happy day."

Anton Skolov: "Oh happy da-ay!"

Basar Parlak: "Oh happy day."

Anton Skolov: "Wenn Brandon fällt..."

Basar Parlak: "Wenn Brandon fällt..."

Anton Skolov: "Wenn Basar hält..."

Basar Parlak: "Wenn Anton hält..."

Anton Skolov: "Die Tag-Team Welt!"

Basar Parlak: "Oh happy day!"

Anton Skolov: "OH HAPPY DAY!"

Mit einem Lächeln springt Anton vom Klavier, bereit den Applaus seines Lebens zu erhalten, doch es kommt nichts. Gar nichts. 
Anton deutet dies wohl als gewollte Zugabe, denn er flüstert seinem Partner etwas ins Ohr, um sich danach wieder an den Flügel zu setzen.
Das Lied beginnt von Neuem.

Anton Skolov: "Oh happy day!"

Basar Parlak: "Oh happy day."

Anton Skolov: "Oh happy da-ay!"

Basar Parlak: "Oh happy day."

Anton Skolov: "Wenn Brandon flieht..."

Basar Parlak: "Wenn Brandon flieht..."

Anton Skolov: "Wenn Gordon kniet..."

Basar Parlak: "Wenn Gordon kniet..."

Anton Skolov: "Vor nem Breaking Beak!"

Basar Parlak: "Oh happy day!"

Anton Skolov: "OH HAPPY DAY!"

Ein Schrei zum Schluss. Weiterhin keine Reaktion aus dem Publikum und nun scheint es auch dem Lichtstrahl zu reichen. Das Licht geht aus und lässt die Beaks im Dunkeln stehen. Nun gibt es allerdings Applaus. Endlich wurden Erwartungen erfüllt: Der musikalische Spuk hat ein Ende.


------------------ PCWA ------------------

Es geht Backstage in die Budokan Nippon Live hier beim National Wrestling Day. In einem Durchgangsbereich sehen wir denn kanadischen Superstar und Teil der „Princes of Commonwealth“, Caleb Storm. Seine Ring Gear trägt er noch nicht, sondern hat ne lockere kurze Sporthose an und ein T-Shirt mit dem Logo des Events. Er ist gerade dabei Stretch-Übungen mit einem Gymnastikband zu vollführen, es dauert nicht mehr lange bis zu ihrem Match. Sein Tag Partner Chris Younger kommt dazu. Er trägt schon seine In-Ring- Hose, drüber einen Merchandise Hoodie von Northern Superior, eine Baseball Cap mit dem FIW Logo und Flipflops an den Füßen. In der rechten Hand hat er einen Kaffeebecher, aus dem er schlürft, er hat seinem Tag Partner auch einen vom Catering mitgebracht.

Chris Younger: „Hier, ich hab dir auch einen mitgebracht!“

Der Mann aus Saskatchewan legt sein Band zu Boden und nimmt dann den Becher entgegen, während ihn sein Partner mit einem skeptischen Blick anschaut.

Caleb Storm: „Oh danke..... was denn ? Wieso sieht du mich so an?“

Der Brite säuft kurz und setzt sich dann auf die Kabeltrommel neben ihm.

Chris Younger: „Hör zu. Du weißt, ich liebe dich wie meinen Bruder und alles....“

Storm legt seinen Becher weg und schaut achselzuckend zu seinem Freund rüber.

Caleb Storm: „Chris..... machst du etwas Schluss mit mir?!“

Das World of Sports Wonder verdreht nur die Augen und fährt dann fort.

Chris Younger: „Was ? NEIN! Aber das ist was ich meine. Wir haben heute einen wichtigen Kampf vor uns es geht gegen die XAW Union Champions und um einen Platz in der Cotatores Trophy Challenge für die PCWA Tag Title. Wir können uns hier keinen Fehler erlauben und müssen uns konzentrieren. Ein Sieg heute und morgen kann uns internationale Bekanntheit verschaffen und die Marke PoC zu weltweitem Erfolg machen. Ich will, das du dich zusammen reißt!“

Als Antwort kriegt der Brite erstmal nur eine hochgezogen Augenbraue von Caleb. Dieser legt dann seinen Becher wieder ab, nachdem er ihn geleert hat und schnappt sich wieder sein Gymnastikband, um damit weiter zu machen.

Chris Younger: „HEY! Hörst du mir überhaupt zu?“

Caleb Storm: „Ich höre dich, ja.“

Der Mann aus Birmingham nimmt seine Cap, steht dann von der Trommel auf und stellt sich vor seinen Tag Partner.

Chris Younger: „Und..... möchtest du was dazu sagen?“

Sein Gegenüber legt das Band wieder weg, schnauft kurz auf und blickt seinen Buddy dann an.

Caleb Storm: „Eigentlich nicht, aber ich glaube wir kriegen Krach, wenn ich‘s nicht tue.... listen: wir packen das schon. Du machst dir zu viele Gedanken darüber. Wir sind hervorragende Wrestler. Ich bin der Best in the World..... und du bist auch echt toll. Mach nicht immer so'n Stress. Wir klatschen heute unsere Gegner easy peasy weg, dann holen wir uns morgen die PCWA Cotatores Trophy im Gauntlet Match und mir nichts dir nichts kennt jeder auf diesem Planeten die PoCs und die Bookings kommen von alleine. No Big Deal!“

Eigentlich sollten die Kommentare seines Tag Partners ihn nerven, aber da er ihn gut kennt beruhigen sie ihn irgendwie und er kann sich ein Lächeln nicht verkneifen.

Chris Younger: „You not what? Du hast Recht! Machen wir uns keine Sorgen, wir packen das. Du bist der Canadian Prince of Strong Style und ich das World of Sport Wonder. Wir rocken das Ding, holen Gold nach Hause und - bäm - sind die neuen Stars am Himmel. Dennoch kann es nicht schaden sich ein wenig vorzubereiten auf das was uns erwartet. Ok die Teams für die Cotatores Challenge kennen wir nicht, aber da werden wohl viele PCWA Teams am Start sein, Gerüchten zu folge soll sogar Kevin Smash höchst persönlich daran teilnehmen..... anyway. Unsere Gegner für heute kennen wir, right?“

Cay geht ein paar Schritte zurück und leicht in Deckung.

Caleb Storm: „Puuuuh, XAW Shows habe ich ewig nicht mehr gesehen. Aber da ist ja eh nichts los, also sind vermutlich noch Heaven 'n' Hell Champions!“

Die Ruhe von Younger ist wieder weg. Er geht zu seinem Kollegen zurück und flitscht ihm mit den Fingern gegens Ohr.

Chris Younger: „Du Depp, die sind seit fast drei Jahren keine Tag Champs mehr. Unsere Gegner werden die Allied Eagles sein!“

Den Schnipper beantwortet Caleb mit einem Klaps auf den Hinterkopf von Younger, hebt dann sein Gummiband wieder auf und legt es um seinen Hals.

Caleb Storm: „Ja sorry..... ich hab ein bisschen Zeit mit Emily verbracht. Aber die Guys kenne ich. Das sind doch diese beiden Raver da. Wie heißen die noch gleich? Genau! Hardsequencer und HP Baxter.“

Chris Younger: „Hank Baxter!“

Erstaunt weicht der Kanadier zurück und schüttelt nur den Kopf.

Caleb Storm: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass ist dieser deutsche Country Musik Sänger, aber die Namen sind sich ähnlich kann ja mal passieren Chris. Der Name ist wahrscheinlich von ihm inspiriert. Super dumm! Der Typ ist ein Raver Wrestler und benennt sich nach nem Country Musik Sänger aus Deutschland, hallo Sinn?“

Younger verschlägt nur die Hände im Gesicht, schnauft dann genervt und legt seinen Arm auf Calebs Schulter.

Chris Younger: „......“

Caleb Storm: „Bevor du dich jetzt wieder bei mir entschuldigst und zugibst, dass ich mal wieder recht habe – spar es dir! Wir haben heute ein Match und müssen konzentriert sein. Wo ist eigentlich Emily? Sie müsstet ihr Match eben schon gewonnen haben. Lass uns sie suchen, vielleicht hat sie ja bock aufn Quickie!“

Younger bleibt verdutzt stehen und schaut seinen Tag Partner mit großen Augen an.

Chris Younger: „Wieso sollte ich da mitkommen wollen?“

Cay kommt zurück, greift Chris am Arm und schleift ihn hinter sich her.

Caleb Storm: „Komm einfach mit.... außerdem sehe ich doch, wie du ihr immer auf den Arsch glotzt!“

Chris Younger: „WAS ?!“

... fade out ...


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Wieder wird die MAZ zu Rindson & Smith abgegeben, denn ein weiteres Match steht auf dem Programm. Opulente Töne erschallen daher im Budokan und als wäre er einem Sandalenfilm der Antike entsprungen macht sich ein weiterer Neuling auf den Weg zum Seilgeviert. Mit dem aus der WFW stammenden Chrysaor betritt zum ersten Mal ein Vertreter dieser Organisation die Bühne der Crossover – Events. Mit festem Schritt, aber sichtlich agil entert er den Ring und lauert auf seinen Gegner.

Der lässt nicht lange bitten: „Partners in Crime“ von Comeback Kidd donnert aus den Boxen – und kündigt einen alten Bekannten an. Wie immer in bunter Longpants und aufgegelter blonder Irokesensträhne eilten Matt „The Machinegun“ Stone auf die Stage und von dort nach Flip vom Turnbuckle ebenfalls ins Seilgeviert. Der einstige Teampartner vom ebenfalls noch antretenden „Tempest“ Trent Cardigan scheint hochmotiviert …

 

Singles Match

Chrysaor vs. Matt „The Machinegun“ Stone

 

… und das merkt man auch dem Fight selber an: seinem Spitznamen gleich deckt der rebellische Techniker den WFWler mit etlichen schnellen Aktionen ein, so dass dieser erst im Fortgang des Fights seine Qualitäten ausspielen kann. Allerdings springen für beide nur knappe Nearfalls heraus.

Nach gut elf Minuten kann Stone seinen 450° Splash noch im Stand anfangen, nachdem Chrysaor sich weggedreht hat. Der Final Goodbye - Superkick folgt auf dem Fuße – geht allerdings ins Leere, nachdem der WFWler den Kopf aus der Schusslinie nimmt. Konkret trifft Stone den Turnbuckle, was Chrysaor ausnutzt, um Matt das Standbein wegzukicken, ihn einzurollen und bis Drei (dafür heimlich mit Bein auf dem Seil) untenzuhalten.

 

Sieger via Pinfall: Chrysaor

 

Die Reaktionen dieser Entscheidung fallen unterschiedlich aus: während der Antiken-Krieger feiert ist das Publikum eher zwiegespalten – und Stone sichtlich erbost. Bevor er ihm aber einen Kick verpassen kann, hat sich Chrysaor bereits aus dem Ring gerollt.


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In einer buntbeleuchteten Spielhalle irgendwo steht eine große Traube einheimischer Zuschauer und bewundert die beiden Athleten, welche mit VR-ähnlicher Ausstattung ein Wrestling Game an einer Konsole sowie auf einem großen Bildschirm spielen. Das Duo scheint ziemlich gut aufgelegt - und auch optisch recht ähnlich, denn beide tragen legere Kleidung sowie Dreitagebärte. Allerdings ist dieser bei dem muskulösen Schwarzhaarigen  von den Koteletten her mehr ausgeprägt als bei dem sichtlich etwas Drahtigerem mit dem dunkelbraunen Haar.

Aber angepeitscht von den Zuschauern haben Jason Jones und Aiden Lindsey sichtlich Spaß daran, die animierten Avatars sich prügeln, schlagen und herumwerfen zu lassen. Die Runden gehen wechselnd an immer den jeweils anderen, verbunden mit einem Handshake …

… was der eine der Begutachter nicht wirklich verstehen kann. Das Tennessee Wolverine und der Streetdog blicken sich um - und in das überhebliche Gesicht Louis Rouswells. Der XAW-Franzose ist sich sicher, dass er hier groß auftrumpfen wird angesichts der Tatsache, dass sich etwaige Gegner Kindern gleich mit derart platten Zeitverschwendungen die Ganglien löschen statt in diesem traditionsbewussten Land Kultur und Geist in Einklang zu bringen.

Beide Angesprochenen schauen sich spöttisch an, worauf Jones wortlos seinen Charakter in einen Louis Rouswell - Avatar wechselt. Dann senkt er den Controller, gibt Aiden ein Zeichen und dieser legt mit seinem Fighter derart los, dass der stilisierte Franzose hart und wehrlos bearbeitet wird.

Kopfschüttelnd zieht Rouswell wieder ab, Aiden und Jason geben sich eine High Five und gamen anschließend weiter…


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Es ist nicht so, dass das japanische Publikum einen Stimmungsschub gebraucht hätte, blickt man doch in zufriedene Gesichter, wenn die Kamera in die Fanreihen schwenkt. Und doch geht das Stimmungsbarometer ein gutes bisschen nach oben, kündigen diese musikalischen Töne doch zwei Japan-Exporte an, die ob ihrer Erfolge im Westen und der Art ihrer Erfolge generell eine hohe Popularität mitbringen und in der Heimat erst recht nah am Status der Volksheldinnen angesiedelt sind. Das gilt natürlich insbesondere für die „moderene Yamato nadeshiko“ Momoko Sakaki, die wie üblich in einem maximal knapp geschnittenen, beinbefreiten Kimono mit abgetrennten Schultern daherkommt, grün wie das Gewächs, das die beiden Schwestern im Namen tragen und umbunden von einem Obi, himmelblau wie ihr Haupthaar, das in mehreren Wellen von Kopf bis Fuß in die Tiefe ragt und mit mehreren Haarbändern stilsicher gebändigt wird. Dieselbe Farbgebung hat auch die jüngere der beiden Schwestern mit den unüblich Sakaki-grünen Augen und dem wie immer geflochtenen Haupthaar vorzuweisen, nur ist Yuki Sakaki nicht in einen Kimono gehüllt, sondern in einen Karategi, freilich ohne Hose um sowohl fotogener als auch agiler zu sein. Nicht, dass Agilität hier und heute relevant wäre, denn für ein Match sind die beiden Schwestern schließlich nicht gebucht, was die Frage aufwirft, warum genau sie jetzt hier eigentlich zum und dann schließlich in den Ring kommen. Aber auf die Antwort auf diese Frage müssen wir glücklicherweise nicht lange warten, da sie von Peter Oake mit Mikros ausgestattet werden. Noch glücklicher ist, dass wir – und die nicht-japanischen Fans im Publikum auf der Leinwand auch – Untertitel bekommen, denn wenig überraschend sprechen die beiden Japanerinnen ihre Landsleute in der Landessprache an.

Yūki Sakaki: „Seid gegrüßt, alle zusammen! Wir hingen ein bisschen Backstage rum und genossen die Show, als uns wer von den Organisatoren ansprach und fragte, ob wir nicht ein paar Worte an euch Fans richten wollen, wenn wir schon mal hier sind. Da mussten wir natürlich nicht lange überlegen.“

Tyler Rindson: „Okay, diese Erklärung ist erstaunlich simpel wie einleuchtend.“

Yūki Sakaki: „Es ist immer wieder eine Freude in der Heimat zu sein und ich muss wohl nicht erwähnen, dass die Freude besonders groß ist, zu so einem Anlass hier zu sein. Starke Show bis hierhin und da ist es nur ganz natürlich, dass wir auch einen Beitrag dazu leisten wollen, dass ihr, die ihr hier zusammengekommen seid, die bestmögliche Show geboten bekommt!“

Yuki öffnet den Mund, wie um noch eine Ergänzung zu dieser Aussage vorzunehmen, doch ein seichtes Räuspern ihrer älteren Schwester lässt Yuki verstummen. Wer die beiden regelmäßig bei World Fantasy Wrestling verfolgt, kann erahnen, was Momoko uns hier gerade erspart hat, ist Yukis Verhältnis zu Momoko doch mit Obsession noch eher freundlich umschrieben.

Yūki Sakaki: „Nun gut, weniger hilfreich ist natürlich, dass dies etwas spontan ist und wir deshalb nicht wirklich eine Rede vorbereitet haben. Natürlich könnte ich euch jetzt ausführlich darlegen, warum meine Schwester das Nonplusultra vom Nonplusultra ist und so die Zeit füllen…“

Und genau das hätte uns unweigerlich bevorgestanden, wenn Momoko nicht Yuki mit ihrem Husten zum Umdenken bewogen hätte.

Yūki Sakaki: „Aber dann wiederum ergibt sich der Redebedarf hier beim National Fantasy Wrestling Day ja von selbst… was sie bedeutet, welche Emotionen sie weckt… ich spreche wohl nicht nur für mich, sondern für alle, die hier sind, Aktive wie euch Fans, wenn ich sage: man spürt förmlich, wie diese Show von einer einzigartigen, fantastischen Energie erfüllt ist, möglich gemacht durch die harte Arbeit so vieler Leute aus so vielen verschiedenen Promotions. Es ist genau dieses Zusammenkommen all dieser unterschiedlichen Richtungen, welche hier eine Aura entstehen lassen, wie man sie sonst eigentlich nur von olympischen Spielen her kennt…“

Sie macht eine Pause, wie um besagte Aura zu inhalieren, ehe sie fortfährt.

Yūki Sakaki: „Natürlich ist es auch jedes Mal etwas Besonderes, wenn wir mit WFW hier in der Heimat sind, wie sich stets jede Show besonders anfühlt. Weil man die Promotion, in der man fest angestellt ist, lebt wie keine andere, besonders wenn man lange Zeit dabei ist, so wie wir. Acht Jahre ist es nun her, dass wir erstmals in einer Wrestlingshow aufgetaucht sind… so eine lange Zeit ist das nun, doch es fühlt sich gar nicht so lange an, weil die Zeit verflogen ist. Ich gucke in meinen Pass, sehe mein Alter und denke mir, das kann nicht stimmen. Es fühlt sich an, als wäre ich erst gestern als junger Teenager vom ersten Karatekurs heimgekommen, um dann ein paar Wrestlingtapes zu gucken. Und jetzt soll ich in etwa Mitte Zwanzig sein?“

Demonstrativ holt sie irgendwo aus ihrem Gi ihr Portmonee hervor, schlägt es auf, blickt auf besagten Pass und steckt alles dann rasch wieder kopfschüttelnd weg. Womit nun Momoko erstmals die Gelegenheit hat, ihre Gedanken mit uns zu teilen.

Momoko Sakaki: „Doch gerade wenn man lange Zeit in einer einzelnen Promotion verbringt, bekommt man leicht einen Tunnelblick. Man registriert natürlich hier und da, was in anderen Promotions passiert, aber nur am Rande. Weswegen es ein umso fantastischeres Erlebnis ist, heute hier zu sein, wo Wrestlerinnen und Wrestler unterschiedlichster Herkunft sich an einem Ort versammelt haben, um gemeinsam ein ganz besonderes Wrestlingfest zu feiern. Sicher geht es hier nicht nur um das Dabeisein, das alles ist, es geht schon auch darum, sich selbst zu beweisen und damit die Stärke der eigenen Promotion – und doch ist es mehr als das, dem olympischen Gedanken ähnlich. Denn egal, aus welcher Promotion du kommst oder von wem du primär Fan bist – hier kommen alle zusammen und egal was die Präferenzen sind, am Ende verbindet uns doch das Eine: die Begeisterung für unseren Sport.“

Das hätte überall sonst auf der Welt vermutlich mächtige Cheap Pops gezogen, hier gibt es hingegen respektvollen Beifall.

Momoko Sakaki: „Es ist wie wenn sich eine Joshi, ein Luchador und ein Ultraviolent Wrestler in einer Bar treffen. Sie könnten anfangen sich zu streiten. Die Joshi könnte sagen, dass ihr Stil der Beste ist, weil er der Sportlichste ist. Der Luchador könnte dasselbe für das Lucha Libre aussagen, weil es das Athletischste ist. Und der Ultraviolent Wrestler könnte es für seinen Stil beanspruchen, weil es der Physikalischste ist.“

Yūki Sakaki: „Natürlich hätte die Joshi recht in diesem Disput.“

Yuki zwinkert wie um offen zu lassen, ob dies ein Scherz war oder ihre Meinung.

Momoko Sakaki: „Aber so passiert es nicht. Wenn Wrestler zusammenkommen, dann ist ihre Herkunft für gewöhnlich egal. Sie trinken etwas zusammen, erzählen sich Geschichten und lernen so mehr über ihre gemeinsame Profession, ihre gemeinsame Berufung, ihre gemeinsame Passion. Denn schließlich und letztendlich ist das Wrestling trotz aller Offenheit in der heutigen Zeit doch ein „Business“ für sich wie kaum ein anderes. Wenn nicht gar eins ohne gleichen.

Eine kleine Seifenblase, auf die viele einstechen, um sie zum Platzen zu bringen, weil es in der Regel nur zwei Arten von Menschen gibt, zumindest im Westen: Wrestlingfans und jene, die es nicht ernstnehmen. Und das macht uns alle in gewisser Weise zu einer großen Familie. Wo natürlich nicht immer jeder jede und alles Respektiert, wo man im Konkurrenzkampf miteinander steht, wo manch einer auch starke negative Emotionen für andere hegt. Doch gibt es dann Einflüsse von außen, die unsere gemeinsame Grundlage diffamieren, dann zeigt sich doch zumeist eine gewisse Kameradschaft. Und genau diese Kameradschaft, dieser Zusammenhalt ist, was hier und heute besonders spürbar ist. Selbst wenn es hier und heute schon Auseinandersetzungen gab, die von massiver Antipathie geprägt waren – egal in welche Gesichter ich blicke, ob die der Aktiven oder in eure Gesichter, die Gesichter von euch Fans. Ich sehe die Begeisterung für das Wrestling.

Ihre Landsleute und die aus dem Ausland angereisten Fans klatschen nicht nur höflichen, sondern überzeugten Beifall für diese Aussage.

Yūki Sakaki: „Und ganz ehrlich: da zuzusehen macht echt Spaß, da wird man selbst wieder zum Fan. Nicht, dass uns etwas anderes übrigbleibt, sind wir ja für hier und heute nicht für ein Match gebookt… dabei kribbelt es mich so sehr in den Füßen, ich würde glatt ohne Antrittsgage gern ein Match bestreiten, besonders mit meiner Schwester natürlich, auf dass sie auch hier und heute beweisen kann vom Nonplusultra das Nonplusultra zu s….“

Und die nächste Hust-Einlage von Momoko, gerade noch rechtzeitig.

Yūki Sakaki: „Ja… schon gut, schon gut. Das Offensichtliche sollte man eh nicht aussprechen müssen. Und ehe wir Gefahr laufen, hier zu viel zu sprechen, auf Kosten von Matchzeit... sollten wir jetzt besser wieder gehen, wir haben unsere Gedanken geteilt, wird Zeit, dass es jetzt wieder mit Action im Ring weiterge…“

 

 

Offenbar wird es sogar allerhöchste Zeit, dass es mit Action im Ring weitergeht, denn Yuki kann ihren Satz nicht einmal beenden, ohne dass Musik ihr die Stimme übertönt. Die Dringlichkeitsstufe nun mit einem Match weiterzumachen ist also auf ihrem Maximalwert. Nun oder eben auch nicht, denn die beiden Frauen, die zu dieser akustischen Untermalung auf der Einzugsrampe erscheinen, sehen zwar aus, als ob sie in den Ring gehören, sind aber effektiv ebenso wenig für den National Wrestling Day gebookt, wie es die Sakaki Schwestern sind:

Eine Frau mit böse aussehenden, grünen Augen, einem bis zu Sixpacks durchtrainierten Körper und flammend rotem Haupthaar in sportlicher Ringgear, welche dieses Farbmuster ihrerseits in dunklen Tönen beibehält: Irlands Wrestling Exportschlager Amberleigh Leary. Und wer sie kennt, erahnt schon, wer an ihrer Seite vorzufinden ist: die Frau mit den ebenfalls roten Haaren und den großen Sandbergen, die auch bei den Ecchi und Hentai Freunden im Publikum gut ankommen: Norwegens langbeinige Wrestlinggrazie Elise Sandberg, die ihren roten Mantel bereits einem in der Nähe rumstehenden Mitglied der Ringcrew in die Hände drückt und darunter ebenso ringtaugliche, bauchfreie Kleidung offenbart und noch ein paar Stretchübungen macht, bei welchen insbesondere die männlichen Zuschauer nur zu gerne genau hingucken.

Yūki Sakaki: „Oookaaay… ich stelle dann mal eine ganz gewagte These auf: ihr seid nicht nur hier, um den Fans zu winken. Zumal ihr nicht einmal winkt. Wobei wir dann vielleicht nen Mann im Streifenhemd herbeiwinken sollten oder wie sehe ich das? …du bist doch wieder fit, Onee-Sama?“

Eine berechtigte Frage, hat Momoko doch bei der letzten Ausgabe von WFW Ravage von einem unbekannten Maskenmann ordentlich was angekriegt, was auch ihre Regentschaft als Temptation Champion zu einer Angelegenheit von nur mehreren Minuten machte.

Momoko Sakaki: „Bereit, wenn ihr es seid.“


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Delay sei Dank ist dieses Rav aber auch schon ein paar Tage her. Tagelang müssen wir hingegen nicht auf einen Referee warten, es kommt nämlich einer herbeigeeilt – da hat der Veranstalter wohl rasch reagiert, sich diese Chance auf einen in jeglicher Hinsicht höchst attraktiven Bonuskampf nicht nehmen lassen wollend. Zumal vermutlich ob der Freiwilligkeit der Beteiligten nicht einmal Antrittsgagen fällig werden. Ein Jackpot für alle, insbesondere die Fans. Doch kann es nicht nur Gewinner geben, es muss auch zwei Verliererinnen geben. Vorausgesetzt es gibt kein Draw. Und welches Team dies sein wird… werden wir erfahren und zwar jetzt, denn der Ref lässt den Ringgong läuten und das ist das Startsignal für Yuki und Amberleigh.

 

Bonus Tag Team Match
The Untouchables vs. Crimson Slammers

 

Und direkt vom Start weg ist es gut, dass es im Wrestling keine Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt, denn ansonsten wäre das Match schon hier und jetzt ein Draw durch doppelte Disqualifikation. Denn sowohl Yuki als auch Amberleigh haben das dringliche Bedürfnis der jeweils anderen unmittelbar zu beweisen, dass man in Sachen Kampfgeist und Strikingqualitäten die Bessere ist. Yuki tritt ansatzlos einen Roundhousekick, der dann wohl doch nicht so ganz ansatzlos war, zumindest für das geübte Auge, denn Leary blockt denselben und tritt per Low Kick nach Yukis Standbein.

Diese springt aber über diesen hinweg und versucht einen Elbow aus der Drehung und nach dem Block desselben einen Kniestoß nach einer weiteren Pirouette. Aber auch dieser wird geblockt, wonach Amberleigh ihrerseits in den Vorwärtsgang geht: erst ein Clothesline, unter dem sich Yuki hindurch duckt, dann ein Spin Kick, den nun Yuki notdürftig blockt, und schließlich ein Superkick, dem Yuki per Sidestep ausweicht, um zu einem Japanese Armdrag auszuholen. Doch die Hebelwirkung ist zu gering und so bewegt sich Amberleigh keinen Millimeter vom Fleck und noch ehe Yuki realisiert, dass dies nichts wird gegen ihre gewichtigere Gegnerin, da hat Amber kurzerhand ihrerseits die Einhakung genutzt, um selbst per Japanese Armdrag die erste gelungene Aktion des Matches zu vollführen. Doch noch ehe sie sich darüber freuen kann, hat Yuki ihre Bein- und Fußpartie blitzschnell um den Kopf der gebürtigen Irin geschlungen. Da bekommt der Begriff „atemberaubend“ eine sehr fiese Doppeldeutigkeit.

Jedoch reagiert die Frau mit dem Faible für Metal ihrerseits gut und stemmt sich in den Stand, um durch Positionswechsel und Gegendruck Yukis Beinschere zu lockern… und sie schließlich auseinanderzudrücken. Dann heißt es einmal umgegriffen und schon hat sich der Spieß gewendet, ist doch die Japanerin mit der imposanten, blauen Flechte nun dabei ihr blaues Wunder zu erleben, in Form eines doppelten Boston. Doch noch ist das Wunder nicht blau gefärbt, soll heißen: noch sitzt die Aktion nicht richtig, klammert sich Yuki doch nun an Amberleighs linkem Bein fest und verhindert so, dass diese sie umdrehen kann. Weswegen die ihrerseits japanerfahrene Rothaarige rasch Yuki Extremitäten loslässt, um sich per Elbow Drop auf diese zu werfen.

Den Elbow Drop gibt es auch, nicht jedoch den Treffer.

Eine Rolle zur Seite und Yuki ist weg und in einer fließenden Bewegung ist diese wieder auf den Füßen und zwingt nun wiederum Leary zu einer Ausweichrolle per raschem Double Foot Stomp. Selbige flippt wieder auf die Beine und dann gibt es die erste Verschnaufpause, da beide Kontrahentinnen nun erst einmal der jeweils anderen anerkennend zunicken. Kurzer Blickkontakt zwischen den Rotschöpfen – aber noch kein Tag, weder auf der einen, noch der anderen Seite. Stattdessen geht es nun etwas klassisch ringerisch weiter, sprich – Obacht! – per Lock Up. Woah. Ein Lock Up. Faszinierend.

Tyler Rindson: "Geradezu spektakulär."
Kyle Smith: "Zumindest wenn man nicht weiß, was „spektakulär“ bedeutet und das Wort googlen muss."
Tyler Rindson: "Sprich du mal nur für dich..."

Oder halt klassisch im Duden nachschlagen, falls man denn mit dem altgedienten Medium namens „Buch“ noch etwas anfangen kann und es nicht ausschließlich mit Zauberei in Verbindung bringt. Wenig bezaubernd und mehr grob ist dann die Auflösung dieser Einlage: Amberleigh stößt Yuki einfach zu Boden, weil sie die Kraftvorteile hat. Doch diese nutzt ihre Rückwärtsrolle um sogleich in den Stand zurückzufinden und Amber per Dropsault zu überraschen. Die Überraschung ist geglückt – nur der Effekt ist jetzt nicht so wirklich gegeben. Ganz im Gegenteil: Leary kratzt sich nur kurz am Kinn und bedeutet Yuki es ruhig noch mal zu versuchen. Diese lässt sich das nicht zwei Mal sagen und springt den nächsten Dropsault, welchen Leary abermals so gut es geht no-sellt und sich nicht mal einen Zentimeter rücklings drücken lässt. Sind aller guten Dinge drei? Nun, nicht unbedingt, manchmal sind auch aller guten Dinge vier. Oder fünf. Aber darum geht es gerade nicht, sondern es geht darum, dass Amberleigh ihre japanische Gegnerin zu einem dritten Dropsault auffordert, was diese abermals wahrnimmt.

Tyler Rindson: "Tja, dumm nur für sie, dass das eine Falle war..."

Amberleigh weicht zur Seite aus und Yukis Füße treten nur die Luft.

Und da selbst dicke Luft nicht genug organische Masse beinhaltet, als dass man sich von ihr abstoßen könnte, bedeutet dies unweigerlich, dass Yuki etwas ungebremst nach vorne fliegt und dann abwärts auf die Matte klatscht. Und während sie sich noch ihren Rücken hält, ist Amberleigh in der Wechselecke und erinnert uns daran, dass dies ein Tag Team Match ist. Und kaum ist Elise im Ring, da ist auch schon eines ihrer Beine in der Luft. Was nichts mit einem früheren Leben als Hund zu tun hat, das sie nun einholt und dafür alles mit einem Superkick. Nein, Korrektur: zwei Superkicks, denn auch Amberleigh tritt zu – perfektes Timing, um der aufstehenden Yuki per Double Superkick einen deftigen Treffer mitzugeben, der diese glatt durch die Seile nach draußen purzeln lässt!

Die Crimson Slammers nicken sich zu, dann steigt die langbeinige Elise durch die Seile auf den Apron, streckt beide Zeigefinger gen Himmel und zeigt dann auf sich – eine Geste, die ihr selber besser gefällt als dem Publikum, fiebern die japanischen Fans doch wenig verwunderlich eher mit ihren Landsfrauen mit. Aber das ist Elise nicht so wichtig, wie auf die Ringecke zu steigen, um von dort aus nun per Missile Dropkick auf Yuki hinabzufliegen, die abermals vom Impact des Treffers einige Meter zurücklegt und dabei mit der Ringabsperrung kollidiert. Amberleigh ist da auch schon wieder zur Stelle und greift sich die Japanerin in einem Side Russian Legsweep, darauf wartend, dass Elise sich von ihrer Flugeinlage erhebt, um ihrerseits per STO hinzuzukommen… Combi-Move in die Absperrung!

Autsch!

Kyle Smith: „Das sah jetzt noch schmerzvoller aus.“
Tyler Rindson: „War es vermutlich auch.“

Weswegen sich die Crimson Slammers sofort umdrehen, in der vagen Erwartung, dass Momoko Sakaki möglicherweise nun auch mal am Match teilnimmt. Aber die steht mit stoischer Ruhe in ihrer Wechselecke und nur ihr dezent besorgter Gesichtsausdruck belegt, dass sie geistig bei der Sache und nicht etwa in einem Trancezustand ist. So sieht sie nun, wie Yuki in den Ring zugerollt wird und Elise sich anschickt der Frau mit dem schwarzen Gürtel in welcher Kampfsportart auch immer aufzulauern – und kaum versucht diese sich wieder zu erheben, da wird es doch zauberhaft und das ganz ohne Zauberbuch: Shining Wizard!

 

Eins!

Zwei!

Nein!

 

So ein bisschen hatte Elise schon gehofft, dass das erste Cover im Match auch direkt das letzte sein könnte – aber auch nur ein bisschen, ist der Norwegerin doch auch klar, dass der auch statistisch belegbare hervorragende Ruf ihrer Gegnerin nicht aus der Luft gegriffen ist, sondern von substanzieller Natur ist. Diese Substanz gilt es nun nach und nach zu verringern und zu diesem Zweck gibt es den nächsten Wechsel auf Seiten der Crimson Slammers.

Kaum ist dieser vollzogen, soll es auch schon wieder mit Double Team Action weitergehen. Wenig überraschend natürlich. Doch ist auch Haben beim Soll? In diesem Fall schon, denn Elise und Amberleigh treten Yuki per doppelten Roundhouse vor die Rübe und kaum geht diese auf alle Viere, da stopft Amberleigh den Kopf der Japanerin zwischen die Oberschenkel und powerbombt ihn auf Elises Knie… nö!

Zur Powerbomb geht es zwar hoch, doch Yuki kontert per Huracanrana und schleudert so Amberleigh in die Knie ihrer Partnerin! Diese vergeudet jedoch keine Zeit damit, sich bei der Irin für die Rückenschmerzen zu entschuldigen und legt lieber Yuki per Swinging Neckbreaker wieder flach, ehe der Ref sie in die Wechselecke zurückschickt. Womit Amberleigh nun zumindest genug Zeit hat, um ihre Rückenschmerzen wegzuignorieren und den nächsten Wechsel vorzunehmen, nach welchem sie Yuki per Flapjack hochstemmen will… aber wie schon wesentlich früher im Match spielt Yuki Klammeräffchen und lässt sich nicht so ohne Weiteres hoch hieven… und als Amberleigh dann mit mehr Nachdruck ihre Kraft einsetzt, da nutzt Yuki den Schwung, entgleitet Amberleighs Griff, springt so über Elise hinweg und ist mit einer Rolle vorwärts in der eigenen Wechselecke, wo sie mächtig entkräftet, aber erfolgreich mit ihrer großen Schwester abklatschen kann!

Die ganz großen Fanreaktionen bleiben bei diesem Hot Tag zwar ob der japanischen Mentalität aus, aber so ein bisschen geht doch ein Ruck durch das Publikum, wo sich nun die moderne Yamato Nadeshiko namens Momoko in den Ring begibt. Was den Tag natürlich auch direkt abkühlen lässt, ist Momokos unverkennbarer Stil: Sie geht einfach nur zwei Schritte voran und bleibt stehen.

Kyle Smith: „Also, Offensive sieht anders aus.“
Tyler Rindson: „Natürlich! Alles Taktik!“

Der Spitzname „Kontermaschine“ kommt ja nicht nur daher, dass sie so nervtötend gut darin ist, alles zu kontern, was kommt, sondern auch daher, weil sie nahezu nichts anderes macht. Das wissen natürlich auch die Crimson Slammers und wenn sie es doch nicht wussten, finden sie es nun heraus – zumindest haben sie noch etwas Zeit für Two on One Action, denn Yuki ist aktuell keine Hilfe und der Ref hat noch keine Absicht Amberleigh nach dem Wechsel aus dem Ring zu schicken.

Elise macht den Auftakt, ein Sprint voran und ein Big Boot.

Der dient natürlich nur dazu, Momoko zum Ausweichen zu zwingen und somit Amberleigh für ihre Offensive in eine günstigere Position zu bringen. Selbige Offensive besteht aus einem Lariat, dem Momoko ebenfalls ausweicht und noch in der Ausweichbewegung greift sie zu und setzt zu ihrer Momo Bazooka an, ihrem Front Russian Legsweep. Amber lässt sich jedoch nicht sweepen und ein erneuter Roundhouse von Elise zwingt Momoko zu einem Abbruch des Moveversuchs, die daraufhin einen Back Elbow Amberleighs blockt und sogleich zur Serenity ansetzt. Aber so ganz einfach lässt sich Amberleigh nicht pumphandeln, bevorzugt sie selbst doch auch ihre Matches mit einer Aktion aus diesem Ansatz zu beenden. Und so windet sie sich heraus… und versucht ihrerseits zur Bloody Mary anzusetzen! Doch auch Momoko windet sich wieder hinaus. Erinnerungen an den Matchbeginn werden wach, als Amberleigh und Yuki Konter und Ausweichaktionen austauschten. Nur dass Momoko hier nun dasselbe mit direkt zwei Gegnerinnen abzieht. Zwei Gegnerinnen, die sie nun aber nach und nach in eine Ringecke drängeln… und dann stemmt Leary ihren Körper einfach gegen sie, um Momoko in dieser zu fixieren. Da hat es sich nun ausgekontert, auf Dauer ist 2 gegen 1 eben nicht so erstrebenswert. Modified Poetry in Motion!

Feiner Treffer von Elise Sandberg, die abermals die Finger emporsteckt, um sich zu feiern, während der Ref nun doch allmählich das Überzahlspiel beendet. Elise setzt nun per Snapmare nach und will per Sliding Forearm Smash nachsetzen – doch diese Aktion erweist sich als brutaler Fehler, denn anstatt brav sitzenzubleiben, bis Elise triftt, ist Momoko mit einer raschen Bewegung von der Saiza-Sitzhaltung der Samurai in den Stand gewechselt und donnert der heranrutschenden Norwegerin das Knie ins Gesicht! Knock Out?! Nicht ganz, aber angeknockt ist sie auf jeden Fall und die Frau im beinbefreiten Kimono packt den Kopf Elises zwischen dieselben: Lovely Angel's Wings!

 

Eins!

Zwei!

Nein!

 

Kyle Smith: „Ausgleich nach Near Falls, aber wer zählt die schon mit?“
Tyler Rindson: „Vermutlich bist du der einzige.“

Ein Ausgleich nach Tags ist wiederum noch weit entfernt, aber zumindest mal gibt es nach diesem erfolglosen Cover den zweiten Tag auf Seiten der Sakaki Schwestern. Aber Amberleigh ist nicht doof und erkennt die Situation – und wie man sie leicht löst. Nämlich indem man auf den Hallenboden geht und rasch die angeknockte Partnerin aus dem Ring zieht, ehe sie ge-double-teamt werden kann. Und dumm ist die Sache dann dennoch irgendwie, denn außerhalb des Rings ist man vor Yuki nicht sicher:

Sasuke Special II!

 

Amberleigh stößt Elise aus der Gefahrenzone und nimmt den Treffer auf sich!
Sandberg wiederum versucht Amberleighs Opfer zu nutzen und per Rise to Åsgard Yuki wegzukicken!

Aber Momoko wiederum kommt durch die Seile geschlüpft und nimmt ihrerseits den Treffer entgegen, der für Yuki gedacht war… und leistet daraufhin Amberleigh auf dem Hallenboden Gesellschaft! Was unweigerlich dazu führt, dass Yuki nun sämtliche Sicherungen durchbrennen, hat sie doch schon keine Schwesternliebe mehr, sondern unweigerlich eine Schwesternobsession. Anders formuliert tritt sie Elise rasch und deftig das Standbein weg und lässt ihre Beinpartie per Yuki Axe auf Elises Nacken niederfallen, rollt diese in den Ring zurück und…

Air Yuki!

 

Eins!

Zwei!

Dr…

 

Amberleigh ist abermals zur Stelle und zieht Yuki von außen von Elise runter!

Woraufhin Amberleigh Yuki komplett aus dem Ring ziehen will, doch diese tritt sich frei… bekommt aber von Elise einen Forearm ab, nach welchem sie erst einmal schlapp in den Seilen hängen bleibt. Erneuter Tag bei den Slammers und Double Team Whip In… und dann heißt es Flapjack von Amberleight kombiniert mit einem DDT von Elise!

Das muss es jetzt sein!

Eins!

Zwei!

Drei!!!

 

…wäre es gewesen, wenn denn nicht auch Momoko die Kunst des „Gegnerin von draußen von der Partnerin runterziehen“ beherrschen würde. Sie beherrscht es aber und die Entscheidung im Match ist vertagt, ähnlich wie die Abstimmung über den Brexit. Okay, ganz so schlimm ist es nicht, denn hier geht es sogleich weiter, ein Ergebnis muss her. Und eine weitere Flugeinlage. Elise erklimmt abermals die oberste Ringecke. Statt eines Missile Dropkicks gibt es jedoch dieses Mal einen Crossbody… den Momoko jedoch abfängt… in den Emerald Flowsion!

Gleichzeitig kommt jedoch Amberleigh per Baseball Slide heran und erwischt Momoko am Hinterkopf, wonach diese neben Elise benommen liegenbleibt… ob sich da wieder ihre Kopfverletzung zurückmeldet, die sie beim letzten WFW Ravage erlitten hat? Eine Frage, der wir gerade nicht nachgehen können, denn Yuki ist auf dem Apron zurück und will Amberleigh angreifen… doch diese blockt und zwingt Yuki per Suplex in den Ring zurück – abgesehen davon, dass Yuki in der Luft freikommt, hinter Amberleigh landet und… Chi-Sakakiplex! Doch damit nicht genug! Yuki packt den Kopf ihrer Gegnerin unter die Arme, verschränkt die Arme ihrer Gegnerin und springt hoch… und dann geht es abwärts!

Rosario!

Eins!

Zwei!!!

Drei!!!!!!

 

Das war’s! Der Sieg geht an die Sakaki Schwestern, aber nach einer Siegeszeremonie ist gerade niemandem zumute. Sondern erst einmal nach durchatmen und dann vergewissern, dass Momoko nicht wieder verletzt ist. Ist sie aber nicht, eine Runde Aufatmen. Und eine Runde kollektiver Applaus für diese Darbietung. Applaus nicht nur für die siegreichen Landsfrauen, sondern auch für ihre Gegnerinnen, die den beiden Japanerinnen eine Topleistung abverlangt haben, um besiegt werden zu können. Die vier Damen inhalieren für einen Moment die Atmosphäre, dann gibt es einen doppelten Handshake – ganz im Sinne der Veranstaltung.


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… irgendwann im Vorfeld der Veranstaltung …

 

Wir sehen den noch leeren Nippon Budokan von innen. Einige Agents gehen ihr Programm durch, einige Sound Checks werden gemacht und der Ring wird gerade erst aufgebaut. Einige der Fanartikel-Stände in der Halle sind schon aufgebaut und genau vor so einem befinden wir uns jetzt. Dort sind lauter bunte Shirts, Caps, Hoodies und 8x10s abgebildet, alle drehen sich um ein ganz bestimmtes Trio, welches an Tag 1 ein wildes Six Men Tag Match bestreiten wird.

Patrick Reynolds: „Wunderschönen guten Morgen zusammen. Hier befinden uns hier in der Nippon Budokan, Tokio, Japan für den National Wrestling Day 2. Noch wird hier alles aufgebaut und eingerichtet, damit heute Abend die Aktion starten kann! Aber wo sind denn meine Manieren? Ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt, wie unhöflich. Ich bin der lebende Zeitreisende, der East Coast Bad Boy und Teil der TTT oder auch T³, welches für Time Travelling Tourists steht. Und ich hab noch ein paar Kumpels mitgebracht!“

Zu dem leben Zeitreisende gesellen sich nun seine beiden Tag Partner der TTT, namentlich Markus Sidal und Gustav Skarsgård. Erster trägt eine blaue Jeans, nen Hoodie mit dem Logo des Events und eine Snapback nach hinten gedreht. Gustav hat ne kurze Dreiviertelhose an, dazu Sandalen mit weißen Tennissocken und ebenfalls eine Snapback mit dem Schirm allerdings nach vorne gerichtet, sowie ein Fußball Trikot der schwedischen National Mannschaft. Reynolds trägt schon seine Ring In Hose, ein ärmelfreies Time Travellers T-Shirt und ebenfalls eine Snapback mit dem Schirm nach hinten.

Patrick Reynolds: „Das sind meine beiden Amigos, mit denen ich die T³ bilden. Zu meiner rechten Markus Sidal und links von mir Gustave Skarsgård, oder wie auch immer man das aussprechen mag.“

Die beiden lächeln mit einem Nicken und winken fröhlich in die Kamera.

Patrick Reynolds: „Wir wollen die Zeit vor dem Event einfach mal nutzen, um Hallo zu sagen, da bei der Show selber dafür vielleicht keine Zeit ist. Wir wollen zeigen, was wir können. Es ist uns wirklich wichtig, das wir alle ne Menge Spaß haben werden und diesen Event so großartige machen wie möglich.“

Wieder nicken die anderen beiden Tourists zu, dann holt Sidal einen Zettel aus seinem Hoodie zieht und liest darauf etwas ab.

Markus Sidal: „Ich hab mich auch mal über unsere Gegner schlau gemacht.“

Beeindruckt klopft ihm Paddy auf die Schulter und gibt seinem Kollegen einen Thumps Up.

Patrick Reynolds: „So kennen wir unseren Markus. Fahre fort mein guter.“

Markus Sidal: „Unsere Gegner stammen anscheinend aus der uWc aus Amerika. Der eine ist Tony „The Duce“ Lazetti, zusammen mit seinen Bodyguards der Cleaning Crew. Sind wohl so ne Mafia, oder so.“

Patrick Reynolds: „Ich glaube in Japan heißt das Yakuza, aber die sprechen hier nicht so gerne darüber, habe ich gehört. Hm uWc? Gustavo, dein Bruder lebt doch dauerhaft in den USA - hat der schon mal was über die Company oder die Wrestler erzählt.“

Odins Last Son schüttelt nur den Kopf und zuckt mit den Schultern. Er und sein Bruder scheinen nicht mehr so in engem Kontakt zu sein.

Gustav Skarsgård: „Nope.... aber Vik tritt ja auch nur in dieser Hardcore Liga, der GWS an, außer die Wrestler von da und aus der XAW kennt er nicht viele amerikanische Wrestler.“

Markus Sidal: „Vermutlich sind sie dann, sehr gut (lacht). Aber wir sollten trotzdem vorsichtig sein, die drei scheinen also auch eine Einheit wie wir zu sein, zumindest so ähnlich, denn niemand ist so wie WIR!“

Ein Lachen können sich die drei nicht verkneifen, sie haben eindeutig Fun an allem hier rund um den Event.

Patrick Reynolds: „Und selbst wenn. Wenn sie besser sind, dann sind sie halt besser. Gewinnen und verlieren ist nicht alles. Wir sind hier auf der Biggest Stage und werden alle Leute in der Halle und alle die per PPV zuschauen unterhalten und ihnen eine schöne Zeit bereiten, denn deswegen sind wir hier.“

Die dreie schauen fast synchron auf ihre Uhren und schreien dann ganz erschreckend auf.

Gustav Skarsgård: „Du solltest eher sagen WAHREN, oder?“

Der East Coast Bad Boy kratzt sich am Kopf und stimmt mit einem verwirrten Nicken zu.

Patrick Reynolds: „Ok Fans, ihr habt uns erwischt! Wisst ihr die Show ist bereits vorbei, Tag 2 auch. Der Ring da drüben wird gerade abgebaut. Wir sind in der Zukunft! Wir haben die drei Mafia Member schon besiegt und übel hart gefeiert, uns total besoffen und haben dann den DeLorean beschädigt, sodass wir zwei Tage zurück in die Vergangenheit müssen und das ganze Wochenende noch mal neu Worken. Zum Glück wissen wir ja, wie wir gewonnen haben.“

Markus Sidal: „Ja, aber du weißt doch, das der Flux Capacitor jetzt spinnt und so den Lauf der Geschichte geändert werden kann. Vielleicht verlieren wir bei unserer Rückkehr!“

Paddy springt auf, schaut wild umher, da sie ja niemand mithört, schnappt sich dann seinen Rucksack vom Merch Table, damit sie aufbrechen können.

Patrick Reynolds: „Jungs, ihr kennt die erste Regel beim Zeitreisen?“

Die Tourists springen hoch salutieren vor ihrem Team Leader und sprechen die Parole.

Gustav Skarsgård & Markus Sidal: „DER LAUF DER GESCHICHTE DARF NICHT GEÄNDERT WERDEN!“

Stolz klatscht der Anführer des Teams in die Händen und gibt zu verstehen, dass sie jetzt los müssen.

Patrick: „Jungs..... zum DeLorean!“


... fadeout ....


------------------ PCWA ------------------

Es geht weiter Backstage. Genauer gesagt diesmal in die Interview Zone, dort steht Backstage Reporterin Adriana Rodriguez, zusammen mit einem Gast für das morgige Womens Match.

Adriana Rodriguez: „Willkommen Backstage, Ladies and Gentlemen, was für eine Show bis jetzt. Ich bin noch immer Adrian Rodriguez und bei mir zum Interview bereit steht heute eine der Vier Teilnehmerinnen am morgigen Womens-Fatal- 4-Way. Aus Australien, Emily Harris. Hey Emily schön, dass du hier bist. Wie fühlst du dich vor deinem großen Match heute ?“

Die genannte Dame tritt ins Bild: sie trägt bereits ihre vollständige Ring Gear, hat nur einen offenen langen Mantel übergeworfen.

Emily Harris: „Hi. Ich freue mich, hier zu sein... Wie’s geht soweit? Klasse. Ich bin etwas nervös, ich stand noch nie auf so einer großen Bühne, aber....“

„CUT!“

Irgendjemand ist gegen das Set gelaufen und reißt fast die ganze Einrichtung ab. Er rempelt dabei Emily an, die fast umkippt. Es ist natürlich Emilys Boyfriend Caleb Storm mit seinem Tag Partner Chris Younger im Schlepptau. Diesem ist das Ganze mehr als peinlich und er geht lieber ein paar Schritte zurück, um nicht in der Kamera zu sehen zu sein.

Emily Harris: „Was zum..... ach, du bist es. Was machst du hier?“

Caleb Storm: „Na sowas, empfängt man so seinen Freund, oder was? Chris ist übrigens auch da! Sei mal nicht so schüttern, Bro. Zeig dich und sag Em Hallo!“

Er packt Younger am Arm und zerrt ihn ins Bild, sein Kopf glüht förmlich vor Scham.

Chris Younger: „Hi, Emily.“

Emily Harris: „Hallo Chris.... was wollt ihr hier?“

Reporterin Rodriguez hat sich auch wieder gefangen von dem Schreck und würde gerne ihr Interview fortführen.

Adriana Rodriguez: „Wie es aussieht haben wir unerwartet Besuch bekommen. Liebe Zuschauer, darf ich vorstellen: Ca.....“

Wieder unterbricht Caleb, indem er Adriana den Mund einfach zuhält und das Mikrophone aus der Hand zieht.

Caleb Storm: „Wer bist du denn? Mach, das du weg kommst, China Girl. Ich will mit meiner Freundin reden!“

Adriana Rodriguez: „Aber.... ich.“

Caleb Storm: „Ich hab gesagt.... SCHWIRR AB!“

Wütend nimmt die hübsche Interviewerin ihre Mikro zurück und verschwindet aus der Szenerie, Caleb fängt sich daraufhin einen Schlap seiner Freundin ein.

Emily Harris: „DU Arsch! Du hast mein Interview unterbrochen. Ich wollte mich hier bekannt machen, bevor ich mich den Fans präsentiere.“

Storm hält sich die Wange und zuckt nur mit den Schultern.

Caleb Storm: „Wozu denn das ? Du hast dein Match doch gewonnen und drei anderen Frauen platt gemacht, da braucht du kein Interview mehr zu halten. Hast du übrigens klasse gemacht, ich bin stolz auf dich, Babe. Ich wusste, du schaffst das.“

Der Kanadier legt seinen Arm um seine Freundin und drückt ihr ein Küsschen auf den Kopf. Sie löst sich aber aus seiner Umklammerung, drückt ihn weg und schaut nur genervt zu Younger rüber.

Emily Harris: „Ist der wieder Blau?“

Chris schüttelt nur den Kopf und seufzt wieder aus und ein.

Chris Younger: „Leider nein....“

Caleb Storm: „Was redet ihr denn da? Was ist denn auf einmal los mit euch?“

Jetzt wird Em sauer. Sie schubst ihren Freund zur Seite und haut ihm dann auf die Schulter.

Emily Harris: „Ich hatte noch gar kein Match, du Blödmann!“

Nun scheint Caleb gemerkt zu haben, was er falsch gemacht hat und verbeugt sich in japanischer Tradition als Entschuldigung.

Caleb Storm: „Oh Schatz, das tut mir ja so leid. Haben sie dich etwa gecutet, weil du zu schlecht warst? Na warte! Wer ist hier in Charge? Ich werde mir mal den Promoter vorknüpfen, man kann dich doch nicht einfach von der Card streichen…“

BÄNG!

Da liegt er auf dem Boden. Emily hat genug und schlägt ihren Freund mit einem Faustschlag nieder.

Emily: „Boah, du Depp. Sie haben mich nicht gestrichen, das Match war einfach nur noch nicht. Es steht erst morgen an. Ich will jetzt nichts mehr von dir hören! Kommt, lasst uns zurück in den Lockerroom gehen!“

„Leute was ist denn hier los ? Man hört euch bis nach hinten schreien!“

Der nächste im Bunde tritt ins Bild. Dunkelbraune Haare, dichter Vollbart, dunkelrote Ring In Badehose und ein T-Shirt vom Event drüber, sowie nen Pappteller mit einem Stück Kuchen drauf. Während Em nur die Augen verdreht, scheinen sich die anderen beiden zu freuen.

Emily Harris: „Und was willst du jetzt hier Chris ?“

Caleb Storm: „Chris Tyson! My Man! Wie lange haben wir uns denn nicht gesehen? Ich wusste gar nicht, das du auch hier bist.“

Caleb freut sich sehr über die Ankunft seines Landsmanns und begrüßt ihn mit einer stürmischen Umarmung.

Chris Tyson: „Wie, du wusstest nicht, das ich hier bin? Wir sind zusammen aus Toronto Nonstop hier hin geflogen. Dachtest, ich mache hier Urlaub?“

Caleb Storm: „Um ehrlich zu sein, ja! Ich dachte, deine Karriere wäre schon längst vorbei und du wärst depressiv geworden und dann retired!“

Augenblicklich drückt Tyson seinen Mit-Kanadier von sich weg und wirft ihm einen grimmigen Blick zu.

Chris Tyson: „Ist der wieder Blau?“

Calebt Storm & Chris Younger & Emily Harris: „Nein....“

Jetzt ist Caleb traurig und lässt den Kopf fallen, ehe er dann aber doch weiter brabbelt.

Caleb Storm: „Wenn du schon die ganze Zeit hier bist, wieso kommst du dann erst jetzt vorbei?“

Chris Tyson: „Ich war noch drüben bei Alex und Viktor. Sie haben ja morgen bei Tag 2 ein großes Match gegen die Ring Assassins aus der PCWA. Ich habe Alex ewig nicht gesehen und wollte mal Hallo sagen. Seit er zwischen Schweden und Kalifornien hin und herwechselt ist da nicht mehr Zeit für alte Freunde. Ihr habt auch ein wichtiges Match heute, ja? Gegen die Allied Eagles hab ich gesehen. Die sind gut, aber ihr zwei seid großartige Wrestler, das dürfte kein Problem für euch sein.“

Er klopft seinem ehemaligen Schüler und dessen Tag Partner auf die Schulter und zwinkert dann auch Emily freundlich zu.

Chris Tyson: „Du auch, Emily. Also Leute, ich dampf mal wieder ab, muss mich auch noch was fertig machen. Bisschen Stretchen und so vor meinem Extreme Scramble Match. Wir sehen uns nach der Show, haut im Ring auf die Kacke... bye.“

Der Kanadier winkt ab und verlässt dann Szene zügig wieder und lässt den Rest zurück.

Caleb Storm: „Wow! Unglaublich, dass der alte Sack immer noch dabei ist! Ich hab gedacht, der hat sich vor Jahren das Kreuzband gerissen und wär dann verduftet. Naja.... hey sollen wir auch mal Alex und Viktor hallo sagen ? Ich hab beide Jahre nicht gesehen!“

Der Prinz of Canadian Strong Style will gerade los stürmen, wird aber sowohl von Emily als auch von Younger abgefangen und in die andere Richtung gedreht.

Chris Younger: „Komm jetzt, du hast für heute genug angerichtet. Unser Match geht gleich los, Spaß ist jetzt vorbei!“


------------------ PCWA ------------------

Nachdem der Ring angesichts des vorangegangenen Team-Kampfes bereits reichlich voll gewesen ist, wird diese Obergrenze mit dem nun folgenden Match nochmals deutlich erhöht – denn von Peter Oake angekündigt wird es nun zum Extreme Scramble Match kommen. Und damit zur Findung des ersten Teilnehmers für das am Folgetag stattfindende Contender-Match.

 

Die Regeln werden von Oake noch einmal detailliert erläutert: entsprechend einem herkömmlichen Scramble – Match beginnen zwei Athleten die ersten fünf Minuten, wonach in Anderthalb-Minuten-Abständen dann die restlichen der insgesamt 15 (!) Kontrahenten hinzukommen. Die Crux der Stipulation ergibt aus den vorgegebenen Zeitfenstern: so kann bis zum Erreichen der Zehn-Minuten-Marke kein Teilnehmer eliminiert werden – erst danach. Dann aber nur durch bestimmte Formen, welche in aufeinanderfolgenden Fünf-Minuten-Zeitfenstern vor- und freigegeben sind.

Kyle Smith und Tyler Rindson blicken sich angesichts der Regularien nochmals verwirrt an und diskutieren dies aus, als der Reigen bereits mit dem ersten Theme losgeht: „Monkey Business“ von Skid ertönt – und mit ihm und etlichem Jubel erscheint ein alter Bekannter der Crossover-Events: John Blake. Der Fighter hat scheinbar nichts von seiner Masse und seinen Muskeln seit dem letzten Event eingebüßt und stapft in den Ring, wo er auf seinen Gegner lauert. Seine Braue zuckt nach oben, als die Nummer 2 den Ring betritt: denn vom donnernden Jubel der Fans begleitet sowie „Cosmig Egg“ seitens Wolfmother erscheint niemand geringeres als XAW-Superstar Max Roswell, welcher recht zuversichtlich dreinblickt.

Dann ertönt die Ringglocke…

 

Extreme Scramble - Match

# 1 Contender - Qualifying

 

… und sofort donnern beide Hünen aufeinander und decken sich mit Schlägen und Aktionen ein. Wie schon bei „Pride of Creation“ bietet Blake seinem Gegner ordentlich Paroli, was den Ex-Franzosen allerdings keinesfalls aus der Spur oder der Souveränität bringt. Da Cover noch wirkungslos sind folgen Aktionen auf Aktionen, u.a. einem sehenswerten Springboard Forearm Roswells, bis schließlich nach fünf Minuten zum ersten Mal die Sirene ertönt: „From whom the bell tolls“ von Metallica kündigt den nächsten Kontrahenten an – den Aristokraten Ethan van Gwynedd. Der Nachwuchsmann aus der EWE zieht sich sofort den Unmut der Fans zu, da er vor dem Ringbetreten noch ein paar Worte und Beleidigungen loslässt, bevor er sich ins Ringgetümmel stürzt - und sofort von Blake wie auch Max eingedeckt wird.

Gwynedd muss allerdings gefühlt nicht lange leider, denn wenig später später trötet es erneut: unwirsche Blicke im Publikum, als für Japan unübliche Töne erklingen. „Rockerente“ von den Puhdys folgt ein entsprechend gekleideter Fighter: schwarz-rot-goldener Ringdress mit Emblem, Vokuhila und kleines Oberlippenbärtchen. Es ist Mr. "Made in the GDR“ alias GWF-Kultnewcomer Ronny Saxonic, der klatschend die Rampe entlangrennt - und wenig später wie Gwynedd unter die Räder der Muskelmänner gerät. Die Nachwuchsleute versuchen sich vergeblich an den beiden Topstars, als der Countdown ein drittes Mal abläuft: „Silence when you speak to me“ von Motörhead ist es. Ein deutlich hörbares Raunen geht durch die Fans, als ER auf die Bühne stapft: schwarz gewandet wie auch sein körperliches Äußeres, dazu eine imposante Muskelmasse. Niemand geringeres als der kongolesische Gigant Kwoga betritt nun als Fünfter das Seilgeviert. Sowohl die Blicke als auch die Fokusse der übrigen Vier richten sich auf ihn – und als er den Ring betritt dann auch die Schläge und Tritte des Quartetts. Doch der Afrikaner schüttelt alle lässig ab, zumindest bis auf Roswell, mit dem er in den Clinch geht. Während sich noch Saxonic in einen möglichen Suplex einklinkt und Gwynedd sich auf Blake stürzt, verrinnt die Zeit abermals: zum „Grandchampion“ - Theme erscheint ein weiterer antik gekleideter Fighter. Nach Chrysaor zuvor macht nun Siegfried seine Aufwartung. Und so spurtet der WFWler in den Ring, entert den Turnbuckle und springt …

… genau auf das Trio der ineinander verkeilten Wrestler. Der Kongolese gerät allerdings nur ins Wanken und donnert rückwärts stolpernd gegen den Turnbuckle mit Gwynedd und Blake dazwischen. Während der Zähler für das erste Eliminations-Zeitfenster abläuft, schüttelt der Mann aus Katanga alle Fighter ab, plättet sie mit Big Splashes in jede Ringecke und lädt sich lässig Saxonic auf die Schultern. Sein Blick geht in Erwartungen von „Over the Top“ zum Giga-Tron …

… doch auf diesem blenden sich stattdessen die Worte „Submission“ ein - worauf Kwoga umgreift, Ronny auf die Schultern wirft und das Ganze in ein Torture Reck ummünzt. Roswell steht inzwischen auch wieder - wie auch Gwynedd, der Kwogas Nähe zum Seil für einen Angriff nutzen will. Max fängt ihn allerdings per Crucifix ab und dreht dessen Beine zum Inverted Figure Four ein - als ein Kick Blakes ihn erwischt. Der New Yorker geht nun selbst in einen Sleeper und während der Nachwuchsler langsam auf die Beine kommt, läuft die Zeit wieder ab: „Bawdy Festival“ erklingt, womit XAW-Urgestein Blinxxx The Clown seine Aufwartung macht. Feixend entert er den Ring - unmittelbar nachdem Saxonic aufgegeben hatte.

Eliminiert via Submission: Ronny Saxonic

Kwoga will sich den Spaßmacher umgehend aufladen, doch eine Ladung aus seiner Spritzpistole blendet diesen. Mit einem Dropkick gegen das Knie wird er auf die Knie geholt und von Blinxxx in einen Sleeper genommen. Van Gwynedd und Siegfried steigen in simultane Submission Moves ein, während Max Blake per Million Dollar Dream bearbeitet. Dieser kann sich aber genauso nach etlichen Augenblicken befreien wie Kwoga – just als der nächste Teilnehmer eintrifft: zu Rev Theory’s „Hell Yeah“ ist es in dem Fall der Streetfighter Ghost aus der ruhenden XFW.

Dieser springt mit einem 450° Splash direkt auf den noch knienden Kongolesen und schnappt sich Siegfried für eine Anaconda Vise. Roswell ist derweil noch immer mit Blake beschäftigt, seine Figure Four Ansatz wird allerdings per Tritt beenden, wonach Blake und auch Gwynedd Max in die Zange nehmen. Blinxxx versucht derweil den liegenden Kwoga mit einem Ankle Lock zu bearbeiten – allerdings sorgt dieser mit einem einzigen Tritt dafür, dass dieser über das Toprope hinausfliegt.

In dem Moment ist der Countdown bereits wieder vorbei und es kommt ein Neuer: in dem Fall mit Dean McFresh wiederum ein alter Hase der CO-Events.

Dean kickt Blinxxx erst einmal gegen die Guard Rail und senst dann Ghost und Siegfried per Double Clothesline um. Während Kwoga van Gwynedd und Blake abschüttelt sowie Roswell den anstürmenden McFresh verrinnt langsam das Zeitfenster für mögliche Submissions. Siegfried nutzt nochmals die Chance mittels Dragon Sleeper, aber Ghost hält gegen, bis der Counter bei 0:00 angelangt ist …

… und stattdessen nun „TKO“ auf der Anzeigetafel prangt. Auf dem Gesicht von Kwoga macht sich eine Art flüchtiges Lächeln breit – und der Rest weiß nicht, wie ihm geschieht, als der afrikanische Koloss sie plötzlich mit Sidekicks in die Ecken fliegen und noch jeweils eine Avalanche gegen Blake, Roswell, Siegfried und Ghost hinterherschickt. Van Gwynedd und McFresh donnert er mit den Köpfen zusammen, bevor er sich hinausrollt und Blinxxx zum Bodyslam aufgeladen so gegen die Ringtreppe wirft, dass diese scheppernd auseinandergeht. Doch er hat die Rechnung ohne den Wirt, sprich Max Roswell gemacht, der wieder erholt, ihn per Baseball Slide trifft und dann mit einem STO gegen den Apron schmeißt. Kurz darauf ist dann auch Zeit für den nächsten Teilnehmer: Und einer, der sich zuvor bereits angekündigt hatte: nämlich der Veteran und PoC-Mentor Chris Tyson.

Dieser verliert auch keine Zeit, schiebt  die sich um Blinxxx kümmernden Crewmember beiseite und verpasst diesem zusätzlich eine Powerbomb auf die Matten, bevor er sich in die Ring begibt. Für Blinxxx war es das dann auch augenscheinlich, wie wenig später klar wird.

Eliminiert via TKO: Blinxxx the Clown

Der Kanadier verweilt etwas in einer der Ecken und beobachtet, wie Roswell dem sichtlich benommenen John Blake den Maximizer verpasst, bevor er ihn sich dann schnappt. Während die beiden miteinander rangeln, erkundigt sich Clinton … und gibt dann auch für Blake das Zeichen.

Eliminiert via TKO: John Blake

In die miteinander rangelnden Tyson und Roswell stürzt sich noch Ghost, während McFresh und Siegfried gemeinsam gegen Ethan vorgehen und ihm einen Flapjack / Cutter verpassen. Doch sofort wendet sich das Blatt, als Dean den antiken Krieger per Sleeperdrop und Headbutt erwischt. Simultan macht er nun mit Moves gegen beide Liegenden weiter – ehe er vom unfreiwillig heranfliegenden Ghost getroffen wird. Der wurde wiederum von Tyson weggeschleudert, welcher sich wieder um Roswell kümmert. Derweil läuft der Countdown wieder ab: und ein weiterer XFWler erscheint. In dem Fall der ebenfalls schon gestandene Ex-Agent Tom Maverick.

Für Ghost ein rotes Tuch, denn beide hatten eine Fehde miteinander, weshalb er sich umgehend aus dem Ring und außerhalb auf ihn stürzt. Derart abgelenkt – bemerkt keiner, wie Kwoga sich zurückmeldet, Tyson und Max niedertackled und aus dem Lauf heraus van Gwynedd auflädt. Seine Greetings sollen folgen, doch da will Siegfried eingreifen. Aber auch er wird wie wenig später Mc Fresh einfach aufgeladen. Dreifache Grüße, aber der Kongolese hat sichtlich Schwierigkeiten die drei auszubalancieren. So läuft der Counter wiederum ab – und es erscheint jemand vollkommen Unbekanntes. Nämlich der ganzkörper-maskierte Luchador Adversario, über den auch die Kommentatoren kaum etwas wissen. Er rennt auch gleich an den auf der Rampe brawlenden Ghost und Maverick vorbei und springt vom Turnbuckle auf das von Kwoga gestemmte Trio. Dieser Belastung muss er nun nachgeben und der Kongolese fliegt mit dem Rest zu Boden.

Der etwas kleinere Latino macht auch gleich weiter, zeigt gegen van Gwynedd eine Head Scissors und Kicks gegen McFresh. Siegfried soll dasselbe Schicksal ereilen, doch der taucht unter dem Heelkick weg … und läuft genau in einen Flapjack Roswell gegen den Turnbuckle. Einen sehr Hohen, denn es macht „Klonk!“, als der Ringpfosten getroffen wird. Tyson greift Roswell erneut an, doch der Mann der Antike ist derart weggetreten, dass er raus muss.

Eliminiert via TKO: Siegfried

Während alle noch miteinander beschäftigt sind, verrinnen beide Counter gleichzeitig … und mit dem erscheinenden Samuel Boyd schwenkt das Zeitfenster auf „Pinfall“ um. Boyd donnert auf seinem Weg erst einmal Ghost und Maverick um, welcher dadurch erstmal ihre Situation realisieren und sich zurück in den Ring aufmachen. Dort hat van Gwynedd derweil Adversario in der Mangel, während Roswell und Tyson ihren Zwist dahingehend beenden, sich gemeinschaftlich um den returnenden Kwoga zu kümmern. Ghost stürzt sich derweil auf den Latino, der Ethan ausgekontert hat, während McFresh das Teilnehmerfeld mittels Inside Cradle um den überraschten Maverick dezimiert.

Eliminiert via Pinfall: Tom Maverick

Dean rollt umgehend durch und auch den überrumpelten van Gwynedd ein – doch da werden beide von einer Colonisator – Variante Kwogas geplättet. Clinton ist bereits zum Double Cover unten – als Tyson und Roswell ihn simultan mit Dropkicks herunterbefördern …. und stattdessen selbst erfolgreiche Cover durchziehen.

Eliminiert via Pinfall: Ethan van Gwynedd & Dean McFresh

Tyson rollt aber sofort Max auf und das Teamwork ist zugunsten neuer Rangeleien futsch. Ghost hat derweil Adversario in der Mangel wie auch Kwoga den aufopferungsvoll fighteten Boyd. Ghost hat den Latino bereits mit Thrust Kicks mürbe gemacht und bereitet einen Running Bulldog vor, als dem sich wehrenden Adversario die Maske vom Kopf rutscht …

… und es kommen lange Haare und ein zierliches Gesicht zum Vorschein. Ghost ist für den Moment wie geplättet und guckt die Lady an, bei der es sich, wie Smith und Rindson treffsicher feststellen, um Ex-ATHENAerin Debbie Maquire handelt. Derart abgelenkt bemerkt keiner Kwoga, der Boyd abschüttelt und auf beide mit einer Jumping Avalanche geflogen kommt. Maquire wird als Sandwich wie auch Ghost gegen Turnbuckle geschickt – sowie ins Land der Träume. Sofort ist er zum Cover unten, als die Uhr zum vorletzten Mal abläuft. Und mit dem 3-Count taucht Ex-SWEler Elijah Sawyer auf.

Eliminiert via Pinfall: Adversario (Debbie Maquire)

Bevor er nochmals covern kann fängt Kwoga den Highflyer ab und wirft ihn von sich – genau auf Ghost, was aber nur im Nearfall endet. Stattdessen nimmt sich der Kongolese nun Tyson vor, während Boyd sein Glück mit Roswell versucht – und nach zähem Kampf doch den Maximizer kassiert. Ein Cover unter bindet allerdings Kwoga, der Max mit einem Kick ausschalten will….

… doch da ist der Ex-Franzose auf der Hut – und greift stattdessen um. Die Fans kommen aus dem Staunen und Kreischen nicht heraus, als er den Afrikaner aushebt – und es dank Sawyers Hilfe auch schafft ihn über das Toprope zu werfen, wo er unterhalb gegen die Guard Rail kracht.

Ein letztes Mal läuft die Zeit ab – und mit Ace Thunder wird  das Feld komplett gemacht.

Aber schon im nächsten Moment schrumpft es rapide, da Tyson Max eine Clothesline verpasst und das Cover an Boyd nun vollendet.

Eliminiert via Pinfall: Samuel Boyd

Schon rauscht Sawyer zur Rettung heran, doch sein Crucifix kontert Tyson mit einem Einroller, bei dem er zusätzlich noch an dessen Hosenbund greift.

Eliminiert via Pinfall: Elijah Sawyer

Somit bestehen die Final Four aus Kwoga, Max Roswell, Ghost und Chris Tyson. Letztere beide scheinen sich auch zu verständigen, Roswell in die Zange nehmen zu wollen – was anfangs erfolgreich aussieht, doch Roswell kann letztlich kontern. Ghost und Tyson krachen zusammen, wonach zunächst der Kanadier per Standing Frog Splash geplättet wird und Ghost mit einer Tilt-a-whirl – Powerbomb auf die Bretter geschickt wird. Danach wird er dann auch geschultert.

Eliminiert via Pinfall: Ghost

Max macht mit Tyson weiter – der allerdings per Tiefschlag austeilt und seinerseits per Crutch Slam das Ende herbeiführen möchte. Doch Roswell rutscht heraus, wirbelt ihn herum – ein Tritt, der Double Underhook – Ausheber und … Maximizer!

Eliminiert via Pinfall: Chris Tyson

Somit bleiben nur noch er und Kwoga übrig. Der Kongolese erhebt sich gerade am Apron, als Max per Slingshot DDT herangerauscht kommt und trifft. Er lässt noch einen gewaltigen Urschei los, bevor er angefeuert von den Fans Kwoga in den Ring rollt. Eine Clothesline – Serie krönt er noch mit einer Slingblade, als der die letzten Sekunden des Countdowns anbrechen. Wieder ist Maximizer – Time …

… doch auf einmal schaltet einer der ringside stehenden Kameramänner sein Zusatzlicht ein, das so grell ist, dass Roswell für den Moment geblendet wird. Und er steht so seilnah, dass Kwoga per Überwurf kontern kann. Mit letzter Kraft kommt Max wacklig auf dem Apron zu stehen – da schließt das Pinfall – Zeitfenster … und springt auf „Over the top“ um!!!

Kwoga verliert keine Zeit, rauscht per Avalanche heran und befördert Roswell im hohen Bogen hinaus.

Sofort ertönt der Gong.

Eliminiert via Over the top: Max Roswell

 

Sieger: Kwoga

 

Der XAW – Gigant lässt sich, zwar ordentlich abgekämpft, aber doch soweit es ihm anzusehen ist, feiern, während sich der Fokus auf den Bereich vor dem Ring richtet. Noch immer am Boden liegend tritt der besagte Kameramann an diesen heran. Er nimmt die Mütze – und damit auch die falschen Haare ab … und entpuppt sich als LOUIS ROUSWELL!!!

Der Bruder Roswells hat ein breites Grinsen auf den Lippen angesichts seines gelandeten Coups, wagt es aber nicht – scheinbar wegen der No Touch-Regel – Max anzupacken. Stattdessen wirft er ihm die Kamera gegen den Kopf und schickt ihm noch ein paar Beleidigungen hinterher, bevor er die Halle verlässt – was wenig später auch Kwoga tut.

Erst danach kommt Max wieder auf die Beine – und bekommt zum Trost großen Beifall der Zuschauer für seine Leistung.


------------------ PCWA ------------------

Michael Shepherd hat einen weiteren Interviewgast, den vormaligen GWF - Heavyweight Champion Carel Menzyk. Der Tscheche mit den hochgelten schwarzen Haaren trägt bereits seine Ringwear aus Batic-Longpants in Nationalfarben nebst MMA-Handschuh sowie darüber einen ärmellosen Langmantel.

Mike gegenüber gesteht Czech Attack, dass er sehr glücklich darüber sei, an diesem Event teilnehmen zu dürfen - was genauso eine Ehre sei wie einmal mehr in Japan zu fighten. Shepherd erinnert ihn daran, dass sein heutiger Gegner Jason Jones eine ziemliche Herausforderung für ihn würde. Das gibt der Mann aus Ostrava natürlich zurück: dem Tennessee Wolverine zeigen zu dürfen zu was er fähig sei großer Schritt - aber kein Unmöglicher.

Im weiteren Verlauf kommt er auch auf sein Trademark zu sprechen: die rot-weiß-blaue Luchador-Maske. Er wisse genau, dass derartige Masken Tradition und Ehre bedeuten. Und das wäre nicht nur in Mexiko der Fall - sondern auch hier in Japan. Und um die Tradition dieses Landes zu ehren … werde er heute nicht als Carel Menzyk an den Start gehen. Der Tscheche setzt sich die Maske auf, zieht sie fest und sagt dann, dass er heute wieder als Bohemian Kid antreten werde. So - wie damals vor einem guten Jahrzehnt.

Damit beendet Shepherd dann auch das Interview …


------------------ PCWA ------------------

Im Raum haben sich schon zahlreiche Pressevertreter gesammelt und warten auf die morgen endlich gegeneinander antretenden Teams. Es wird das erste Mal sein, dass sie sich im Squared Circle gegenüber stehen. Jetzt steht nur ein Tisch vor den Journalisten bereit und hinter diesem sitzt die achtundzwanzigjährige Adriana Rodriguez, die soeben mit ihrem zarten Zeigefinger auf das Mikrophon klopft. Das internationale Zeichen für Ruhe und Platzeinnehmen zeigt Wirkung, denn nach ein paar Sekunden schauen alle Köpfe gebannt nach vorne, was ihnen ob Adrianas Schönheit nicht schwer fällt. Da ihr zudem das plötzliche Ansehen ein zauberhaftes Lächeln entlockt, springen die Herzen der Presse auf; bei manchem auch die Hose.

Adriana Rodriguez: "Herzlich Willkommen zur Konferenz zum morgigen Tag-Team Match zwischen den Ring Assassins und Northern Superior! Begrüßen Sie mit mir zuerst die ehemaligen PCWA Cotatores Champions, Connor Rogue und Sean Ashfield, die RING ASSASSINS!"

Hinter der groß aufgebauten Wand, auf welcher das Logo des National Wrestling Days sowie einige Werbelogos prangern, treten sie eilig hervor. Connor und Sean haben ihre typischen grauen Trainingsanzüge, auf deren Rücken ihr Teamname zu lesen ist, an. Der Kanadier Rogue trägt seine blonden Haare als Kurzhaarfrisur, deren Spitzen vorne hochgegelt sind, die untere Gesichtspartie ist glatt rasiert und seine blauen Augen strahlen Entschlossenheit aus, als sie in die Menge der Reporter blicken. Frisurtechnisch unterscheidet sich sein amerikanischer Partner Sean Ashfield auf dem Kopf nur in der hellbraunen Farbe seiner Haare, dafür ist die untere Gesichtspartie von einem sauber gestutzten Vollbart bedeckt. Seine braunen Augen schauen etwas mürrisch ob dieses Termins; Ashfield hätte die Zeit wohl lieber im Gym verbracht, was ein Blitzer durch seine Jacke, wodurch einen Blick auf seinen akribisch gestählter Oberkörper fällt, vermuten lässt. Die beiden Athleten nehmen Platz und nicken stumm in die Runde.

Adriana Rodriguez: "Und nun begrüßen Sie mit mir die ehemaligen und am längsten amtierenden GWS Double Trouble Champions, Viktor Ragnarök und Alexander Christianson, NORTHERN SUPERIOR!"

Die Vertreter der GWS erscheinen nun hinter derselben Wand, hinter welcher vorhin die Ring Assassins hervor kamen - allerdings von der anderen Seite her. Dennoch dürfte das auch so ziemlich das einzige sein, was diese beiden Teams verbindet. Die beiden Männer aus dem Norden, haben sich in ihre feinsten Anzüge geworfen, beide in schwarz und einem weißen Hemd drunter, Christanson trägt dazu noch eine schwarze Krawatte. Der Bart der beiden Männer ist mittlerweile etwas dichter geworden, als man es von ihnen bei ihrer letzten Sehung noch gewohnt war, dabei ist der von AC aber etwas dichter ausgefallen als bei seinem Schwager. Die Haaren sind nach oben hin bei beiden zu einem Zopf zusammen gebunden. Die ehemaligen Rekord Double Trouble Champions nicken Adriana und den Presse-Menschen zu, während sie sich setzen und den Assassins nur einen grimmigen Blick zuwerfen, welcher von diesen erwidert wird und dabei auch eine sehr deutliche Sprache spricht.

Adriana bedenkt die beiden Nordlichter eilig mit ihrem charmanten Lächeln und wirft auch den PCWAlern ein Lächeln zu, um die Situation etwas zu deeskalieren. Als sich Christanson und Ragnarök ebenfalls in Richtung fragender Reporter drehen, wendet auch sie sich wieder den Pressevertretern zu, die bereits Handzeichen geben, um den anwesenden Teams Fragen stellen zu können.

Reporter#1: "Mr. Christianson, Mr. Ragnarök. Anfang des Jahres reagierten die Ring Assassins aus der PCWA im Social Media auf ihren Post, in dem sie ihre einjährige Regentschaft als GWS Double Trouble Champions feierten. Auf den Post der Assassins folgte schließlich ein ganzer Shitstorm an Antworten, in den sich auch andere Wrestler zu Wort meldeten. War es für Sie als GWSler nicht verwunderlich, plötzlich etwas aus Berlin zu hören?"

Der Mann aus Mississauga, Kanada übernimmt unfreiwillig das Wort für sein Team, indem er über die Aussage des Reporters zu schnauben beginnt.

Alexander Christanson: „Pfff..... wir wussten, dass man in Berlin von uns gehört hat, aber ich hätte niemals damit gerechnet, dass wir von denen hören würden. Wir sind zwar durchaus mit dem PCWA Programm ein wenig vertraut, aber dass man uns so doof von der Seite anmacht, wenn wir einen Erfolg zu feiern haben? Das hätte ich nicht für möglich gehalten.... ehrlich gesagt waren wir auch überrascht, warum sich zwei Wrestler, die am anderen Ende der Welt antreten, sich für uns interessieren. Aber das Ganze liegt dann doch eigentlich sehr auf der Hand: Wir waren – und sind nach wie vor – das ''Team to beat'', wir hatten alles und wurden erst das dritte Team in der GWS Geschichte, die die Ein-Jahres-Grenze als Champions geknackt haben, was dann zu 501 Tagen als Champions wurde, was auch den bis dahin aktuellen Rekord einstellte. Von daher war es dann auch klar, dass wir früher oder später von einem drittklassigen Team aus einer zweitklassigen Liga aus freaking Berlin, Germany zu hören bekommen. Viktor und ich hatten etwas erreicht, was diese zwei Rednecks dahinten niemals erreichen werden. Also mussten sie sich ja uns quasi stellen, um nicht in der Irrelevanz zu versinken, man kann den Burschen also keinen Vorwurft machen.“

Ein grimmiger Blick fliegt von Connor Rogue an Adriana Rodriguez vorbei gen Northern Superior. 

Connor Rogue: "Wir haben lediglich unsere Meinung zu diesem billigen Erfolg kundgetan, als wir danach gefragt wurden. Eine einfache Antwort. Mehr nicht. Ihr habt euch wie Helden gefeiert, aber angesichts mangelnder Konkurrenz und des Niedergangs der Tag-Szene, ist das kein Kunststück gewesen. Dass ihr dann nach Berlin gekommen seid, hat hingegen den Stein ins Rollen gebracht, sodass wir uns mit euch beschäftigen mussten."

Eine andere Reporterin bekommt das Mikrophon gereicht.

Reporterin#1: "Darauf wollte ich gerade zu sprechen kommen, Mister Rogue. Nach dem beschriebenen Shitstorm kam es im April nämlich zu einem zufälligen Treffen am Berliner Flughafen. Wir von killyouwithapiledriver dot com berichteten zuerst und exklusiv davon, noch bevor das Amateurvideo eines Fans durch die sozialen Medien flimmerte oder bei Vendetta gezeigt wurde..."

Sean Ashfield: "Dort von Zufall zu sprechen, ist ein billiger Reinfall auf die GWS Propaganda. Oder der Worte, die von Northern in der Welt verbreitet werden. So wie Connor eben sagte, ging es uns nur darum, unsere Meinung zu sagen. Diese beiden Idioten aber wollten entgegen ihrer Worte von unserem Fame etwas abhaben und so kam es ganz zufällig zu diesem Problem am Flughafen und, was noch viel schlimmer ist, zu ihrem Besuch beim Imperial Impact, wo sie uns die Cotatores kosteten."

Wütend funkeln die Augen des Assassins zum feindlichen Team herüber. Auf Seiten Northern Superiors aber ist wieder nur ein verächtliches Schnauben zu hören. Diesmal ist es Viktor, der seinen Tag Partner dabei übertönt, während dieser den Assassins wieder nur einen bösen Blick zuwirft.

Viktor Ragnarök: „GWS Propaganda? Äh OK! Ich verrate euch mal was, auch wenn wir exklusiv für die GWS antreten, so leben Alex und ich immer noch in Schweden. Und von Stockholm gibt es nun mal keine Direktflüge nach Kalifornien, also mussten wir in Berlin den Flug wechseln, um zurück in die USA zu reisen für die GWS. Und wenn ich dann sowas höre: euren Fame! Man ihr habt uns angequatscht, während wir unseren Fans Autogramme gegeben haben und Fotos mit ihnen gemacht haben. Vielleicht war der Anblick ja zu viel für euch, wenn für euch zwei Shirts bei einer Show zu verkaufen, ein guter Tag ist. Und was euren Imperial Impact angeht: da waren wir gerade auf dem Heimweg aus LA, als unser Flug in Berlin – ihr errinert euch, dort wo man von Schweden/Kalifornien Flügen zwischen landen muss? – gecancelt wurde. An dem Tag lief dann auch euer Impact Ding da. Wir haben uns dann Front row Tickets geholt, weil die Show natürlich nicht ausverkauft war und wurden dann gefragt, ob wir kurz in den Ring steigen wollen, um etwas zu sagen. Die Leute hatten uns natürlich erkannt und wollten mal von einem richtigen Team etwas geboten kommen.“

AC nickt seinem Tag Partner zu klopft ihm zustimmen auf die Schulter, dann fährt er fort.

Alexander Christanson: „Und wenn wir schon bei Eingriffen sind!? Ihr seid uns doch in die GWS gefolgt. Und ihr musstet hier nicht auf die Durchreise. Ihr habt euch bewusst von Berlin in eine Maschine nach LA gesetzt und seid in unser Haus gekommen und habt es dann noch gewagt uns den Sieg zu kosten, aber wir sind die Bad Boys, ja? Wir haben uns eure Schmach nur aus nächster Nähe angesehen, wenn unsere Star Power euch zwei einschüchtert, dann hab ihr größere Ego Probleme, als ich dachte.“

Viktor Ragnarök: „Aber vielleicht ist die Zeit des Redens nun vorbei. Sean, Connor, morgen steht das größte Match eurer Karriere vor euch. Ihr dürft mit dem real Team in den Ring steigen, in der ausverkauften Nippon Budokan und vor den Augen der ganzen Welt, die zusieht. Also tauscht die lahmen Trainings Anzüge von H&M und packt eure goldene Gear raus.... und geht darin unter. Ihr habt euch ein fettes Target auf den Rücken geschnallt und Northern Superior zu euren Feinden gemacht. Alles, was ihr jetzt noch tun könnt? Gebt 210% und alles, was ihr könnt, damit es nicht zu peinlich wird, wenn die Putzfrau morgen Abend eure Reste von der Ringmatte kratzen muss. Denn so oder so – ihr werdet fallen, NS wird siegen! See you tommorow, guys. Brace yourself....“

Bei diesen Worten springen die Assassins plötzlich von ihren Sitzen auf, was auch Ragnarök und Christanson dazu verleitet aufzustehen. Wütend stellen sich die beiden Team gegenüber.

Adriana Rodriguez: "Meine Herren..."

Doch die beiden Teams denken nicht daran, auf die hübsche Dame zu hören. Unter den Journalisten macht sich Getuschel breit. Auch panische Seufzer sind zu hören. Hier und da gewaltlüsternen Johlen.
Die beiden Teams aber haben nur einander im Sinn und starren sich in die Augen, während die Reporter bereits ihre Kameras gezückt haben.

Connor Rogue: "JA! Morgen hat dieser Spuk endlich ein Ende! Wir verweisen auf euch auf eure schrottigen Plätze, ihr Arschgeigen! Die PCWA hat immer noch den höheren Status als die GWS, Boys. Da könnt ihr noch so viel von eurem angeblichen Ruhm reden - oder euch in schicke Klamotten kleiden. Nichts anderes als unsere Überlegenheit wird morgen in Zement gegossen!"

Die Männer aus dem Norden spielen die Ängstlichen und weichen einen Schritt zurück. Werden dann aber wieder ernst und starren mit fokussiertem Blick zu ihren Rivalen.

Alexander Christianson: „Ihr werdet schon sehen, was die Jungs vom Schrottplatz so alles können. Bereitet euch auf eine vernichtende Niederlage vor, von der sich euer Ego nie wieder erholen wird. Geht lieber früh schlafen, denn morgen ist ein großer Tag für euch.“

Ein letzter Blick, bei dem die Teams sich finster in die Augen blicken und das Blitzlichtgewitter auf sie einhagelt. Dann streckt Sean Ashfield nur noch den Mittelfinger nach oben raus und dreht sich mit seinem Partner Connor Rogue um.

Sean Ashfield: "Merkt euch unsere Rückansicht, Boys. Denn wir werden euch für immer hinter uns lassen!"

Und damit marschieren die Assassins aus dem Saal, während Northern ihnen nachschaut und sich dann auch auf den Weg macht. Adriana lächelt ein letztes Mal zu den Reportern und die Kamera fadet aus. Es ist angerichtet.


------------------ PCWA ------------------

Zurück in der Arena kocht die gute Stimmung gleich wieder hoch, als wieder Musik ertönt.

Das bekannte Mashup der 90s - Hits kündigt ebensolche Vertreter an, worauf auch sogleich die Stage in neonblaues Licht getaucht wird und zwei Athleten mit dem Rücken zum Publikum hinaustreten. Die Dreiviertelhosen des Ravers fluoreszieren ebenso wie der an Adlerschwingen erinnernde Fransenumhang seines kleineren Teampartners. Fast gleichzeitig drehen sie sich um - und offenbaren dabei ihre Gesichter, auf denen jeweils eine kunstvoll verzierte einheimische Maske sitzt. Schließlich nehme sie diese ab - und offenbaren sich als das bekannte Deutsch-Briten-Gespann aus der XAW. Sie recken ihre Arme, in deren Händen jeweils eine japanische Flagge steckt und joggen dann die Fans abklatschend zum Ring.

Derweil hebt Peter Oake das Mikro.

Peter Oake: „Ladies and gentlemen, der folgende Kampf, ausgelegt auf einen Fall, ist ein Qualifikations-Tag Team Match für die Cotatores Trophy Challenge. Für sie auf dem Weg zum Ring ….. aus Berlin, Deutschland sowie Brighton, Großbritannien ….. mit einem Gesamtgewicht von 193 Kilogramm ……………. Sie sind - die amtierenden XAW Union‘s Champions ……………..Hardsequencer …………. und Hank „The Eagle“ Baxter ………….. DIE ALLIED EAGLES!!!!”

Mit scheinbarer Leichtigkeit und Akrobatik entern sie Apron und Turnbuckle, bevor sie simultan per Salto in den Ring hüpfen, dort nochmals die Fahne schwenken und diese gemeinsam mit ihren Utensilien der bereits wartenden Lacey Mueller in die Hand drücken.

Sie machen sich bereits warm, als ihr Theme ausklingt und Platz für ein Weiteres macht.

 

 

Tell us what you're gonna do tonight to mama

There must be someplace you can go

In the middle of the tall drinks and the drama

There must be someone you know

 

BOOM!!! Ein dicker Knall ist an der Stage der Nippon Budokan zu vernehmen und Funkenregen prasselt von der Hallendeck herab. Nach einigen Sekunden verschwindet dieser aber wieder und es zünden nacheinander zwei Feuerwerke, eines ähnelt im entferntesten Sinne der Flagge Kanadas, eines der von England.

 

God knows, you're lookin' good enough

But you're so smooth and the world's so rough

You might have somethin' to lose

Oh, no, pretty mama

What you gonna do in those shoes?

 

Als das Feuerwerk dann verschwindet erscheinen die beiden Teilnehmer für das kommende Match auf der Bühne und positionieren sich hintereinander. Vorne in der Hocke gekleidet in eine silbern schimmernde Lederhose, passend dazu eine ebenfalls silbern schimmernde Lederjacke und eine silbern spiegelnde Sonnenbrille auf der Nase, das ist Caleb Storm. Hinter ihm steht ein Mann mit kurzen schwarzen etwas weiteren Dreiviertel-Shorts, einer schwarzen Lederjacke mit Nieten an den Achseln und einem PoC T-Shirt als Bandana um den Mund gewickelt, aus welchem seine blauen Augen und seine blonden Strähnen heraus ragen. Das ist Chris Younger. Zweiterer reißt dann das Mundschutz-Shirt runter und spuckt eine Fontäne Wasser in die Luft, dann klopft er seinem Tag Partner auf die Schulter. Der erhebt sich und beide stolzieren die Stage herunter. Dabei sind man um ihre Hüften noch die FIW World Tag Team Titles geschnallt, welche sie offiziell noch halten. Caleb hat zudem seinem WCC World Title noch umgeschnallt, welcher eigentlich schon eingestellt ist, aber was solls. Während dem Gang die Rampe entlang werden noch mal die Flaggen ihrer Heimatländer sichtbar, welche sich auf den Rückseite ihre Jacken befinden.

 

Desperation in the singles bars

An' all those jerkoffs in their fancy cars

You can't believe your reviews

 

Oh, no, you can't do that

Once you started wearin' those shoes

 

Man merkt den beiden zwar deutlich an, das sie Mega Bock haben hier zu sein, kümmern sich aber dennoch nicht um die Fans hier und schlendern einfach zum Ring. Während Younger ohne großes Gepose diesen Weg antritt, marschiert Storm in affiger Manier herum und post übertrieben.

Peter Oake: „Nun auf dem Weg zum Ring die Gegner. Mit einem Gesamtgewicht von 170 kg. Sie sind die amtierenden FIW World Tag Team Champions. Aus Saskatoon, Saskatchewann, Kanada.... der Canadian Prince of Strong Style, Caleb Storm. Aus Birmingham, England.... das World of Sports Wonder, Chris Younger – the PRINCES of COMMONWEALTH!“

 

Oh, no, you can't do that

Once you started wearin' those shoes

 

Mit dieser tollen Ankündigung des legendären Peter Oaks streifen die Commonwealth Guys ihre Jacken ab und sliden synchron ins Squared Circle. Dort positionieren sie sich Rücken an Rücken in der Ringecke und zeugen mit ausgestrecktem Daumen und Zeigefinger auf ihre Gegner im Ring, als würden sie auf sie „schießen“ wollen. Die mitgebrachten Gürtel werden abgestreift und aus dem Ring gelegt bzw. dem Timekeeper überreicht. Caleb steigt dann auf eins der freien Ringseile nach ganz oben und setzt sich auf den Top Turnbuckle, Chris positioniert sich vor im und geht in der gleichen Ringecke in die Hocke. Das Match kann angeläutet werden.

 

Tag Team Match / Cotatores Qualifyer
Allied Eagles (Hardsequencer & Hank Baxter) vs Princes of Commonwealth (Caleb Storm & Chris Younger)
Referee: Lacey Mueller

 

Younger und Baxter starten das Match für ihre Teams, treten in die Mitte des Rings und gehen in einen Lock Up über. Aufgrund des Kraftvorteils kann Hank diesen für sich entscheiden und den Briten in einen Side Headlock nehmen. Aus diesem kann sich Chris aber herauswinden, umschlingt seinen Gegner dann um die Hüften, transitioned dann um Baxters Beine und versucht Baxter mit einem Drop toe Hold zu Fall zu bringen. Da Baxter aber fast 20 Kilo schwerer und Chris nicht der kräftigste ist, gelingt ihm dieser Versuch nicht, woraufhin sich Hank frei tritt, auf den Boden slidet und in diesem Younger dann in einen Side Headlock am Boden nimmt. Da Chris allerdings technisch versierter ist als Baxter, kann er sich aus dem Hold herauswinden und umschlingt den Hals des Eagles mit einer Headscissor. Mit einem Hopser nach hinten kann sich Bank aber wieder befreien, wird aber augenblicklich in einen Armhold von Younger genommen wird. Mit einem Forearm kann sich Hank Baxter aber befreien und schubst Younger in die Seile. Dieser federt zurück, wird aber von HB mit einem schnellen Shoulderblock zu Fall gebracht.

Kyle Smith: „Zuerst mit der Oberhand muss Younger nun einen schnellen Shoulderblock einstecken und wirst erst mal ausgebremst.“
Tyler Rindson: „Ja, aber das Match hat gerade erst angefangen und es kann noch viel passieren, warten wir mal ab.... derweil steckt Chris nun aber im Camel Clutch von Baxter.“

Wie angesprochen sitzt Chris im Camel Clutch seines Gegners drinnen, kann aber seine Gelenkigkeit nutzen und das Ganze in einen Reverse Prawn Hold kontern, doch noch bevor Referee Lacey Mueller ihren Count beginnen kann, dreht Baxter das ganz in seinen Sunset Pin um: 1.... Younger rollt sich durch und steht wieder. Auch HB rollt sich wieder auf die Beine, kassiert aber sofort einen Yakuza Kick von Younger aus dem Stand! Dieser geht nun in seine Ecke und wechselt seinen Tag Partner ein. Hank ist derweil auch wieder auf den Beinen und wechselt ebenfalls seinen Kollegen ein. Wie ihre Partner schon zuvor treten sich beide Wrestler nun gegenüber und wollen einen Lock Up starten. Der Kanadier taucht aber unter dem des Deutschen durch und verpasst ihm von hinten einen Tritt in die Kniekehle, welche Hardsequencer auf die Knie sinken lässt. Schnell holt der Canadian Prince of Strong Style nun Schwung in die Seile, um ein High Knee zu zeigen, fängt sich allerdings im Anlauf einen Standing Dropkick seines Gegners ein! Um die Fans einzuheizen klopft Hardsequencer mehrfach auf einen der Turnbuckle, dann steigt er auf diesen und zeigt einen schönen Bilderbuch Missile Front Dropkick, der Caleb von den Füßen reißt.

Kyle Smith: „Schöner Missile Dropkick von Hardsequencer, welchen Caleb Storm auf die Schnelle so wohl nicht kommen sehen hat. Nun folgt sofort das Cover an ihm durch den Raver.“
Tyler Rindson: „Ja, aber da ist Chris Younger und sorgt kurz nach der 2 für den Break-up."

Schnell hilft Chris seinem Tag Partner wieder auf und gemeinsam teilen sie Forearms gegen Hardsequencer aus. Baxter kommt nun auch in den Ring um seinen Tag Partner zu unterstützen. Er wird aber von den PoCs empfangen, welche von Hardsequencer abgelassen haben und strecken ihn mit einem Double Boot nieder. Nun wird HS von Younger wieder hochgezogen und von hinten festgehalten, sodass Caleb ihm mehrfach in den Magen schlagen kann. Lacey Mueller unterbindet aber weitere Team Arbeit und schickt Younger zurück auf den Apron. Nach einem Wheel Kick gegen den Berliner positioniert sich der Kanadier Caleb Storm in der Ringecke, streift sich sein rechtes Kneepad runter und deutet sein Knee of Justice an.

Kyle Smith: „Oh, da soll das Knee of Justice folgen, Calebs Parademanöver. Oft trifft der Move nicht sein Ziel, aber wenn er trifft, dann ist Schluss.“
Tyler Rindson: „Und auch diesmal geht das Ding nicht durch, denn Hardsequencer ist schneller und verpasst Storm einen Low Dropkick gegen das freie Knie.“

Cover von Hardsequencer an Storm: 1..... 2.... Kickout! Am Nacken zieht der Raver ihn wieder hoch und whipt ihn in die eigene Ringecke. Das Tag zu Hank Baxter folgt. Mit einem Snapmare rollt HB auf die Matte, dann schwingen sich beide Mitglieder der Allied Eagles in die Seile um eine Aktion gegen den Kanadier zu zeigen. Dabei landet Baxter von vorne einen Low Front Dropkick und Hardsequencer einen Kick in den Rücken von Caleb. Cover: 1...... 2..... Kickout! In einem Side Headlock zieht Hank Caleb wieder hoch und lässt ein paar Forearms folgen. Mit ein bisschen Anlauf, folgt dann einen Running Forearm welcher den Mann aus Saskatoon wieder auf die Matte wirft. Als er dann wieder steht, kassiert er noch einen Standing Dropkick vom Eagle und wird wieder von den Beinen gerissen. Durch den Impact des Dropkicks wird Storm zurück in die Nähe seiner eigenen Ringecke geschleudert, sodass sich Chris Younger wieder selbst einwechseln kann. Der junge Engländer aus Birmingham stürmt sofort auf Baxter zu, wird aber von diesem aber mit einer kurzen Clothesline zu Boden gebracht. Einem Elbow kann Chris dann aber ausweichen und Baxter beim Aufprall in einen Modified Triangle Stretch zu packen. Als Techniker Ass, das er nun mal ist, löst er den Hold aber schnell wieder, als er merkt, das sich sein Gegner wieder aufrichtet und lässt dann aus dem liegen heraus einen schnellen Kick gegen die Schulter von HB folgen. Mit einem Legtrip wirft der Jungspund seinen Gegner zurück auf die Matte und cradelt ihn mit einem La Magistral ein: 1...... 2..... Kickout! Baxter kommt schnell wieder hoch durch den Schwung aus dem Cradle, kassiert aber direkt einen schnellen Uppercut vom Engländer! Aus der sitzenden Position in der Baxter dann gelandet ist, drückt ihn Chris seitlich auf die Matte und hält ihn mit einem Side Backslide auf die Matte: 1...... 2..... Kickout! Hank kommt raus und kann den Pin in ein Jackknife Cover kontern: 1....... 2...... Kickout! Younger steht auch wieder, greift sich das Bein von Hank und setzt einen Figure Four an......

Kyle Smith: „Roll-Up von Hank Baxter: 1...... 2...... Kickout von Younger!“
Tyler Rindson: „Und Chris ist schon wieder auf den Beinen, stellt sich über Baxter, klemmt seine Beine unter dessen Bauch und dreht ihn auf die Schultern und hält ihn so mit einer Bridge auf die Matte, was für Transitions.“
Kyle Smith: „Aber Kickout von Baxter, der sofort wieder aufsteht und einen Step Up Enzuigiri gegen den jungen Briten zeigt!“

Mit einem schnellen Roundhouse Kick wird der kniende Younger auf den Boden zurück gehämmert. Mit einem Satz springt Baxter aufs Toprope und streckt die Arme hoch um seinen Eagle Dive zu zeigen, er frisst aber einen Yakuza Boot vom Apron von Caleb Storm. Mit einem Slam wirft der Kanadier den Eagle zurück in den Ring, Hardsequencer stürmt in den Ring, um seinen Tag Partner zu helfen, wird allerdings von Referee Lacey Mueller gestoppt, welche ihn zurück halt und auf den Apron zurück fordert. Das nutzen die PoC aus und treten auf Baxter ein. Da Ref Mueller mit Hardsequencer beschäftigt bemerkt sie das unerlaubte Double Team der Prinzen nicht. Mit einem Single Nelson zieht Caleb Baxter wieder hoch und zeigt dann einen schnellen Half Nelson Suplex, welcher HB in die Ringecke schleudert. Schnell rollt sich der Mann aus Saskatchewan aus dem Weg, sodass Chris Younger angestürmt kommen kann.

Kyle Smith: „HESITATION DROPKICK!“
Tyler Rindson: „Mit full speed kommt Chris Younger angestürmt und plättet Baxter mit einem Corner Dropkick..... jetzt checkt auch Referee Lacey Mueller das Double Team und schickt Caleb Storm zurück auf den Apron.“

Er betritt den Ring aber sofort wieder, da Chris Younger ihn einwechselt. Gemeinsam ziehen sie Baxter dann am Hosenbund hoch und zeigen einen schönen Double Suplex gegen den Eagle. Die PoC positionieren sich nun vor und hinter Baxter. Caleb vor ihm, Younger hinter ihm. Storm klemmt ihn zwischen die Beine und lädt ihn dann zur Powerbomb auf die Schultern. Aus diesem stemmt er ihn dann in die Luft für eine Last Ride Powerbomb, welche im Lungblower von Younger münden soll. Aber der Baxter kann sich freistrampeln und landet hinter Chris auf den Füßen. Er schubst den Briten nach vorne, sodass er mit Caleb kollidiert. HB dreht sich schnell um und springt nach vorne mit einem Hot Tag zum Hardsequencer. Dieser stürmt sofort in den Ring und verpasst Caleb einen Dropkick, stürmt dann weiter und befördert Chris Younger dann mit einer Clothesline aus dem Ring. Er dreht sich dann um und wird mit einem Hip Toss von Storm auf die Matte geworfen. Der Prinz of Canadian Strong Style stürmt nun in die Seile, um ein Sliding Knee zu zeigen. Unter dem Knie kann sich Hardsequencer aber ducken, springt dann hoch – Jumping Neckbreaker! Augenblicklich steigt der Berliner aufs Toprope, breitet die Arme aus und springt dann..... Diving Double Footstomp! Cover: 1...... 2...... Kickout! Hardsequencer zieht den Mann aus Kanada wieder hoch, setzt ihn in seine Ringecke und wechselt zu Hank Baxter zurück. HS packt Caleb an den Beinen, während sich Baxter ein paar Schritte hinter seinem Tag Partner positioniert, damit die beiden ihren It takes two - Tag Finisher zeigen können. Chris Younger stürmt aber in den Ring und unterbricht den Tag Finisher Ansatz mit einem Dropkick und wirft Hardsequencer aus dem Ring. Gemeinsam gehen die PoC auf Baxter los und werfen ihn mit einem Double Toss zurück auf die Matte. Da CY zurück auf den Apron muss, wechselt Caleb ihn offiziell ein, sodass das Double Team weiter gehen kann.

Tyler Rindson: „Die Prinzen übernehmen wieder die Kontrolle positionieren sich zwischen Hank Baxter und nehmen Anlauf....“
Kyle Smith: „Knee Strike / Leg Sweep Combination im Total Elimination Style!“
Tyler Rindson: „Caleb Storm kickt Hardsequencer vom Apron, während Younger Baxter pinnt.“

Kickout von Baxter. Am Arm zieht das junge World of Sport Wonder seinen Gegner hoch, verdreht dessen Arm dann und klemmt sein Bein in Baxters Nacken – Octopus Stretch! Cocky wie man es von den PoCs kennt posiert Chris mit einem Arm aus dem Stretch und streckt Hardsequencer am Apron die Zunge entgegen, während er Hank aber fest im Calamari Clutch hat, er ist halt trotz seiner jungen Jahre und geringen Erfahrung ein Ass im Submission Wrestling. Da der Mann aus den West Midlands Englands seinen Gegner mit einem Arm voll im Griff hat, streckt er den Arm mit dem er eben posiert hat nun aus in Richtung Hardsequencer und streckt dem seinen Mittelfinger entgegen! Dieser hat die Provokationen satt, steigt in den Ring und brettert dem Techniker seinen Boot mitten ins Gesicht, wodurch dieser natürlich den Griff lösen muss und zu Boden geht. Caleb Storm kommt hinzu um seinem Partner zu helfen, wird aber von Hardsequencer abgefangen und aus dem Ring geworfen. Da die Eagles aber im Gegensatz zu den PoCs faire Sportmänner sind, geht Hardsequencer nicht weiter auf Younger los und zurück auf den Apron. Baxter ist nun aber auch wieder auf den Beinen, um nun das Tag zu seinem Partner zu machen, wird aber hinterrücks von Younger mit einem Schoolboy von hinten eingerollt.

Kyle Smith: „Handfull of tights! Younger greift beim Pin Baxter an der Hose, Mueller zählt den Pinfall!“
Tyler Rindson: „1.......“
Kyle Smith: „2........“
Tyler Rindson: „3........NEIN! Lacey hat den Griff an die Hose gesehen und stoppt den Count!“

Younger hebt ganz ''überrascht'' die Hände hoch und wundert sich über den Pin Abbruch von Referee Lacey M. Die Dame lässt sich aber nicht verarschen und weißt den Briten auf seinen Regelbruch hin. Dies nutzt dann Baxter, um wieder auf die Beine zu kommen, er ist wieder fit und verpasst dem noch sitzenden Chris Younger einen Running Soccer Kick straight an die Brust! Cover: 1....... 2..... Kickout! Das Tag zurück zu Hardsequencer folgt. Chris versucht gegen beide anzugehen, wird aber ausgekontert und mit einem Drop Toe Hold der beiden Eagles in die Seile befördert. Die beiden Eagles klatschen miteinander ein und stürmen dann in die Seile mit einem Doppelten Bicycle Kick.... gefolgt vom Double Suplex! Das ist der Double Impact! Bevor ein Cover gezeigt werden kann stürmt aber schon Caleb Storm in den Ring um einzugreifen, wird aber im Lauf von Hardsequencer abgefangen – DIE HARD! Mit seinem Standing Moonsault Side Slam hat er ihn geschnappt und zurück auf die Matte gebrettert. Schnell packt sich der Deutsche nun die Beine von Younger und wirft ihn mit dem Catapult in Richtung seines Partners Hank Baxter, welcher den jungen Engländer mit seinem Scorpion Dropkick mit voller Wucht trifft!

Kyle Smith: „It takes twooooo! Tag Finisher der Eagles an Chris Younger. Caleb liegt neben seinem Partner und ist ausgeschaltet von dem Die Hard.“
Tyler Rindson: „Und bevor sich das ändert geht Hardsequencer zum Cover über, während Baxter sich vorsichtshalber auf Storm wirft.“

 

1..........

 

2..........

 

3.........

 

~ DING! DING! DING! ~

 

Peter Oake: „Die Sieger des Matches und damit qualifiziert für die Cotatores Trophy Challenge morgen: Hank Baxter & Hardsequencer – THE ALLIED EAGLES!“

 

Das Mashup Theme der Eagles ertönt und Referee Lacey Mueller stellt sich zwischen die beiden Wrestler und streckt ihre Arme zum Zeichen des Sieges in die Höhe, während sich die Princes of Commonwealth aus dem Ring und einen Abgang in Richtung Backstage Bereich machen. Baxter und Hardsequencer steigen aufs Toprope und feiern ihren Sieg, absolut zu recht. Nicht nur haben sie eine großartige Performance gegen die PoC heute gezeigt, sondern haben sich auch für die Cotatores Trophy Challenge der PCWA am zweiten Tag der Veranstaltung gesichert. Nach dem die beiden XAW Tag Team Champions noch ein paar Minuten weiter gefeiert haben, rollen sie sich aus dem Ring und treten ebenfalls den Rückzug in den Backstage Bereich an.


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Michael Shepherd hat derweil Duce’s Family zu Gast. Der großspurige Mafioso Tony Lazetti steht selbstgefällig in Nadelstreifenanzug, rauchender Havanna und Ray Ban - Sonnenbrille im Vordergrund und meint, dass die große Stunde gekommen sei: der uWc hätten sie bereits ihren Stempel aufgedrückt, nun sei auch der Rest dran. Der Rest der Wrestlingwelt.

Die beiden hünenhaften Handlanger im Hintergrund  einer mit rotem Pferdeschwanz und Sommersprossen, der andere mit blondem Bart und Haaren  bleiben während der ganzen Zeit ebenso stumm wie die Kurzhaar-Blondine an Lazettis Seite, welche mit wohlgeformtem athletischen Körper an ihrer Handtasche nestelt und in die Kamera zwinkert.

Auf ihre Gegner, die Time Travelling Tourists angesprochen, hat der Gangster nur müdes Grinsen übrig. Es sage schon der Name: Touristen. Leute, die kommen, um zu gehen. Und das würden sie dann auch - entweder freiwillig nach Hause oder unfreiwillig ins Hafenbecken. Denn ungestraft würde sich keiner mit der Familie des Duce anlegen. Also sollten sich die Jungspunde schon mal warm anziehen …


------------------ PCWA ------------------

Über den Vorhang geht es für die PoCs nun direkt an den PK Tisch, wo schon Reporter und dergleichen warten, um Fotos zu knipsen und Fragen zu stellen, wie das im japanischen Wrestling so üblich ist. Die Niederlage scheint die beiden Prinzen ein wenig mitgenommen zu haben, immerhin haben sie heute die Chance auf ein Match um die PCWA Cotatores Trophy verpasst. Beide halten sich den Nacken, setzen sich dann aber an den Tisch, entfernen erstmal das Tape an ihren Handgelenken und nehmen einen Schluck aus einer Wasserflasche, die ihnen ein Mitarbeiter gegeben hat.

Caleb Storm: „Ja.... I know. Ich hab groß gequatscht und wir haben verloren! Ich hab gesagt, wir hauen die Eagles weg und wir haben versagt. Das sollte unser Big Moment sein, unsere Show. Wisst ihr, das ist nicht mein erstes Mal hier in Budokan Nippon, nein. Ich hab vor ein paar Jahren hier in Japan gewrestled und konnte sogar meinen ersten Junior Heavyweight Title hier gewinnen. Ich bin jetzt kein Junior mehr, aber ein Sieger bin ich auch nicht. Sind wir beide nicht. Wir haben verkackt an einem Moment wo wir nicht hätten verkacken dürfen. Wir....“

Younger stoppt seinen Freund, klopft ihm auf die Schulter und beruhigt ihn etwas. Er hat sich mittlerweile ein Handtuch um den Hals gelegt, um den Schweiß weg zu wischen, nimmt dann noch mal einen Schluck Wasser und übernimmt dann.

Chris Younger: „Ok, right. Wir haben verloren. Na und? Aber weißt du was? Wir sind da raus gegangen und haben delivered! Wir sind mit 100% Confidence in diese Halle gegangen, haben den Leute da draußen und Live on PPV 250% PoC gegeben und das beste gegeben, was wir jemals getan haben. Auf dem Papier und im Internet steht vielleicht ''Allied Eagles besiegen Princes of Commonwealt'' – so what! Erinnerst du dich noch, was wir gesagt haben? Backstage vor dem Match? Wir wollten da rausgehen und die Leute dazu bringen, sich an den Namen Caleb Storm und Chris Younger zu erinnern und BLOODY HELL, they will! Wir brauchten dieses Match gar nicht gewinnen, wir hatten schon gewonnen, als wir unseren Weg zum Ring gegangen sind. Wir haben die Marke PoC etabliert, der Rest wird nun von alleine kommen.“

Die Worte seines Tag Partners scheinen ihn überzeugt zu haben. Er schnappt sich das Handtuch, wischt den Schweiß und die Tränen aus dem Gesicht und nickt zustimmend zu.

Caleb Storm: „Du hast recht, Bro. Wir haben einen wichtigen Schritt in Richtung unseres Ziel gebracht. Für heute sind wir done, aber es werden neue Tage, neue Opportunities, neue Matches kommen. Bis Chris Younger und Caleb Storm on Top sind!“

Einer der Reporter meldet sich, hat wohl eine Frage.

Chris Younger: „Fragen? Ja schießt los!“

„Was steht nach dem NWD für die PoC als nächstes an, wie geht es weiter von hier an ?“

Die zwei atmen durch, haben sie das nicht gerade beantwortet?

Chris Younger: „Joar.... wir werden so weiter machen wie bisher. Geben immer unser Bestes, liefern ab und so weiter. Wir sind ja immer noch FIW World Tag Team Champions und streng genommen dort unter Vertrag, mal sehen wie es weiter geht. Wir arbeiten weiter hart an uns, um die Besten zu werden, in dem was wir tun.“

Caleb Storm: „So sieht das aus. Heute war trotz Niederlage ein guter Tag, wir haben gezeigt zu was die PoC fähig sind. Wir müssen nur noch so weiter machen und dann gehört die Welt uns. Ich werde jetzt erstmal ins Krankenzimmer gehen, denn mein Knie und mein Nacken tun fucking weh. Für heute heißt es dann erstmal ausruhen, nach der Show gibt’s die After Show Party mit allem Drum und Dran. Dann geht’s ins Hotel, vielleicht kann ich da noch meine Freundin smashen und morgen ist auch noch ein Tag und da wird wieder abgeliefert. Vielen Dank Budokan and NWD. PoCs signing off – Good bye and Good night!“

Mit diesen Worten erheben sich die beiden Prinzen und verlassen die Area für heute nun endgültig.


------------------ PCWA ------------------

Mit der Überblende zurück zu den Fans skandieren diese schon wieder freudig auf: „Identity“ von Cypecore kündigt einen der Publikumslieblinge an - und das nicht nur hier. Schon taucht der Mann mit dem ärmellosen Kapuzenshirt auf der Stage auf - und als er es abgestreift hat, ist auch der Rest von Jason Jones zu sehen. Mit sportlichem Tempo spurtet das Tennessee Wolverine die Rampe entlang und entert den Ring mit einem gekonnten Salto.

Während er sich kampfbereit macht, löst ein weiteres Theme seines ab: Die Happy’s „I am“ bedeutet die Ankunft eines weiteren Athleten, der Beliebtheit und Skills miteinander verbindet. Und wie zuvor angekündigt legt Carel Menzyk die Luchador - Maske auch nach dem Betreten des Rings nicht ab.

Und so machen sich beide Fighter hüpfend warm und geben sich nach Ertönen des Ringgongs fair den Handshake.

 

Singles Match

Jason Jones vs. Bohemian Kid a.k.a. Carel Menzyk

 

In den folgenden siebzehn Minuten Kampfzeit wird den Fans ein wahres Spektakel an Highflying und Moveketten geboten. Beide Männer kontern sich scheinbar minütlich aus und bringen den jeweils anderen stets mit Raffinesse zu Boden. Mit zunehmender Dauer macht sich aber die Klasse Jones aus, während der Tscheche allerdings mit- und gegenhalten kann.

Am Ende sind dann Nuancen entscheidend: nachdem jeder den Finisher des anderen auskontern konnte, geht Jones in den TKO. Kid rutscht allerdings heraus und setzt seinerseits die Bohemian Rhapsody an. Der Ausheber folgt - aber Jason macht in der Luft einen halben Salto und landet letztlich in der Position zum Jackknife Hold, mit dem er ihn dann auch bis drei auf der Matten halten kann.

 

Sieger via Pinfall: Jason Jones

 

Das Wolverine feiert im Anschluss zu seinem Theme, hilft dann aber auch seinem Kontrahenten auf, Es gibt den gemeinschaftlich Hug sowie die gemeinschaftlichen Beifallstürme, bevor das Duo sich nach backstage begibt.


------------------ PCWA ------------------

In der Cafeteria scheint es derweil zur Reunion der XFWler zu kommen: in Erwartung möglicher Aspiranten auf ein Autogramm hat der erste Liga - Triple Crowner Trent Kobain sich an einem Tisch breitgemacht und schreibt für vereinzelte Fans … bevor ihn ein schnippisch wie liebevoll gemeinter Kommentar von der Seite anhaut. Kobain blickt fröhlich auf - und drückt den alten Kollegen und Weggefährten Justin Dreamer herzlich.

Noch mehr hallo gibt es, als der schon fertige Matt Stone dazukommt und man über den Tage wie auch alte Zeiten quatscht. Tom Maverick vervollständigt das Quartett und die vier sind sich einig, dass man bald wieder auf einen grünen Zweig kommen wird. Stone meint, im Gegensatz zu ihm und Tom hätten die Ex-Champs ja im Mainevent noch die Chance.

Dann kommt die Frage nach Cardigan auf, denn dann wäre die Runde nahezu komplett, doch Matt meint, dass er ihn lieber in Ruhe auf sein wichtiges Match lassen will…

… die gute Stimmung wird von Ghost unterbrochen, der am Nebentisch hockend das Ganze mit angehört hat: er gehöre ja eigentlich auch dazu, aber scheinbar interessiere das keinen. Als Kobain und Dreamer dann meinen, dass Ghost ja sowieso nichts interessiere - außer vielleicht Verrat, wie man anhand seines Beitritt zu Hydra gesehen habe.

Mit einem bösen Kommentar zieht der Streetfighter von dannen, während der Rest weiter in alten Zeiten schwelgt ….


------------------ PCWA ------------------

Japan ist wirklich ein verflucht seltsames Land. Das hatte er schon bei seinen früheren Auftritten im Land der aufgehenden Sonne feststellen dürfen, doch irgendwie hatte er gehofft, dass dieses Volk nach all den Jahren endlich mal zu sich gefunden hat. Smash sitzt in seiner Kabine an einem Tisch, auf welchem ein Teller mit Sushi steht. Mit angewiderter Miene starrt die selbsternannte Legende diesen an und schüttelt immer wieder den Kopf. Er hat eigentlich gar keinen Hunger. Der morgige Abend ist viel zu wichtig. Und außerdem wäre da noch die familiäre Situation. Mandy war tatsächlich wieder schwanger. Allerdings war sie auch immer noch stinkwütend auf ihn, weil er selbst jetzt nicht erneut zurücktreten wollte. Weshalb sollte er auch? Ausgerechnet jetzt, wo er so kurz davor steht endlich PCWA Gold zu erlangen. Das eine Lebensziel, dass er insgeheim schon immer angestrebt hat ... zum greifen nahe! Nein, er würde jetzt sicher nicht zurückstecken. Außerdem würden seine Kinder ihn dann noch einmal als Superhelden erleben können. Der Gedanke daran erheitert die selbsternannte Legende und so bildet sich ein geistesabwesendes Grinsen auf dem Gesicht des Smashers. Ehe er diesen erheiternden Gedanken jedoch weiter verfolgen kann, wird er von der aufspringenden Tür aus seinen Gedanken gerissen. RM hat gerade die Kabine betreten. Der Kuchen wirkt völlig außer Atem. Erstaunt blickt Smash ihn an.

Kevin Smash: "Kuchen ... alles okay, mein Freund?"

Etwas Sorge mischt sich ins Gesicht von Smash, als der Kuchen nicht sofort antwortet. Keuschend ist es dann allerdings doch noch soweit.

RM der Kuchen: "Ja, ja ... alles ... gut!"

Er schüttelt kurz den Kopf und holt noch einmal tief Luft.

RM der Kuchen: "Aber wer hätte auch gedacht, dass die hier so viele Stufen haben? Ich verstehe sowieso nicht, wieso unsere Kabine unbedingt hier oben sein muss, Kev'?"

Smash lacht laut auf.

Kevin Smash: "Ist doch ganz klar. Weil wir die Elite sind, RM. Und die Elite steht bekanntlich über ALLEM!"

Normalerweise hatte man ihnen eine Kabine ganz unten zugewiesen ... dort, wo auch alle anderen Aktiven hausen, doch Smash hat durch sein Geld dafür gesorgt, dass man eine Umquartierung in Betracht gezogen hat. Grinsend blickt er den Kuchen an.

Kevin Smash: "Schließlich ist morgen unser großer Tag, Kuchen. Morgen werden wir endlich PCWA Cotatores Champions. Es kann rein gar nichts mehr schief gehen, wie du weißt."

Smash lacht laut auf, denn er hat mal wieder einen Plan entwickelt. Einen, der ihn schließlich zum Gold führen wird. Der Kuchen hingegen setzt einen misstrauischen Blick auf.

RM der Kuchen: "Und du bist sicher, dass alles so klappen wird, wie geplant? Ich meine unser Plan im Gerasy Match gegen Poe war auch narrensicher, bis dieser verdammte James Godd aufgetaucht ist ..."

Kevin Smash: "Bitte ... lass den Namen! Ich hasse den Kerl nach seiner Aktion bei CORE noch mehr! Verarscht der mich ... eine Legende ... einfach so! Jedenfalls ist der verfickte Warmbiertrinker heute und auch morgen Abend nicht hier, um uns nochmal in unsere Pläne zu pfuschen. Vermutlich stürzt der sich nach seiner Niederlage gegen Sharpe gerade von einer Klippe, weil er endlich eingesehen hat, dass er niemals zu den ganz Großen gehören wird. Ich kann nur beten, dass es so ist ... verfickter Godd!"

Der Engländer wird es noch bitter bereuen, dass er ihn bei CORE nicht nur um seine Uhr gebracht hat, sondern ihn dazu auch noch in die falsche Richtung geschickt hat. Ein Smash vergisst eine solche Aktion niemals und so brodelt es seither bereits im Kopf des Amerikaners, was er machen könnte, um es Godd heimzuzahlen. Doch heute ist ihm Godd egal ... heute und morgen geht es nur noch um das große Ganze ... die PCWA Cotatores. Sollen diese Dummköpfe doch soviele Teams ins Rennen schicken, wie sie wollen ... zu diesem Zweck wurden explizit Vorbereitungen getroffen.

RM der Kuchen: "Ja, verfickter Godd! Aber es gibt ja auch noch andere, die uns in die Suppe spucken könnten. Wenn er vom Plan abweicht, dann war alles für Nichts und ich hab meine Zweifel daran, dass wir ihm trauen können!"

Smash winkt lässig mit der Hand ab.

Kevin Smash: "Mach dir darum keine Sorgen, Kuchen, der frisst mir aus der Hand. Ich bin für ihn, glaube ich, sowas wie ein Idol. Der springt nicht ab!"

Smash lacht laut auf und sein Blick fällt nun wieder auf den Teller Sushi vor ihm. Er verzieht einmal mehr den Mund und schiebt den Teller schließlich weg. Der Kuchen blickt ihn fragend an.

RM der Kuchen: "Hoffen wir, du hast Recht ... sag Mal ... isst du das nicht mehr?"

Smash schüttelt energisch den Kopf.

Kevin Smash: "Spinnst du? Ich hab den Dreck nicht einmal probiert. Guck dir doch nur Mal an, wie das Zeug aussieht ... widerwärtig!"

RM der Kuchen: "Also ich finde, das sieht gut aus."

Kevin Smash: "Na dann nimm du nur ... aber wehe dir versagt morgen der Magen wegen der Scheiße. Mandy hat das damals Mal gefuttert und dann zwei Tage und Nächte nur noch rumgereihert ... ich sag dir, das war eine widerliche Scheiße, meine Freund! Sowas wünsche ich keinem ... also ich würde es lieber lassen!"

Er nickt bekräftigend mit dem Kopf. Doch während Smash noch am Erzählen war, was Mandy so widerfahren ist, hat der Kuchen sich eines der Sushi Stücke schon längst genüßlich in den Mund gesteckt. Smash schüttelt den Kopf.

Kevin Smash: "Widerlich!"

RM der Kuchen: "Genau wie unsere Gegner morgen!"

Beide lachen sie laut auf. Smash ist sich absolut sicher, dass er Japan mit Gold verlassen wird ... koste es, was es wolle!


------------------ PCWA ------------------

“Marty! You've gotta come back with me!“
“Where ?“
“BACK TO THE FUTURE!“

Mit diesen Worte geht alles Licht in der Nippon Budokan einmal komplett aus und wird dann in ein Smaragd grünes Licht getaucht, während Laserstrahlen wie bei einer Lichtshow quer durch die Halle schwirren. Blitzgeräusche sind zu vernehmen und dann schlägt sogar ein fiktiver Blitz auf der Bühne ein, gefolgt von ein paar Geräuschen die wie das starten eines Automotor klingen.

If there's something strange in you neighborhood,
Who you gonna call? Ghostbusters!
If there's something weird and it don't look good,
Who you gonna call? Ghostbusters!


Die Autogeräusche werden immer lauter und dann tatsächlich erscheint ein Auto auf der Stage, ein Ford DeLorean um genauer zu sein. Die Flügeltüren dabei offen, sodass man sehen kann, wer drin ist, wobei so genau erkennt man das auch nicht, denn alles ist in Neon-Farben gehüllt und die Klamotten der Akteure leuchten förmlich im Licht. Da man die Leute aber zu kennen scheint weiß man wer sich dort befindet. Am Steuer des Wagens befindet sich Team Leader Patrick Reynolds. Lange grüne Shorts, schwarze Ringboots und Kneepads zieren seinen Unterkörper, während die obere Hälfte mit einem langen Elbowpad rechts sowie mit einem Handschuh versehen ist. Das linke Handgelenk ist weiß abgetapet. Zudem gibt’s noch ein Time Travelles T-Shirt in Neongrün oben drauf und die klassische Marty McFly Weste und die Jalousien Sonnenbrille dürfen natürlich auch nicht fehlen.


Links aus der Flügel Tür schaut Markus Sidal raus, welcher fröhlich fistbumped. Seine graue Lederjacke ist mit Neonfarben gespritzt und leuchtet so fast schon grell, die Hose hat die Logos ebenfalls mit Neonfarbe bepinselt bekommen und ebenso das TTT T-Shirt unter der Jacke. Auch auf seiner Nase sitzt eine Jalousien Sonnenbrille und der Undercut ist zu einem Knoten nach oben zusammengebunden worden. Auf dem Dach des Wagens steht dann der dritte im Bunde, der natürlich auch nicht fehlen darf – Gustav Skarsgård! Der junge Schwede und Bruder von Viktor Ragnarök trägt eine Enge Jogginghose worunter aber seine Ring In Badehose in dunkelgrün heraus schaut. Die Handgelenke sind weiß angetapet und unter seiner weißen mit Neonfarben gespritzten Weste ragt auch ein ärmelfreies T³ T-Shirt raus. Die Partnerlook Jalousien Sonnenbrille darf natürlich heute auch nicht fehlen und auch eine umgedrehte Snapback mit dem Team Logo ist dabei. Zudem hat der 1 out of 3 Schweden am heutigen Wochenende noch einen Ghettoblaster auf der rechten Schulter geladen, aus welchem der Theme Song der Tourists gespielt wird.


If you're seeing things running through your head,
Who you gonna call? Ghostbusters!
An invisible man sleeping in your bed,
Who you gonna call? Ghostbusters!

Da die Rampe ja direkt in den Ring fährt, stoppen die drei Party People auf der Mitte und steigen aus bzw. ab. Der Ghettoblaster wird weggelegt, dafür die Fistbumps geschwungen. Sidal und Reynolds springen dann rechts, Skarsgård links über die Absperrung und tummeln sich dort in den Fanmenge. Gustav beginnt sogar zu Crowdsurfen. Hinter dem Kommentatorenpult treffen sich alle drei dann wieder, springen gemeinsam über die Absperrung und landen auf dem Apron.

Peter Oake: „Das nun folgende Match ist ein Six Man Tag Team Match, angesetzt für einen Fall!“

„ONE FALL!“

Peter Oake: „Begrüßt mit mir Team Nummer eins. Mit einem Gesamtgewicht von 247 Kilogramm und einer Torte Backstage....“

Die Finger wandern auf Gustav Skarsgård, der schüttelt nur den Kopf.

Peter Oake: „Aus Stockholm, Schweden..... Odins Last Son – Gustav Skarsgård!“

Der Bruder Viktor Ragnarök, springt mit einem Slingshot über das oberste Seil, landet auf den Knees und reißt dabei Stripper Style die Joggingshose weg. Die Snapback ging dabei auch fliegen.

Peter Oake: „Aus Dallas, Texas, USA via. Atlanta, Georgia. The Air Force Highfyler – Markus Sidal!“

MS springt mit einem Satzt vom Apron auf das mittlere Seil, rollt sich von da aus mit nem Handspring in den Ring, kniet dort neben Gustav und spannt die Arme an.

Peter Oake: „Und aus Atlantic City, New Jersey.... the Living Time Traveler, der East Coast Bad Boy, never geht’s old – Patrick Reynolds. Zusammen sind sie die TIME TRAVEL TOURISTS!!!“

Paddy springt mit einer vorwärtsrolle zwischen dem bottom und second Rope durch, landet zwischen seinen Amigos und posiert in der Typischen Hulk Hogan Pose, während bunter Streamers den Ring füllen. Shirts und Jalousien Brillen werden in die Fanmengen geworfen und während der Ring von den Streamers befreit wird, platzieren sich alle drei in ihrer Ringecke, ihre Gegner müssen immerhin auch noch kommen.

Und schon Machen diese ihre Aufwartung: flankiert von zwei gut 190 großen Hünen tritt ein knapp halber Kopf kleinerer Fighter hinaus, welcher scheinbar einem Al Capone - Gangsterfilm entsprungen zu sein scheint. Der offene seidene Mantel im Nadelstreifen-Look umschließt einen schwarz/Neongrünen Ringeranzug und seine Boots zieren stilisierte Gamaschen auf dem Leder. Unter den rabenschwarzen, glatt-gegelten und nackenlange Haaren sitzt eine Ray Ban Sonnenbrille und den Mund umspielt trotz der dicken Zigarre im Mundwinkel ein selbstgefälliges breites Grinsen. An seinem Arm hat sich eine zierliche, aber sichtlich athletische und kurzhaarige Blondine eingehakt, die ein modisches wie hochgeschlossenes asiatisches Minikleid trägt. Ihre Handtasche wippt zum Schritt, mit dem sie gemeinsam mit ihrem Begleiter zum Ring marschiert.
Beiden folgen die kompakten Handlanger, welche Nadelstreifenhosen und -westen tragen, aus denen die dicken muskulösen Arme herausragen. Der eine strohblond mit ebenso blondem Gunslinger-Bart, der andere lange rote Haare zum Pferdeschwanz gebunden sowie mit Sommersprossen übersäht. Beide schauen im Gegensatz zu ihrem Anführer finster drein.

Peter Oake: „… und, Ladies and Gentlemen - ihre Gegner: begleitet von Miss Corinne ….. aus Syracuse, New York, USA bzw. Dundee, Schottland & Greymouth, Neuseeland ….. mit einem Gesamtgewicht von 340 Kilogramm …….. Tony „The Duce“ Lazetti ……….. Terence Elliot ……. Ness O’Halloran …………….. DUCE’SSSSSSSSSSS ……….. FAMILYYYYYYYYYYYYYY!!!”

Vom noch immer gellenden Pfeifkonzert begleitet schreitet das Quartett zum Ring, wo Lazetti es sichtlich genießt, wie ihm seine Schergen sowie die Corinne die Accesoires abnehmen und beiseite packen. Noch immer die dicke Havanna im Maul nimmt er diese heraus und deutet auf das Zeitreisenden-Trios und schickt etwas Trashtalk hinterher. Da läutet auch bereits die Glocke.

 

Six Men Tag Team Match
Time Travelling Tourists (Patrick Reynolds & Markus Sidal & Gustav Skarsgård) vs Tony „The Duce“ Lazetti & The Cleaning Crew (Terence Elliot & Ness O'Halloran)
Referee: Phil Clinton

 

Es herrscht noch etwas Unruhe im Ring, da die Teams erstmal einigen müssen, wer das Match für sie startet. Während Tony Lazetti für sein Team klar stellt, das er anfangen möchte, einigen sich die T³ über einen 3-Way Stein Schere Papier, wer anfangen darf. Da dies relativ selten funktioniert entscheidet Patrick Reynolds an inoffizieller Team Captain das Markus Sidal den Anfang für sie machen soll. Die anderen beiden stimmen mit einem Nicken, sodass es nun losgehen kann. Ganz klassisch treffen sich die beiden beginnen nun in der Mitte des Rings und gehen standardmäßig in einen Lock-Up über. The Duce hat hierbei deutlich den Kraftvorteil gegenüber dem beliebtem Highflyer und ehemaligen Air-Force Piloten, gewinnt die Kraftprobe so easy und wirft Sidal mit einem Headlock Takeover zu Boden. Aus dem Griff auf der Matte kann sich Markus dann aber heraus winden und umschlingt den Kopf des Duce mit einer Kopfschere. Doch auch der kommt ohne große Probleme da wieder raus, erhebt sich und lässt einen Elbowdrop aus dem Stand folgen. Dem kann Sidal aber ausweichen, springt mit einem Satz hoch und zeigt eine schöne Headscissors welche Tony zu Boden wirft und in seiner Ringecke landen lässt.

Kyle Smith: „Erster kleiner Vorteil für die Zeitreise Touristen, aber hier ist noch lange nichts entschieden zwischen diesen beiden Trios.“
Tyler Rindson: „Genau, Tony Lazetti ist nämlich in der eigenen Ringecke und wechselt einen seiner Bodyguards, Terence Elliot ein.“

Der Neuseeländische Handlanger betritt auch direkt den Ring und holt zur Clothesline gegen Sidal aus. Dieser wirft sich aber auf die Knie und entgeht so dem Move, achtet dabei aber nicht auf den Boot von Terence, welcher ihn dann umwirft. Am Hosenbund zieht TE ihn dann wieder hoch und stemmt ihn zum Vertical Suplex in die Luft. In der Position dieses Moves verweilt Elliot mit seinem Gegner für ein paar Sekunden, bevor die Fans aber anfangen zu zählen und einen eventuellen Rekordbruch andeuten, brettert er Sidal zurück auf die Matte! Cover: 1...... 2.... Kickout! Nach diesem Nearfall versucht Markus zurück in seine Ecke zu krabbeln für ein Tag zu einem seiner Partner, aber er wird von Terence Elliot am Bein gepackt und zurück in dessen Ecke gezogen. Dort folgt das Tag zurück zu Tony Lazetti, welcher daraufhin seinem Bodyguard dazu auffordert, Sidal festzuhalten, während er aufs Toprope steigt. Der Mann aus Neuseeland geht der Aufforderung seines Bosses natürlich ohne Widerworte nach und donnert den Highflyer mit einem Gutbuster auf sein Knie, sodass Lazetti ohne Probleme mit einer Double Axe Handle in den Rücken Markus' springen kann. Cover von Lazetti an Sidal: 1....... 2.... Kickout!
Lazetti zieht Sidal an seinem Undercut wieder hoch, greift ihn am Handgelenk und whipt ihn in die Seile. Unter der Clothesline kann sich Markus aber ducken, nimmt dann selber Schwung in die Seile, springt auf die Seile und zeigt einen schönen Springboard Armdrag gegen den Mann aus Syracuse, New York. Nun schafft es Markus auch in seine Ringecke und zu einem Tag zu seinem Team Leader Patrick Reynolds. Der East Coast Bad Boy heizt die Fans mit einigen Fist Bumps und klatschen ein wenige ein und kassiert dann direkt eine Clothesline von Lazetti. Oder auch nicht! Er kann sich mit hilfe eines Spagates nämlich unter dem Move ducken, rollt sich dann aus dem Weg damit der Big Boot nicht trifft und landet, als er wieder steht, einen schönen Standing Dropkick gegen den Gangster Boss! Tony ist aber auch direkt wieder auf den Beinen und versucht eine erneute Clothesline zu zeigen. Der Living Time Traveller duckt sich aber unter dieser erneut und verpasst dem Mafiosi einen schnellen Kick an den Oberschenkel. Diese Prozedur wiederholt sich in weiteres Mal, ehe Paddy ein paar Schritte zurück macht und in bester Latino Heat Manier die Hüften schwingen lässt. Mit einer Vorwärtsrolle weicht er dann einer weiteren Clothesline aus und beginnt dann nach einem kurzen Strunt an zu Tanzen. Mit einem Backflip weicht er dann einem Legsweep Versuch von Lazetti aus und beginnt einen Roboter Dance zu machen. Er stoppt nach ein paar Sekunden dann wieder und zeigt auf The Duce und deutet an das er doch mal seine Dance Moves spielen lasse soll.

„DANCE OFF! DANCE OFF! DANCE OFF!“

Erschrocken guckt Tony Lazetti um sich und erblickt dann nur einen lächelnden Patrick Reynolds und auch der Rest der TTT beginnt am Apron zu klatschen und den Fans einzuheizen.

Patrick Reynolds: „Is it THAT, what you want ?“


„YEAAAAAAAAAH!“    


„PLAY THE MUSIC!“


*CLAP CLAP CLAP *

 

Patrick Reynold: „You hear them guys, play the f'n music!“

Der Ghostbusters Theme Song beginnt zu spielen und Reynolds beginnt eine kleine Break Dance Einlage zu spielen, schwingt dann mit den Hüften und lässt die coole Performance in einem Rückwärtssalto münden aus welchem er auf den Knees landet und mit ausgestreckten Armen und einem „the Stage is yourse“ auf Lazetti deutet, der nun seine Moves unter Beweis stellen soll. Dieser tritt dann unter Überraschung alle Teilnehmer in die Mitte des Rings, lässt da aber nur seine Mittelfinger spielen und deutet auf seine Bodyguards. Diese stürmen dann auch in den Ring beginnen auf PR einzuprügeln.

„BUUUUUUUUUUH!“


Kyle Smith: „Die drei sind nicht hier um zu spielen. Kein Dance Off von ihnen, zuungunsten der Fans.“
Tyler Rindson: „So etwas gehört auch nicht in ein Wrestling Match. Tanzen können die drei genug, nach der Show, jetzt kriegen sie die Quittung dafür.“

Gustav und Sidal wollen ihrem Tag Partner zur Hilfe kommen, werden allerdings von den Cleaning Crew einfach gestoppt und in hohem Bogen einfach aus dem Ring geworfen. Reynolds ist dadurch aber wieder auf den Beinen, verpasst Elliot Dropkick aus dem Ring, stoppt Halloran dann mit einem Kick und befördert ihn ebenfalls aus dem Ring, als er das Seile herunter zieht als dieser angestürmt kommt. Nach einem Stampfer auf den Boden und dem Fans animierenden Händeklatschen deutet der Time Traveller einen Dive nach draußen auf die Cleaning Crew an. Er stürmt in die Seile, dreht noch ne Runde..... Lariat von Tony Lazetti! Patrick hat den Kopf der Organisation verpasst, der ihm dafür eine brutale Lariat verabreicht und zu Boden schleudert, wobei sich der Mann aus New Jersey um die eigene Achse dreht. Cover: 1....... 2...... Break up von Sidal und Skarsgård. Gemeinsam helfen die beiden ihm Team Leader wieder hoch und verlassen dann den Ring zurück auf den Apron. In die gleiche Richtung macht sich dann auch Patrick auf für ein Tag. Er wird allerdings von Lazetti am Bein gegriffen und zu sich gezogen. Pat versucht einen Single Leg Enzuigiri zu landen, Tony duckt sich aber drunter, zieht Reynolds in seine Richtung und verpasst ihm einen schnellen Back Suplex zurück auf die Matte! Tag zu Ness Halloran. Der Schotte will nun auch mitmischen und landet direkt einen schnellen Kick aus dem Stand gegen Reynolds während dieser von seinem Boss Tony Lazetti festgehalten wird. Dieser hebt den Anführer der T³ dann wieder hoch und lädt ihn für einen Tag Team Kombo Move auf seine Schultern. Mit ein paar Ellbogenstößen kann sich Paddy aber befreien und wirft ihn mit einem Griff ans Handgelenk aus dem Ring. Als er sich umdreht kassiert er einen Gut Kick von Ness, welcher ihn dann ans Handgelenk greift und in die Seile whippt. Und da Pat heute anscheinend der Meister des Clotheslines ausweichen ist gelingt ihm dies auch diesmal wieder und er kann den Schwung zudem nutzen um zwischen die Seile zu springen und einen Suicide Dive nach draußen auf Tony The Duce landen! Als er sich augenblicklich umdreht ist dann aber schon Halloran auf dem Apron und zeigt von da aus einen Running Kick straight an die Brust von Reynolds!

Tyler Rindson: „KLATSCH! Dieser Kick hat voll gesessen. Damit hat Reynold wohl nicht gerechnet als er sich umdrehte nach diesem Dive auf den Boss der Cleaning Crew!“
Kyle Smith: „Ganz sicher nicht. Für beide geht’s nun aber zurück in den Ring, wo Ness Patrick aushebt und mit einem Body Slam auf die Matte krachen lässt. Nun das Tag zu Terence Elliot.“
Tyler Rindson: „Zusammen geht es nun für Reynolds ein die Seile. Sie fangen ihn ab – Elevated Jawbreaker!"


Der erste richtige Double Team Moves des Matches sitzt und mündet direkt im Cover von Elliot: 1....... 2...... Kickout! Verzweifelt streckt Paddy die Arme aus, um einen seiner Tag Partner zu erreichen, er ist aber zu weit entfernt. Terence hebt ihn daraufhin aus und katapultiert ihn mit einem Free fall Drop in die Luft. Dort kann er ihn aber nicht catchen, denn Reynolds kontert mit einem etwas schiefen Missile Dropkick aus der Luft und schafft dann mit einem Sprung nach vorne und endlich das notwendige Tag zu Gustav Skarsgård! Der Schwede und Bruder von Viktor Ragnarök springt über das oberste Seil und landet direkt eine Slingshot Clothesline gegen den Mann aus Greymouth. Nach einem Flying Forearm whippt er Elliot dann in eine freie Ringecke und stürmt zum Running Corner Dropkick los. Doch der Neuseeländer fängt ihn ab und wirft ihn mit einem Release Exploder über sich, wodurch der junge Schwede auf dem Apron landet. Der UWC Wrestler dreht sich um und kassiert direkt einen Step Up von Gustav, dieser steigt dann aufs Toprope und springt einen schönen Diving Crossbody auf den zurück taumelnden Terence Elliot und bleibt nach dem Aufprall auf ihm liegen für ein Cover: 1....... 2....... Halloran und Lazetti mit dem Break up! Reynolds und Sidal kommen hinzu, werden von den anderen beiden nicht legalen aber abgefangen und aus dem Ring geworfen. Sie können aber sicher auf dem Apron landen, verpassen Tony und Ness Shoulderblocks und sliden dann zwischen ihren Beinen wieder in den Ring zurück – Double Dropkick aus dem Ring gegen beiden. Da kommt Elliot, der mit einer Double Clothesline die Time Travellers aus dem befördern wird, wird aber mit einem doppelten Roundhouse Kick gestoppt und nach einem Dropkick in den Rücken durch Gustav Skarsgård muss er dann auch raus aus dem Seilgeviet. Reynolds und Skarsgård stürmen dann sofort los und fliegen mit beinahe synchronen Dives nach draußen auf die Cleaning Crew! Ähm.... oder auch nicht, denn die beiden Handlager des Mafiosos fangen die beiden Divenden einfach ab und können sie auf ihren Schultern catchen! Nun ist es an Sidal, die Ehre der Flyer wieder zu retten. Er hüpft mit einem Satz auf das oberste Ringseil, läuft dieses dann entlang bis etwas in die Mitte, dreht sich dort mit dem Rücken zu den Gegnern und......

Kyle Smith: „ROPEWALK MOONSAULT NACH DRAUSSEN!!!!“
Tyler Rindson: „Man kann von diesen Partygängern ja halten was man will, aber das war freakin' awesome. Leider hat er dabei auch seine Tag Partner mit erwischt die auf den Schultern der Cleaning Crew waren, aber für all die GIF makers da draußen war es sicher toll.“
Kyle Smith: „Markus hilft seinen Kollegen nun wieder hoch und befördert mit ihnen dann den legalen Mann der Gegner, Terence Elliot zurück in den Ring. Während der versucht sich wieder aufzurappeln, positionieren sich die Time Travelling Tourist in jeweils einer freien Ringecke für eine dreifach Aktion.“
Tyler Rindson: „Das soll dann vermutlich ihrer Triple Enzuigiri Trios Finisher werden, wie nennen sie den noch gleich?“
Kyle Smith: „Du meinst den Time Travel Jetlag? Ja es sieht danach aus, wenn sie den treffen ist es aus.“
Tyler Rindson: „Time Travel Jetlag? Was ist denn das für ein dämlicher Name? Oh Gott, dieser Jungs....“
Kyle Smith: „Na Jetlag, weil sie halt durch die Zeit reisen, you get it? Anyway, der Move geht nicht durch, da sich Terence schon vorher zu Boden fallen lässt und die TTT sich nur gegenseitig in die Hacken treten!“

Alle drei Tourists humpeln nun auf einem Bein im Ring herum und werden nacheinander mit einer Clothesline von Elliot umgenietet. Der legale Gustav Skarsgård verbleibt nun im Ring und wird von Elliot mit einer Military Press in die Luft gestemmt. Ein paar Sekunden muss der Schwede dort bleiben, wird dann von Terence auf seine Schultern geworfen, woraufhin dieser mit ihm in die Ringecke läuft, wo sich Tony Lazetti per Blind Tag einwechselt, und zeigt dann den Oklahoma Stampede! Zusammen mit seinem Boss Tony zieht er nun den Bruder von Viktor Ragnarök hoch und lädt ihn auf die Schulter seines Bosses. Er nimmt Anlauf und tritt GS mit einem Running Big Boot von den Schultern des Dons! Dieser setzt dann zum Cover an, während sich Terence zurück auf den Apron begibt: 1....... 2...... Kickout! Der Cheffe klopft nun Ness Halloran auf die Brust um ihn einzuwechseln und befiehlt beiden seiner Bodyguards in den Ring zu kommen, um Gustav zu finishen, während er den Ring wieder verlässt. Ness dreht dabei Gustav in die Hangman Position, während sich Elliot seitlich von ihm positioniert um aus dem Facebuster seinen Complete Shot dazu zu zeigen. Die Time Travellers machen aber den Save mit dem Double Superkick, gegen jeweils einen der Cleaning Crew! Terence Elliot darf nach einem Double Roundhouse aus dem Ring, Gustav lädt den Schotten dann zum Fireman‘s Carry auf die Schultern, während sich Paddy und Markus wieder auf dem Apron positionieren und bereit halten. Gustav mit der Finlay Roll vor die eigene Ringecke. Reynolds ist auf dem Toprope – Diving Double Foot Stomp! Voller Einschlag, er rollt sich aus dem Weg, Skarsgård ist jetzt oben, 450° Splash! Ebenfalls perfekter Einschlag, blitzschnell rollt er sich auch aus dem Weg, Sydal steht jetzt auf dem Toprope..... Shooting Star Press!


Kyle Smith: „SPACE TIME CONTINUUM METEOR SHOWER!!!!“
Tyler Rindsom: „Bitte was? Sag bloß nicht das ihr der Name des Tag Moves?“
Kyle Smith: „DOCH! Genau so nennt sich das Ding. Cool, oder?“
Tyler Rindson: „Nein...... COVER!“


ONE.............:


TWO...............


KICKOUT!


What the.... Halloran kommt eigenständig aus dem Move wieder raus ohne fremde Hilfe und T³ können es nicht fassen, wie er da noch mal raus kommen konnte. Aber die der beliebten Stars konzentrieren sich jetzt und fackeln nicht lange, damit sie jetzt doch noch den Sieg an sich reißen können. Markus Sidal wird erstmal als Offizieller wieder eingewechselt und dann positionieren sich alle links, rechts und vor Ness um mit dem Time Travel Jetlag den Sack zuzumachen. Da wird’s Tony Lazetti und Terence Elliot dann doch zu wild und attackieren die Tourists. Alle drei werden niedergestreckt und dann ziehen sie NH in ihre Ecke, sodass sich Elliot einwechseln kann. Im Ring wird er dann mit einer Headscissors vom ehemaligen Air Force Piloten empfangen, kann diese aber in einen Tilt-a-Whirl Backbreaker umwandeln, zieht ihn aus diesem wieder hoch und hakt dann das Bein des Highflyers zum Grey Glow of Home, seinem Fisherman Buster, ein. Mit dem befreien Knie kann sich Sidal aber aus dem Ansatz lösen, landet dann auf den Schultern von Elliot – Inverted Frankensteiner! Nicht!
Terence spannt den Körper an und kann so den Einschlag seines Nackens auf der Matte verhindern. Er macht ein paar Schritte in Richtung Ringecke und donnert Sidal dann Face first mit einem Inverted Alabam Slam in die Turnbuckle! Mit Anlauf aus der gegenüber liegenden Ringecke brettert er Sidal dann eine Corner Clothesline entgegen. Er stürmt sofort wieder in die Corner gegenüber um einen zweite Aktion zu zeigen, Sidal ist aber hinter ihm und drückt ihn mit einem Yakuza Kick weiter in die Ecke. Er schubst ihn dann aus der Ecke heraus, springt auf den Second Turnbuckle und springt von da zu einem Moonsault ab und landet auf der rechten Schulter Elliots zum Swinging DDT. Der geht aber nicht durch, der er Sidal geschickt abfangen und donnert ihn dann mit einem Modified DDT auf sein eigenes Knie. Die Aktionen haben aber auch bei ihm seine Spuren hinterlassen, sodass er nicht sofort weiter machen kann und erstmal kurz verschnauft. Er geht dann die paar Schritte in seine Ringecke und wechselt zu seinem Boss, während Sidal auf der anderen Seite Gustav Skarsgård einwechseln kann. Beide rennen aus ihren Ecke auf einander zu und teilen wilde Forearms miteinander aus. Dabei sind die von Gustav zwar mehr und schneller, die von Lazetti sind dafür aber stärker und wirkungsvoller. Dies sehen nun auch die beiden und wechseln die Strategie. Tony kann einem Superkick ausweichen, zeigt einen Bicycle Kick aus dem Stand gegen den Schweden und lädt ihn dann auf seine Schultern für den seinen Make An Offer Finisher. Irgendwie schafft es Gustav aber sich frei zu strampeln und landet hinter Tony auf seinen Füßen. Unter dem Back Elbow duckt sich der Schwede dann, krabelt durch die Beine des New Yorkers und springt einen schönen Step-up Enzuigiri! Mit einem schwedischen Kampfschrei schwingt sich Skarsgård in die Seile, selbiges tut auch Lazetti – beide kollidieren in der Mitte des Rings, als ihre Moves aufeinander prallen!
 

Tyler Rindson: „Boom! Beide prallen zusammen als sie zu Moves in den Seilen gehen und bleiben dort nun erstmal liegen.“
Kyle Smith: „Sie kommen aber schon langsam wieder hoch und gehen zum Hot Tag zu Sidal bzw. Elliot.“
Tyler Rindson: „Eine Schlägerei entsteht.... die restlichen Team Mitglieder kommen auch dazu. Ist ja wie beim Straßenkampf hier!“
 

Halloran und Lazetti versuchen den Eingriff von Skarsgård und Reynolds sofort zu unterbinden, diese können aber das Seil runter ziehen und die beiden aus dem Ring befördern. Zu dritt geht’s auf Elliot drauf. Dieser kann erst Sidal und dann Skarsgård mit Clotheslines abwehren und widmet sich dann Reynolds. Von diesem frisst er ein Leagping Knee und wird dann von diesem am Kopf gegriffen. Mit einem Wink in die Ringecke deutet der Time Traveller seinen Timeline Finishing Move an. Auf dem Apron ist aber Tony Lazetti mit einem Stuhl, um Paddy damit eins über zu braten. Referee Phil Clinton ist aber da und stoppt den Mafia Boss von seinem Vorhaben. Das wiederum nutzt Terence Elliot, um sich zu befreien und dem Living Time Traveller einen Low Blow von hinten zu verpassen. Gustav und Markus sind aber schon zur Stelle, GS greift von hinten und zeigt einen schönen Regal Plex, rollt sich dann zur Seite und lässt MS eine nett anzusehende Standing Shootingstar Press zeigen! Augenblicklich zieht Sidal den Mann aus Greymouth wieder hoch, hakt den einen Arm ein – Sidalizer! Der Single Underhook Lifting DDT sitzt perfekt und bringt das Mafia Trio nun in ernsthafte Schwierigkeiten. Die beiden Männer aus Stockholm bzw. Dallas helfen nun Reynolds gemeinsam wieder hoch und positionieren dann in Ringecken. Jeder in jeweils einer freien und stürmen dann mit einem lauten dreier schrei auf Terence Elliot zu – TTJ! TIME TRAVEL JETLAG! Die Tourists sehen das von links und rechts Ness und Tony Lazetti versuchen zurück in den Ring zu kommen, woraufhin Gustave Skarsgård und Patrick Reynolds mit Dive nach draußen die beiden aufhalten. Sidal hat sich derweil aufs Toprope gepackt und springt los.


Kyle Smith: „Air Force-1! Corkscrew Moonsault voll durch gegangen, der Vielflieger bleibt auf dem Handlanger aus Neuseeland liegen, Phil Clinton zählt das Cover....“

Tyler Rindson: „1.........“

Kyle Smith: „2..........

Phil Clinton: „3.......RING THE BELL!“


~ DING! DING! DING!~


Rey und Skars sliden zurück in den Ring und helfen ihrem Buddy, der grad den Sieg geholt hat auf. Alle drei fallen sich in die Arme, Referee Clinton kommt hinzu, stellt sich dazwischen und reißt ihnen die Arme hoch. Jeder der T³ steigt nun auf einen der Turnbuckle und reißt dort zu den Klängen ihres Team Songs die Arme hoch. Mit einem Hopser landen sie zurück im Ring, dort gibt’s noch nen dreier Fist Bump, ehe sich die drei aus dem Ring rollen, draußen noch mit einigen Fans abklatschen und dann den Rückweg hinter den Vorhang Backstage antreten.


------------------ PCWA ------------------

Im Aufenthaltsraum backstage beratschlagen die antiken Krieger Siegfried und Chrysaor den Tag bisher und resümieren die unterschiedlichen Ergebnisse. Zwar recht durchwachsen auf den ersten Blick sind beide im Grunde zufrieden mit ihren Leistungen.

Sie wollen es sich gut gehen lassen - und sind scheinbar besonders einer Servierkraft zugetan, die ein Toga-ähnliches Kleid trägt und lassen sie dies auch wissen … was der Damen scheinbar schleierhaft ist, wie man den eingeblendeten Untertiteln entnimmt. Während die WFWler scheinbar des Japanischen unkundig der Lady immer wieder  Positives zurufen, scheint dieses die beiden für reichlich skurril zu halten, was man den Einblendungen entnimmt.

Die Stimmung ändert sich erst, als zwei deutlich größere und monströsere Gestalten im Vorbeigehen kurz halten machen: mit ihren Totenkopf-ähnlich geschminkten Gesichtern wirken A-Damn und Kannon alias The Psycho Circus reichlich furchteinflößend - und auch die Sevierkraft zieht mit einem hörbaren „Freaks…“ von dannen.

Die WFWler fragen sich, was derartige Gestalten scheinbar aus dem Hades hier zu suchen haben … was Kannon mit einem „derart lausige Seelen wieder dorthin verfrachten“ beantwortet. A-Damn stimmt dem zu, dass, wenn hier so Typen herumlaufen es für sie morgen ein einfacher Abend werden dürfte. Mit kehligem Lachen lassen sie Siegfried und Chrysaor links liegen, welche sich kopfschüttelnd dann wieder einander zuwenden….


------------------ PCWA ------------------

Als die Kamera aufblendet sieht man, scheinbar aus der Ego-Perspektive einer Person gefilmt, wie diese eine Promenade in Tokio entlangläuft und auf den im Hintergrund schon erkennbaren Nippon Budokan zuläuft.

 

Alle einheimischen Passanten, denen die Person begegnet, reagieren auf sie: einige verziehen unwirsch die Brauen, andere tuscheln schnell miteinander, wieder andere jubeln und feuern ihn an und einzelne stecken ihr auch Material für ein Autogramm zu - aus dem man jedoch nicht schlüssig herauslesen kann, um wen es sich handelt.

 

Schließlich ist die Halle erreicht - doch der Unbekannte steuert stattdessen die Rückseite mit dem Serviceeingang an. Hier ist die Ringcrew mit den Aufbauarbeiten beschäftigt. Ein großer Elektro-Hubwagen vollen Boxen erregt das Interesse des Beobachters …

 

…und in einem günstigen Moment springt er auf den Wagen und lässt sich heimlich in die Halle chauffieren….


------------------ PCWA ------------------

Eine Überblende später sehen wir Ariana Rodriguez und Michael Shepherd, welche die Rampe zum Ring nochmals entlanglaufen und sich nach der Stimmung erkundigen … was die ohnehin schon lauten Skandierungen noch einmal ordentlich anheizt.

Sie geben nach ein paar zusammenfassenden Worten dann nochmals an Smith und Rindson ab, welche die bisherigen Ergebnisse des ersten Tages nochmals zusammenfassen und es wie die Zusehen scheinbar nicht mehr erwarten können - denn der Mainevent steht unmittelbar bevor. Das zweite Multimen Match, um herauszufinden, wer am kommenden Tag den afrikanischen Koloss Kwoga im # 1 Contender Match herausfordern darf. Zuvor meint Smith dann aber noch, dass die Matchart für morgen zwar immer noch nicht feststeht (an Tag 2 aber bekanntgegeben wird) - dafür die des heutigen Hauptkampfes schon … und damit gibt er das Wort an Peter Oake ab.

Der renommierte Ansager steht auch bereits von einem Spot-Scheinwerfer eingehüllt mitten im Ring. Drei Gongschläge ertönen und ähnlich der Erhabenheit eines Michael Buffer kündigt er nun den Mainevent des ersten Tages an: das Gauntlet - Qualifying Match, um den zweiten Herausforderer für morgen zu ermitteln. Aber ein besonderes Gauntlet - eines, zu dem nur amtierende oder frühere Champions zugelassen sind.

Und damit … wird er vom ersten Theme unterbrochen:

Zu den Rhythmen Green Days und blau-grünen Lichteffekten erscheint ein schwarzhaariger Fighter mit JH - Logo und Drachentattoo auf dem Arm: der ehemalige FIW Tag Team Champion und frühere EWEler Jason Howard macht sich umjubelt auf den Weg zum Ring, wo er auf seinen ersten Gegner wartet.

Passend zu seinem Drachen auf dem Arm kommt ein „Dragon Slayer“. Konkret der frühere BNW-Champion und jetzigen GWF-Superstar Sandor Ötvös. Der rothaarige Kampfsportler in der roten Hose wirkt hochkonzentriert, wird allerdings ebenfalls gefeiert.

Im Ring geben sich beide eine Buddy Fist und lost geht es.

 

Qualifying - Gauntlet

Jason Howard vs. „Dragon Slayer” Sandor Ötvös

 

Die Fans sehen als erste Begegnung eine ebenso hochtechnische wie beinharte Begegnung, in der der Ungar Howard alles abverlangt. Nearfalls fallen gefühlt sekündlich, ohne allerdings eine Entscheidung. Jason befreit sich dann aus dem Sarkanyölö (Dragon Sleeper) des Rotschopfs, um umgehend in eine  Dragon Suplex genommen zu werden. Doch beim Überwurf befreit er sich sehenswert, um direkt in den Howard Express zum Sieg zu springen.

 

Sieger via Pinfall: Jason Howard

 

Ötvös verabschiedet sich fair, während Jason auf den nächsten Gegner lauert ...

 

 

Neue Klänge, aber ein Altbekannter: das lässige Grinsen wirkt durch sein Lippen-Piercing noch eine Spur arrogangter. Aber ansonsten wird der frühere XFW Triple Crowner Trent Kobain trotzdem stark bejubelt. Sein „Anarchy/Arrogance“ - Shirt fliegt ins Publikum, während er sich in den Ring begibt.

 

Qualifying - Gauntlet

Jason Howard vs. Trent Kobain

 

Man merkt Howard an, dass er bereits ein Match in den Knochen hat, den Kobain bereitet ihm größere Schwierigkeiten. Trotz allem legen beide eine sehenswerte Begegnung aufs Parkett…

… die der XFWler am Ende per God Complex (Inverted Go 2 Sleep) für sich entscheidet.

 

Sieger via Pinfall: Trent Kobain

 

Howard bedankt sich und geht neuerlich backstage - und als Kobain seinen nächsten Gegner sieht, leuchtet er auf…

 

 

… denn es handelt sich um einen alten Liga-Kollegen und Weggefährten: in seiner üblichen College-Jacke und dem gold-gerandetem Ringeranzug macht sich Justin Dreamer ebenfalls joggend auf zum Seilgeviert. Der Ex-XFW-Champion hugt Kobain herzlich, bevor sich beide ins Getümmel stürzen.

 

Qualifying - Gauntlet

Trent Kobain vs. Justin Dreamer

 

Mit dem hohen Niveau, mit welchem sie in der Liga aufgehört haben, machen beide hier weiter. Sie schenken sich nichts, wenngleich in fairer Weise. Eine kleine Zäsur erfährt der Fight, als Kobain dem Springboard Dropkick Dreamers auszuweichen versucht, aber zu spät kommt und eine Abwehrreaktion zeigt. Dabei trifft ihn Justins Stollen so unglücklich, dass sich ein Cut über dem linken Auge bildet. Dieser vergrößert sich mit zunehmender Dauer noch mehr, doch Trent bleibt am Drücker und kontert letztlich den Dreamland (Flip Piledriver) per Cradle Pin zum Sieg.

 

Sieger via Pinfall: Trent Kobain

 

Während Justin ihm gratuliert bemerkt er sein Missgeschick, doch Trent versichert ihm, dass alles gut ist. Ein Sanitäter checkt noch schnell seine weitere Kampftauglichkeit - und als er diese befürwortet, hört man die nächste Musik.

 

 

Gleich mit den ersten Takten kippt die Stimmung im Budokan - denn es nähert sich einer der meistverachtesten Fighter des aktuellen Business. Mit aristokratischem Flair, aber ebenso herablassend bahnt sich Louis Rouswell seinen Weg die Rampe entlang und in den Ring. Die Blicke Kobains zum einstigen XFWA- und GWS-Titelträger sprechen Bände, als die Glocke ertönt.

 

Qualifying - Gauntlet

Trent Kobain vs. Louis Rouswell

 

Während der folgenden Minuten ist von dem vermuteten Klassenunterschied nichts zu spüren. Obwohl der Franzose einen dirty trick nach dem anderen auspackt, packt Kobain jedweden Respekt beiseite und bringt den Franzosen arg in Bedrängnis. Es gelingt ihm sogar den Paris Goodnight zu blocken und ihm zum God Complex aufzuladen … doch in dem Moment greift Louis zu und kratzt den halbwegs gestoppten Cut wieder auf. Trent lässt ihn fallen und wird aufgerollt. Aber auch dort kann er auskicken. Wieder soll Rouswell ausgehoben werden - doch da ertönt auf einmal die Ringglocke. Der Unparteiische deutet auf die Rinnsale, welche Trents Auge umlaufen - und macht dem verzweifelten Kobain klar, dass er so nicht weiterfighten kann.

 

Sieger via Referee Stoppage: Louis Rouswell

 

Der Franzose lehnt in einer Ecke und grinst, während Sanitäter und mehrere Ordner alle Mühe haben, Kobain davon abzuhalten sowohl im Ring zu bleiben als auch Louis an den Kragen zu wollen…

 

 

… aber da naht bereits der nächste Herausforderer: der frühere GXW-Champion Edwin Rivera erkundigt sich bei Kobain nach dem Rechten und verspricht, es Rouswell heimzuzahlen. Der erwartet seinen Gegner übertrieben hechelnd und reckt sich dann.

 

Qualifying - Gauntlet

Louis Rouswell vs. Edwin Rivera

 

Der Latino ist zwar im folgenden Match recht bemüht, hat gegen das Arsenal mieser Tricks seitens Louis aber wenig entgegenzusetzen. Er bringt den Franzosen zwar ebenfalls in Bedrängnis, allerdings hat dieser schließlich wenig Mühe, ihn per Cri de la Culture (Ankle Lock) zur Aufgabe zu bringen.

 

Sieger via Submission: Louis Rouswell

 

Rivera wird von Louis höchstpersönlich aus dem Ring gerollt - da klingt eine weitere Musik durch.

 

 

Die Züge des Franzosen warden eine Spur härter - den auch der Gegner dürfte es werden. Erscheint doch ein weiterer alter Bekannter der CO-Events. Nach der Begegnung zuvor in der Spielhalle schickt sich nun FIW-Triple Crowner Aiden Lindsey an, den XAWler in die Knie zu zwingen.

 

Qualifying - Gauntlet

Louis Rouswell vs. Aiden Lindsey

 

Und in der Tat bietet Lindsey dem Franzosen ordentlich Paroli. Zwar packt dieser erneut seine Tricks aus, doch Aiden scheint darauf vorbereitet und kontert diese sehenswert. Der Paris Goodnight geht ins Leere und den Maverick (Go 2 Sleep) verhindert Louis nur dadurch, dass er sich den Referee greift, welcher ihn umgehend ermahnt. Schließlich scheint Rouswell geschlagen, erneut soll sein Finisher folgen - doch diesmal fängt Lindsey diesen ab! Er lässt Rouswell auf einem Bein hüpfen, der jedoch heimlich in seine Hose greift. Aiden, der dies nicht mitbekommen hat, wirbelt ihn herum und …

… bekommt die mit Brass Knuxx überzogene Faust ins Gesicht. Lindsey geht wie vom Donner gerührt zu Boden, während Louis des Schlagring schnell versteckt und ihn zum Sieg covert.

 

Sieger via Pinfall: Louis Rouswell

 

In den folgenden Minuten bricht ein kleines Chaos hervor. Rouswell, der sich bereits als Sieger wähnt, feiert ausgelassen, Ordner kümmern sich um Lindsey … und etliche andere um den hereinstürmenden Max Roswell, der stinksauer auf seinen Bruder die Ungerechtigkeit aufklären will, bei den Offiziellen aber auf taube Ohren stößt.

 

Mit selbstgefälligem Grinsen macht Louis Handbewegungen, dass sein Bruder abtreten darf, während er sich selbst auf einen Turnbuckles stellt und sich feiern lässt. Die Buhrufe sind mittlerweile ohrenbetäubend, vor allem, da Louis den sehr beliebten Max mit der Cry Baby - Geste verhöhnt …

 

… doch auf einmal hat Roswell ein Grinsen im Gesicht. Louis scheint leicht verwirrt…

 

 

Das Theme aus alten Zeiten zieht schon wieder mehr Pops, da nicht nur ein weiterer Fighter sich ankündigt, sondern scheinbar ein Einheimischer. Und schon tritt er auf die Stage hinaus: in einen blutbespritzte Kimono gehüllt und eine bleiche Maske auf dem Kopf. Louis schraubt seine Augen heraus in böser Vorahnung, wer da kommen könnte. Und als der Neuankömmling die Maske entfernt steht Rouswell das blanke Entsetzen im Gesicht. Die Fans sind derweil vollkommen aus dem Häuschen und angesichts der Lautstärke droht ein mittleres Erdbeben im Budokan. Denn der letzte Teilnehmer im Bunde ist niemand Geringeres als der ehemalige GWS Salvation Champion KAITO TOKUGAWA!!!

Der Barbed Wire Warrior mit dem Heimspiel genießt sichtlich die Reaktionen und klatscht auch mit Roswell ab, während Louis den Referee ergebnislos vom weiteren Match zu überzeugen versucht. Dann aber stehen sich die ehemaligen High Society - Mitglieder im Ring gegenüber. Ein letztes Mal ertönt der Gong.

 

Qualifying - Gauntlet

Louis Rouswell vs. Kaito Tokugawa

 

Mit dem Rückenwind seiner Landsleute trumpft Tokugawa wie zu alten Zeiten auf und dirigiert den früheren Baptiste Rochefort nach Belieben. Eins ums andere Mal muss dieser einstecken - und kann sich letztlich nur auf seine linken Nummern verlassen. Mit diesen bringt er sich unberechtigt in Vorteil, allerdings scharf von Max beobachtet, der zwar nicht eingreifen darf, die Offiziellen aber immer wieder darauf hinweist. Louis kann alle Anzeichen aber geschickt tarnen bzw. verstecken. So kommt er immer besser ins Spiel, ohne den wirklichen Schlusspunkt zu setzen.

Kaito kann aber zurückschlagen, doch im Ansatz zu einer Powerbomb keilt Louis heimlich aus und holt bereits den Schlagring wieder aus der Hose hervor. Sofort ist Max auf dem Apron und wird von den Offiziellen eingekreist …

 … so dass niemand bemerkt, wie es laut wird. Aiden Lindsey kämpft sich durchs Publikum, entert den Ring, donnert den perplexen Rouswell per STO gegen den Turnbuckle und verschwindet wieder. Die Brass Knuxx fliegen durch den Ring, der Offizielle ist wieder beim Ringgeschehen und sieht, wie Kaito den orientierungslos torkelnden Louis zum Bleeding Cross Armbreaker einfängt. Rouswell kämpft gegen die Aktion an - hat aber letztlich keine Chance und gibt unter dem tosebden Beifall der Zuschauer auf.

 

Sieger via Submission & Gesamtsieger: Kaito Tokugawa

 

Wieder ertönt das Mr. Lawrence Theme und Lindsey wie auch Roswell eilen hinein, um Kaito zu umarmen und auf die Schultern zu hieven. Der Lokalmatador hat es damit geschafft und wird am morgigen Tag gegen den Kongolesen Kwoga in den Ring steigen sowie um die Contendership fighten.

 

Doch momentan gebühren ihm die Jubler der Fans, während Louis zähneknirschend am Boden hockt und mehr als sauer dreinblickt. Mit diesen Bildern verabschieden sich unsere Kommentatoren und auch die Zuschauer für den ersten Tag.


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