Scene

Id
4800  
Name
Godd's final Revelations  
Summary
 
Position
31  
Scenetype
Off Camera  
Created At
2021-01-17 20:12:09  
Edited At
2021-02-11 11:52:55  
Show
Vendetta 153  


Lost in the darkness
I fade from the light
Faith of my father, my brother, my Maker and Savior
Help me make it through the night
Blood on my conscious
And murder in mind
Out of the gloom I rise up from my tomb into impending doom
Now my body is my shrine
The blood runs free
The rain turns red
Give me the wine
You keep the bread
 

Er kann die Textzeilen vernehmen, die aus dem Radio kommen, welches vor seinem Verlies steht. Bereits seit knapp zwei Wochen ist er nun schon der Gefangene von Fellon und seinen Männern. Einmal hatte er versucht zu fliehen, wurde jedoch schnell wieder eingefangen. Seither hatte man seine Bewacher verdoppelt. Er spürt jeden einzelnen seiner geschundenen Knochen. Immer wieder hatten sie auf ihn eingeprügelt und ihn gefragt, was er über die Firma in Erfahrung gebracht hätte. Jedes Mal hatten sie dieses Spiel so weit getrieben, bis er das Bewusstsein verloren hatte. Sarah hatte er nicht mehr gesehen, seit er sie in dieser Zelle entdeckt hatte, wo man ihn schließlich überrumpelt hatte. Er wusste nicht was diese Menschen mit ihr angestellt hatten, doch seinen eigenen Schmerzen nach zu urteilen, konnte es nichts Gutes sein.

Sie hatten ihn gefragt, woher er seine Informationen bezogen hatte, doch er hatte Thrawn mit keinem Wort erwähnt. Er wusste, wie man Schmerzen aushält. Wenn es eine gute Sache an den Ereignissen mit dem Schlächter damals gab, dann die, dass er gelernt hatte Schmerzen auszuhalten und mit ihnen umzugehen. Und doch war diese Situation hier eine ganz andere. Es ging hier um mehr, als nur darum die Vorherrschaft in einer Wrestling Liga zu erlangen und er musste sich eingestehen, dass er genau diese Situation völlig falsch eingeschätzt hatte. Er hatte gedacht, dass es bei Allem nur um ihn selbst und die PCWA geht, doch sein bisheriger Aufenthalt hier hatte ihm klar gemacht, dass hier noch ganz andere Dinge am Laufen waren. Er sieht sich noch einmal in seinem feuchten Verließ um, soweit es ihm möglich ist, doch das einzige Fenster ist von außen fest vergittert und selbst wenn dem nicht so wäre, müsste er immer noch die dicken Ketten an seinen Händen und Füßen loswerden, um es überhaupt zum Fenster zu schaffen. Es war einfach aussichtslos. Er seufzt. Die Tür öffnet sich und die Textzeilen aus dem Radio werden noch einmal deutlicher.

Rivers of evil
Run through dying land
Swimming in sorrow, they kill, steal, and borrow, there is no tomorrow
For the sinners will be damned
Ashes to ashes
You cannot exhume a soul
Who do you trust when corruption and lust, creed of all the unjust,
Leaves you empty and unwhole?
When will this nightmare be over? Tell me!
When can I empty my head?
Will someone tell me the answer?
 

Niemand geringerer als Mr. Fellon höchstselbst betritt den Raum. Ein zutiefst sadistisches Grinsen ziert seine Gesichtszüge. Alleine sein Anblick versetzt James in tiefe Raserei und bringt ihn dazu energisch an den Ketten zu zerren, die ihn an der Wand halten. Fellon winkt lässig ab.

Mr. Fellon: "Bitte, Mister Godd, darüber sind wir doch schon lange hinaus. Hier gibt es keinen Ausweg mehr für Sie. Dies ist Ihre Endstation. Jedoch haben Sie mir noch nicht alles verraten. Ich kann Ihnen eine Menge Qualen ersparen, Mister Godd ..."

Er schenkt James ein weiteres durch und durch boshaftes Grinsen. James blickt seinen Widersacher mit verachtungsvoller Miene an.

James Godd: "Du ... kannst mich ... mal."

Das Aussprechen der einzelnen Worte fällt schwer und schmerzt im Inneren seiner Brust. Fellon und seine Männer haben ganze Arbeit geleistet und ihm vermutlich mindestens eine Lungenquetschung zugefügt. Er hustet gequält. Fellon lacht kurz auf.

Mr. Fellon: "Ja, das kann ich in der Tat. Ich kann eine Menge, Mister Godd. Vor allem kann ich Sie jedoch erlösen. Sie müssen mir lediglich verraten, wer Ihnen die Informationen darüber verschafft hat, wo man mich aufzufinden vermag. Ich bin kein Freund von Überraschungen und mein Chef ist es noch weniger, müssen Sie verstehen. Verstehen Sie das Mister Godd?"

Er lächelt, während er sich dem Engländer nähert. Er geht mit seinem Gesicht etwas näher an das von Godd heran. Drohend flüstert er.

Mr. Fellon: "Ich fragte, ob Sie mich verstanden haben, Mister Godd ..."

Ein Schmerzensschrei hallt durch den Raum, als Fellon seine Finger in die tiefe Schnittwunde an der rechten Seite von Godd's Oberkörper gräbt. Fellon zieht seine Hand wieder heraus und Godd schnappt hektisch und stöhnend nach Luft. Fellon wischt sich das Blut mit einem Handtuch von der Hand und lächelt abermals sadistisch.

Mr. Fellon: "Nun Mister Godd?"

Godd öffnet den Mund, bringt jedoch nur keuschende Laute zustande. Fellon schüttelt den Kopf.

Mr. Fellon: "Ich bitte Sie, Mister Godd, so kann Sie doch niemand verstehen. Sprechen Sie bitte deutlich!"

Er lacht laut auf, während draußen immer noch der Song im Radio läuft und dieses Horrorszenario untermalt.

To safeguard my philosophy
Until my dying breath
I transfer from reality
Into a mental death
I empathize with enemes
Until the timing's right
With God and Satan at my side
From darkness will come light
I watch the rain
As it turns red
Give me more wine
I don't need bread
 

Godd holt tief Luft und haucht einige Wörter aus seiner geschundenen Lunge. Fellon scheint jedoch nichts verstanden zu haben. Er zuckt mit den Schultern und geht einen Schritt näher an den Engländer heran.

Mr. Fellon: "Ja, Mister Godd?"

Er nähert sich noch einmal dem Engländer und der spuckt ihm nun mit voller Wucht ins Gesicht.

James Gódd: "Da ... hast du ... deine ... Antwort!"

Er hebt stolz seinen Kopf an und lächelt Fellon mit dem Mut der Verzweiflung an. Der wirkt zunächst ehrlich erzürnt, findet dann jedoch seine Ruhe wieder und wischt sich lässig die Spucke aus dem Gesicht. Er schüttelt lächelnd den Kopf.

Mr. Fellon: "Es ist offensichtlich hoffnungslos mit Ihnen, Mister Godd. Doch ich versichere Ihnen, dass wir auch ohne Ihre Mithilfe die Informationen bekommen werden, nach denen uns gelüstet!"

Er lacht dreckig auf.

Mr. Fellon: "Ich hoffe jedenfalls, dass Sie Ihre paar Sekunden mit Mademoiselle Duriel genossen, Mister Godd, denn es waren ihre letzten gemeinsamen! Auf nimmer Wiedersehen, Mister Godd!"

Fellon dreht sich um, während Godd vor seinem inneren Auge noch einmal die völlig abgemagerte und festgekettete Sarah sieht. Sie sah schlimm aus, als er sie gefunden hat und doch hatte sie für eine Milliesekunde dieses Glänzen in den Augen, als sie ihn erblickt hatte. Auch sie hatte ihn nicht vergessen Seine Gedanken gehen zurück zu ihrem ersten Kuss. Ein unsagbar schöner Moment, der kurze Zeit später zum größten Moment seiner Wrestling Karriere geführt hat. Da war die Welt noch in Ordnung. Fellon öffnet derweil die Tür und verlässt den Ort des Geschehens wieder. Zwei bewaffnete Männer treten ein.

Nowhere to run
Nowhere to hide
Wondering if we will meet again
On the other side
Do you believe a word
What the good book said?
Or is it just a holy fairytale
And God is dead?
God is dead, God is dead
God is dead, God is dead
 

Fellon tritt aus dem Raum und greift zu seinem Handy. Er atmet noch einmal durch und wartet einen Moment ab. Ein lauter Schuss dringt aus dem Raum heraus, gefolgt von einem weiteren. Fellon wählt in aller Ruhe eine Nummer und wartet ab, dass am anderen Ende der Leitung abgehoben wird. Dies ist schließlich der Fall. Fellon fasst sich kurz.

Mr. Fellon: "Es ist erledigt, Mister Armitage!"

Er legt auf und steckt das Handy wieder in seine Tasche, dann verlässt er den Ort des Geschehens, während das Radio die letzten Zeilen von Black Sabbath's "God is Dead" ausspuckt.

But still the voices in my head
Are telling me that God is dead
The blood pours down
The rain turns red
I don't believe that God is dead

God is dead, God is dead
God is dead???
 
 
 

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