Scene

Id
4699  
Name
Bad Surprise  
Summary
Ein frustrierter James Godd trifft nach seiner Niederlage auf Brandon Cornwallace. Statt Streitigkeiten gibt es jedoch gegenseitigen Respekt. Brandon verschwindet schließlich und Godd setzt seinen Weg zur eigenen Kabine fort, wo bereits Mr. Fellon auf ihn wartet. Nach einem kurzen Gespräch übergibt Fellon Godd ein Päckchen und stellt ein Ultimatum. Nachdem Godd kurz in das Päckchen schaut, wirkt er schockiert.  
Position
25  
Scenetype
Live  
Created At
2020-10-22 13:26:02  
Edited At
2020-11-06 11:06:48  
Show
Vendetta 152  


Wütend stampft der PCWA Undisputed Gerasy Champion durch den Backstage Bereich. Er ist auf dem Weg zurück zu seiner Kabine. Wie hat er nur glauben können, dass Kevin Sharpe sich an die Regeln halten würde? Er hätte es besser wissen müssen. Nicht nur, dass Sharpe die Mad Godds völlig überrumpelt hatte, als er "The Downfall" an seiner Seite präsentiert hatte, nein, er hatte auch abermals die Regeln ausgedehnt, um ihn pinnen zu können. Und jetzt würde er es bei CORE abermals mit Sharpe aufnehmen müssen. Dabei hatte man alles anders geplant. Eigentlich hätte es dort Kevin Sharpe vs Mad Dog heißen sollen. Der Champ schüttelt wütend über seine eigene Naivität den Kopf und bemerkt die Gestalt, die ihm entgegenkommt nicht vor lauter Gedanken.

Es folgt, was folgen muss, da auch die andere Person mit ihren Gedanken gerade ganz woanders ist. Beide Männer prallen aufeinander, wobei der Softdrink in der Hand von Godd's Gegenüber auf den Boden fällt. Noch ehe Godd überhaupt realisiert, wer da vor ihm steht, entschuldigt er sich.

James Godd: "Hey tut mir l..."

Godd sieht nun, wen er da gerade angerempelt hat, und weicht einen Schritt zurück.

James Godd: "...eid!"

Er blickt misstrauisch auf die eine Hälfte der beiden Happy Guys. Brandon Cornwallace steht vor ihm und blickt ihn etwas bedröppelt an. Godd hat jedoch auf schmerzhafte Art und Weise lernen müssen, dass die offensichtlich zur Schau gestellte Naivität der beiden Happys nicht dazu führen sollte, dass man sie unterschätzt. Die beiden sind gefährlicher, als sie aussehen. Auch ein Robert Breads hat das zuletzt lernen müssen. Und so ist der Engländer auf der Hut. Bray-Bray blickt kurz auf seinen am Boden liegenden Softdrink.

Brandon Cornwallace: "Ja, mir tut das auch leid."

Der Waliser kratzt sich nachdenklich am Kopf. James Godd blickt ihn ein wenig verwirrt an.

James Godd: "Wie? Was tut dir leid?"

Bray-Bray zuckt mit den Schultern.

Brandon Cornwallace: "Na dass mit deiner Niederlage gerade. Ich hab das gesehen und das war echt voll unfair von Sharpy-Dude. Und deswegen ist das voll schade für dich, Dude."

Der britische Gerasy Champion blickt nun noch eine ganze Spur verwirrter als zuvor. Er hat hier jetzt mit einigem gerechnet, aber nicht damit. Damit ganz sicher nicht. Er mustert den Waliser noch einmal genauer. Versucht irgendwelche Anzeichen für eine eventuelle Falle zu erkennen. Cornwallace gehört immerhin ins Lager von Sharpe ... zumindest hat er das, trotz der gerade geäußerten Worte, zuletzt noch getan. James bleibt auf der Hut.

James Godd: "Natürlich war das nicht fair. Wann hat dieser Bastard denn jemals fair gekämpft?"

Die Wut über sich selbst überkommt den Engländer erneut wie ein Orkan. Bray-Bray zuckt leicht eingeschüchtert zusammen.

Brandon Cornwallace: "Also ich ... ich wollte doch nur sagen ... das war gerade echt nicht cool. Du hättest es verdient gehabt zu gewinnen."

Er stochert unsicher mit dem Fuß am Boden herum und nickt mit dem Kopf. James beruhigt sich wieder etwas. Cornwallace scheint es aufrichtig zu meinen. Zumindest erweckt er nicht den Eindruck, als würde er Godd gleich ein Messer in den Rücken rammen, wie es die Art von Kevin Sharpe ist. Er wird bei CORE unheimlich aufpassen müssen, wenn er seinen Titel verteidigen will. Fehler wie gerade dürfen ihm dann nicht passieren!

James Godd: "Ja, das hätte ich ... das hätte Mad Dog verdient gehabt."

Er weiß genau, wie sehr sein Partner sich das Singles Match gegen Sharpe gewünscht hat. Und weil er Sharpe unterschätzt hat, bekommt die Töle nun nicht ihren zurzeit sehnlichsten Wunsch erfüllt. Leichte Schuldgefühle überkommen ihn.

Cornwallace nickt mit dem Kopf.

Brandon Cornwallace: "Ja, manchmal ist das Leben echt nicht fair, Dude. Aber du musst nur dran GLAUBEN, dann wird alles auch wieder besser. Da bin ich ganz sicher."

Er hat die Worte nicht nur an Godd gerichtet, sondern insgeheim auch an sich selbst. Er muss einfach daran glauben, dass seine Beziehung zu Gordie sich wieder bessert. Doch seit dem letzten Wettbewerb der SUPER FUN SERIES und dem erneuten Patt, hatten sie kaum ein Wort miteinander gewechselt. Und auch zur heutigen Show war er alleine angereist. Gordie war einfach daheim im Happy House geblieben. Er hatte nur gemeint, dass es ausreichen würde, wenn nur einer von ihnen diese Ausgabe dabei ist, und außerdem würde ihm eine Auszeit von Bray-Bray auch Mal gut tun. Und so war er nun alleine hierher gekommen. Aber der GLAUBE versetzt Berge. Gordie und er werden wieder zusammenfinden.

James blickt den Waliser nachdenklich an. Es klingt vielleicht ein bisschen naiv, aber womöglich steckt tatsächlich was Wahres in dem, was ihm Cornwallace da gerade gesagt hat. Vielleicht sollte er wirklich ein für allemal aufhören zu zweifeln und einfach daran glauben, dass er den Sturm, der sich zusammenbraut, überstehen wird. James nickt mit dem Kopf.

James Godd: "Ich hoffe es. Aber zu was Anderem: Du warst in letzter Zeit auch nicht schlecht, Junge. Dein Sieg gegen Robert Breads war in aller Munde. Und auch dein Kampf gegen Shadow war mehr als beachtlich."

James nickt Cornwallace zu und meint seine Worte ernst. Er hatte sich beide Matches angesehen und beide Male war Cornwallace über sich selbst hinausgewachsen, auch wenn es gegen Shadow letzten Endes nicht gereicht hatte. Und in beiden Kämpfen war er vor allem ohne schmutzige Tricks durchgekommen. Ja, er musste zugeben, dass Cornwallace ihn ein wenig beeindruckt hatte.

Der lächelt zunächst anhand des Kompliments von Godd, dann fallen ihm jedoch wieder die Worte seines Partners ein. Dass es sein Egotrip sei, der das Team zerstören würde. Schuldbewusst blickt der Waliser auf den Boden. Etwas schüchtern und kleinlaut schenkt er Britain's finest eine Antwort.

Brandon Cornwallace: "Ja, das war schon ganz gut ..."

Immer noch bleibt sein Blick auf den Boden gerichtet.

Brandon Cornwallace: "Naja Dude ... es war nett dich Mal wieder zu treffen. Ich muss jetzt weiter."

Cornwallace nickt schüchtern mit dem Kopf und schreitet mit schuldbewusster Miene davon. James blickt dem jungen Waliser nach und zuckt schließlich mit den Schultern.

James Godd: "Komischer Junge!"

Und dann setzt auch der Engländer seinen Weg fort. Cornwallace hat ihm in einigen Punkten die Augen geöffnet und er wird sich nun auf seinen nahenden Kampf mit Kevin Sharpe fokussieren müssen. Sharpe, der ihm so oft schon eine Nasenlänge voraus gewesen war. Doch dieses Mal würde er es sein, der das schwarze Herz überrumpelt. Er würde sich diesen Sieg holen ... koste es, was es wolle! Mit ernster Miene nähert er sich schließlich immer mehr seiner Kabine. Dort wartet jedoch bereits eine unangenehme Überraschung auf den Engländer, dessen Miene sich augenblicklich zu einer sichtlich abgeneigten verwandelt.

James Godd: "Du schon wieder!"

Mr. Fellon steht an der Tür zu Godd's Kabine. In der Hand hält er ein kleines Päckchen. Er schenkt dem Engländer ein raubtierhaftes Lächeln. Die kalten Augen fixieren Godd.

Mr. Fellon: "Ich schon wieder."

Er geht einen Schritt auf Godd zu, der inzwischen stehen geblieben ist. Missmutig blickt der Londoner sein Gegenüber an. Ein Mann, über den er immer noch viel zu wenig weiß. Eigentlich weiß Godd nur, dass Fellon für irgendeine ominöse und höchst rücksichtslose Company arbeitet. Und doch hat er ihm die Stirn geboten und es hat sich gut angefühlt das zu tun. Trotzig schenkt er Fellon ebenfalls ein kurzes Grinsen.

James Godd: "Was willst du? Ich hab bei der letzten Vendetta klargemacht, was ich von dir und deiner Company halte."

Fellon lächelt immer noch. Unter seiner Oberfläche brodelt es jedoch. Er hasst diesen Engländer. Der Kerl geht ihm gehörig auf den Wecker und am liebsten würde er ihn einfach über den Haufen knallen. Stattdessen nickt er nur kurz mit dem Kopf. Er hat seine Befehle.

Mr. Fellon: "Das haben Sie, Mister Godd, in der Tat. Und ich sagte Ihnen, dass dies eine falsche Entscheidung sei. Und wo stehen wir nun? Sie haben soeben eine weitere Niederlage einstecken müssen. Es geht nur noch bergab mit Ihnen, Mister Godd, und das einzige Anliegen der Company war und ist es immer noch, Ihnen den Rücken zu stärken und Sie zum größten Champion aller Zeiten zu machen. Sie müssen dazu jedoch endlich lernen sich unterzuordnen, Mister Godd."

Godd blickt Fellon ungläubig an. Hört der Kerl sich eigentlich selbst zu? Und doch hatte Fellon zumindest damit Recht, dass Godd in letzter Zeit vor allem eines getan hatte: Nämlich verloren. Noch ehe er jedoch etwas erwidern kann, fährt Fellon auch schon fort.

Mr. Fellon: "Wie ich sehe, habe ich Ihre Aufmerksamkeit, Mister Godd."

Ein weiteres raubtierhaftes Lächeln wird kurz zur Schau gestellt.

Mr. Fellon: "Die Company ist jedenfalls bereit Ihnen Ihren Fauxpas zu verzeihen, wenn Sie einwilligen von nun an zu tun, was wir von Ihnen verlangen."

Godd lacht trocken auf und schüttelt erneut den Kopf.

James Godd: "Sag Mal ... ich weiß nicht, was sie dir in deinen Drink getan haben, aber anscheinend hat es dir nicht gut getan. Also nochmal zum Mitschreiben ... ICH BIN RAUS! Ich scheiße auf euch. Du und deinesgleichen, ihr widert mich an!"

Mit völlig ernster Miene blickt er Fellon an. Der erwidert den Blick kühl und kalkuliert. Er hat bereits damit gerechnet, dass es nicht ganz so einfach sein würde den Engländer zu überzeugen. Deswegen hat er auch noch etwas Anderes im Gepäck. Ein etwas überzeugenderes Argument. Voller List und Bosheit funkelt er den Gerasy Champion an.

Mr. Fellon: "Ich schlage vor, Sie denken noch einmal darüber nach, ehe es zu spät ist!"

James Godd: "Willst du mir drohen, du Arschloch?"

Godd ballt die Fäuste, doch Fellon schüttelt lediglich den Kopf. So gerne er diesem überheblichen Engländer auch eine reinhauen würde, er hat andere Order bekommen. Er hofft jedoch insgeheim, dass der Engländer auch darauf nicht anspringen wird. Er hofft darauf, dass er die Dinge selbst in die Hand nehmen darf.

Mr. Fellon: "Mitnichten, Mister Godd. Ich sage Ihnen lediglich, wie es ist!"

Der Blick von Fellon geht nun zu dem Päckchen, welches er immer noch in seinen Händen hält. Breit grinsend geht er auf Godd zu und hält diesem schließlich das Päckchen entgegen.

Mr. Fellon: "Ein kleines Geschenk der Company, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern."

Fellon lacht dreckig auf.

Mr. Fellon: "Nach CORE erwarten wir eine Entscheidung von Ihnen, Mister Godd."

Ohne ein weiteres Wort zu verlieren dreht sich Fellon nun um und lässt den Engländer einfach stehen. Er hat die Botschaft der Company überbracht. Der Spielball liegt nun bei Godd. Und er hofft insgeheim, dass dieser die falsche Entscheidung trifft, damit er dieses Theater endlich beenden kann und sich wieder wichtigeren Aufgaben zuwenden kann.

Der Engländer blickt auf das Päckchen, welches Fellon ihm überreicht hat. Er fragt sich, was es damit auf sich hat. Doch ganz egal, was es auch sein mag. Nichts wird ihn umstimmen können. Er muss sich selbst treu bleiben. Sich und seinen Werten. Er öffnet das kleine Päckchen einen Spalt weit und blickt hinein. Mit einem Mal wird der Engländer blass im Gesicht. Sofort verschließt er das Päckchen wieder. Sichtlich getroffen von, was auch immer in diesem Päckchen ist, öffnet der Engländer die Tür zu seiner Kabine und verschwindet in dieser. Das Kamerateam muss draußen bleiben.
 

Mike Garland: "Was wohl in dem Päckchen ist?"

Vincent Craven: "Was auch immer es sein mag, es hat unserem Gerasy Champion offensichtlich einen gehörigen Schrecken eingejagt. Hast du gesehen wie blass James plötzlich im Gesicht war?"

Mike Garland: "Dem ist vermutlich nur gerade bewusst geworden, dass er seinen Titel bei CORE gegen einen hochmotivierten Kevin Sharpe verteidigen muss. Da würde mir auch Angst und Bange werden."

Vincent Craven: "Also ich bin mir nicht sicher, dass es das ist. Im Gespräch zuvor mit Cornwallace war zwar eine gewisse Anspannung zu sehen, jedoch nichts von dem Schrecken, den wir in seinem Gesicht gesehen haben, als er das Päckchen geöffnet hat."

Mike Garland: "Dieser Mister Fellon wirkte jedenfalls sehr davon überzeugt, dass der Inhalt Godd umstimmen wird. "

Vincent Craven: "Dieser Kerl ist unheimlich. Wir wissen immer noch nicht, woher er kommt und für wen genau er arbeitet."

Mike Garland: "Auf jeden Fall scheint er nicht zimperlich zu sein, wenn es darum geht seine Ziele zu erreichen."

Vincent Craven: "Erinnert mich ein wenig an die momentane Herangehensweise von Lara Lee, die wir gleich im Main Event um die Cryption Crown sehen."

Mike Garland: "Zuvor geht's nochmal eben auf die Krankenstation der Liga und dann ist es soweit!"



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