Scene

Id
4189  
Name
Goals to reach  
Summary
 
Position
16  
Scenetype
Off Camera  
Created At
2019-04-11 21:18:17  
Edited At
2019-04-26 19:16:00  
Show
Behind the Blood  


Unruhig spaziert sie über das Gelände. Sie ist nun bereits seit zwei Stunden unterwegs und ihn am suchen, nachdem er nicht am vereinbarten Treffpunkt aufgetaucht war. Das sah ihm gar nicht ähnlich. Sie hatte ihn als sehr zuverlässig kennengelernt. Wobei er in den vergangenen Wochen immer abwesender gewirkt hat. Seit seiner Niederlage im Quest 4 the Best Finale war James nicht mehr der gleiche Mann, den sie kennengelernt hatte. Gegenüber seinen Kollegen konnte er halbwegs gut verbergen, wie sehr ihn diese Niederlage angefressen hatte, doch in ihrer Gegenwart war das anders. Sie konnte genau spüren, wie diese Niederlage gegen Kevin Sharpe ihn innerlich aufzufressen drohte. Und jetzt das. Sie hatten die Stunden vor dem Brawlin' Rumble eigentlich gemeinsam hier auf dem Fanfest verbringen wollen, auch um so den Kopf ein wenig frei zu bekommen. Doch als sie schließlich bei Ashley's Palace angekommen war, wo sie sich eigentlich hatten treffen wollen, war von James nichts zu sehen gewesen. Sie hatte einen Angestellten befragt und der hatte ihr zumindest mitteilen können, dass James hier gewesen war, nach einem etwas aufbrausenden Gespräch mit einem anderen Mann, aber wohl gegangen sein soll. Sie fragt sich, ob vielleicht Kevin Sharpe dieser andere Mann gewesen sein konnte, und machte sich nun erst recht sorgen um ihren Freund.

Und so marschiert sie auch weiter über das Gelände. Vorbei an Familien, die mit ihren Kindern diesen Tag genießen. Vorbei an Wurfbuden, an denen es riesige Stoff-Figuren der PCWA Stars zu gewinnen gibt. Vorbei auch an Karussels und Achterbahnen, die hier aufgebaut sind und den Gästen Adrenalin Kicks bescheren. Und schließlich auch vorbei an den Autogrammständen, hinter denen einige bekannte PCWA Gesichter zu erkennen sind, welche munter Autogramme am verteilen sind. Doch nirgends ist auch nur die geringste Spur von James zu sehen. Sie bleibt stehen und sieht sich aufmerksamum. Schließlich entdeckt sie unweit des Geländes, ein wenig Abseits von Allem, den Eingang zum Wald. Wäre das vielleicht eine Möglichkeit? Sie grübelt und setzt sich schließlich in Bewegung. Was hat sie schon zu verlieren? Und so nähert sie sich mit anmutigen Schritten dem Waldesrand und erblickt schließlich hinter einem Baum ein Paar ausgestreckte Beine. Sie nähert sich ihnen und ist mehr als erleichtert, als sie schließlich James erkennt.

Der blickt überrascht zu ihr hoch, dann zeichnet sich jedoch ein sanftes Lächeln auf seinen Gesichtszügen ab. 

Sarah Duriel: "Da bist du ja. Ist dir klar, dass ich dich überall gesucht habe, weil du nicht in Ashley's Palace warst, so wie es vereinbart war?"

Vorwurfsvoll blickt die junge Französin ihren Freund an. Der blickt mit ernster Miene zurück und seufzt schließlich laut, ehe er vom Boden aufsteht.

James Godd: "Tut mir leid, Sugar, ich konnte da nicht bleiben."

Er zuckt kurz mit den Schultern.

Sarah Duriel: "Mir wurde gesagt, dass du dich mit Jemanden gestritten hast. Was war los?"

Fragend blickt sie ihn an. Godd fährt sich derweil kurz mit der rechten Hand durch die Haare, ehe er die Hand von Sarah ergreift.

James Godd: "Nichts Besonderes und es war auch kein wirklicher Streit. Nur eine etwas hitzige Diskussion zwischen zwei alten Bekannten. Aber lass uns ein wenig laufen."

Er deutet auf den Waldweg, der vor ihnen liegt. Während er sich in Bewegung setzt, folgt sie ihm, blickt ihn jedoch auch skeptisch an.

Sarah Duriel: "Wenn es Nichts wäre, wärst du wohl kaum gegangen James. Ich kenne dich inzwischen gut genug ..."

Mit sorgenvoller Miene blickt sie ihn an und fragt sich wo der unbeschwerte junge Mann hin ist, den sie vor einigen Monaten hat kennenlernen dürfen und den sie inzwischen liebt wie ihr ein und alles? James zuckt jedoch abermals nur mit den Schultern.

James Godd: "Der Kerl hat nur ein paar Sachen angesprochen, die mich wütend gemacht haben, obwohl ich eigentlich meine Ruhe wollte. Deshalb bin ich gegangen, um hier meine Ruhe zu finden."

Er blickt sie mit entschuldigender Miene an.

James Godd: "An dich habe ich dabei in der Hitze des Gefechts einfach nicht mehr gedacht ... tut mir wirklich leid!"

Er blickt auf den Boden, wo einige Waldameisen seinen Weg kreuzen. 

Sarah Duriel: "Es ist ja nicht nur heute, James ... seit deiner Niederlage gegen Kevin Sharpe beschäftigt dich nichts anderes mehr. Dabei hat das Leben doch noch so viel mehr zu bieten. Du drohst zu verbittern, James, und das macht mir verdammt Angst!"

Er hält an und sieht ihr genau in die Augen und er erkennt, dass es mehr als nur Worte sind, die sie hier ausspricht. Es sind pure Emotionen. Sie hat wirklich Angst um ihn. Und er hasst es, dass sie sich wegen ihm Sorgen macht. Das sollte nicht so sein. Doch sie hat Recht ... die Niederlage gegen Sharpe beschäftigt ihn in der Tat bereits seit sie geschehen ist und bei der vergangenen Show wollte er dieses Problem endlich angehen, indem er Kevin Sharpe One on One im Ring besiegt. Das Match war festgelegt worden und dann hatte sich Sharpe doch davongeschlichen und Tony Graves als Ersatz geschickt. Wieder wurde ihm das One on One genommen und abermals konnte er nicht endgültig verarbeiten, was zu verarbeiten war. Zu dem Frust, der sich bereits angesammelt hatte, war nun weiterer hinzugefügt worden und er wusste wirklich nicht, ob es nicht langsam doch zu viel wurde. Er lässt nun ihre Hand los und legt seine Arme um ihren Hals. Sanft streicht er ihr durchs Haar.

James Godd: "Ich weiß ... das weiß ich wirklich. Und ich wollte auch etwas dagegen unternehmen ... Kevin endlich besiegen und diese Dämonen hinter mir lassen ... aber du hast ja gesehen was passiert ist. Immer und immer wieder entkommt dieser Kerl seiner gerechten Strafe und ist am Ende derjenige, der sich ins Fäustchen lacht. Es ist einfach so ..."

Sarah Duriel: "... frustrierend?"

James Godd: "Ja!"

Er blickt sie betroffen an. Es gibt nur die eine Möglichkeit um diesen angestauten Frust wieder loszuwerden ... er MUSS den Rumble gewinnen. Er MUSS sich selbst beweisen, dass er mehr sein kann, als die ewige Nummer 2. Er löst den Griff um ihren Hals und ergreift wieder ihre Hände. Sie sieht ihn immer noch sorgenvoll an, jedoch auch ein Stück weit erleichtert, dass er sich ihr so geöffnet hat. Und so drückt sie ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen.

Sarah Duriel: "Du musst einfach aufhören ständig daran zu denken."

James Godd: "Ja, ich weiß. Du hast Recht. Und nachher ist vor allem auch nicht der richtige Zeitpunkt um sich mit Kevin Sharpe zu beschäftigen. Nachher ist der Rumble und ich will gewinnen. Ich war so oft nur in der zweiten Reihe ... ich glaube fest an meinen Traum und dass ich ihn erreichen kann!"

Sie schenkt ihm ein sanftes Lächeln.

Sarah Duriel: "Und ich glaube an dich! Du wirst es schaffen!"

Beide blicken sich einen langen Moment an und versinken schließlich in einen innigen Kuss, ehe sie ihren Weg in den Wald hinein fortsetzen. Einen letzten Moment der Zweisamkeit genießen, bevor es für Godd mit mindestens 29 anderen Teilnehmern in den Ring geht ... also das genaue Gegenteil von Zweisamkeit.



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