Scene

Id
3926  
Name
Settle the Score  
Summary
Shadow und der wieder als Gast auftauchende Tempest rasseln backstage erneut aufeinander - bis die Tag Team Champions auftauchen ...  
Position
29  
Scenetype
Live  
Created At
2018-11-10 14:48:51  
Edited At
2018-12-21 19:13:27  
Show
CORE 2018  


Der geschäftige Trubel der Gänge rund um die Gorilla Position gleicht in stetiger Annäherung an den Mainevent einem Bienenstock: überall Bewegung, überall Geräusche - und doch: von einem gewissen Standpunkt aus betrachtet war der Gesamtpegel nahezu gleichbleibend. Gleichbleibend … geschäftig. Und was das Beste für ihn war: halbwegs geradlinig.

So stand er nun da: hinter der Sichtdeckung mehrerer Equipment-Boxen. Eigentlich müsste jemand nur stoppen, kurz zwischen die Kisten treten und hätte ihn schon gefunden. Tja … MÜSSTE. In der Ruhe mag zwar die Kraft liegen, doch wenn andere genau diese kosten ist auch sie nichts mehr wert. Das hatte er heute nach seiner Keller-Stippvisite schon mitbekommen. Wenn schon nicht das „First Step“ aktuell ein entsprechendes Refugium sein sollte, versuchte er es eben hier. Faktisch … im Auge des Hurrikans, da alle blind und zielgerichtet an ihm vorbeiliefen.

Shadow lehnt gegen die Box, der ungefähre Blick auf eine Schachtel in seinen Händen gerichtet. Die Daumen zucken in ungewisser Unruhe von was auch immer, bevor sie sich unter den Rand des Deckels und diesen hochschieben. Der Schatten schrägt ein wenig den Kopf, als scheine er hineinlugen zu wollen. Dann rückt er sein Haupt wieder gerade, schließt den Deckel und hält ihn zusätzlich mit den Daumen zu. Überlegend tippt er mit den Ringfingern von unten an die Schachtel…

… als sie plötzlich aus seinen Händen gerissen wird.

„Ja, is‘ denn heut scho‘ Weihnachten?! Wäre doch nicht nötig gewesen, Moonlight Shadow…“

Die Kamera folgt dem Blick des Soul Survivors: der vermeintliche Kartondieb läuft breit grinsend in den geschäftigen Gang hinein, während er den Behälter in einer Hand hält und damit winkt. Von seiner üblichen, aber in der Liga noch unbekannten Ringwear scheint er von Blitzen auf Flammenzungen umgestiegen zu sein. Diese zieren allerdings nur Bandana und die Sonnenbrille - Jacke, Make-Up und Longpants hat er in dem Fall gegen ein weißes T-Shirt, schwarze Torn Jeans und einen langen Ledermantel eingetauscht. Und ob die PCWA jemals die Ringwear Trent Cardigans zu sehen bekommt, steht in den Sternen.

Shadow: „Gib das zurück…“

Mit gespielter Unschuldsmiene hält der Tempest die Schachtel hin, deutet darauf - um sie anschließend wieder an sich zu nehmen.

Cardigan: „Aber T, du weißt doch: wiederholen ist gestohlen…“

Shadow: „Ich sagte: GIB … ES … ZURÜCK!!!“

Cardigan: „Du hast dich doch sonst nicht so mimosenhaft, Nachtschatten. Lass mal sehen, was dir derart die Sturmwölkchen auf die Stirn treibt…“

Der Wirbelsturm hebt gerade den Deckel hoch - wie auch seine eine Braue, als die schwarze Hand sich auf dem Deckel legt und ihn schließt. Etliche Angestellte stoppen oder machen erschrocken einen Bogen, als Shadow sich in Cardigan dreht und ihm versucht den Ellbogen ins Gesicht zu schmettern. Der Tempest blockt ab und so entsteht eine wilde Rangelei um die Schachtel, in welcher sich beide gegen die Hallenwände werfen und Schläge austeilen.

Den Karton stets im Griff will keiner recht loslassen, Shadow drückt ihn von sich und auch Cardigan weg - als er ihm erneut aus den Händen gerissen wird.

„Na, wenn zwei sich streiten …“

Beide Fighter verharren in ihrem Zwist und entwirren sich wenig später. Der Schatten begutachtet abschätzend, wie Cardigan sich von ihm löst und an die Seite des neuerlichen Entwenders tritt: einer gut einen Kopf kleineren schwarzhaarigen Dame mit schulterlangem Bubikopf, schwarzem Tanktop und einem schwarzen Ballon-Minirock über dunklen Leggins. Sie trägt eine Lederjacke im selben Flammenmuster wie der Wettermann.

Dieser steht grinsend hinter der Lady und guckt wie sie mit leichtem Lächeln in die nun von ihr geöffnete Schachtel, ohne dass der Zuschauer mehr erfährt. Dann blickt sie süffisant auf.

???: „Na, sieh mal einer an - anscheinend sind Schatten doch nicht so dunkel und steifärschig wie vermutet. Wer darf sich denn glücklich schätzen, na?!“

The Unfathomable Dark atmet - auch deutlich sichtbar an ein paar weggepusteten Strähnen.

Shadow: „Was würdest du tun, wenn ich sage: für dich, Windy?“

Schallendes Gelächter des Duos.

Windy: „Willst du mich verarschen?“

Shadow: „Gegenfrage: wer hat denn damit angefangen?“

Dem Tempest entrutscht der freundliche Gesichtsausdruck wieder zur ernsten Miene.

Cardigan: „Dann guck mal in den Spiegel … sofern du da überhaupt was siehst. Aber ich hab mich schon damals gefragt, ob dir dein Haarstudio-Visier nicht vielleicht die Sinne vernebelt. Wäre zumindest eine Erklärung dafür, dass du mir aktuell derart die kalte Schulter zeigst.“

Der Schatten deutet auf seinen Kopf.

Shadow: „DAS hier … hat mir schon oft die Augen geöffnet. Jedenfalls immer dann, wenn manche glauben, ich würde nicht hinsehen oder unaufmerksam sein. Sinne trügen nie, Urteile schon. Speziell, wenn man glaubt große Verantwortung zu tragen - und letztlich doch immer nur die zweite Geige spielt. Aber die Chance werde ich dir diesmal nicht geben.“

Die Lady wedelt mit der Box, stellt sie zunächst beiseite und stemmt die Arme in die Hüften.

Windy: „Sag mal: glaubst du eigentlich echt den Mist, den du da von dir gibst? Ich habe Trent im Grunde nie ganz seine Stories abgekauft, was du jetzt für ein Egomane bist … bis ich dich jetzt live erlebt habe. Ist es das wirklich wert? Wert, für ein bisschen schnellen Erfolg alte Brücken abzureißen? Das Schwarz deines Kostüms färbt mehr ab, als es dir bewusst zu sein scheint.“

Shadow dreht den Kopf leicht zum Wirbelsturm.

Shadow: „Hast du sie deswegen zurückgeholt? Um dir noch mehr gesalbtes Verbalfeuer vorrätig zu halten?“

Windy: „Mich musste niemand zurückholen! Ich war nie wirklich weg, aber es gibt im Leben Dinge, welche manchmal wichtiger sind als die bloße Zierde an der Seite deines Mannes. Aber das sind Erfahrungen, welche du vermutlich niemals machen kannst oder erfahren wirst. Und ganz ehrlich: für mich sind die alten Zeiten genauso weggeschmolzen wie vermutlich deine Ei..“

Cardigan: „Hey…“

Der Tempest legt ihr behutsam die Hände auf die Schultern. Sie verstummt und tritt ein wenig in den Hintergrund, während er sich seinem früheren Gefährten entgegenstellt.

Cardigan: „Windy wird’s nicht gerne hören, aber … eigentlich hat sie dich immer gegen mich verteidigt. Weil sie sich nicht vorstellen konnte, wie man so sein kann: derart verstimmt über eine Vergangenheit, von welcher du nur eine Lesart zu kennen scheinst. Du zitierst doch immer gern, wie schaut’s damit aus: eine gute Frau ist wie ein gutes Buch - unterhaltsam, anregend, belehrend. Und wenn nicht eine Sie, dann jemand sonst … die Einsamkeit vergrämt dich zu einem mürrischen Eremiten. Du kannst die Welt nicht allein stemmen, irgendwann wirst du jemanden brauchen. Daher solltest du deine Chancen nicht so verspielen.“

Er greift sich die Schachtel, schaut nochmal herein und reicht sie nickend an Windy weiter.

Cardigan: „Ich habe nie wirklich verstanden, warum. Vielleicht werde ich es eines Tages - aber Fakt ist, dass gewisse Dinge gesagt und getan wurden, welche nun mal nicht einfach so wegzuwischen sind. Dinge, welche zwischen uns stehen, weil sie früher zwischen uns standen. Also lass uns reinen Tisch machen: ich habe mich für eine Zukunft in dieser Liga entschieden, doch du hältst diese in Händen. Also geht der Weg nur über dich. Und da heute für dich theoretisch zwei Matches anstanden … es aber offiziell nur eines wurde, wie man gesehen hat: was hindert dich daran, noch eines zu absolvieren? Was sagst du: nur wir zwei, unsanctioned - um meinen Vertrag?“

Der Wirbelsturm steht bereit, der Fehdehandschuh wurde geworfen. Sollte es also heute Es lag einzig an ihm jetzt seine Chance zu nutzen. Aber war es wirklich eine Chance? Und sollte er wirklich, wo doch seine eigenen Pläne gänzlich anders aussahen.

Verborgen hinter den langen Haaren wagte er einen Blick zu Windy und seiner Schachtel - und bemerkte, dass da nicht wirklich ranzukommen war. Also ging er ein paar Schritte.

Shadow: „Ich muss zugeben, dass ich dich um deine Art immer beneidet habe. Im Grunde bist du wie ich: fokussiert auf ein Ziel - und auf das arbeiten wir beide hin. Nur unser Enthusiasmus geht verschiedene Wege. Und jetzt … näherst du dich mit Deinem mehr und mehr mir an. Vielleicht ist das genau der Punkt, warum ich den Graben zwischen uns so tief sehe: dass du mir zu ähnlich werden könntest … und ich das letzte Stückchen Eigenheit auch noch als Trumpf an dich verliere. Dein Frauchen hat es vorhin perfekt auf den Punkt gebracht: das Schwarz färbt ab - jetzt solltest du mal in den Spiegel schauen.“

Er nähert sich einer Reihe von in Rahmen gefassten Veranstaltungsplakaten, reibt wie beiläufig ein wenig Staub herunter.

Shadow: „Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich. Mag sein, aber die Entscheidung OB gebührt allein mir. OB es dann jemanden geben wird oder soll. Und vor allem Wann und Wer …Es hat seine Vor- aber auch seine Nachteile. Vielleicht war das ein Grund, warum es in deinen letzten Ligen nicht mit ihr klappen wollte. Womöglich war es keine böse Absicht - eher ein Wink, es allein ohne hinderlichen Faktor X zu versuchen. Schon mal drüber nachgedacht?“

Er nähert sich Cardigan fast bis auf Armlänge, der seinerseits latente Kampfstellung einnimmt.

Shadow: „Und was uns angeht - wie heißt in einem alten Lied: niemand ahnt es, wie der Würfel fällt - doch nichts geschieht durch Zufall auf der Welt. Gern würde ich deinem Verlangen nachgeben, da ich ja selbst darauf brenne. Hier und jetzt ist aber der falsche Zeitpunkt dafür - und das meine ich nicht nur allein, was mich angeht. Die Entscheidung liegt ganz bei dir…“

Diesmal behält er Glucksen für sich: zu oft hat er sich unlängst dafür feilgeboten, anderen die Chance zu offerieren, ihm eine reinzugeben nach dem Auge um Auge - Motto.

Cardigan lässt die Handgelenke knackend rotieren, blickt einmal zu Windy rüber, welche nur kurz die Brauen hebt. Dann schaut er Shadow erneut an …

… und entspannt sich, ohne aber ein Wort zu sagen.

Shadow: „… gute Wahl. Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt. Und wir werden beide das bekommen, was wir wollen. Genau … hier!“

In dem Moment reckt sich der linke Arm des Schattens empor: die Zeigefinger ist ausgestreckt - genau auf eines der Wandposter. Es zeigt einen an eine Sonne erinnernden roten Kreis vor einem weißen Hintergrund, welcher von einem Shinto-Schrein umrahmt ist. Am unteren Ende scheint der Kreis zu zerlaufen, verrinnendem Blut ähnlich. Darunter in großen Lettern die Bildunterschrift: „National Wrestling Day 2“

Cardigan und Windy betrachten das Prospekt, Letztere dann mit leicht geknautschtem Mund zu ihrem Mann.

Windy: „Das dürfte dann auch die Firmen-Tickets nach Japan erklären.“

Cardigan: „War echt lange nicht mehr da…“

Er deutet auf das Poster, während er Shadow anblickt.

Cardigan: „… das soll dann also die Kirche mit heiligem Boden für uns beide sein?! Na, wenn du dich da mal nicht täuschst.“

Shadow: „Sei ganz unbesorgt: auch ich habe einst meine Fußstapfen im Land der aufgehenden Sonne hinterlassen. Dort werden wir ganz auf unsere Fähigkeiten reduziert: ohne Fehdenkanon, ohne Pathos, ohne Theatralik…“

Der Tempest nähert sich ihm, grinsend.

Cardigan: „… und vor allem ohne einen Liganachteil für dich.“

Shadow schweigt und kommt nun ebenfalls fast auf Flüsterweite heran, wie auch Windy, welche sich an Trents Schulter anlehnt.

„Hey Dudes!“

Wie aus dem Nichts sind sie aufgetaucht. Die Warriors of Light, wie Cindy sie damals genannt hat. Brandon Cornwallace und sein Partner Gordon Banes tragen nach wie vor ihre "Cobra Kai Dojo" Kimonos. Beide verbeugen sie sich theatralisch vor den Anwesenden.

Brandon Cornwallace: "Da sind wir wieder um Glück und Freude zu verbeiten!"

Gordon Banes: "Und Hoffnung und vor allem ganz viel GLAUBEN!"

Beide recken sie synchron ihre Daumen in die Höheund grinsen debil.

Gordon Banes: "Und Dude, wie man sieht hat es voll was gebracht!"

Bray-Bray nickt bestätigend mit dem Kopf.

Brandon Cornwallace: "Ja Mann, du hast endlich Freunde gefunden. Voll dufte!"

Die beiden Happy Guys mustern den Mann und die dunkelhaarige Frau. Sie erinnert Bray-Bray in ihrem Stil irgendwie an Miss Cindy und der Gedanke daran lässt einen wehmütigen Seufzer aus seiner Kehle entfahren. Dann fängt der Waliser sich jedoch und lächelt wieder standardmäßig. Neugierig richtet sich sein Blick auf den Schatten.

Brandon Cornwallace: "Willst du uns nicht vorstellen Dude?"

Wieder Lächeln die beiden synchron und es wirkt fast schon etwas unheimlich wie sehr sich die debilen Grinser ähneln.

Die Blicke des übrigen Trios ruhen auf ihnen – etwas, das gewollt oder ungewollt an den Champions abzuprallen scheint wie ein Regenschauer an einem Lotos. Für den Moment egalisiert sich die glühende Atmosphäre zwischen Shadow und Cardigan, die sich nun wieder anblicken. Dem Tempest ist dabei dessen perplexe Miene deutlich anzusehen - wie auch seiner Gespielin, die angesichts der Situation leicht das Gesicht verzieht.
Ganz anders der Schatten, welcher neuerlich tief durchatmet und seinen Kopf den Trophy Trägern zuwendet.

Shadow: „Jungs …“

Er streckt den Arm von sich weg, deutet zum Pärchen. Trent versucht ein wenig verspielt, seinen Zeigefinger um den Ausgestreckten des Schattens kreisen zu lassen, doch der wendet sein Haupt erneut.

Shadow: „… ich darf vorstellen: der „Tempest“ Trent Cardigan sowie seine Lebensgefährtin und Valet, Windy. Gern gesehene Gäste meinerseits, die auch gern länger bleiben würden…“

Der zynische Unterton tritt deutlich hervor und entlockt dem Couple ein hämisches Grinsen.
Gordon und Brandon ihrerseits scheinen auch gegen den Sarkasmus immun und nehmen insbesondere Cardigans Begleiterin ins Visier: Windy ... das klingt sogar fast wie Cindy. Ob das wirklich nur alles ein großer Zufall ist? Bray-Bray kratzt sich nachdenklich am Kinn, dann schüttelt er die Gedanken jedoch ab. Er kann sie am heutigen Abend nicht gebrauchen. Heute muss er sich konzentrieren. Carnageddon werden keine einfache Aufgabe werden, dessen ist er sich bewusst. Und so herrscht für einen Moment lang Schweigen, weil keiner der Anwesenden sich scheinbar noch etwas zu sagen hat.

Schließlich bricht der Wirbelsturm die unbequeme Ruhe.

Cardigan: „Tja, das … war ne nette Stippvisite. Wir sollten das öfter machen…“

Seine Augen treffen Shadow – damit Ausgleich im Zynismus-Duell. Das unergründliche Dunkel nickt allerdings nur.
Dann fokussiert er wieder die Champs.

Cardigan: „Wünsch euch gleich viel Spaß und Erfolg, Leute. Das eine bedingt nämlich immer das andere – nicht wahr, Shadow?!“

Er funkelt den dunklen Krieger wieder mit lodernder Glut in den Augen an, doch abermals nickt Shadow nur nüchtern ab.
Windy verhält sich nahezu ähnlich: kurzer Nicker Richtung Happy Hour, bevor sie mit der noch immer gehaltenen Box auf den Schatten deutet und diese dann neben diesem abstellt.

Windy: „Wünsch dir damit viel Glück. Gesten scheinen dir ja neuerdings mehr als Worte zu bedeuten. Jungs…“

Damit dreht sie sich wie Cardigan um und beide verschwinden Arm in Arm in der entgegengesetzten Richtung.
Shadow und die beiden Happy Guys blicken dem abgezogenen Couple kurz nach, ehe sich ihr Fokus wieder auf den Schatten richtet, der nach wie vor bei ihnen verweilt. Banes geht schließlich einen Schritt vor und klopft dem Schatten einfach auf die Schulter.

Die beiden Happy Guys blicken dem abgezogenen Couple kurz nach, ehe sich ihr Fokus wieder auf den Schatten richtet, der nach wie vor, vor ihnen verweilt. Banes geht schließlich einen Schritt vor und klopft dem Schatten einfach auf die Schulter.

Gordon Banes: "Und sonst so? Alles cool?"

Cornwallace nickt ihm zu.

Wie schon beim letzten Mal bleibt eine augenblickliche Reaktion aus: Shadows Blicktrichtung bleibt auf der ungefähren Position von Brandons Hand ruhen. Beide Happy Guys blicken sich zunächst wieder stumm und abschätzig an…
… doch dann gehen beide Arme des Schattens nach oben und tätscheln die Schultern der Champs, was diesen wieder ein Lächeln beschert.

Shadow: „Was muss, das muss, Freunde … ihr habt gleich euer Match und dafür drück ich euch die Daumen. Und wie ich sehe habt ihr eine der goldenen Regeln des Business beherzigt: nur wer sich ändert bleibt sich treu. Hoffe, dass das nicht unbedingt von mir abgefärbt ist – denn der Letzte, dem ich diese Weisheit mit auf den Weg gegeben habe, hat mir dann knallhart die kalte Schulter gezeigt …Aber ich habe die starke Vermutung, dass ich mir da bei euch keine Sorgen zu machen brauche…“

Cornwallace blickt Shadow an, als hätte er kein Wort von dem verstanden, was der düstere Geselle gerade von sich gegeben hat. Banes hingegen nickt nur mit dem Kopf und streckt den Daumen nach oben. Er ist dankbar für jeden, der ihnen Glück wünscht ... und irgendwie sind es an diesem Abend vor allem die sogenannten Bad Guys, beziehungsweise die etwas dunkleren Gestalten, die auf der Seite von Team Happy Hour stehen. Erst Sharpe, der ihnen ein Stofftier vermacht hat, welches nun den Namen Mojo trägt und jetzt Shadow. Vielleicht ist es eben wirklich so, dass man dort am meisten Freude spenden kann, wo am wenigsten herrscht!

Shadow: „…. und ihr müsst euch im Gegenzug auch keine großen Gedanken um mich machen: Unkraut vergeht nicht. Auch nicht nach einer Niederlage wie vorhin: ich akzeptiere, was ist, lasse los, was war und glaube an das, was kommt. Ihr nicht auch?!“

Beide nicken sie einmal mehr synchron mit ihren Köpfen. Banes streicht über den Cotatores Title, den er um die Hüfte trägt. Er weiß um die Wichtigkeit dieses Abends. Sie konnten zwar bei der vergangenen Vendetta einmal mehr die Ring Assassins bezwingen, doch nach wie vor stand die Frage im Raum: können sie auch gegen andere Teams bestehen? Während er seinen Gedanken folgt, nickt er unwissentlich mit dem Kopf. Die Stimme seines Partners reisst ihn schließlich aus seiner Gedankenwelt.

Brandon Cornwallace: "Ja, aber das wird eine ganz andere Angelegenheit als gegen die Ring Assassins, weil Lara und Stem Dude sind voll cool drauf und so. Wir sind Freunde, weißt du?"

Bevor Bray-Bray fortfahren kann, fällt ihm auch schon sein Partner ins Wort.

Gordon Banes: "Und doch nehmen wir die Sache sehr ernst. Carnageddon mögen zwar Freunde sein, aber im Ring geht es ums Geschäft und in diesem Geschäft tragen wir die Gürtel! Wir haben nicht vor sie uns nehmen zu lassen ... von NIEMANDEM! Deswegen werden wir der Welt heute noch einmal beweisen, dass er zurzeit kein besseres Team gibt als unseres!"

Sie nicken entschlossen mit den Köpfen. Und fast synchron kommt das Mantra des Cobra-Kai Dojo aus ihren Kehlen geschossen.

Team Happy Hour: "STRIKE FIRST - STRIKE HARD - NO MERCY!!!"

Beide nehmen sie völlig lächerliche Kampfstellungen ein um zu verdeutlichen, dass sie bereit sind diesen Kampf zu führen.

Shadow: „Banzai, Freunde …“

Er tritt zwischen beide, fasst sie sachte an den schlagbereit ausgestreckten rechten Armen und führt diese vorsichtig wieder an deren Körperseiten. Gordon und Bray-Bray lassen ihn mit ein wenig verdutzten Mienen gewähren.

Shadow: „… aber denkt stets daran, dass wenn man sich selbst und seinen Feind kennt, man das Ergebnis von 100 Schlachten nicht zu führen braucht. Konzentriert euch auf eure Stärken – und das sind ohne Frage eure Zuversicht und euer Teamwork.“

Banes verzieht ein wenig das Gesicht.

Gordon Banes: "Und unsere Fähigkeiten! Wir leben auch davon, dass wir im Ring verdammt gut sind. Und wer das noch nicht erkannt hat, der sollte heute Abend genau zusehen, wenn wir einmal mehr unsere Cotatores verteidigen werden. Die Ring Assassins waren nur der Anfang ... die Happy Era ist noch längst nicht an ihr Ende gelangt!"

Brandon Cornwallace: "Und unser Teamwork ist jetzt noch besser, weil wir jetzt Mojo haben!"

Jeder der die Austin Powers Filme gesehen hat, wird diesen Satz nun vermutlich völlig falsch verstehen und dabei eben nicht an jenes Stofftier denken, welches die Happys heute Abend von Kevin Sharpe geschenkt bekommen haben!

Gordon Banes: "Also dann Dude, wir müssen jetzt weiter. Es geht gleich los und wir wollen sicher nicht zu spät zum eigenen Kampf erscheinen ..."

Brandon Cornwallace: "Maaaaaaaaaaann ... das wäre so peinlich, Dude!"

Gordon Banes: "Aber dazu wird es nicht kommen. Ich wünsche dir ebenfalls alles Gute. Wir werden uns sicher demnächst nochmal über den Weg laufen, Dude!"

Brandon Cornwallace: "Ja Dude. Mach es gut!"

Beide nicken synchron mit ihren Happy Köpfen und recken die Daumen nach oben, dann drehen sie sich schließlich um und verschwinden.

Einmal mehr schaut er einem entschwindenden Duo nach – wieder allein. So soll man angeblich fighten, wenn man stark sein will … aber war das wirklich der Weisheit letzter Schluss?
Shadow steht noch einen Moment da, bevor er seinen Kopf wieder dreht – die von Windy gemopste Schachtel erneut im Blick. Langsam geht er auf sie zu und schiebt den Deckel komplett. Seine Hand gleitet hinein und ergreift etwas – doch bevor er es herausholen kann blendet die Kamera ab….


Vincent Craven: "Es steht also ein weiteres Match für den National Wrestling Day. Cardigan gegen Shadow!"

Mike Garland: "Und Team Happy Hour steckt mittendrin. Die beiden nerven echt hart."

Vincent Craven: "Wenn du mich fragst, sorgen sie hier echt für gute Stimmung und entlocken dem düsteren Shadow gar ein Lob."

Mike Garland: "Der wollte sicher nur, dass die beiden abhauen, damit er sich mit Cardigan prügeln kann."

Vincent Craven: "Ach Unsinn, Mike. Er macht das, was eben Mad Dog bei ihm gemacht hat. Und bei Happy Hour könnte es gleich im Ring sogar noch Früchte tragen."

Mike Garland: "Apropos Mad Dog - was macht der Hund eigentlich gerade?"



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