Scene

Id
3834  
Name
I met You ten Years ago ...  
Summary
Louis Rouswell trifft abseits der Kameras auf eine alte Bekannte aus seiner Vergangenheit. Zorn bricht aus ihm heraus, doch noch ehe Schlimmeres geschehen kann, taucht James Godd als Retter in der Not auf. Der Engländer positioniert sich klar gegen den Franzosen, der schließlich abzieht. Godd verabredet sich noch mit der Dame.  
Position
7  
Scenetype
Live  
Created At
2018-08-11 08:27:15  
Edited At
2018-09-03 19:58:27  
Show
Vendetta 136  


Langsam durchwandert er das Theatre. Der Auftritt bei der letzten Vendetta verlief genau so, wie er es sich gewünscht hatte, mit einem Sieg, der ihn ins Halbfinale des Quest hat einziehen lassen. Dementsprechend breit ist auch das Grinsen, welches die Gesichtszüge des Franzosen Louis Rouswell ziert. Er hat wahrhaftig großes geleistet und mit Stevie Van Crane eine Legende dieser Liga aus dem Turnier geworfen und wenn es nach ihm geht, dann soll es nicht bei Stevie bleiben. Sein Weg soll ihn, wie schon zuvor beim GWS Fallen Kingdoms Turnier zum Triumph führen und der Welt vor Augen halten, dass seine Zeit noch längst nicht vorüber ist. Er gehört noch längst nicht zum alten Eisen und die Menschen haben dies schon viel zu lange vergessen. Davon abgesehen genießt er jeden Moment außerhalb der XAW, wo er sich den Konflikten mit seinem Bruder Max stellen muss. Konflikte, die er so niemals gewollt hat. Als er seinen Bruder damals wiederfand, hatte er nur eines im Sinn, nämlich die Versöhnung, doch mit großzügiger Unterstützung von Smash war damals alles anders gekommen und nun waren er und sein Bruder die erbittertsten Feinde. Doch hier in der PCWA hatte er Ruhe davor. Hier konnte er sich voll und ganz auf seine Aufgabe konzentrieren den Quest zu gewinnen. Nicht für die XAW und schon gar nicht für Smash, sondern für sich selbst ... für seinen eigenen unstillbaren Ehrgeiz. Heute würde sich entscheiden, wer sein Gegner in der nächsten Runde sein würde, und genau deshalb war er heute hier. Er hatte nicht vor sich dies entgehen zu lassen. Mit einem Mal werden seine Gedanken jedoch abrupt unterbrochen, als er eine vertraute Stimme vernimmt ... eine Stimme, die er bereits seit Jahren nicht mehr vernommen hat.

Sarah Duriel: "Louis ... du bist es wirklich!"

Der Franzose dreht sich mit einem Mal um und wird kreidebleich, als er sie erblickt. Mit einem Mal kommen all die Erinnerungen wieder hoch, die er so lange schon verdrängt hatte. Sarah war damals die erste Frau gewesen, die er nach Christines Tod an sich herangelassen hatte. Er hatte sie so sehr geliebt ... doch sie hatte ein falsches Spiel mit ihm getrieben. Sie hatte ihm ihre Gefühle vorgetäuscht, um ihm im Auftrag einer ominösen Firma Drogen zu injizieren, welche seinen Verstand benebelten und ihn so manipulierbar machten! Erst Fox McCloud war es mithilfe seiner Freundin Cheetara gelungen, ihn von dem Bann zu erlösen und ihn wieder klar denken zu lassen. Seine Enttäuschung über die falschen Gefühle, die ihm einst vorgespielt wurden, war so immens ... er hatte sich nie richtig davon erholen können. Und nun stand sie vor ihm ... einfach so. Mit offenem Mund sieht er sie an und beginnt leicht zu zittern. Er schüttelt den Kopf, schließt die Augen, öffnet sie wieder ... doch sie steht immer noch da. Da er nach wie vor kein Wort aus seinem Mund bringt, ist sie es, die abermals zu ihm spricht.

Sarah Duriel: "Bitte hör mir zu ... ich weiß ich habe damals Fehler gemacht ..."

Weiter kommt sie jedoch nicht, denn mit einem Mal schnellt die Pranke des Franzosen nach vorne und ergreift sie am Hals. Mit zornigen Blick drückt er sie gegen die Wand.

Louis Rouswell: "FEHLER? FEHLER? WIRKLICH? SO NENNST DU DAS, WAS DU MIR ANGETAN HAST?"

Sein Blick durchbohrt den ihren. Dieses Wiedersehen hat ihn völlig aus dem Konzept gerissen. Er hatte nie im Leben damit gerechnet, sie irgendwann noch einmal wieder zu sehen. Ihr Blick wirkt erschrocken und er merkt es. Langsam löst er den Griff um ihren Hals wieder. Eine Träne kullert ihr an der Wange herunter.

Sarah Duriel: "Louis ... bitte!"

Er atmet schwer ... schüttelt abermals den Kopf.

Louis Rouswell: "GEH! Geh einfach ... wir haben nichts mehr zu besprechen. Du bist Vergangenheit! Ich will nichts mehr von dir wissen!"

Sarah Duriel: "Das kannst du nicht ernst meinen ... nicht nach allem, was ..."

Louis Rouswell: "Verdammt nochmal! Gerade nach allem, was war, meine ich das ernst! Hast du etwa wirklich vergessen, wie du mit mir gespielt hast? Wie du in mir falsche Gefühle geweckt hast? Ich habe dir mein gesamtes Herz geschenkt und du ... du hast es mit voller Wucht in die Mülltonne geschlagen. Es war dir völlig egal, wie es mir damit ergeht!"

Sarah Duriel: "Das ... bitte Louis ... das ist nicht wahr!"

Er verpasst ihr einen heftigen Schubser, der sie gegen die Wand knallen lässt.

Louis Rouswell: "Und ob es das ist! Verschwinde endlich aus meinem Leben! Verschwinde, bevor ich endgültig meine guten Manieren vergesse!"

Er hebt seine Hand drohend, doch mit einem Mal spürt er einen festen Griff um eben jene Hand.

"Ich glaube, du solltest die Dame in Ruhe lassen!"

Mit einer hastigen Bewegung entreißt der Franzose seine Hand dem Griff, der um sie gelegt wurde, und dreht sich um. Niemand geringeres als James Godd steht vor ihm. Der Franzose blickt ihn voller Abscheu an.

Louis Rouswell: "Du solltest dich aus Angelegenheiten raushalten, die dich nichts angehen!"

Der Engländer schenkt ihm ein kurzes Lächeln und schüttelt dann den Kopf.

James Godd: "Wenn es darum geht, unschuldige Frauen vor Schlägern zu retten, geht es mich immer etwas an! Aber sag mir ... kennen wir Zwei uns nicht bereits?"

Der Brite mustert sein Gegenüber genau und nickt dann wissend mit dem Kopf.

James Godd: "Oh doch, ich erinnere mich jetzt! 2008 ... XFWA Survival of the Sickest! Du und Mantis, ihr wart meine Gegner bei meinem Gastauftritt!"

Er schenkt dem Anderen ein weiteres kurzes Grinsen. Der Franzose hingegen wirkt alles andere als amüsiert über das Auftauchen des Briten. Missmutig verzieht er das Gesicht.

Louis Rouswell: "Ist mir scheißegal, an was du dich zu erinnern glaubst. Hier das geht dich nichts an. Das ist privat!"

Godd positioniert sich nun genau zwischen die Dame und Louis.

James Godd: "Wie ich schon sagte, geht mich das sehr wohl etwas an!"

Der Franzose geht nun einen Schritt auf Godd zu und blickt ihm voller Hass in die Augen. Zornig erhebt er die Hand, bereit zuzuschlagen, als er aus der Ferne erblickt, wie sich ein Kamerateam nähert. Augenblicklich zieht er die Hand wieder herunter. Das passt ihm gerade gar nicht in den Kram. Das Kamerateam hat jedoch natürlich erkannt, welche Chance sich hier gerade bietet. Zwei Teilnehmer am Quest 4 the Best Turnier am gleichen Ort und dazu auch noch zwei, die im Halbfinale aufeinander treffen könnten.

Sofort fangen sie an zu filmen, während sie immer näher kommen. Der Franzose verzieht kurz genervt das Gesicht und holt dann tief Luft. Mit kontrollierter Stimme richtet er das Wort an James Godd.

Louis Rouswell: "Wie ich Ihnen bereits mitteilte, Monsieur, sind die Dinge, welche Mademoiselle Duriel und meine Wenigkeit betreffen rein privater Natur. Und ich habe Mademoiselle Duriel auch lediglich höflich darum gebeten, sich zu entfernen, da meine Persönlichkeit keinerlei Interesse an einer Fortsetzung der vergangenen Ereignisse hegt."

Godd blickt den Franzosen überrascht an. Was soll das nun wieder? Er war bereit dazu gewesen sich gegen Louis zur Wehr zu setzen, doch nun schien der gar kein Interesse mehr an einer Auseinandersetzung zu haben. Godds Stimme ist fest, als er das Wort abermals an seinen französischen Kontrahenten richtet.

James Godd: "Was soll der Scheiß jetzt, huh? Was soll die Schmierenkomödie?"

Er schüttelt den Kopf. Louis jedoch setzt ein arrogantes und überlegenes Lächeln auf, während er nun einen Schritt zurücktritt. Kurz lacht der Franzose theatralisch auf.

Louis Rouswell: "Schmierenkomödie? Sie belieben zu scherzen, Monsieur, denn meine Wenigkeit weiß mitnichten, wovon Sie sprechen. Meine Wenigkeit hat es nicht nötig, Ihnen etwas vorzuspielen, Monsieur."

Wissend grinst er seinen Kontrahenten an. Godd wirkt mit jedem Wort, welches den Mund des Franzosen verlässt, wütender.

James Godd: "Weißt du was? Ich werde mir heute extra viel Mühe geben mein Match zu gewinnen, damit ich dir in deinen verlogenen Franzosen Hintern treten kann, wie ich es schon damals in der XFWA getan habe. Erinnerst du dich noch dran, wie der Godddamn dich ins Reich der Träume geschickt hat? This is going to be Your Future once again!"

Er geht einen Schritt auf Louis zu, doch der weicht augenblicklich zurück.

Louis Rouswell: "Monsieur, meine Wenigkeit hat nicht vor sich ihren animalischen Instinkten hinzugeben und sich mit Ihnen zu prügeln. Zumindest nicht an dieser Stelle und am heutigen Tage, wobei meine Wenigkeit durchaus Zweifel daran hegt, dass Sie, Monsieur, die nächste Runde erreichen werden. Meine Person hingegen hat bei der vergangenen Show einen ehemaligen Champion dieser Liga aus dem Rennen geworfen ... da dürfte ihre Person kein großes Hinderniss darstellen!"

Einmal mehr lacht der Franzose arrogant auf.

Louis Rouswell: "Und nun mögen Sie mich entschuldigen, Monsieur, denn im Gegenteil zu Ihnen hat meine Person noch Wichtige Dinge zu erledigen. Sie hingegen erwartet lediglich eine niederschmetternde Niederlage. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend, Monsieur!"

Arrogant grinsend dreht er sich einfach um und schreitet davon. Godd blickt ihm mit zorniger Miene hinterher.

James Godd: "Wir werden ja noch sehen, wer zuletzt lacht, du scheiß Baguettefresser!"

Er atmet tief ein und wieder aus, dann dreht er sich schließlich um und wendet sich erstmals seit seinem Auftauchen zur jungen Frau, die immer noch eingeschüchtert an der Wand lehnt. Er schenkt ihr ein kurzes Lächeln und reicht ihr seine Hand.

James Godd: "Ich hoffe es ist alles okay bei Ihnen Ma'am und dieser ungehobelte Arsch hat Ihnen keine Schmerzen zugefügt."

Sie ergreift seine Hand und lässt sich von der Wand wegziehen. Aufmerksam mustert sie den Mann, der gerade vor ihr steht. Schließlich wischt sie sich die Tränen aus den Augenwinkeln und schenkt ihm ebenfalls ein, immer noch leicht eingeschüchtert wirkendes, Lächeln.

Sarah Duriel: "Es ist schon okay, nichts passiert ... wenn man von meinen verletzten Gefühlen absieht ..."

Sie holt noch einmal tief Luft. Godd hingegen blickt noch einmal in die Richtung, in welche Louis verschwunden ist, und schüttelt missmutig den Kopf.

James Godd: "Der Kerl ist es wirklich nicht wert, dass man ihm nachtrauert, Ma'am."

Godd wendet seinen Blick wieder Sarah zu und mustert sie nun ebenfalls etwas genauer. Sie hat lange blonde Haare, die ihr bis zu den Schultern reichen, rehbraune Augen und trägt einen knallig roten Lippenstift auf ihren Lippen. Sie ist ein durchaus hübscher Anblick. Er schenkt ihr ein weiteres entwaffnendes Lächeln.

James Godd: "Eine hübsche Dame wie Sie hat da Besseres verdient als diesen Hu..."

Er verkneift es sich das Wort auszusprechen, er ist schließlich in Gegenwart einer Dame.

James Godd: " ... miesen Kerl!"

Sie nickt kurz mit dem Kopf. Sie weiß, dass er eigentlich Recht hat, allerdings ist es auch so, dass sie selbst sich mitverantwortlich fühlt, dass der Franzose heute so ist, wie er ist ... sie will es ihm einfach nicht übel nehmen. Er hatte schließlich nur die Wahrheit ausgesprochen. Sie hatte ihn manipuliert und ihm falsche Gefühle vorgespielt im Auftrag der Firma. Zumindest Anfangs, denn nach einer Weile hatte sie wahre Gefühle für ihn entwickelt und daraufhin versucht die Firma hinter sich zu lassen. Es war nur logisch, dass er reagiert hatte, wie er nun einmal reagiert hat! Und doch hatte sie gehofft. Gehofft, dass sich doch noch alles zum Guten wendet. Sie seufzt.

Sarah Duriel: "Die Sache ist ... kompliziert. Uns verbindet eine lange gemeinsame Vergangenheit ..."

Erneut schüttelt der Brite entschlossen den Kopf.

James Godd: "Und trotzdem behandelt man eine Dame nicht so, wie er es getan hat!"

Es folgt ein weiteres Lächeln. Dieses wird etwas unsicher von Sarah erwidert.

Sarah Duriel: "Danke!"

Mehr fällt ihr gerade nicht ein. Viel zu innerlich aufgewühlt ist sie immer noch nach dieser Begegnung. Der Engländer verneigt sich kurz.

James Godd: "Nicht dafür, Ma'am!"

Sein Lächeln wandelt sich nun in ein schelmisches Grinsen um, welches man beim Engländer schon sehr lange Zeit nicht mehr gesehen hat.

James Godd: "Wenn Sie mir aber wirklich danken wollen, Ma'am, dann lassen Sie sich doch nach der heutigen Show von mir auf einen Drink einladen. Was sagen Sie?"

Er lächelt einmal mehr.

James Godd: "Ich bin übrigens James."

Unsicher lächelt sie ihn an. Er wirkt äußerst nett und schließlich ist er ihr zur Rettung geeilt. Warum also nicht? 

Sarah Duriel: "Sarah. Und ich würde mich sehr gerne von Ihnen einladen lassen, James."

Erfreut nimmt er es zur Kenntnis und schenkt ihr ein weiteres Lächeln.

James Godd: "Das freut mich sehr, Sarah. Allerdings habe ich zuvor noch ein Match zu bestreiten."

Und er ist motivierter als vorher dieses Match zu seinen Gunsten zu entscheiden. Zum ersten Mal seit Wochen schwirrt gerade kein RM in seinem Kopf herum. Stattdessen will er nun unbedingt in die nächste Runde des Quests einziehen, um es diesem arroganten Franzosen zu zeigen und um die hübsche Dame vor ihm für all das zu entschädigen, was ihr dieser verfickte Froschfresser angetan hat. Entschlossen ballt er seine Fäuste.

James Godd: "Und ich werde siegreich sein!"

Er nickt mit dem Kopf. Sarah blickt ihn interessiert an. Sie hatte sich bereits gedacht, dass er ebenso wie Louis ein Wrestler war. 

Sarah Duriel: "Nun, ich werde auf Sie warten, James. Ich freue mich drauf."

Sie lächelt nochmal und nickt mit dem Kopf. Der Brite verbeugt sich einmal mehr.

James Godd: "Dann verabschiede ich mich fürs Erste, Sarah. Bis später."

Er lächelt nochmal schelmisch, ehe er schließlich abdreht und seines Weges geht. Er muss noch etwas trainieren, bevor er in dieses Match geht, denn er will bestens vorbereitet sein. Seine Gegner heute mögen zwar nicht den gleichen Stand in der PCWA haben wie er selbst, jedoch wäre es dumm auch nur einen von Ihnen zu unterschätzen. Beide sind jung und aufstrebend und er weiß selbst noch allzu genau, wie es damals war der "fastest rising Superstar" zu sein. Der Ehrgeiz ihn zu besiegen wird in beiden brennen. Doch seine Motivation für das Halbfinale ist bedeutend größer! Er wird wiederholen, was er bereits vor 10 Jahren in der XFWA getan hat ... er wird Louis aus einem renommierten Turnier werfen!



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