Scene

Id
3704  
Name
On his way to...  
Summary
Off Cam - Mad Dog merkt, dass er von Großadmiral Thrawn beschattet wird. Thrawn bietet dem Hund zur Entschuldigung den Deal an, für Infos über die unbekannte Konstante im Gegenzug welche über seinen geheimen Auftraggeber zu verraten.  
Position
2  
Scenetype
Off Camera  
Created At
2018-05-19 10:17:15  
Edited At
2018-06-03 20:06:15  
Show
Vendetta 134  


Er wird verfolgt. 

Zumindest ist das sein Eindruck. Schon seit einiger Zeit folgt ihm ein Mann, der selbst nach einem kleinen Kiosk Abstecher wieder hinter ihm auftauchte. Mad Dog stoppt und öffnet die überteuerte Flasche Wasser, um einen Schluck zu kosten. Angebliche Erholung suchend lehnt er sich an die nächste Wand, während das kühle Nass seine Kehle hinab gleitet. Das Wasser schmeckt genauso wie seine preiswerten Konkurrenten. Wer hätte etwas anderes erwartet?
Mit einem vorsichtigen Blick lugt er zur Seite. Dorthin, wo er eben noch seinen Verfolger vermutete. Ohne ihn gefunden zu haben, schaut er auch in die andere Richtung, um sich nichts anmerken zu lassen. Ein weiteres Mal nimmt er einen Schluck Wasser...

Wieder hier in Berlin zu sein, hatte etwas Seltsames. Jahrelang war diese Stadt seine Heimat - der Ort seiner schönsten Tage, aber ebenso der Ort seiner schlimmsten Zeit. MD seufzt, als er daran zurückdenkt. Nachdem das Therapiegespräch mit Yai und seinem Sohn nicht so verlaufen war, wie er sich dies erwünscht hatte, nahm er Reißaus. Es war womöglich nicht seine beste Idee, sich in die XAW mit alten Bekannten und neuen potentiellen Feinden zu begeben. Allerdings war es auch die einzige Möglichkeit, wieder den Anschluss an die PCWA zu erhalten. Dass hatte ihm auf dem Flug auch sein neuer Chef nochmals mitgeteilt.

Mad Dog: "Hey!"

Den Verfolger, der sich unauffällig in einem Schaufenster umschaut, entdeckend stößt sich der Night Fighter von der Wand ab und eilt mit raumgreifenden Schritten auf den Fremden zu. Schnell packt er ihn bei der Schulter und schaut in sein geheimnisvolles Gesicht.

Mad Dog: "Was soll... Pe... Pellaeon?"

Der angesprochene wirkt vor Furcht fast wie gelähmt. Ihm war von Anfang an nicht wohl dabei gewesen, als der Admiral ihn auf den verrückten Hund angesetzt hatte. Er wusste vor allem auch nicht, warum ihm Thrawn genau dies aufgetragen hatte. Natürlich hatte er im Verlauf der vergangenen Wochen versucht herauszufinden, woher das plötzliche Interesse von Thrawn an Mad Dog kam, doch viel mehr als irreführende Hinweise hatte er nicht entdeckt. Und nun war genau das eingetreten, was er von Anfang an befürchtet hat ... er war entdeckt worden. Voller Angst in der Stimme setzt er stammelnd zu einer Antwort an.

Captain Gillad Pellaeon: "Ich ... also ... ich ... hören Sie bitte ..."

Er hebt ängstlich die freie Hand vor sein Gesicht, befürchtend, dass ein Schlag folgen wird. Doch dieser bleibt aus. Stattdessen lässt der verrückte Hund seinen Verfolger verblüfft los.

Mad Dog: "Wieso folgst du mir?"

Geradeheraus stellt er ihm die Frage, doch den guten Pellaeon scheint er damit nur noch mehr zu verunsichern. Was soll er ihm auch antworten? Er weiß schließlich selbst nicht im geringsten, weshalb er Mad Dog folgt. Der Admiral hatte ihm lediglich aufgetragen dem Hund zu folgen und ihm alles "Sonderbare" mitzuteilen. Doch was würde Mad Dog jetzt mit ihm anstellen, wenn er ihm erzählen würde, dass er eben gar keine Ahnung hat, weshalb er ihm folgt. Niemals würde er ihm glauben! Mit deutlicher Panik in der Stimme setzt er zu einer Antwort an.

Captain Gillad Pellaeon: "Ich ... also meine Idee war das nicht Mister Ma..."

Noch ehe er den Namen von Mad Dog vollends aussprechen kann, wird er von der altbekannten, kühlen und emotionslosen Stimme unterbrochen, welche hinter den beiden erklingt.

Großadmiral Thrawn: "Was der Captain Ihnen verzweifelt mitzuteilen versucht, ist, dass er Sie in meinem Auftrag beschattet."

Mit kalter und emotionsloser Miene starrt der Admiral Mad Dog an. Pellaeon nutzt das Ganze, um sich ein wenig vom verrückten Hund zu entfernen. Er weiß nicht, woher Thrawn so plötzlich gekommen ist, geschweige denn, woher er wusste, wo die beiden zu finden waren ... doch er war ihm für sein Auftauchen mehr als nur dankbar. Doch wie würde Mad Dog nun reagieren? Voller Spannung blickt Pellaeon abwechselnd zu den beiden anderen Protagonisten hin und her, wobei auf den Gesichtszügen von Thrawn einmal mehr keinerlei nennenswerte Emotionen zu verzeichnen sind.

Mad Dog: "Er tut was???"

Die Empörung, die aus der Stimme des Nicht  Fighters spricht, ist kaum zu überhören. Dennoch wirkt der ehemalige PCWA Gerasy Champion nicht nur von dieser Offenbarung, sondern ebenso von dem plötzlichen Treffen mit den zwei alten Bekannten überfordert.

Da  keiner seiner  Gegenüber antwortet, bohrt er trotzdessen weiter nach.

Mad Dog: "Warum  kompliziert, wenn es auch einfach geht? Hätte ein normales Gespräch nicht gereicht, Thrawn?"

Pellaeon beobachtet auch weiterhin genau, was passiert. Doch im Grunde ist das nicht viel, denn auf den Gesichtszügen des Bläulings lässt sich nach wie vor nicht im Entferntesten ablesen, was in ihm vorgeht. Schließlich nickt Thrawn mit dem Kopf.

Großadmiral Thrawn: "Ihre Überraschung und Ihre Enttäuschung sind durchaus verständlicher Natur. Sie und ich, wir kennen uns nun schon so viele Jahre und stets war unser gegenseitiger Umgang der von zwei Gentlemen."

Der Admiral lässt dem Satz eine kurze Pause folgen und mustert seinen Gesprächspartner dabei genau, wobei er fast schon allwissend wirkt. Schließlich fährt er fort.

Großadmiral Thrawn: "Jedenfalls sind normale Gespräche noch nie von mir favorisiert worden. In außergewöhnlichen Gesprächen erfährt man doch so viel mehr. Und manchmal ..."

Erneut eine kurze Pause und dieses Mal schenkt der Großadmiral Mad Dog gar ein kleines Lächeln, wenngleich auch nur für einige Milisekunden.

Großadmiral Thrawn: "... nun sagen wir es so: Manchmal bin auch ich nicht frei von Zwängen. Ich denke dies ist ein Punkt, den Sie bestens nachvollziehen können."

Und schon schweigt der Großadmiral ein weiteres Mal und bohrt seine glühend roten Augen in die Gesichtszüge seines Gegenübers.

Mad Dog: "Zwänge, huh?!"

Der Kämpfer der Nacht mustert den Großadmiral, kann aber keine weitere Regung vernehmen, Pellaeon hingegen ist aufgrund seiner überbordenden Angst sowie Unwissenheit unlesbar.

Mad Dog: "Vielleicht wissen Sie etwas, Thrawn, vielleicht testen Sie aber auch nur etwas an, um durch meine Reaktion etwas von mir zu erfahren... Die Frage ist nur, ob ich Ihnen nun, nachdem ich weiß, dass Sie mich hinterrücks beschatten, immer noch den Vertrauenssvorschuss geben sollte, den ich Ihnen bisher bereitwillig gab!?"

MD legt nachdenklich den Kopf schief. Er merkt augenblicklich, wie er auch innerlich auf Distanz zum Großadmiral geht, als er enttäuscht einen Schritt zurück weicht. Vorsicht und taktisches Kalkül blitzen statt Vertrauen in seinen Augen auf.

Mad Dog: "Ich hoffe, dass sie Pallaeon nicht für seine Ungeschicklichkeit bestrafen. Schließlich haben sie den Stein des Anstoßes geworfen, indem Sie diesen Auftrag annahmen, huh?! Aber vielleicht erfahren Sie heute dennoch mehr und ich gebe Ihnen die gewünschten Informationen... ich befürchte, unsere bisherige Beziehung lässt sich allerdings nur retten, wenn auch sie mir im Gegenzug etwas über ihre Auftraggeber verraten, Thrawn."

Der Kopf des Bläulings neigt sich ein wenig auf die linke Seite, während seine Augen ihren Fokus auch weiterhin auf dem Gesicht von Mad Dog halten. Pellaeon ist gespannt wie die Antwort von Thrawn darauf ausfallen wird. Vielleicht wird er selbst ja nun auch endlich mehr erfahren, denn er vermutete schwer, dass selbst Mad Dog hier viel eher wusste, worum es geht, als er selbst. Doch wie so oft lässt sich schwer ausmalen, was im Inneren des Admirals vor sich geht. Schließlich durchbricht die kalte Stimme die Stille.

Großadmiral Thrawn: "Seien Sie unbesorgt, was den guten Captain angeht. Ich hätte ihn nicht für diese spezifische Mission ausgewählt, hätte ich nicht mein volles Vertrauen darauf gesetzt, dass Sie ihn entdecken!"

Was? Pellaeon kann kaum glauben, was er hier gerade hört. Hat der Admiral gerade etwa wirklich bestätigt, dass er von Anfang an wollte, dass er von Mad Dog erwischt wird? Was zum Teufel hatte es mit dieser Charade auf sich? Noch ehe er eine Antwort auf diese Fragen finden kann, fährt Thrawn auch schon fort.

Großadmiral Thrawn: "Was meinen Auftraggeber angeht, Mister Mad Dog, so kann ich Ihnen versichern, dass Sie weit mehr über ihn wissen, als meine eigene Person. Dieser Auftrag ist für mich lediglich ein Mittel zum Zweck. Etwas wodurch ich mir ..."

Er schweigt kurz und scheint nach dem passenden Wort zu suchen.

Großadmiral Thrawn: "... Sagen wir einfach, ich erhoffe mir andere Informationen zu erhalten im Gegenzug für jene, die ich liefere!"

Der Admiral sieht sich kurz um, ehe er fortfährt.

Großadmiral Thrawn: "Ich schlage jedoch vor, dass wir diese Unterhaltung an anderer Stelle fortsetzen, auch wenn das urbane Leben um uns herum durchaus den einen oder anderen Anreiz zu bieten hat. Ich bin jedenfalls gewillt Ihnen mehr zu erzählen."

Er zieht die Mundwinkel kaum merklich nach oben und mustert den Hund interessiert. Dieser erwidert die Geste des Admirals seinerseits mit einer hochgezogenen Augenbraue.

Großadmiral Thrawn: "Das heißt natürlich nur, falls Sie Interesse daran haben!"

Der Fokus des Admirals liegt auch weiterhin einzig und alleine auf Mad Dog. Es ist unklar, ob er überhaupt einen anderen Teil seiner Umgebung wahrnimmt. Pellaeon hofft jedenfalls sehr, dass Mad Dog dieses Angebot annehmen wird, denn auch er selbst möchte endlich Antworten auf seine ungestellten Fragen bekommen.

Mad Dog: "Sie wissen um ihre Fähigkeit, Interesse zu generiern..."

Der PCWA Grand Slam Champion legt den Kopf schief, überlegt, was er tun soll. Seine Aussage lässt auf ein "aber" hoffen,  das Pallaeon bereits mit halb geöffnetem Munde erwartet. MD jedoch fokussiert zuerst Thrawn, um anschließend einen Blick in die Ferne zu werfen, so als blicke er abschätzend in die Zukunft, deren Inhalt er mit seiner folgenden Entscheidung in mehrere Richtungen beeinflussen kann.

Mad Dog: "Sie wollen wohl kaum Infos über meine Frau Yai, huh?! Also sprechen sie entweder von Jona Vark oder... von Mr. Lafayette!?"



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