Scene

Id
3698  
Name
old & new acquaintance  
Summary
Es kommt zum Wiedersehen zwischen Rob Collins und Marc Poe. Als Collins den Marylander von der Armitage Company ├╝berzeugen will, kommt ├╝berraschenderweise James Godd hinzu.  
Position
4  
Scenetype
Live  
Created At
2018-05-17 18:39:27  
Edited At
2018-06-04 15:30:48  
Show
Vendetta 134  


Bei Vendetta 133 war Marc Poe der letzte Wrestler, der im PCWA Theater aufgetaucht ist, diesmal ist er sogar schon kurz nach der Showeröffnung im Backstagebereich unterwegs. Die Enttäuschung über den nicht gewährten Cryption Crown Shot ist gewichen, nun ist der Marylander noch fokussierter auf den Imperial Impact und das Elimination Chamber Match. Um bei diesem Match erfolgreich zu sein, hat er seine eigene Agenda um einen wichtigen Punkt erweitert. Diesen wird er, im Laufe des Abends, versuchen erfolgreich abzuarbeiten.

Ungewöhnlich ist das Outfit des ehemaligen Hafenarbeiters. Gekleidet in eine schwarze Cargo-Hose, einem schwarzen Bandana - das sogar den Man-Bun verdeckt - , einem Tanktop in der gleichen Farbe und einem ebenfalls dunklen Rucksack, könnte man meinen der Marylander gehört nun einer SWAT-Einheit an. Poe schaut mit ruckartigen Kopfbewegungen mehrmals abwechselnd nach links, rechts und nach hinten. Der Mann aus Baltimore sucht jemand bestimmtes... Doch sind es gewiss nicht die zwei Personen, welche gerade das Theater betreten. Marc verzieht genervt das Gesicht, trotzdem ergreift er das Wort.

Marc Poe: "Hab schon mitbekommen, dass du wieder im Lande bist."

Poe weiß, dass sich dieses Gespräch nicht vermeiden lässt. Er geht direkt auf Rob und seinen Begleiter Hugo zu, beide sind wie bereits bei der letzten Vendetta in einen feinen schwarzen Designeranzug unterwegs. Marc ignoriert Rob vorerst und schüttelt Hugo die Hand. Der Hüne lächelt sogar.

Hugo: "Ezra."

Collins schaut seinen "Assistenten" irritiert an.

Rob Collins: "Ernsthaft? Wenn ich irgendwas mit dir bequatsche, bekomme ich nicht mal ein "Ich bin Hugo" als Antwort und mit ihm redest du?"

Hugos Schulter schnellt nach Vorne und Rob springt ein paar Meter zurück. Poe grinst sich einen.

Marc Poe: "Tja, Hugo und ich haben den größten Teil unserer Kindheit zusammen verbracht. Früher hat er geredet wie ein Wasserfall, was hast du nur mit ihm gemacht, Rob?" 

Collins zieht eine etwas seltsame Grimasse, dann streckt er seine Hand in Richtung Poe aus. Der Marylander schüttelt den Kopf.

Marc Poe: "Soweit sind wir noch lange nicht. Falls es überhaupt jemals dazu kommt, denn immerhin arbeitest du weiterhin für meinen Vater."

Rob Collins: "Du weißt schon, dass Hugo mein Assistent ist und daher auch für Donald Armitage arbeitet."

Als Rob das Wort Assistent ausspricht, wirft ihm der Riese einen tödlichen Blick zu. Poe kann sich das Lachen nicht verkneifen, ihm ist klar das Hugo eher das Kindermädchen vom Oaklander ist. Bereits der Vater von Hugo hat in der Armitage Company als eine Art "Sergeant at Arms" gedient, wahrscheinlich hat Hugo eine ähnliche Rolle. 

Marc Poe: "Er hat mich trotzdem nie hintergangen! Er wollte nie mein Leben zerstören! Im Gegensatz zu dir, Rob. Oder hast du das schon wieder vergessen?"

Rob Collins: "Irgendwann wirst du schon merken, wie großartig die Firma deines Daddys ist. Spätestens wenn du beim Impact dein Match in den Sand gesetzt hast, wirst du ankommen. Dann wird kein Kevin Sharpe, keine Jona Vark oder sonst wer für dich da sein. Nur die Armitage Company und der gute..."

"JAMES GODD" 

Zeitgleich drehen sich Hugo, Rob Collins und Marc Poe um. Und es ist tatsächlich der Mann aus London, der dort mit den Armen in den Hüften vor ihnen steht. Der Brite schenkt Poe ein Lächeln, ehe er kurz Rob Collins mustert und sich dann an die Seite von Poe gesellt.

James Godd: "I mean, I don't fucking know You, aber unabhängig vom Ausgang des Matches beim Impact kann Marc auf mich zählen, wenn es gegen so miese Gestalten geht wie dich."

Er blickt Collins ernst an, der ihn mit Argwohn mustert.

Rob Collins: "Wie kommst du dazu zu behaupten, ich wäre eine miese Gestalt? Wie du selbst sagtest, du kennst mich nicht!"

Godd nickt und schenkt Collins dann ein breites Grinsen.

James Godd: "Yeah, You're right ... aber man braucht sich ja nur einmal deine Visage ansehen, um zu wissen, dass du keiner der Guten bist Boy!"

Auch Poe kann sich an dieser Stelle ein Grinsen nicht verkneifen. Godd allerdings fährt unbeirrt fort.

James Godd: "Mal davon abgesehen, habe ich euer kleines Gespräch bereits etwas länger verfolgt und daraus ging für mich mehr als deutlich hervor, dass du kein nice Guy bist. Und wie gesagt, ganz gleich, was beim Impact läuft, Marc kann sich darauf verlassen, dass ich ihn unterstützen werde!"

Godd nickt seinem Impact Gegner zu. Ja, er wird beim Impact mit Marc Poe um den höchsten Titel der PCWA fechten, doch er hat vor diesen Kampf auf die sportliche Art und Weise zu bestreiten und er ist mehr als zuversichtlich, dass auch Poe dies so sieht.

Marc Poe: "Da siehst du mal wieder, wie es läuft, Rob. Nicht jeder fällt auf deine Bauernfängerei rein. Ich selbst war mal dumm genug, doch mittlerweile ist es mir total egal, was du für Intrigen spinnst. Collins und Poe als Team wird es nicht mehr geben."

Der Marylander fährt sich durch den Bart.

Marc Poe: "Und ich werde nie wieder zur Armitage Company zurück kehren. Egal welche Matches ihr habt, MEINE Unabhängigkeit ist mir wichtiger. Ich bin ganz bei James, DU wirst nie ein Nice Guy sein. Die Unterstützung von so jemaden brauche ich nicht mehr."

Poe nickt James Godd zu, Collins klatsch sarkastisch.

Rob Collins: "Ihre zwei seid echt süß zusammen. Ich bin wirklich gespannt, ob diese Pseudo-Freundschaft genauso lange hält wie deine Weibergeschichten, Ezra. Außer Jona Vark und Ashley Stanton hat dir doch noch nie jemand am Herzen gelegen. Richtig?"

Der Marylander winkt ab.

Rob Collins: "Kannst du dich eigentlich noch daran erinnern, dass dein neuer Freund, der tolle Nice Guy James Godd deine geliebte Ashley Stanton durch den Ring gebrüggelt hat?"

Ashley Stanton! Godd hatte definitiv nicht damit gerechnet hier und jetzt ihren Namen zu hören und die Überraschung ist ihm auch durchaus anzusehen. Er denkt zurück an die harten Schlachten, die er mit Ashley geführt hatte. Dabei hatte ursprünglich alles mit einem netten Plausch begonnen, ehe Ashley an Robert "fucking" Barker geraten war. Und so wie der Schlächter einst den Engländer um den Finger gewickelt hatte, so hatte er auch bei Ashley seinen Erfolg gehabt. Gekonnt hatte er sie gegen Godd ausgespielt und am Ende stand ein erbittertes Match in einem Käfig. Ein Match, welches er letzten Endes hatte gewinnen können, doch zu welchem Preis? Im Käfig war seine alte Knieverletzung erneut aufgebrochen und hatte ihn ein weiteres Jahr seiner Karriere gekostet. Der Blick von Godd geht kurz zu seinem Knie, ehe er die Augen wieder auf Collins richtet und endlich auch aktiv auf das reagiert, was der andere ihm da entgegengeschleudert hat.

James Godd: "Ein Match, zu welchem ich damals getrieben wurde. Ich hatte niemals wirklich was gegen Ashley. Letztlich war auch sie nur ein Opfer der manipulativen Spiele eines Robert Barker. Und by the way ... sie hat damals ganz schön zurück gebrüggelt, um es mit deinen Worten zu sagen!"

Er schenkt Collins ein kurzes Grinsen. In der Tat, hatte Ashley ihm damals alles abverlangt und er hatte es nur unter größter Mühe geschafft den Sieg davonzutragen. Die Knieverletzung, die er bei diesem letzten Kampf davontrug, war nur ein allzu deutlicher Beweis dafür. Erneut geht der Blick zu seinem Knie. Bis jetzt hatte es dem Druck gut standgehalten und er hatte ein äußerst erfolgreiches Comeback feiern können. Doch was würde in der Elimination Chamber passieren? Wenn er einmal mehr vom Stahl umgeben sein würde ... womöglich sogar von Anfang an. Würde es halten? Eine kleine Sorgenfalte schleicht sich auf die Gesichtszüge von Godd, ehe er noch einmal, mit nunmehr etwas ernsterer Stimme, spricht.

James Godd: "Whatever, dein plumper Versuch hier Unmut zwischen uns zu stiften geht nach hinten los. Wie ich schon sagte ... ich hab genug Kerle wie dich kennengelernt im Zuge meiner Karriere ... ich wurde quasi von einem wie dir erschaffen!"

Er hebt die Augenbraue und denkt kurz an seine Anfänge zurück, als ein gewisser Kevin Smash ihn entdeckt und unter seine Fittiche genommen hatte, um ihm schließlich die Chance zu geben hier in der PCWA aufzutreten. Damals war er noch jung und naiv, doch nach und nach hatte er bemerkt, wie falsch Smash immer schon gewesen war und er hatte sich von ihm abgewandt, um sich den Besseren Dingen im Leben zu widmen und Menschen wie seinen einstigen Mentor zu bekämpfen. Die Entschlossenheit auf der Miene des Londoners kehrt zurück.

Poe hat die Reaktionen im Gesicht von Godd genaustens studiert, er glaubt ihm. Außerdem musste er selber mit Ashley in den Ring steigen, als es um den Quest for the Best ging. Irgendwann in diesem Kampf hat es klick gemacht und Marc hat erkannt, dass auch die Brünette aus Kansas City, Missouri für den Erfolgt keine Rücksicht auf Freundschaften genommen hat. So wie der Marylander es beim Elimination Chamber tun wird.

Marc Poe: "Das war selbst für dich ein ziemlich billiger Versuch einen Keil zwischen uns zu treiben. Mir wird immer klarer, dass man auf James Godd zählen kann. Ich kann Menschen selber einschätzen, dazu brauche ich keinen Rob Collins und keine Yai."

Collins winkt ab.

Rob Collins: "Wir werden es sehen. Spätestens wenn es im Main Event um die Fleischtöpfe geht und einer von euch eine Entscheidung trifft, die dem Anderen nicht passt, gibt es keine Verwandten mehr. Ich freue mich so sehr darauf, es war eine schlichtweg geniale Entscheidung von Jona Vark dieses Elimination Chamber Match festzusetzen. Das Intrigenspiel wird es beginnen."

Der Mann aus dem Golden State tippt wie Montgomery Burns bei seinem "ausgezeichnet" auf die Finger der anderen Hand. Godd, Poe und auch Hugo schauen ihn kopfschüttelnd an. Der britische Tribun des Volkes hat jedoch auch noch einige Worte übrig für Rob Collins.

James Godd: "Ein Spiel, welches vor allem von unseren Gegnern gespielt werden wird. But that's not our Way Collins! Es ist einfach immer wieder das Gleiche mit Kerlen wie dir. Ihr denkt, dass es in einem solchen Match NUR um den Titel geht und um sonst nichts. Doch so ein Match bedeutet so viel mehr, als nur den Sieg zu erlangen. Auch aus Niederlagen kann man gestärkt hervorkommen. Ich weiß das nur zu Genau!"

Er schweigt kurz und lässt einmal mehr die Gedanken dabei kreisen. Seine bitterste Niederlage hatte er wohl damals im Match gegen Díego Alejandro Sanchéz serviert bekommen. Damals hatte er geflucht. Doch die Niederlage hatte ihn auch erkennen lassen, wie falsch der Weg war, den er als zweiter Schlächter eingeschlagen hatte. Diese eine Niederlage hatte ihn in so vielerlei Hinsicht stärker gemacht. Und heute Abend würde er all diese Stärke benötigen, um sich eine günstige Ausgangsposition im Match beim Impact zu sichern. Und so kommt es, dass sein Blick nun zu Poe geht.

Godd schenkt ihm ein kurzes freches Grinsen.

James Godd: "Was nicht heißt, dass ich dir das Leben im Ring heute Abend und beim Impact nicht schwer machen werde. Ich werde wie immer alles geben, um den Sieg zu erlangen. Ich erwarte das Gleiche von dir, mein Freund."

Er lächelt Poe noch einmal kurz an.

Marc Poe: "Du kannst auf mich zählen, James."

Der Marylander wirft dem am Horizont verschwindenten Engländer einen schelmischen Blick hinterher, dann wendet er sich er sich Hugo zu und gibt ihm die Hand.

Marc Poe: "Ich hab noch was vor, Hugo. Ich denke wir sehen uns."

An Rob Collins geht der Mann aus Baltimore vorbei, ohne einen weiteren Blick auf den Kalifornier zu werfen.

Rob Collins: "Wir werden uns bestimmt ebenfalls noch öfter über den Weg laufen, Ezra."

Poe reagiert nicht, sondern geht seines Weges.

Rob Collins: "Komm Hugo, wir haben andere Dinge zu erledigen. Erstmal sollten wir uns mit Tony treffen."

Der Mann aus aus dem Golden State setzt nun ebenfalls seine Beine in Bewegung, jedoch bleibt Hugo stehen. Der Hüne hat ein Päckchen Skittles aus seiner Anzugshose hervor gekramt und wirft sich gemütlich und genüßlich einige dieser Teile ein. Rob wartet also ab, bis sein "Assistent" fertig gefuttert hat, bevor es für die Beiden weitergeht.


Vincent Craven: "Und schon treffen zwei unserer Main Eventer aufeinander. Marc Poe und James Godd wollen es heute Abend fair angehen lassen. Der Bessere soll gewinnen - so, wie es sein soll."

Mike Garland: "Rob Collins beurteilt die Herangehensweise etwas anders. Zumindest scheint er immer noch seine Intrigen spinnen zu wollen und Poe nicht aus den Augen verloren zu haben."

Vincent Craven: "Hoffen wir, dass er im Zuge des Impacts nichts geplant hat. Darüber hinaus hat Poe aber schon bewiesen, dass er ohne Collins oder die Armitage Company sehr gut zurecht kommt."

Mike Garland: "Defakto wird sich das tatsächlich erst beim Imperial Impact 12 und im Anschluss zeigen. Vielleicht aber auch schon heute Abend... Hier werden sich die Worte von Godd und Poe bewähren müssen. Sind sie wirklich die Freunde, die sie versprechen zu sein?! Brauchen sie wirklich keine weitere Unterstützung?!"

Vincent Craven: "Ich gehe schwer davon aus, dass Marc Poe und James Godd sich im Main Event eine positive Ausgangssituation für den Impact erarbeiten werden. Und dass dies nichts an ihrer Freundschaft ändern wird."

Mike Garland: "Freundschaft? Naja. Ich bin ja strikt gegen die Facebook-artig Verwendung dieses Begriffs. 'Kollegen' trifft es wohl eher"

Vincent Craven: "Wie ich jeden Monat schmerzlich erfahren muss, kann man sich Kollegen allerdings nicht aussuchen, Mike. Bei Freund- und Liebschaften ist das anders. Es gibt unzählige tolle Beispiele für Freundschaften und Liebschaften von der Vergangenheit bis heute."

Mike Garland: "Und alle waren sie mit Hintergedanken verbunden oder gingen irgendwann in die Brüche. Mach die Augen auf, Vincent. Wir sind in der PCWA!"

Vincent Craven: "Die Zeiten haben sich geändert. Also mach du die Augen auf! Auch wenn du ihre Beziehung mit Stem unter einen schlechten Stern stellst, fällt dir das ja bei Lara Lee, bei der Lisa Sanders nun ist, glücklicherweise nicht schwer."



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