Scene

Id
3678  
Name
A very unexpected Guest!  
Summary
 
Position
20  
Scenetype
Off Camera  
Created At
2018-04-23 12:42:09  
Edited At
2018-05-01 13:30:07  
Show
Vendetta 133  


Während Vendetta läuft:

Die Bar ist die gleiche wie auch schon am Freitag. Nur, dass es diesmal Vendetta Abend ist und er hier in der "cWc" Bar sitzt, anstatt vor Ort zu sein. Doch was sollte er auch dort? Kein Match für ihn. Kein Match für einen seiner Gegner. Es war eine typische Übergangsshow und Godd hatte sich dazu entschieden diese zu verpassen. Vor ihm steht ein Glas des Whiskeys, welchen er bereits am Freitag dank Marc Poe kennenlernen durfte ... eine wahnsinns Note. Er blickt kurz auf zum Fernseher, welcher am laufen ist und auf welchem - nach kurzer Anfrage bei der blonden Kellnerin - PCWA Vendetta 133 übertragen wird. Die Besitzerin des cWc, Yai, ist nicht hier. Ihren Worten nach hätte sie vielleicht etwas dagegen gehabt, aber so weiß der Brite zumindest bescheid, was in der PCWA gelaufen ist, auch ohne dort gewesen zu sein. Die Werbung, welche gerade läuft, ist für ihn irrelevant und so geht sein Blick wieder zum Glas, aus welchem er einen Schluck nimmt.

Seine Gedanken wandern zu seinen Gegnern in der Elimination Chamber. Da wäre Shadow ... bislang völlig undurchsichtig, aber keinesfalls untalentiert im Ring, wie er beim Impact bewiesen hat. Und auch wenn Marc Poe ihn nicht für würdig hält an diesem Match teilzunehmen, ... unterschätzen sollte er den Burschen nicht. Dann gäbe es da noch Stevie Van Crane ... eine echte Legende und ein ehemaliger Gerasy Champion. Jemand, der es bereits gewohnt ist, den Druck zu spüren, der auf einem lastet, wenn man in solch ein schwieriges Match geht. Doch Stevie war länger nicht mehr da. Auch er muss erstmal zeigen, dass er immer noch der Alte ist, und Godd ist mehr als gewillt, ihn auf die Probe zu stellen. Der Dritte im Bunde ist eben jener Marc Poe, mit dem er am Freitag ein interessantes Gespräch an eben diesem Ort geführt hat. Marc Poe, der beim Impact seine Karriere aufs Spiel gesetzt und triumphiert hat. Auch er ist sicher nicht zu unterschätzen, zumal er über einen ähnlichen Willen zum Sieg verfügt wie Godd selbst.

Und natürlich ist da auch noch Kevin Sharpe. Der Champion höchstpersönlich. Ein Mann, der nicht ohne Grund den Gürtel trägt, um den es geht. Ein Mann, von dem der Engländer voll und ganz überzeugt ist. Ein Mann, den er ohne zu zögern einen Freund nennt! Er respektiert Sharpe enorm, jedoch gibt es in einer solchen Schlacht keine Freunde! Es geht im Ring immer in erster Linie um den Wettbewerb. Und in diesem Wettbewerb spielt es keine Rolle, ob Freund oder Feind.

Und last but not least wäre da noch RM der Kuchen. Godd verzieht beim Gedanken an das Gebäckstück angewidert die Gesichtszüge und nimmt einen weiteren Schluck aus dem Glas, welches nach wie vor halb gefüllt ist. Er hasst diesen Kerl. Er verkörpert all das, wogegen Godd kämpft. Er tritt all jene Werte mit Füßen, welche der Brite so vehement verteidigt. Ja, RM ist der Gegner, um den es ihm hier wirklich geht. Dieser Kuchen verdient schon seit langer Zeit eine Lektion und die Zeit, die er an der Seite von Smash verbracht hat, hat ihn auch nicht sympathischer werden lassen! Der Engländer merkt nicht einmal, wie seine Handfläche sich zu einer Faust ballt. Und was er ebenfalls nicht bemerkt, ist die Gestalt, welche aus den Schatten hervortritt und zu seinem Tisch schreitet. Eine kühle und sehr emotionslose Stimme reißt Godd schließlich aus seinen Gedanken heraus.

???: "Ein interessanter Abend, nicht wahr Mister Godd?"

Der Engländer weitet die Augen. Er kennt diese Stimme. Es ist zwar schon länger her, dass er sie zum letzten Mal vernommen hat, aber er ist sich ganz sicher. Langsam hebt er den Kopf und blickt in glühend rote Augen, umgeben von blauer Haut. Er ist es tatsächlich!

James Godd: "Großadmiral Thrawn!"

Er lässt den Namen kurz sacken, ehe er ein Lächeln aufsetzt. Er hatte mit vielen Dingen gerechnet, aber damit definitiv nicht. 

James Godd: "Ich bin überrascht. Was treibt Sie an diesen Ort?"

Interessiert mustert er den Bläuling, doch dessen Gesichtszüge bleiben hart wie Stein und verstecken jegliche Emotion. Auch eine Antwort bleibt der Admiral ihm zunächst schuldig. Stattdessen greift er sich den freien Stuhl an Godd's Tisch und nimmt erst einmal Platz. Er mustert den Engländer noch einen Augenblick, als würde er ihn röntgen, dann setzt er mit kühler und kontrollierter Stimmlage zu einer Antwort an.

Großadmiral Thrawn: "Das Übliche, Mister Godd. Die ewig währende Suche nach den richtigen Informationen. Ein niemals endender Kreislauf, befürchte ich."

Er streift sich kurz mit der Hand über seine weiße Uniform, ehe er fortfährt.

Großadmiral Thrawn: "Viel überraschender als meine Anwesenheit an diesem verwegenen Ort ist jedoch die Ihre, möchte ich meinen. Sollten Sie nicht viel eher im Theatre sein, um sich auf Ihre kommenden Aufgaben vorzubereiten?"

Für einen kurzen Moment wirkt es ganz so, als würden die roten Augen des Admirals aufblitzen, doch dann ist es auch schon wieder vorbei. Der Engländer lässt sich die Frage des merkwürdigen Bläulings durch den Kopf gehen, ehe er dem Admiral eine Antwort schenkt.

James Godd: "Manchmal ist ein ruhiger Ort die beste Möglichkeit sich vorzubereiten. Alleine mit seinen Gedanken ist man manchmal weniger abgelenkt und entdeckt Details, die einem sonst nicht aufgefallen wären."

Der Admiral nickt mit dem Kopf und fast sieht es so aus, als würde er dem Engländer ein Lächeln schenken, bei genauerer Betrachtung bleibt die Miene von Thrawn jedoch emotionslos wie eh und je.

Großadmiral Thrawn: "Sie haben dazugelernt, Mister Godd, ich gratuliere Ihnen zu dieser Einsicht. Jedoch ist dies nur die halbe Wahrheit, Mister Godd, denn auch im Theatre finden sich Orte der Ruhe ... Des Weiteren möchte ich meinen, dass das Attribut ruhig, nicht unbedingt auf dieses Lokal zutrifft, Mister Godd."

Godd wirkt einen Moment lang überrumpelt. Er weiß nicht, was er darauf erwidern soll, doch ganz unrecht hat sein Gegenüber mit seiner Feststellung definitiv nicht. Noch ehe Godd jedoch etwas darauf erwidern kann, ist es abermals die kalte und monotone Stimme des Großadmirals, welche das Wort ergreift.

Großadmiral Thrawn: "Ist es nicht viel eher so, dass sie Konflikten aus dem Weg gehen, deren Wiederholung Sie fürchten?"

Godd weitet kurz die Augen. Er versteht nicht ganz, was der Admiral meint. Fragend blickt er den Bläuling an.

James Godd: "Ich befürchte, ich verstehe Sie nicht ganz Großadmiral."

Thrawn's Blick durchbohrt den Engländer fast, während er ihn schweigsam betrachtet. Godd hingegen wartet immer noch auf weitere Erklärungen, doch der Bläuling schweigt auch weiterhin. Godd ist sich unsicher, ob er seine Anmerkung nochmal wiederholen soll. Thrawn ist einfach extrem seltsam und Godd wird sich auch in Zukunft nur schwer daran gewöhnen können, doch so ergeht es vermutlich jedem, der auf den Admiral trifft. Während der Engländer diesen Gedanken nachgeht, spricht Thrawn schließlich doch noch.

Großadmiral Thrawn: "Erinnern Sie sich an Ihre Freundschaft mit Mister Mad Dog. Erinnern Sie sich daran, wie der Kampf um den Tribune Title Ihre Freundschaft entzweite. Aus besten Freunden wurden verbitterte Rivalen, welche für den jeweils anderen nur noch Verachtung übrig hatten. Ich bin sicher, dass ich Ihnen die Parallelen zu Ihrer gegenwärtigen Situation nicht näher erläutern muss, Mister Godd!"

Der Engländer will den Mund öffnen, um zu sagen, dass die Situation zwischen ihm und Kevin Sharpe eine völlig andere ist, als jene zwischen ihm und Mad Dog damals, doch ehe er dazukommt, fährt Thrawn auch schon fort und erstickt den Protest im Keim.

Großadmiral Thrawn: "Sind Sie sich da wirklich sicher Mister Godd? Ist die Situation wirklich eine Andere? Damals ging es "nur" um den zweithöchsten Titel der Liga, Mister Godd ... in diesem Fall um den höchsten. Denken Sie nicht auch, dass die Emotionen hier noch mehr gefördert werden? Zumal in dieser Umgebung ..."

Der Blick des Bläulings ruht weiterhin monoton auf den Gesichtszügen des Engländers, der sich hier völlig ertappt fühlt, es aber andererseits auch nicht wahrhaben will. Es ist das Gefühl, welches ihn schon am Freitag das cWc verlassen und das Gespräch mit Poe abbrechen ließ. Energisch schüttelt James den Kopf.

James Godd: "NEIN! Kevin ist nicht Mad Dog. Kevin Sharpe ist ein Mann von Ehre. Was damals zwischen mir und dem Hund geschah, war vor allem das Werk von Robert Barker als Schlächter. Er war es, der uns so konsequent gegeneinander ausgespielt hat! Das wird sich zwischen mir und Kevin nicht wiederholen, ganz gleich wie der Kampf am Ende ausgeht!"

Er nickt entschlossen mit dem Kopf. Der Admiral reagiert darauf jedoch nur mit einer abweisenden Handgeste, ehe er abermals mit ruhiger Stimme das Wort ergreift.

Großadmiral Thrawn: "Ganz wie Sie meinen, Mister Godd."

Er nickt kurz mit dem Kopf und erhebt sich schließlich wieder vom Stuhl. Kurz betrachtet er noch einmal den Engländer, ehe er ihm die Hand entgegenstreckt.

Großadmiral Thrawn: "Und nun müssen Sie mich entschuldigen, Mister Godd ... wie ich Ihnen bereits mitteilte, das Geschäft mit den Informationen ..."

Godd ergreift die ausgestreckte Hand. Für wenige Sekunden zeichnet sich ein kühles Lächeln auf dem blauen Gesicht ab, ehe es auch schon wieder abebbt.

Großadmiral Thrawn: "Ich danke Ihnen jedoch für dieses äußerst erhellende Gespräch, Mister Godd, und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend. Ich bin mir sicher, dass sich unsere Wege auch in der Zukunft noch einmal kreuzen werden."

Der Admiral verbeugt sich kurz und dreht sich dann wortlos um, um einmal mehr in den Schatten zu verschwinden. Godd blickt ihm nach und murmelt zwischen seinen Zähnen.

James Godd: "Das befürchte ich auch ..."

Denn nun wo der Admiral den Punkt mit Mad Dog aufgebracht hat, geht er ihm nicht mehr aus dem Kopf. Was wenn dieser Kampf in der Elimination Chamber wirklich zu viel für die Freundschaft zwischen ihm und Kevin Sharpe ist? Das meinte wohl auch Yai, als sie von Messern im Rücken sprach. Er schüttelt den Kopf. Das kann einfach nicht sein. Er hebt sein Glas und leert den restlichen Whiskey in einem Zug. Dann erhebt er sich, um zu zahlen. Er will diesen Ort nun schnellstmöglich verlassen ... fest entschlossen bei der nächsten Gelegenheit mit Kevin zu sprechen, um die Sache bereits im Vorhinein aus der Welt zu schaffen.



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