Scene

Id
2974  
Name
Brexshit oder die totale Beeinflussung des modernen Bierverkaufs...  
Summary
 
Position
9  
Scenetype
Live  
Created At
2016-07-09 15:29:05  
Edited At
2016-07-17 04:00:16  
Show
Vendetta 118  


The O2… hier hat er einen kleinen Bierstand gefunden vor der Halle… aktuell ist draußen nicht viel los. Vereinzelte Fans machten Selfies mit ihm und zu seiner eigenen Überraschung ist er sich auch für das ein oder andere Autogramm nicht zu schade. Dabei lächelt er nicht. Er raucht… ohne Pause, eine nach der Nächsten. Und er hasst. Hasst es sich so schwach zu fühlen… er IST der bessere Wrestler. Punkt. Besser als jeder in der Religion. Besser als Jacob Kwabena, besser als Robert Barker und vor allem besser als scheiss Hannibal Cain!!! Aber dieser glitschige, kleine Aal entkommt stets wieder seinen Pranken, will sich ihm nicht stellen. Jede Show eine neue List, ein neuer Trick, ein neuer Bluff… nein, mit bloßer Körperkraft und seinem Können im Ring gewinnt Azrael Rage hier keinen Blumenpott… er ist in seinen Gedanken, schwadroniert und geht Szenarien durch… dabei knurrt die Bestie im Hintergrund, lauert auf Fleisch, die Fans schießen Selfies und er raucht… raucht… raucht… der Aschenbecher ist inzwischen voll. Per Fingerzeig, ohne nur hinzugucken, ordert er ein Bier, welches ihm auch sogleich serviert wird.

„Hast du nachher nicht ein Match? Ist es da eine gute Idee Bier zu trinken?“

Die Stimme holt ihn aus seinen Gedanken. Er kennt sie, kann sie aber nicht zuordnen. Also muss er wohl aufblicken. Genervt sieht er zur Quelle… James Godd. Na toll – ihm ist nicht nach Gesprächen. Dem Engländer eigentlich auch nicht nach den Ereignissen zu Beginn der Show, jedoch konnte er nicht anders als Rage anzusprechen, als er ihn so gesehen hat. Ein Glück, dass durch den Angriff von Mad Dog mit dem Puder nichts Schlimmeres geschehen ist und er nach wie vor klare Sicht hat.

Azrael Rage: „Was interessiert’s dich? Hast du nicht genug mit Mad Dog zu tun… oder mit dem EU – Austritt?“

Der angesprochene Godd lächelt… er kommt gerade von Dr. Häuser, der seine Augen ausgewaschen hat. Zum Glück nichts Schlimmes. 
Nun aber noch Rage... und der Brexit. Irgendwie war es klar, dass dieses Thema heute öfter auf den Tisch kommt.

James Godd: „Ich glaube nicht, dass der EU – Austritt von mir diskutiert werden sollte… Mad Dog hingegen… Er nennt sich jetzt S1margl und ja, er steht durchaus auf meiner Abschussliste und ich auf seiner… habe gehört, dass du auch auf seiner stehst.“

Der Engländer schenkt dem früheren Teufel ein kurzes Grinsen. Schulterzucken bei Rage, während er an seinem Bier nippt und einen kräftigen Zug an seiner Zigarette nimmt.

Azrael Rage: „Scheiß auf wie auch immer sein Name jetzt ist. Dieser idiotische Penisfresser kann von mir aus zur Hölle fahren und, bei allem Respekt, er kann dich von mir aus gleich mitnehmen. Lass mich allein.“

Godd nimmt es mit einer Prise Humor. Auch wenn Rage und er nicht oft Worte gewechselt haben, kennt er inzwischen den rohen Ton von Rage, aber er weiß auch wo dieser inzwischen wirklich steht… auch wenn er es nie zugeben würde. Er stellt sich daneben und bestellt ebenfalls ein Bier… natürlich standesgemäß als Britney benannt.

James Godd: „Schlechte Laune?“

Skeptisch blickt Rage ihn an. Er hasst es Gespräche aufgezwungen zu bekommen. Passiert hier in der PCWA zwar fast täglich, aber er hasst es ja auch täglich. Also passt das. Godd bekommt sein Bier gereicht und nimmt einen kleinen Schluck.

Azrael Rage: „Wie kommst du darauf?“

Sagt er und lässt seinen Kippenstummel ins Bier von James fallen. Er blickt die Bedienung an dem Stand an.

Azrael Rage: „Er zahlt.“

So dreht er sich um und geht. Godd wirkt etwas überrumpelt von den Aktionen die sich hier gerade vor seinen Augen abgespielt haben. War das gerade wirklich oder doch eine Nachwirkung von der Attacke des verrückten Hundes? Etwas verwirrt ruft er Rage hinterher.

James Godd: „Hey? HEY?! HEY, DU ARSCH?!“

So etwas lässt sich ein James Godd natürlich nicht bieten. Nicht in SEINER Stadt. Rage reagiert nicht auf sein Rufen. Okay, dann eben anders. Auf die harte Tour, oder eher die Feuchte. Er greift seinen fast vollen Bierbecher und wirft ihn Rage in den Rücken. Das Bier in diesem verteilt sich über T-Shirt, Hose und Haare. Natürlich stoppt Rage. Das hat James Godd gerade nicht wirklich gemacht? Die Bestie in ihm weiß es aber schon besser, denn sie giert nach dem, was gleich folgen wird… Langsam dreht sich Rage um. Seine Stirn ist zusammengezogen und an seinen Schläfen pochen die Adern.

Azrael Rage: „Tut mir leid für Mad Dog, aber ich werde nicht genug für ihn übrig lassen.“

Godd will nicht zurückschrecken, aber andererseits war es wohl nicht seine beste Idee, vor einem Kampf mit S1margl sich auf einen Streit mit Azrael Rage einzulassen. Der wütende, alte Mann lässt die linke Faust in seiner rechten Hand knacken und stapft auf den Engländer zu.

Azrael Rage: „ihr meint alle, dass ihr auf den alten Azrael Rage rumtrampeln könnt, wie ihr wollt, aber ich werde euch allen beibringen, dass ich es bin, der auf euch trampelt…“

Godd hebt kurz abwehrend die Hände, lächelt dabei jedoch deutlich sichtbar.

James Godd: „Was wunderst du dich denn? Du benimmst dich wie ein Arsch, erkennst niemand anderen als dich an und gibst einen Scheiss darauf wie du andere Leute behandelsssssttttttttt!“

In diesem Moment wurde Godd gegriffen und über den Tresen des Bierstandes in die Spirituosenwand geschmissen. Einige Flaschen zerbrechen in seinem Rücken. Langsam steht er auf. Sein Outfit ist jetzt auch ruiniert und stinkt nach Destille… viele „focks!“, „motherfockers!“ , „wankers!“, flucht währenddessen der Standinhaber. Rage will gerade über die Theke steigen, da wirft Godd ihm eine Flasche Brandy gegen den Kopf, die erst ein dumpfes Geräusch und ein klirrendes Geräusch abgibt, als sie auf dem Boden aufschlägt… „focking wanker… the bloody brandy!!!“ Rage’s Worte sind auch nicht schmeichelhafter.

Azrael Rage: „Du stinkender, kleiner Arschficker!“

Dennoch hat die Flasche am Kopf gesessen. Der Hüne hält sich die Stirn. Hat wehgetan.

James Godd: „Du glaubst echt, dass du der Einzige auf der Welt mit Sorgen und Problemen bist und deswegen mag dich auch keiner und alle wollen dir in den Arsch treten. Eigentlich fast wie bei Barker und S1margl!“

Er wirft eine weitere Flasche. Absinth. Aber dieser fängt Rage… Kurz blickt er auf die Flasche und die Prozentzahl… 56 %. Feuerempfindlich. Er diabolisches Lächeln im Gesicht von Rage, der mit dem Daumen den Deckel löst. Godd erkennt natürlich den Plan von Rage und wird etwas blasser im Gesicht.

James Godd: „Hast du denn jetzt vollkommen deinen Verstand verloren? Du willst mich hier abfackeln, wegen einer kleinen Prügelei? Gibt es für dich denn immer nur Gewalt und mehr Gewalt?“

Rage hat schon das Feuerzeug gezückt und ist kurz davor den Absinth auszuschütten… doch da denkt er nach. Immer nur mehr Gewalt… das ist genau sein Problem. Er will immer mit dem Kopf durch die Wand und immer Gewalt nur mit mehr Gewalt bekämpfen. Das hat fast immer funktioniert und genau deswegen konnte Cain ihn ausmanövrieren. Aber was wäre wenn man diese Gewalt mit List und Tücke paaren könnte… so wie Hannibal. Anstatt die Waffen von Rage zu nutzen, würde er die Waffen von Hannibal nutzen. Er stellt die Flasche auf den Tresen.

Azrael Rage: „Sind da hinten noch zwei heile Gläser, James?“

Skeptisch und noch eine ganze Spur verwirrter als zuvor, hebt der Engländer die Augenbrauen… der Standinhaber hat inzwischen sein Handy am Ohr und ruft die Polizei… In Englisch sagt Rage ihm, dass er auflegen soll. Er wird den Schaden bezahlen und einen Bonus drauflegen.

Azrael Rage: „James? Gläser?“

Irgendwie fällt diesem gerade das Gesicht auseinander.

James Godd: „Bist du komplett bescheuert? Erst willst du mich zerstören und dann mit mir freundschaftlich trinken?“

Er steigt über das Chaos hinweg und geht schnellen Schrittes weg von diesem Verrückten. Es war von seiner eigenen Seite schon verrückt genug sich vor dem Kampf auf diese Konfrontation einzulassen, aber das ist nun endgültig zu viel des Guten.

James Godd: „Leck mich am Arsch, du Irrer!“

So zieht er von dannen und dennoch kann er sich gerade sein Lächeln nicht länger verkneifen. Er hat gerade Azrael Rage die Stirn geboten und diesen offenbar auch beeinflusst. Wieso sollte er also vor S1margl zurückschrecken, wenn er das auch vor Rage nicht nötig hat. Das könnte sein Abend werden… sobald er neue Klamotten und geduscht hat…
Bis dahin will er erstmal nichts und niemanden mehr sehen.

Zurück bleibt Azrael Rage, der sich eine Zigarette anzündet und einen kleinen Schluck Absinth trinkt. Amüsiert blickt er Godd hinterher und er und die Bestie denkt dasselbe…

Azrael Rage: „Die spinnen, die Briten!“

 

Mike Garland: "Ja, absolut großartiger Plan, James! Von der Krankenstation zu Rage an die Bar und direkt wieder zurück auf die Krankenstation. Und das Schlimmste an der Sache ist, dass Godd diese Prügelei auch noch provoziert hat... Eine Prügelei gegen Az-Ra-El Raaaage! Ist er eigentlich vollkommen wahnsinnig?"

Vincent Craven: "Das fragst du dich ausgerechnet bei James Godd? Rage war doch hier der Bekloppte, der sich aus einer Flasche Absinth erst einen Molotovcocktail basteln wollte, um Godd nur wenige Sekunden später zu fragen, ob er aus eben jener Flasche einen mit ihm trinkt. Das ist kran... ich meine, UNLOGISCH! Unlogisch, wollte ich sagen!"

Mike Garland: "Na ja, vielleicht hatte Rage einfach einen schlechten Tag. Letztendlich wäre es nie soweit gekommen, wenn Godd ihn einfach in Ruhe gelassen hätte. Ich meine, es ist Azrael Rage verdammt noch mal! Dass es so endet, hätte er ahnen können."

Vincent Craven: "Was geschehen ist geschehen. Viel wichtiger ist doch, dass James Godd bei diesem Scharmützel keine ernsteren Verletzungen davongetragen hat, was heißt, dass wir uns keine Sorge um den Main Event machen brauchen."

Mike Garland: "Das Glück ist halt mit den Dummen."



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