Scene

Id
2639  
Name
Threat Level No. 33  
Summary
 
Position
17  
Scenetype
Live  
Created At
2016-01-05 14:44:42  
Edited At
2016-01-17 19:52:29  
Show
Vendetta 114  


Der Lockerroom des Undisputed Gerasy Champions. Er ist luxoriöser als die der meisten Wrestler. Manch einer kommt selber für den Luxus in seiner Kabine auf, wenn er genug verdient, doch Robert Barker bekommt als Champion beinahe alles, wonach er verlangt. Innendekoration ist ein kleiner Preis für die Zufriedenheit eines launischen Champions. Doch aller Prunk schafft es nicht den Undisputed Gerasy Champion glücklich aussehen zu lassen. Er kommt nicht davon los, was ihm in der Bar rausgerutscht ist. Die Anwesenheit seines Jungen hilft nicht unbedingt dabei es zu vergessen.

Benedict White sieht ebenfalls nicht glücklich aus. Er hat Ängste, Befürchtungen, Vermutungen, Gewissheiten und näher kommende Schicksalsschläge, die ihn seit einiger Zeit beschäftigen, doch in diesem Moment ist es vor allem der Missmut seines Idols, der ihn deprimiert. So sollte niemand den stärksten Mann der Welt sehen müssen. Vor allem nicht er.

Robert Barker: „Jetzt setz dich endlich.“

Eine ganze Weile stand Benedict nun schon im Raum und Robert hat sofort gesehen, dass er nicht bei hundert Prozent war. Nachwirkungen des TLC Matches, ganz sicher. Ben hätte sich nicht in den Opener einmischen sollen, doch er ist jung und wild und versessen darauf den Cotatores Titel zu gewinnen. Normalerweise würde Robert sich nicht darum scheren, ist es doch Benedicts Problem und nicht seins, doch heute macht es ihn unruhig, wenn Benedict unentschlossen im Raum herumsteht, nur weil der Raum des Champions nur eine einzige Sitzgelegenheit hat. Roberts Sessel. Seine – für gewöhnlich ungebetenen – Gäste lässt er am liebsten stehen. Benedict ist allerdings nicht irgendwer.

Benedict White: „Es ist okay, wirklich, ich…“

Der Blick des Champions gebietet ihm zu schweigen. Vom Moment gebannt starrt er auf den Sessel. Auf seinen Sessel, den er ihm jetzt anbot. Sollte er…? Dürfte er…? Könnte er…?

Robert Barker: „Benedict…“

Und dann sitzt er. Es fühlt sich wunderbar an. Das ist mehr als ein Sessel, es ist ein Zeichen. Ein weiteres Ziel, von dem er nie wusste, das er es unbedingt erreichen wollte und das ihn nun doch so unendlich zufrieden machte.

Robert Barker: „…was liegt dir auf der Seele?“

So vieles.

Benedict White: „Lucifer… er hat… sich immer noch nicht wieder bei mir gemeldet. Das… das macht mir Angst.“

Robert schürzt die Lippen. Er atmet laut durch die Nase ein. Ein angenehmer Duft steigt ihm in die Nase, den er nicht genau einordnen, sehr wohl aber wertschätzen kann. Irgendjemand kümmert sich für ihn darum. Champion zu sein hat eindeutig seine Vorteile und er sieht es gar nicht ein diese Vorteile in näherer Zukunft abzugeben, nur weil irgendjemand behauptet er wäre der Beste Wrestler der Welt, obwohl es ganz offensichtlich ist, dass Robert den goldenen Beweis dafür trägt. Das sollte jetzt seine Hauptsorge sein und nicht Benedicts Probleme...

Robert Barker: „Das ist in der Tat… bedenklich.“

Benedict schaut zu ihm auf.

Benedict White: „Meinst du, er hat schon…?“

Der Champ schüttelt den Kopf.

Robert Barker: „Nein. Unwahrscheinlich. Wir hätten schon längst irgendetwas gehört, wenn er geplaudert hätte. Ich denke, dass er noch nicht weiß, was er mit seinem Wissen anstellen will.“

Ben wird wieder kleiner.

Benedict White: „Ich wache jeden Tag auf und erwarte gefeuert zu sein, Robert. Das macht mich fertig.“

Unsicher schabt er mit seiner Schuhsohle über den Boden.

Benedict White: „Wirklich fertig.“

Robert wendet sich von ihm ab. Es ist ihm unangenehm, dass er sich im Suff verplappert und Ashley Stanton eingeweiht hat. Sie ist die Nächste, die gefährlich werden könnte. Jemand muss sie in Schach halten.

Robert Barker: „Wir finden eine Lösung, Ben.“

Es war ein Spruch. Billig daher gesagt, mehr nicht. Doch Benedict hört nicht nur die Worte. Er sieht sein Idol, den Mann, der in seinen Augen unfehlbar ist und hört, wie er eine Lösung finden will. Er sieht die Antwort auf all seine Probleme und es könnte ihn nicht glücklicher machen.

Benedict White: „Wirst du mit ihm sprechen, Robert? Wirst du?“

Robert starrt zur Wand. Ihm gehen seine eigenen Probleme durch den Kopf. All die Dinge, um die er sich kümmern sollte, bevor er sich auf ein Spiel mit Gabriel Lucifer einlässt. Dann dreht er sich um und sieht die hoffnungsvollen Augen des Jungen, der Angst davor hat, dass sein Traum platzen würde.

Robert Barker: „…ja. Ja, ich werde mit ihm sprechen.“

Benedict ignoriert, wie zögerlich Robert gesprochen hat und springt auf.

Benedict White: „Danke, Robert! Danke!“

Seit Wochen angestaute Energie wird plötzlich gelöst, als Robert unfreiwillig den Mantel der Melancholie von Benedicts Schultern nimmt. Zufrieden ist Robert mit diesem Gesprächsverlauf nicht und das sieht man – als neutraler Beobachter. Benedict sieht nur, was er sehen will. Und er meint zu wissen, was Roberts Sorge ist.

Benedict White: „Dafür werde ich dir auch helfen!“

Roberts Augenbraue hebt sich, als gehöre sie dem Volke. Benedict ist schon bei der Tür, bevor Rob in irgendeiner Weise fragen kann, was er meint. Bens leuchtende Augen schauen zu ihm zurück. Aufmunternd, auffordernd.

Benedict White: „Wir schaffen das!“

Eine Sekunde des Zögerns, dann folgt Robert dem jungen Briten. Wenn er sich Lucifer stellen muss, dann kann er das jetzt genauso gut machen, wie in einer Stunde. Einen Plan hat er schon seit längerem für diesen Fall. Es ist kein guter Plan, aber in der Not muss er ausreichen. Also los. Benedict öffnet die Tür und bleibt sofort stehen. Im Türrahmen steht plötzlich ein Mann, der Gefahr ausstrahlt, wie es nur wenige Männer in der PCWA können.

Grizz L33.

Mit angewinkeltem Arm lehnt er sich lässig gegen die Zarge, die freie Hand fährt durch den schwarzen Vollbart, der seinen lächelnden Mund umrahmt.

L33: "Wohin des Weges, Freunde?"

Unnötig zu erwähnen, dass die Betonung jegliche Sympathie vermissen lässt. Er hat den letzten Dialogfetzen aufmerksam gelauscht, wenngleich auch nicht gänzlich verstanden.

L33: "Was auch immer Ihr schaffen wollt, einem Gespräch mit mir aus dem Weg zu gehen, wird es nicht sein."

Der junge Brite schluckt. Der Anführer von Nicotine & Bacteria ist ein anderes Kaliber als Archi Cruz oder Kenji Sato. Hilfesuchend wendet er sich zu Robert. Der Champion ist in keiner Laune zu spielen und knurrt den potenziellen Herausforderer auf seinen Titel an.

Robert Barker: „Ich habe gerade keine Zeit für Eleven-light. Geh aus dem Weg, sonst..."

L33: "Sonst was?"

Er stößt sich kraftvoll ab und baut sich mit verschränkten Armen zu voller Größe und Breite auf. Der Gesichtsausdruck hat sich gewandelt, zeigt deutlich, dass nun kein Weg mehr an ihm vorbeiführt, außer man ist an einer handfesten Auseinandersetzung interessiert.

L33: "Wenn Ihr mich attackieren wollt, bitte. Versucht Euer Glück. Wenige Sekunden später kommen Dalmi und Mad Dog um die Ecke. Sie stürzen sich auf Lil' Ben, prügeln ihn aus dem frischen Jahr 2016 gleich in's nächste. Und wenn sie mit ihm fertig sind, sehen sie erfreut zu, wie ich Dir ein letztes Mal meinen Stiefel in's Gesicht trete, Barker. Und am Ende steht dann Bleed über Dir, zitiert einige Verse aus meiner dunklen Offenbarung, während ich mir den Undisputed Gerasy Title um die Hüften schnalle. Aber hey, keine Sorge, ich lege ihn wieder hin, schließlich will ich ihn mir rechtmäßig übergeben lassen. Gerne auch von Dir selbst."

Man sieht den Horror in Bens Augen. Genau wegen solcher Probleme ist er in der Religion, genau wegen solcher Probleme wollte Rafa ihn nicht alleine unterwegs lassen. Könnte er seinen Partner doch bloß einweihen, dann müsste er ihn nicht immer zurücklassen, wenn er privat mit Robert sprechen muss. Er muss... er muss... er muss Robert jetzt vertrauen. So wie immer. Er würde das schon regeln.

Der Undisputed Gerasy Champion lässt sich im Gegensatz zu Benedict nichts anmerken. Sollte er eingeschüchtert sein, versteckt er dies hinter einer Maske aus Kaltblütigkeit. Zu oft wurde er bedroht, zu viele gefährliche Situationen hat er überstanden. Die Situation hier scheint so sicher, wie ein Treffen mit Grizz L33 sein kann. Wenn MD und Dalm1 ihn attackieren wollten, wären sie längst hier, aber würden sich nicht einfach draußen verstecken, während L33 mit ihm plaudert. Es würde anders aussehen, wenn L33 ihn herausbitten würde, also nickt Robert ihn stattdessen wortlos in die Kabine.

L33: "Na also, geht doch."

Aufreizend lässig schlendert er in den Raum, das Grinsen wieder aufgesetzt. Ein Blick zum Einen..

L33: "Benedict White."

Und zum Anderen..

L33: "Und Robert Barker. So gleich. Irgendwie. Und doch so verschieden."

Der durchdringende Blick aus den dunkelbraunen Augen bleibt auf dem Champion haften.

L33: "Ich bin heute nicht hier, um Dir ein weiteres Mal unter die Nase zu reiben, dass ich Dir gegen Van Crane geholfen habe. Der Mann ist kein Thema mehr, Mad Dog sei Dank. Ich will Dir viel mehr dazu gratulieren, dass auch Du ein weiteres Kapitel der PCWA-Geschichte geschlossen hast. Díego Sanchéz, geschlagen mit Deinen ganz eigenen Waffen. Ringrichter weg, Chairshots. Ein schöner Sound in meinen Ohren. Ein netter Anblick, den mir der.. beste Wrestler dargeboten hat."

Lee streckt ihm eine Hand entgegen. Skeptisch schaut Robert sich die ausgestreckte Hand an. Bevor er irgendwie reagieren kann, wird sie allerdings schon wieder zurückgezogen.

L33: "Doch gestern war gestern. History. 15 Jahre PCWA, und doch gab es kaum Geschenke für sie. Es ist jedoch nicht viel Zeit, um darüber Tränen zu vergießen, denn die wichtigere Frage ist, was wird morgen sein?"

Kryptisch vollführt der Trouble Magnet eine Handbewegung, als würde er seine ganz eigene schwarze Kristallkugel hin- und herwiegen und über sie streichen. Er wendet sich wieder White zu.

L33: "Der nächste Teil der Geschichte beinhaltet Barker und Breads. Brawlin' Rumble, Title Match. Wir beide, Ben, Du und ich, wir wissen, dass die Religion of Death, von der Du Teil bist, Du weißt das, niemals zulassen wird, dass Robert Breads diesen Titel bekommt. Denn sonst bekommt Euer hochverehrter Prediger höchstwahrscheinlich nicht sein Match gegen Big Bobby bei der folgenden Vendetta. Liege ich richtig?"

Benedicts Blick fliegt wie ein Ping Pong Ball zwischen L33 und Robert hin und her. Er weiß von nichts, aber es klingt logisch. Hannibal will erfolgreich sein, Hannibal will den Titel, Hannibal steht nicht gerade in der Gunst des Kanadiers.

Benedict White: "Ich weiß nicht... ich... ich..."

Ja, was denn, Benedict? Was würdest du tun? Was, wenn Robert den Titel verteidigt - und natürlich würde er da, natürlich, natürlich, natürlich - und dann bei Vendetta 116 gegen Hannibal Cain in den Ring steigt? Robert Barker gegen Hannibal Cain. Wo steht Benedict White? Er würde Robert niemals freiwillig schaden, würde sich durch nichts in der Welt dazu aufbringen lassen... doch er hat Hannibal so viel zu verdanken. Ohne die Religion wäre er noch immer unbedeutend im Weltbild der Masse. Hannibal hat ihn ausgesucht und geformt und gepusht. Wenn Hannibal seine Unterstützung braucht, würde er da sein. Immer. Oder? Würde er auch gegen Robert da sein können?

Benedict White: "...weiß... nicht... was ich... das ist ein..."

Grizz Lee erkennt genau, was der Engländer gerne aussprechen möchte.

L33: "Ein Problem, verdammt richtig. Denn wenn Deine Kameraden den Champion attackieren, was.. wirst Du dann machen?"

Unzufrieden hat Robert beobachtet, wie L33 Ben in Bedrängnis gebracht hat und wie Benedict sich nicht entscheiden konnte. Entgleitet er ihm? Dann würde es umso eher Zeit...

Robert Barker: "Lass ihn in Ruhe... beim Rumble werde ich Breads ganz allein besiegen. Der Feigling hat sich seine eigenen ganz speziellen und unfassbar langweiligen Regeln ausgesucht, um gegen mich zu verlieren. Falls du bei der letzten Show zu beschäftigt warst dir einen darauf runterzuholen, wie sehr dich mittlerweile alle fürchten, sei dir gesagt: Der Titel wechselt auch bei DQ und Countout... ich werde Breads also wohl oder übel in einem einfachen Wrestling Match besiegen müssen. Ein Eingriff der Religion würde keinen gottverdammten Sinn ergeben."

Lee kneift die Augen zusammen und dreht sich zu Robert Barker.

L33: "Ausgerechnet Du, der Meister der Mindgames und In Ring Tricks, sieht die Möglichkeit, die sich bietet, nicht? Sie könnten 'rauskommen und DICH attackieren. Schon nach wenigen Augenblicken. ZACK!"

Mit brachialer Lautstärke krachen seine Handflächen ineinander.

L33: "Kein wirkliches Match findet statt, denn Du gewinnst durch Disqualifikation und behältst den Titel. Und sie könnten sich dann noch ein wenig länger über Dich hermachen, denn, let's be honest, wer würde Dir wirklich helfen wollen?"

Robert stutzt. Hat Grizz ihn hier wirklich in seiner Rolle als oberstes dreckiges Arschloch des Wrestlings abgelöst und einen Weg gefunden Breads mit dessen eigenen Regeln zu schlagen? Oder ist Robert mittlerweile einfach gestört? Der Wille endlich als Bester Wrestler der Welt anerkannt zu werden, hat sich in ihm so sehr manifestiert, dass er gar nicht darüber nachgedacht hat, dass er den Titel auch auf andere Weise behalten könnte. Natürlich kann er Breads auch so schlagen. Gar keine Frage. Aber ein BackUp-Plan hat noch niemandem geschadet, oder?

Aber wer würde die Religion davon abhalten ihn danach zu zerstören? Er hat so oft versprochen bei Vendetta 116 gegen Cain in den Ring zu steigen, dass er nicht davor fliehen könnte. Das Match wird steigen, komme was wolle, doch würde er es überhaupt heile dahin schaffen? Oder würde die Religion...

Sein Blick wandert zu Benedict. Seinem Jungen. Mitglied der Religion of Death.

Das N&B-Member nickt dem Undisputed Gerasy zu.

L33: "Ich sehe, Du versteht es so langsam. Aber, nun, ich will nicht unbedingt von Hilfe reden, denn das ist ja irgendwie ein wunder Punkt von Dir..."

Langsam hat er genug. Grizz erlaubt sich viel. Als Leader von Nicotine & Bacteria kann er das leider auch, doch hier und jetzt? Hier ist er alleine und Robert nicht...

Robert Barker: "Komm zum Punkt, Grizz, sonst fange ich an mir zu überlegen, ob ich mit meiner Vermutung über Dalm1 und Dog recht hatte und Ben und ich es einfach mal riskieren sollten dich hier und jetzt dem Erdboden gleich zu machen."

Ein unterdrücktes Lachen lässt den Mann aus dem Keller leicht erbeben. Ein weiteres Mal wandert sein Augenpaar zwischen den beiden anderen Anwesenden hin und her.

L33: "Zehn Wochen, Barker. Das ist die Zeit, die Du hast, um darüber nachzudenken, ob es da vielleicht eine Möglichkeit gäbe, die Du in Betracht ziehen könntest, um nicht vom eigentlichen Sieger in den wirklich wahren Verlierer verwandelt zu werden. Meinetwegen kannst Du auch schon bei Vendetta 115 zu mir kommen und mich darum bitten, dass ich Überzeugungsarbeit leiste, um zu verhindern, dass Dir.. Schlimmes widerfährt. Denn es geht ja noch weiter. Die Religion wird nicht zulassen, dass Breads Champion wird, das hatten wir schon. Aber sie kann Dich übel zurichten und Dir dennoch den Belt lassen. Gut, auch das hatten wir eben schon. Und dann kommt Vendetta 116."

Er malt es mit beiden Händen in die testosterongeschwängerte Luft.

L33: "Robert Barker gegen Hannibal Cain. Und spätestens dann bist Du in der Unterzahl. Spätestens dann wird sich Benny entscheiden müssen. Aber spätestens dann wird es egal sein, wie er sich entscheidet. Denn da sind noch Azpiri und Kwabena. Vielleicht auch Rage. Und Du, Bobby, Du bist kein Robert Breads, für den eingeschritten und das Match nochmal neu gestartet werden würde. Obwohl es wahrscheinlich das richtige und konsequent wäre. Aber Du bist kein Corporate Guy, dafür hast Du Jona schon viel zu oft.. y'know."

Er breitet die Arme beinahe schon entschuldigend auseinander. Dann dreht er sich zur Tür, um aus eben dieser zu entschwinden. Allerdings nicht, ohne noch ein paar wirksame Worte zun hinterlassen.

L33: "Du kennst die Leute, die das verhindern könnten. Und Du weißt auch, was sie dafür wollen. Choose wisely."

Der Undisputed Gerasy Champion starrt ihm nach. Hat er das gerade richtig verstanden? Hat Grizz das gerade wirklich gesagt? Was hat er vor? Warum...? Grizz kann ihn nicht leiden, das weiß er so gut wie Grizz weiß, dass Robert ihn nicht leiden kann. Warum dieses Angebot? Ist der Hass auf die Religion größer, als Robert vermutet hätte? Ist das vielleicht ein Zeichen, dass die Religion mittlerweile gefährlicher ist, als er selber erkennt? Hat seine Sucht nach Erfolg, seine Fixierung auf Breads und den Titel "der Beste Wrestler der Welt" ihn so sehr beschäftigt, dass er all das nicht beachtet hat?

Erneut fällt sein Blick auf Benedict, der sich keinen Zentimeter rührt, aber nun das Gefühl hat etwas sagen zu müssen.

Benedict White: "Ich..."

Robert Barker: "Nicht. Wir haben etwas zu erledigen, nicht wahr? Geh und mach, was immer du vorhattest und ich... ich erledige ebenfalls etwas."

Allerdings wird es zu Benedicts Missfallen nicht das Gespräch mit Lucifer sein.

 

Mike Garland: „Grizz Lee vergisst nicht und das wird Robert Barker wohl auch nicht mehr vergessen.“

Vincent Craven: „L33 schmiert es ihm ja ständig um die Ohren. Selbst schuld, wenn Barker überall Titelmatches in Aussicht stellt.“

Mike Garland: „Wobei L33 dem Gerasy einige interessante Optionen aufmacht. Dabei ist Barker doch sonst der Mann, der immer einen Plan hat.“

Vincent Craven:  „Die ursprünglichen Pläne scheinen durchkreuzt, zumindest was Benedict White angeht. Gabriel Lucifer scheint hinter ein Geheimnis gekommen zu sein und Ben bittet Barker das zu klären.“

Mike Garland: „Der hat nach dem Gespräch mit L33 aber andere Probleme. Komisch, dass er sich verunsichern lässt.“

Vincent Craven: „Verunsichern ist vielleicht das falsche Wort. Inspiriert wurde er.“

Mike Garland: „Ben bringt das alles nix. Ganz im Gegenteil. Spätestens bei Vendetta 116 muss er sich entscheide – Für Barker oder für Cain, der dort sein Titelmatch um den Gerasy einfordern wird.“

Vincent Craven: „Dazu kommt es gar nicht mehr, denn Robert Breads wird sich den Titel beim Brawlin‘ Rumble holen.“



Actions