Scene

Id
134  
Name
Schlächtertreff  
Summary
 
Position
21  
Scenetype
Live  
Created At
2012-05-24 11:51:43  
Edited At
2012-09-29 10:34:39  
Show
Vendetta 86  


Gespenstige Schrittlaute hallen durch den Backstage und lassen jedem, der sie hört, das Mark in den Knochen gefrieren. Laut prallen die Stiefel auf dem Flur auf, während unverständliche Worte durch die kahlen Gemäuer dringen. Im Gleichschritt knallen die Fersen der Protagonisten von oben auf die Fliesen und verwandeln das müde Gestein in einen Ort des Schreckens. Schläge fort und fort treffen auf die Vierecke wie Schüsse eines MGs.
Der Schlächter und sein Gefolge, die Töle, marschieren voran. NFT will mithalten und achtet peinlich darauf mit seinem Idol im Einklang zu laufen. Keine Ungereimheit im Handeln, nein, sie sind endlich eine Einheit. Der Schlächter und die Töle sind die ANGST.

NFT: "Die bekommen sich schon wieder ein..."

Robert Barker antwortet nicht. Die aufmunternden Worte der Töle machen ihn nur noch wütender. Und auch die Anfeindungen NFTs in dessen Ringansprache tun ihr übriges dazu. Die Töle hechelt dem Schlächter nach, der mehr zu fliehen scheint. Aber Nelson lässt nicht von ihm ab, er geht immerzu gleichsam mit. Rechts. Links. Rechts. Links.

NFT: "Sie sind gegen mich, sie haben mir nicht die Chance gegeben, mich zu beweisen. Doch ihr habt mir vertraut und ich habe euch gezeigt, zu welchen Schandtaten ich fähig bin. GRRR! Wieso soll ich dann nicht gegen sie sein? Sie sind keine Schlächter und sie tragen auch nicht den Gerasy Champion Gürtel... es ist Folge zu leisten, es ist Angst zu verbreiten! Flugzeugscharen in die immer wieder neu aufkeimenden Türme der Ignoranz zu fliegen... ihr... Ihr seid der Pilot und ich sitze mit euch im Cockpit, das wisst ihr! Ist es unwahr den anderen mangelnde Zugehörigkeit und Identifikation vorzuwerfen?"

Aprupt stoppt der Gerasy Champion und schießt zeitgleich mit dem Bein zur Seite, sodass NFT unweigerlich über das Bein des Schlächters stolpert sowie zu Boden stürzt. Der Schlächter bedenkt ihn mit einem durchdringenden Blick, unsicher was er sagen soll. Der verdammte Idiot hat einen guten Punkt und das schmeckt ihm nicht.

‚Schlächter‘: „Merk dir diese Situation, Töle, denn sie ist exemplarisch für unsere Koalition. Du liegst zu meinen Füßen, du dienst mir, du brauchst michich nutze dich lediglich."

Klar, das entspricht nicht ganz den Tatsachen, aber wenn der Schlächter nicht mehr lügen darf, wer darf es dann?

NFT: "Ihr... es... ich..."

Barker dreht sich ab, alsdann sich Nelson langsam wieder zurück auf die Beine kauert und entschlossen die Fäuste ballt.

NFT: "Ich bin nicht hier, um zu scheitern!"

Die Töle drückt den Bluttropfen auf ihrer Brust nach vorne.

NFT: "Viele sind gescheitert und an den Aufgaben zerschellt. Mit blutigen und zitternden Händen wollten sie für den großen Traum kämpfen. Doch jetzt ist die Zeit es besser zu machen als diese... Jetzt... endlich... regiert ANGST! Wir sind mit ihr verschmolzen... sie ist nicht mehr Teil von uns. Ist es nicht so, Schlächter? Sie ist kein... Teil... mehr... von uns!"

"Ach ja?"

Ehe der Schlächter auf Töles Frage antworten kann, unterbricht diese Gegenfrage die beiden Schrecklichen. NFT und der Schlächter drehen sich in die Richtung, woher die Stimme kam. Vor ihnen steht ein grinsender James Godd.

James Godd: "In den vergangenen Wochen hat sich doch schließlich gezeigt, dass du, Barker, nicht mehr das alte Monster von einst mehr bist! Ich hingegen bin die neue, die bessere Zukunft...der bessere Schlächter."

Die Augen des originalen Schlächters sprechen in diesem Moment eine andere Sprache. Unabhängig von den Erlebnissen der letzten Wochen ist ein Godd noch immer kein Problem für ihn.

‚Schlächter‘: „Das ich nicht lache. Du bist eine verdammte Kopie und nicht einmal eine besonders gute. Ich bin und bleibe das einzig wahre Original, ichwir...“

Er zeigt auf sich und dann auf die Töle.

‚Schlächter‘: „…sind die ANGST! Du bist nur ein Idiot, der Aufmerksamkeit braucht, die du aber von mir nicht bekommen wirst. Soll ich dir nämlich mal was verraten? Ich wusste, dass du es bist. Ich wusste, dass du der neue Schlächter bist, aber ich habe nichts gesagt, weil es mir einfach so unfassbar egal war! Verstehst du das? Du bist so unwichtig, dass ich mir nicht einmal die Mühe gemacht habe irgendjemanden zu warnen.“

Ein neuer Gedanke frisst sich in sein kaltes, kalkulierendes Hirn. Was wenn er Patricia erwischt hätte? Er hatte nicht einmal ihr davon erzählt… NFT hämmert derweil auf den Bluttropfen auf seinem Ganzkörperanzug.

NFT: "HAR HAR! James Godd, ist es nicht ein Ausdruck deiner Angst die Seite zu wechseln? Schwachmat, du glaubst auf der sicheren Seite zu stehen und deine Macht ausspielen zu können, ohne dass sie zu dir zurück schlägt... WOOOOOOOOOOOOOOOOOOHHHAAAR! TÄUSCHUNG! TÄUSCHUNG! TÄUSCHUNG! Die Angst beherrscht dich immer noch. GRRR! So wie Robert Barker starb, muss man wohl erst in Angst sterben, um neugeboren in ihr aufzugehen... LANG LEBE DER SCHLÄCHTER! GRRR!"

James Godd: "Ich bin erneuert zurückgekommen, ich dachte wenn in den vergangenen Wochen etwas deutlich geworden wäre, dann das! Was ich heute bin, das hat unter anderem Barker aus mir gemacht...ich bin sozusagen eine Weiterentwicklung. Töle, vielleicht solltest DU lieber die Seiten wechseln und MIR folgen. Ich bin schließlich besser als Barker...das war ich schon immer!"

Barker reicht es... er packt Godd am Hals und drückt ihn gewaltsam an die Wand hinter ihm. Mit einem Mal, mit dieser einen Geste wird wieder deutlich, wieso der Schlächter so lange so gefürchtet war. Der Engländer jedoch grinst Barker nur an und zeigt dabei ein fast schon wahnsinniges Funkeln in den Augen. Als würde er in diesem Augenblick nur darauf warten, dass Barker fortfährt.

‚Schlächter‘: „Erinnere dich an das, was ich dir angetan habe, du Made. Die Schlachtung von MD und dir. Die Stacheldrahtspur auf dir. Dein Blut, deine Schmerzen, deine Verzweiflung!“

Kaltes Eis schießt aus den blauen Augen des narbenübersäten Terroristen.

‚Schlächter‘: „Und ich kann die Schlachtung jederzeit wiederholen."

James Godd: "Selbstverständlich erinnere ich mich daran, dieser Moment war es der mir die Augen öffnete. Dieser Moment zeigte mir wer ich wirklich bin, Barker. Und genau aus diesem Grund ist es jetzt anders. Du kannst mir drohen solange du magst, doch du solltest auch mich fürchten, denn du weißt nicht, was der neue Godd kann. Auch ich kann schlachten und was ich bislang gezeigt habe war lediglich ein Bruchstück meines Könnens."

Plötzlich hechtet die Töle zwischen die beiden Schlächter.

NFT: "Dann musst du wohl uns beide schlachten!"

Godd schaut an die Stellen des schwarzen Stoffes, wo er die Augen der Töle vermutet. Nelson demonstriert Stärke, in dem er sich wie ein Schutzschild vor den Schlächter stellt und demonstrativ seinen Bluttropfen hinausdrückt.

James Godd: "Töle, du bist ein Affe...und zwar ein ziemlich häßlicher, wenn ich das mal erwähnen darf. Was willst du überhaupt, wenn die großen Männer sprechen. Mad Dog schlachten kann jeder. Verzieh dich besser, sonst wird es böse enden. Und Barker... du hast deine Zeit dominiert, aber deine Zeit läuft ab. Die Uhr tickt und es ist Zeit für eine neue Ära. Dass du dich mit so Witzfiguren abgeben musst, zeigt, dass es bald zuende ist. Remember my words."

Barker schiebt Töle beiseite.

‚Schlächter‘: „Mach dich nicht lächerlich, Godd. Hate und McFly? Das sind waren von Anfang an Opfer, auch ohne Schlachtung... Du hast mit diesen Aktionen niemandem Angst gemacht, während zu meiner Zeit alle gespannt waren, alle gezittert haben, waren sie bei dir nur noch gelangweilt. Und deshalb wirst du auch nie in die Nähe…“

Er fährt liebkosend über den Undisputed Gerasy Titelgürtel.

‚Schlächter‘: „…des Gerasys kommen. Sei dir dessen immer bewusst. Komm, Töle, ich dulde keine Versager in meiner Nähe."

Und mit diesen Worten verlassen NFT und Barker das Geschehen. Godd blickt den beiden nach und entschließt sich nicht hinterherzugehen. Soll Barker ruhig denken was er will. Der Gerasy interessiert Godd ohnehin nicht. Er will einzig und allein seinen Schatz zurück. Er lacht ein letztes Mal und blickt noch einmal auf Töle und Barker die immer noch am gehen sind. Im Gleichschritt. Barker denkt nach. Doch die Worte der Töle ziehen ihn aus diesen Gedanken.

NFT: "Wisst ihr? Godds und MDs Schlachtung war meine Lieblingsschlachtung. Ihr ward so schrecklich, furchterregend. Unantastbar. Ihr ward..."

Wieder stoppt der Gerasy Champion.

‚Schlächter‘: „ICH BIN SCHRECKLICH! ICH BIN FURCHTERREGEND! ICH BIN... UNANTASTBAR! KAPIERT?!?"

 

Vincent Craven: "Drei Schlächter an einem Ort versammelt! So etwas bekommt man wirklich nur selten zu sehen."

Mike Garland: "Das ist unsere böse Version von Kinderschokolade. Nur, dass hier Blut die Hauptzutat ist."

Vincent Craven: "Halten wir einmal fest: James Godd sieht sich als legitimer Nachfolger von Robert Barker, der seiner Meinung nach den Zenit bereits überschritten hat. Eine gewagte These, wenn man bedenkt, dass er sich damit mit dem amtierenden Gerasy Champion anlegt."

Mike Garland: "James Godd als neuer Schlächter, das ist in meinen Augen so, als würde man Lindsay Lohan eine 'Sag nein zu Drogen'-Kampagne machen lassen. Lustig anzusehen, aber absolut unglaubwürdig. Diese Fußstapfen sind einfach zu groß für ihn."

Vincent Craven: "Am Ende scheint es zwischen Barker und seinem neuen Protegé Nelson Friedrich Töle zu einer kleinen Meinungsverschiedenheit zu kommen. Barker reagiert äußerst gereizt momentan."

Mike Garland: "Das hat nichts zu bedeuten. Er verschafft sich nur wieder einmal den Respekt, den er auch verdient."

Vincent Craven: "Das sehen nicht alle so."

Mike Garland: "Alle interessieren mich auch nicht. Nur die GARLANDERS."

Vincent Craven: "Hey, meine CRAVENS da draußen haben aber auch ein Wort mitzureden."

Mike Garland: "Cravens? Ach, Vincent, wie tief willst du noch sinken?"

Vincent Craven: "Ich sage nur: GOTT der Lieb-Hab-Charts. Besten Gruß an meinen größten Fan, die kleine Kathrin aus L."

Mike Garland: "Da bekommt er einmal positives Feedback und schon hebt er ab."



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